Hallo,
Ich habe eine Zusage für ein duales Studium bei Bosch Rexroth in Bayern
Elektro und Informationstechnik. Ist Rexroth vergleichbar mit Bosch von
den Konditionen und wie sind die Aufstiegsmöglichkeiten dort mit einem
dualen Studium? Kann man auch später nach dem dualen Studium zu einem
anderem Unternehmen wechseln z.B. ZF?
Resthirnverstärker schrieb im Beitrag #6447425:
> Akademisch ist die berufsakademie schmalspur.
Die Akademische Karriere ist eher die Schmalspur, praktisch orientierte
Ausbildung dagegen Breitspur. Insbesonders wenn man branchenübergreifend
einsetzbar ist und nicht zwei linke Hände mit ringsum Daumen hat.
Also Akademiker ist man oft von der Bezahlung im öffentlichen Dienst
abhängig und dann muß die noch üppig sein, weil man davon auch einige
Haushaltshilfen, Werkstattknechte etc. entlohnen muß, weil der
Akademiker nichts selber repariert oder 'geheimwerkert' kriegt.
Peter Putz schrieb:> Also Akademiker ist man oft von der Bezahlung im öffentlichen Dienst> abhängig und dann muß die noch üppig sein, weil man davon auch einige> Haushaltshilfen, Werkstattknechte etc. entlohnen muß, weil der> Akademiker nichts selber repariert oder 'geheimwerkert' kriegt.
Was ist das für ein Märchen?
Jeder studierte Ingenieur mit Hochschulabschluss ist auch Akademiker.
Die meisten sind handwerklich geschickt, denn einem Ingenieur ist nichts
zu schwör.
Zur anfänglichen Frage: Ich kenne Leute, die bei Rexroth arbeiten und
dort sehr zufrieden sind. Aufstiegsmöglichkeiten hängen immer von der
persönlichen Leistung und davon ab, ob gerade eine passende Position
besetzt werden muss. Industrietätigkeit ist kein Job, bei dem man
automatisch nach einiger Zeit hochgestuft wird. Für einen Aufstieg sind
neben fachlichen Qualitäten auch Führungseignung erforderlich.
Generell sollte man erst einmal ein paar Jahre in einem Unternehmen
erfolgreich gearbeitet haben, ehe man an einen Wechsel denkt. Dann steht
aber einem Wechsel auch nichts mehr im Wege.
Peter Putz schrieb:> Die Akademische Karriere ist eher die Schmalspur, praktisch orientierte> Ausbildung dagegen Breitspur. Insbesonders wenn man branchenübergreifend> einsetzbar ist und nicht zwei linke Hände mit ringsum Daumen hat.
Breitspur heißt es gibt keinen Tiefgang. Ist o.k. aber geistig ist es
halt recht einfach. Habe genug sog. Praktiker erlebt, die in Wahrheit
weder Theorie noch Praxis beherrschen. Viele Handwerker in Deutscheland
können z.B. nicht mal einen Plan lesen (zuviel Text?, kein räumliches
Denkvermögen?) und umsetzen. Die friemeln halt irgendwas zusammen...
Peter Putz schrieb:> Die Akademische Karriere ist eher die Schmalspur, praktisch orientierte> Ausbildung dagegen Breitspur. Insbesonders wenn man branchenübergreifend> einsetzbar ist und nicht zwei linke Hände mit ringsum Daumen hat.
Und genau das hast du mit einem dualen Studium eben nicht. Du bist der
extra auf die Firma XY zugeschnittene Fachidiot, der nur das lernt was
der Firma am meisten nützt und nicht deiner persönlichen Bildung zugute
kommt.
Sollte es dann in Firma XY doch nicht klappen oder nicht passen, kannst
du eigentlich direkt bei 0 Anfangen, weil dir die allgemeinen Grundlagen
der Materie fehlen, da Firma XY dir alles soooo toll "praxisnah"
vermittelt hat, dass keiner da mehr weiß, warum man Dinge macht wie sie
getan werden weil man das "halt immer schon so gemacht hat".
Duale Studiengänge sind nach wie vor was für Leute, die einen möglichst
gut bezahlten Job haben wollen und dabei so wenig wie möglich lernen
möchten. Die Bezahlung ist während des Studiums idr. ein Witz, wenn man
gegenüber stellt, wo die Firma einen vorallem in höheren Semestern
einsetzt und sich dadurch die Kosten für eine "ausgelernte" Fachkraft
einspart, man aber trotzdem nur seine Pauschale Vergütung pro Monat
erhält.
Dazu kommt dann noch in so Fällen wie Rexroth die Verpflichtung, unter
dem Semester und in jeder vorlesungsfreien Zeit arbeiten zu müssen +
keine Garantie auf eine fachbezogene Anstellung nach dem erfolgreichen
Abschluss des Studiums.
WerWieWas schrieb:> Dazu kommt dann noch in so Fällen wie Rexroth die Verpflichtung, unter> dem Semester und in jeder vorlesungsfreien Zeit arbeiten zu müssen
Das ist aus meiner Sicht sogar der schwerwiegendste Nachteil: Es ist
alles durchgetaktet und damit so gut wie kein lockeres Studentenleben
mehr möglich. Dabei gibt es in diesem Alter so viel mehr zu entdecken
und zu erfahren.
Senf D. schrieb:> Peter Putz schrieb:>> Also Akademiker ist man oft von der Bezahlung im öffentlichen Dienst>> abhängig und dann muß die noch üppig sein, weil man davon auch einige>> Haushaltshilfen, Werkstattknechte etc. entlohnen muß, weil der>> Akademiker nichts selber repariert oder 'geheimwerkert' kriegt.>> Was ist das für ein Märchen?> Jeder studierte Ingenieur mit Hochschulabschluss ist auch Akademiker.
Nein, ein Akademiker ist man genaugenomme erst ab Promotion. Meinetwegen
kannste noch promotionsstudenten resp HS-Absolventen mit
Promotionsberechtigung (war mal Uni-abschluss, kein FS-Anschluß).
>Die meisten sind handwerklich geschickt,
Das ist ein Gerücht und Talent resp. 'Geschicklichkeit ist ohne KnowHow
aka Ausbildung so gut wie nix Wert.
Was Ingenieure an Handwerk können, mussten sie auch erst lernen. Deshalb
gibts/gabs?! mal während des Studiums oder als Vorraussetzung zur
Zulassung das Ingenieurswissenschaftliche Praktikum.
https://www.basf.com/global/de/careers/students/Engineering/ingenieurwissenschaftliches-grundpraktikum.html
Wer sowas nicht explizit gelernt hat (auch als Autoditakt) kann das
nicht. Deshalb gibt es soviele 'frische' Elektroingenieure, die nichts
feiner als Klingeldraht löten können und beim Scope auf den 'Magischen
Knopf' -Auto Set' auf Leben und Tod angewiesen sind.
Resthirnverstärker schrieb im Beitrag #6447425:
> Akademisch ist die berufsakademie schmalspur. Das heißt aber man wird> nicht mit unnötig viel Fachwissen belastet, das die Manager Karriere> behindert.
Das Wissen dort reicht aber für 99,5 % aller Jobs aus. Zugegeben, ich
habe mal Richtung Regelung von komplexeren Bioreaktoren geschielt, da
findet man zu 70% Uni Masterabsolventen und der Rest sind fast alles
Promovierte, da muss man mit einer schmaleren Ausbildung halt nochmal
wirklich Grundlagen pauken. Aber es gibt auch diese Einzelfälle.
Ich habe mit ehemaligen dualen Studenten bisher eher positive
Erfahrungen gemacht. Selten hat man gemerkt, dass meine Ausbildung
prinzipiell nennen wir es mal "detailreicher" war. Jetzt im 100k+
Mitarbeiter Unternehmen schätze ich die Kollegen zusätzlich wegen ihren
Verbindungen in andere Unternehmensbereiche.
Ich war bis jetzt meistens eher von Promovierten, sowie Master
Absolventen der TU9 enttäuscht. Es ist doch immer traurig, wenn man weiß
das etwas gelernt wurde aber es bei der Lösung von echten Problemen
nicht angewendet wird/nicht abstrahiert werden kann/nicht bedacht wird.
Kenne natürlich auch positive Fälle! Am Ende zählt halt doch wie der
einzelne seine Fähigkeiten einsetzt und wie Interessiert/Wissbegierig er
ist und nicht welchen Abschluss er hat.
Senf D. schrieb:> Das ist aus meiner Sicht sogar der schwerwiegendste Nachteil: Es ist> alles durchgetaktet und damit so gut wie kein lockeres Studentenleben> mehr möglich. Dabei gibt es in diesem Alter so viel mehr zu entdecken> und zu erfahren.
Da hatten wir aber auch ohne duales Studium genug Kommilitonen die das
"mehr" nicht entdeckt haben. Direkt nach der Vorlesung zurück nach Hause
zu Mama ... . Aber zugegeben mir hätte manchmal das Unternehmen im
Nacken bestimmt gut getan. Aber das Studentenleben will ich nicht
missen.
Peter Putz schrieb:> Nein, ein Akademiker ist man genaugenomme erst ab Promotion.
Warum verbreitest du Unwahrheiten?
Akademiker sind alle Personen mit einem Hochschulabschluss, dies
schließt neben Universitäten auch Fachhochschulen mit ein.
Peter Putz schrieb:> Nein, ein Akademiker ist man genaugenomme erst ab Promotion. Meinetwegen> kannste noch promotionsstudenten resp HS-Absolventen mit> Promotionsberechtigung (war mal Uni-abschluss, kein FS-Anschluß).
Nein, Akademiker ist man sobald einem ein akademischer Grad verliehen
wird. Und dazu zählen, so weh das manchen auch tun mag, auch duale
Studienabschlüsse. Oder noch schlimmer: FHler.
squierrel schrieb:> Direkt nach der Vorlesung zurück nach Hause zu Mama
Ich bin damals an der FH auch direkt nach der Vorlesung zu meiner
eigenen Wohnung gegangen.
Wo ist das Problem dabei? Ich bin nicht studieren gegangen, um Freunde
zu finden. Diejenigen die das wollten, haben das nur gemacht, um an
meine Lernunterlagen zu kommen. Nicht mit mir!
Die Berufswelt habe ich trotzdem gemeistert. Das bisschen soziale
Kompetenzen als Ingenieur schafft doch jeder normale Absolvent.
MfG
Senf D. schrieb:> Peter Putz schrieb:>> Nein, ein Akademiker ist man genaugenomme erst ab Promotion.>> Warum verbreitest du Unwahrheiten?>> Akademiker sind alle Personen mit einem Hochschulabschluss, dies> schließt neben Universitäten auch Fachhochschulen mit ein.
Akademiker ist einer der die akademische Laufbahn wählt - Punkt.
Und wer nach dem Hochschulabschluß seine Karriere in der Industrie macht
ist somit kein Akademiker. Akademiker sind Hochschullehrer, Forschende
und Lahrende an akademischen Einrichtungen.
Siehe auch Duden, Akademie ->
https://www.duden.de/rechtschreibung/Akademie
'Akademiker' wird hierzulande auch als 'Schmäh' gebraucht, also als
einer der ausser im Schutzraum Akademie nix hinbringt. Deshalb sollte
man sich auch mit Hochschulabschluß nicht unbedingt als 'Akademiker'
bezeichnen lassen.
Die Bezeichnung 'Akademiker' stammt auch noch aus Zeiten, zu denen an
der Akademie keine 'technischen (angewandten) Fächer' unterrichtet
worden. Also vor Humboldt. Konkret auf Platons Gelehrtenschule und den
Griechischen Klassikern war die Vorstellung etwas lernen zu müssen um
damit Geld zu verdienen, bekanntlich ein Graus.
Peter Putz schrieb:> Und wer nach dem Hochschulabschluß seine Karriere in der Industrie macht> ist somit kein Akademiker.
Das ist natürlich Blödsinn, und das weißt du auch.
Senf D. schrieb:> Peter Putz schrieb:>> Und wer nach dem Hochschulabschluß seine Karriere in der Industrie macht>> ist somit kein Akademiker.>> Das ist natürlich Blödsinn, und das weißt du auch.
Nein das ist kein Blödsinn, aber du willst es nicht akzeptieren.
Weil Du glaubst 'Akademiker' wäre ein 'Lob'. Das mag es für einen
Künstler an der Kunstakademie oder einen Philosophen an der
Vatikanischen Akademie auch sein, aber auf einen Ingenieur gemünzt aka
"Eierkopf" oder "Buchgelehrter" oder "einer aus dem Elfenbeinturm", ist
es abwertend gemeint.
Meine Fresse Leute....bekommt ihr nicht genug Geld, sodass ihr Komplexe
entwickelt?
Solange das Geld auf mein Konto kommt, ist es mir doch egal, wer mich
als Akademiker sieht oder nicht.
Resthirnverstärker schrieb im Beitrag #6447658:
> Platon hatte in vielen Dingen recht.
Ja, das was er von seinem Lehrer Sokrates aufgeschnappt hat, wie die
Ø-Weisheit:
"Ich weiß, dass ich nichts weiß". ;-)
Falls du nicht von den ganzen Vorrednern abgeschreckt bist noch ein paar
Infos von einem ehemaligen dualen Studenten und aktuellem Angestellten
bei Rexroth.
Wobei man als Disclaimer sagen sollte, dass die Eindrücke stark von
Abteilung zu Abteilung abweichen können.
dualer Student schrieb:> Ist Rexroth vergleichbar mit Bosch von> den Konditionen
Die Konditionen sind geringfügig schlechter als beim "echten" Bosch. Das
sind teilweise Regelungen wie Sonderzahlungen zum Jubiläum. Ggf. ist die
Einstufung im Tarifvertrag etwas geringer (allerdings wegen BaWü/Bayern
schlecht vergleichbar). Trotzdem dürfte man bei einem der Arbeitgeber
mit Top-Bezahlung sein.
dualer Student schrieb:> wie sind die Aufstiegsmöglichkeiten dort mit einem> dualen Studium?
Grundsätzlich gut, ist eher vom eigenen Engagement als vom Titel
abhängig. Ist aber auch von Abteilung abhängig. Manche möchten schon
Master oder Doktoren in den Führungspositionen haben. Kann man aber zur
Not auch nachholen. Es gibt auch das Premaster-Programm, oder man kann
sich mit festem Vertrag als Bachelor eine Wiedereinstellungszusage nach
dem Studium geben lassen. Fernstudium wird auch größtenteils positiv
gesehen und unterstützt.
dualer Student schrieb:> Kann man auch später nach dem dualen Studium zu einem> anderem Unternehmen wechseln z.B. ZF?
Definitiv ja. Kenne einige, die das gemacht haben. Manche sind direkt
nach dem Studium weg, einige erst nach vielen Jahren. Ist überhaupt kein
Problem.
Aussagen wie "Du bist der extra auf die Firma XY zugeschnittene
Fachidiot" kannst du getrost ignorieren, weil völliger Unsinn, der von
Leuten verbreitet wird, die offensichtlich noch nie als Ingenieur
gearbeitet haben. Wenn das so wäre könnte niemand mit mehr als 3 Jahren
Berufserfahrung mehr die Firma wechseln, weil dann 90% des Wissens auf
die Tätigkeit in der Firma aufbaut. Genau das Gegenteil trifft zu -
Berufserfahrung ist sehr wertvoll und wird beim Jobwechsel geschätzt.
Das gleiche gilt für die Praxis im dualen Studium (auch wenn das keine
echte Berufserfahrung ist).
Das Niveau an der DHBW ist vergleichbar mit FH, die Stoffmenge etwas
niedriger. Grundsätzlich für normale Ingenieursjobs in dem Umfeld (also
auch Soft/Hardwareentwicklung) völlig ausreichend.
Rexröther schrieb:> Das Niveau an der DHBW ist vergleichbar mit FH, die Stoffmenge etwas> niedriger. Grundsätzlich für normale Ingenieursjobs in dem Umfeld (also> auch Soft/Hardwareentwicklung) völlig ausreichend.
Und genau mit solchen Offenbarungen bestätigst du meine Aussage nur um
so mehr.
Aber redets euch ruhig ein.
Die ewige Diskussion welche Art der Ausbildung nun das Optimum darstellt
...
Wir kennen sie doch alle. Handwerker, die zu blöde sind, einen Nagel in
die Wand zu kloppen, Dr.-Ing. die nur LVs schreiben, Physiker, auch
gerne mit Dr., die nicht mal eine 9V Blockbatterie in eine Fernbedienung
bekommen und und und.
Das Problem sind die Vorgesetzten und Chefs. Würden die die Unfähigen
schneller entsorgen, dann gäbe es das ganze Elend nicht.
Zweifellos sind mit BA /DHBW Abschluss schöne Karrieren möglich.
Bei BASF z.B. bis zum Principal Scientist. Das wird zwar nur einer von
Hundert und zeigt nebenbei, was bei BASF ein "Scientist" ist, aber das
soll die Leistung nicht schmälern. Ein großer Schluck Vitamin B schadet
natürlich wie immer auch hier nicht und das steht auf keinem Zeugnis
egal woher. Werde Zögling/Saufkumpane deines Chef-Chefs und dann läufts.
WerWieWas schrieb:> Und genau mit solchen Offenbarungen bestätigst du meine Aussage nur um> so mehr.>> Aber redets euch ruhig ein.
Ich weiß nicht genau, was das Problem ist. Man muss nicht unbedingt nach
dem höchst möglichen Bildungsabschluss streben. Wichtig ist doch, dass
man im Beruf zufrieden ist.
35h-Woche, absolut flexible Arbeitszeiten (10 Uhr Arbeitsbeginn wird
problemlos akzeptiert, man kann aber auch z.B. 4-Tage-Woche machen),
Möglichkeit für Home-Office, gutes Verhältnis zu den Kollegen und
vernünftiges Gehalt (80k brutto) sind mir da wichtiger. Studentenleben
habe ich auch nie vermisst - bei 35h-Woche gibt es auch im Berufsleben
genug Zeit um Party zu machen. Auch mal ein paar Monate frei zu nehmen
um die Welt zu erkunden sind drin, und aufgrund der finanziellen
Situation auch viel entspannter möglich.
Das duale Studium ist aber definitiv nichts für jemanden, der sein
Selbstwertgefühl über den Bildungsabschluss definiert.
Rexröther schrieb:> Das duale Studium ist aber definitiv nichts für jemanden, der sein> Selbstwertgefühl über den Bildungsabschluss definiert.
Darum geht es doch garnicht. Es geht darum, wie vielseitig deine
Ausbildung ist und wie flexibel du das Gelernte später anwenden kannst.
In einem dualen Studium wirst du nunmal zum Fachiditen der Firma XY. Es
gibt eben Leute, denen es deutlich wichtiger ist eine berufliche
Erfüllung zu haben und nicht nur 35h/ Woche IGM Dienst nach Vorschrift
und den Stift Punkt 14:30uhr fallen zu lassen.
Das Gehalt mag nett sein, allerdings ist die Konzernstruktur sowas von
behämmert.
Wenn ich da nur an diese ganzen Ingenieure denke, die 20 Jahre + NUR am
Kotflügel rechts von Auto XY "arbeiten" krieg ich schon Pickel am Arsch.
Vorallem wenn man sich dann noch anschaut, was für ein Gehalt diese
"High Performer Elite" dafür kassiert.
Leistungsgesellschaft geht anders.
WerWieWas schrieb:> Darum geht es doch garnicht. Es geht darum, wie vielseitig deine> Ausbildung ist und wie flexibel du das Gelernte später anwenden kannst.
1 Jahr im Jonb interessiert deine Unifächer, Uni keine Sau mehr sondern
nur was du bisher gemacht hast.
> In einem dualen Studium wirst du nunmal zum Fachiditen der Firma XY.
Mit Unistudium bist du nach einem Jahr im Job der Fachidiot.
> Es> gibt eben Leute, denen es deutlich wichtiger ist eine berufliche> Erfüllung
"berufliche Erfüllung" oh Gott, glaubst du den Stuss selber den du
verzapfst?
> zu haben und nicht nur 35h/ Woche IGM Dienst nach Vorschrift> und den Stift Punkt 14:30uhr fallen zu lassen.
Man kann auch berufliche Erfülung mit 35h/w haben mit dem Nebeneffekt
mehr Zeit für Privatleben. Das ist doch der pure Neid der hier aus dir
raustrieft.
> Das Gehalt mag nett sein, allerdings ist die Konzernstruktur sowas von> behämmert.
Achgottachgott!
> Wenn ich da nur an diese ganzen Ingenieure denke, die 20 Jahre + NUR am> Kotflügel rechts von Auto XY "arbeiten" krieg ich schon Pickel am Arsch.
Nur juckt das diese Ingenieure nicht, weil sie keine Pickel am Arsch
bekommen.
> Vorallem wenn man sich dann noch anschaut, was für ein Gehalt diese> "High Performer Elite" dafür kassiert.
Ja da isses doch schwarzu auf weiss: der pure Neid. "Ich habe das
superwissenschaftliche hammerharte TU-9 Diplom gemacht und muss in der
Klitsche arbeiten und er DHBW-Schmalspurarsch hockt schon von Anfan an
im Konzern, hat 35h/w 80k und die geileren Weiber bekommt der auch noch.
Ich muss mir meinen lausigen Loserjob mit Eiltediplom mit beruflicher
Erfüllung schön saufen".
> Leistungsgesellschaft geht anders.
Ne, du hast nicht begriffen wie der Hase läuft.
Aalpaule schrieb:> Ne, du hast nicht begriffen wie der Hase läuft.
Und wegen solchen traurigen Low-Performern wie dir, bei denen ALLES nur
über Vitamin B läuft weil sie sonst NICHTS können, müssen echte Talente
in die Röhre schauen weil ihr damit den gesamten Arbeitsmarkt verzerrt
und Stellen blockiert.
Aber bitte, wenn das dein Ziel beim Studieren war dann ist das verdammt
traurig. Warum sucht sich deinesgleichen dann nicht einfach eine
Lehrstelle bei IGM Firma XY als Lagerist, Industriemechaniker oder
professioneller Arschkriecher? Zwischen den ERA Gehältern liegt ja jetzt
nicht SO ein krasser Unterschied als das es ein Studium rechtfertigen
würde (wenns einem so wie offensichtlich dir nur um den entspannten
Bürojob geht).
Damit eure unverdienten Gehälter so üppig ausfallen können müssen andere
Leute einen unverschämten Preis für die Wartung ihres Autos, Ersatzteile
und Co bezahlen. Damit der letzte Dulli auch noch seine
Eigenheimimmobilie für 500k€ in der Pampa durch Schichtzulage und
unverdiente "Bonuszahlungen" finanziert bekommt.
Ich kenne das Spiel zur Genüge, war selbst bei Firmen wie ZF oder Bosch
(als Werkstudent damals). Da arbeiten Metzger, Maler, Maurer... als
"Monteure" mit ERA9 oder 10, weil ihre Schwägerin dem Abteilungsleiter
regelmäßig einen hobelt. Und dann fühlt man sich natürlich wie die Krone
der Schöpfung, weil man für das täglich dreistündige rum hängen am
Kaffeautomat auch noch SO unverschämt viel Kohle kassiert und die Arbeit
nach nicht mal zehn Jahren geschissen bekommt, für die man eigentlich
bezahlt wird.
Es ist immer das gleiche mit solchen Leuten wie dir:
Von zehn Leuten in der Abteilung muss es immer einen geben, der solche
Flaschen wie dich mit trägt und ihr bildet euch was darauf ein, dass ihr
ja "absolut unverzichtbar für die Firma" seid. Und nach dem ganzen
rumgepimmle gehts natürlich erstmal zum Streiken...für die 28h Woche.
LOL.
Ihr traurigen Gestalten kommt auch noch in der Realität an. Dank Corona
nehmen jetzt schon viele IGM Unternehmen und OEMs die Gelegenheit war,
endlich mal den unnötigen Wasserkopf zu kappen und aufzuräumen.
Naja, seis drumm. Glücklicherweise gibt es nicht nur solche bequemen
Menschen wie dich, die den Sinn eines Studiums ganz offensichtlich NICHT
verstanden haben.
Dr. Sommer schrieb im Beitrag #6449233:
> Ich als Chirurg kann über Igenieure nur noch lachen.> Eine Brustvergrößerung und ich habe 5000€ mehr auf dem Konto.> So eine OP führe ich routiniert in 1h durch.
Mausi.
WerWieWas schrieb:> Ich kenne das Spiel zur Genüge, war selbst bei Firmen wie ZF oder Bosch> (als Werkstudent damals). Da arbeiten Metzger, Maler, Maurer... als> "Monteure" mit ERA9 oder 10, weil ihre Schwägerin dem Abteilungsleiter> regelmäßig einen hobelt. Und dann fühlt man sich natürlich wie die Krone> der Schöpfung, weil man für das täglich dreistündige rum hängen am> Kaffeautomat auch noch SO unverschämt viel Kohle kassiert und die Arbeit> nach nicht mal zehn Jahren geschissen bekommt, für die man eigentlich> bezahlt wird.
Du hast Wahnvorstellungen, lass das mal behandeln.
WerWieWas schrieb:> Dank Corona> nehmen jetzt schon viele IGM Unternehmen und OEMs die Gelegenheit war,> endlich mal den unnötigen Wasserkopf zu kappen und aufzuräumen.
Unnötigen Wasserkopf im IGM Konzern xyz zu kappen, ach wär das schön.
Allein mir fehlt der Glaube.
> Metzger, Maler, Maurer... als "Monteure"...
Ich kenne sogar eine Schuhfachverkäuferin, und das als Teamleiterin in
der Fertigung. Die hat einen guten Job gemacht. Dafür hat sie jahrelang
gekämpft. Ein hochwertiger Abschluss und gute Noten sind hifreich, aber
nicht immer nötig und erst recht keine Erfolgsgarantie. Es geht eben zum
Glück auch anders.
Professoren zum Kisten nageln braucht niemand...
Alter Hase schrieb:> WerWieWas schrieb:>> Dank Corona>> nehmen jetzt schon viele IGM Unternehmen und OEMs die Gelegenheit war,>> endlich mal den unnötigen Wasserkopf zu kappen und aufzuräumen.>> Unnötigen Wasserkopf im IGM Konzern xyz zu kappen, ach wär das schön.> Allein mir fehlt der Glaube.
Deshalb ist es ein Konzern. Auch ohne IGM.
> Professoren zum Kisten nageln braucht niemand...
Wenn er gute Arbeit macht, warum nicht?
Reinhard S. schrieb:> Deshalb ist es ein Konzern. Auch ohne IGM.
Stimmt. Geht auch ohne IGM.
Professoren zum Kisten nageln braucht niemand...
> Wenn er gute Arbeit macht, warum nicht?
Wenn korrekt nach ERA eingestellt wäre das Verschwendung von Ressourcen.
Wenn eingestellt nach Bildungsabschluss wäre das zu teuer.
WerWieWas schrieb:> In einem dualen Studium wirst du nunmal zum Fachiditen der Firma XY.
Genauso wirst du mit ein paar Jahren Berufserfahrung Fachidiot der Firma
XY, trotzdem sind Jobwechsel Normalität.
Die Realität zeigt, dass Jobwechsel mit dualem Studium genauso einfach
ist wie mit jedem anderen Studium.
WerWieWas schrieb:> Es> gibt eben Leute, denen es deutlich wichtiger ist eine berufliche> Erfüllung zu haben und nicht nur 35h/ Woche IGM Dienst nach Vorschrift> und den Stift Punkt 14:30uhr fallen zu lassen.
Dann kann man ja gerne mehr machen, da hindert dich keiner dran. Solange
du dich an gesetzliche Vorschriften hältst (10h offizielle Arbeit am
Tag, wenn du aber abends daheim noch irgendwelche Fachartikel liest oder
E-Mails bearbeitest rechnet das natürlich keiner).
Konzernäffchen schrieb im Beitrag #6530508:
> Konzern heißt gute Miene zu bösem Spiel. Man nickt ab und lebt mit> den Gewissensbissen.
Schwachsinn. Was für Gewissensbisse? Mein Gewissen ist rein.
> Kann man dann morgens noch in den Spiegel schauen?
Natürlich.
> Wer schaut einem da entgegen?
Ein zufriedener, in sich ruhender Mensch.
dualer Student schrieb:> Ich habe eine Zusage für ein duales Studium bei Bosch Rexroth in Bayern> Elektro und Informationstechnik.
Hallo,
ich weiß das Thema ist jetzt schön älter. Erstmal...heftig wie hier
diskutiert wird, find ich bisschen, ja fast schon traurig. (Vorwürfe,
Beinahe Beleidigung) ...naja
Was ich eigentlich fragen wollte, wie hast du da eine Zusage erlangt?
Rein aus Interesse. Bist du sehr gut in der Schule oder warst du gut in
den richtigen Fächern? Freust du dich?