Verpolschutzprüfung

OP #6453914
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Guten morgen,

ich habe für ein aktuelles Projekt eine Anforderung an eine 
Verpolschutzprüfung (eines Prüflings) und brauche hierfür mal einen 
Denkanstoß.

Der Prüfling hat 5 Zuleitungen (2 x GND, 2 x VCC, 1 x PE). Der Prüfling 
ist vollständig gegen jegliche Verpolung geschützt, um sicherzustellen, 
dass das Gerät bei einem Kunden, der versehentlich Adern vertauscht, 
nicht zerstört wird. Es gilt, diesen Verpolschutz zu überprüfen 
(Serienprüfung).

Wenn man die unsinnigen Kombinationen auslässt (z.B. 1 x GND an VCC, 1 x 
GND an GND angeschlossen), bleiben 14 verschiedene Kombinationen übrig.

Soweit, so klar.

Explizit frage ich mich, wie man das am sinnvollsten umsetzt. Eine 
Relaissteuerung wäre natürlich möglich mit 10 Relais. Allerdings ist die 
vorgegebene Prüfspannung 60V DC. Das macht die Auswahl an Relais sehr 
sehr dünn. Eine zweite Möglichkeit wären fünf Halbbrücken mit High- und 
Lowside-Treibern. Allerdings wird auch hier die Auswahl bei 60V sehr 
dünn (bzw. gibt's fast gar nichts). Der Prüfstrom kann relativ gering 
ausgelegt werden (etwa 0,5 A sollte dafür reichen.

Wer hat eine Idee, in welche Richtung ich hier weiter machen könnte?

Vielen Dank, guten Start in die Woche.
Gast #6453948
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Moment,

willst du die 60V direkt aufschalten oder spannungslos aufschalten und 
dann die Spannung auf 60V stellen?

Spannungslos schalten un dann 60V draufgeben geht mit so ziemlich jedem 
Relais. Ansonsten das für Messanwendungen beliebte Omron G5V kann 30V/2A 
Nennstrom aber auch 125V DC schalten.
Geht also problemlos.

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