USB-Buchse durch Java als Ausgang benutzen?

OP #6460059
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Hallo liebes Forum,
ich möchte ein Java-Skript erstellen, mit dem ich Die Pins einer USB 
2.0-Buchse an die Basen (Pl. von Basis?) von Transistoren legen kann, um 
diese zum durchsteuern zu bewegen. Geht Das? Und wenn ja wie?
Ich freue mich auf baldige antworten.
LG James
Gast #6460350
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Günter R. schrieb:

> so etwas könnte über bit banging gehen

Eher nicht. Kein OS läßt dich direkt an die USB-Pins ran. I.d.R ist es 
sogar so, dass es das nicht einmal dann tun könnte, wenn es das wirklich 
als "Feature" bereitstellen wollte, weil der Hostcontroller keinen 
direkten Zugriff darauf offeriert, jedenfalls keinen dokumentierten.

Sehr wahrscheinlich wird es zwar bei praktisch jedem Hostcontroller für 
Debug-Zwecke so so eine Low-Level-Schnittstelle in der Hardware geben, 
aber sie ist halt nicht dokumentiert und auch die OS Treiber benutzen 
sie nicht, sondern bleiben immer eine Etage höher beim Hardwarezugriff.

Somit sind auch die Chancen, über ein reverse engineering des Treibers 
da ran zu kommen, praktisch gleich Null.

Kurzfassung: vergiß' die Idee.
Gast #6461852
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Du könntest auch einen FTDI-Chip nehmen. Da gibt es auch welche, die 
einfache IOs bereitstellen.
Die Teile sind nur zickig anzusteuern...macht wirklich keinen Spaß, und 
du müßtest einen JavaScript-Wrapper für deren fürchterliche C-API suchen 
oder selber schreiben.

Besser: suche dir einen beliebigen Mikrocontroller mit 
UART-Schnittstelle, stöpsel da einen simplen UARt-USB-Wandler an. Dann 
kannst du rechnerseitig auf einer einfachen seriellen Schnittstelle 
arbeiten (weitaus angenehmer als sich mit dem USB-Protokoll 
herumzuschlagen) und auf deinem Mikrocontroller kannst du sowieso machen 
was du willst.
Gast #6462613
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bluppdidupp schrieb:
> Auf den SerialPort kann man zukünftig womöglich sogar tatsächlich direkt
> via JS drauf zugreifen:
> https://wicg.github.io/serial/#usage-example
> Chrome experimentiert damit bereits:
> https://whatwebcando.today/serial.html
> https://developers.chrome.com/origintrials/#/view_trial/2992641952387694593

Da werden sich die Datenschnüffler von Google aber freuen, dass sie auch 
noch die Kontrolle über den seriellen Port bekommen.

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