Strom hinter dem Gleichrichter

Gast #6461412
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Hallo Zusammen,

ich habe mal eine Verständnisfrage zum Thema Gleichrichtung.
Das Verhalten der Spannung ist mir soweit klar.
Aber wie verhält sich der Strom nach einem Brückengleichrichter?

Folgen Situation:
Ich habe ein Trafo. mit sekundär 6,5V und 4A.
Nach dem Brückengleichrichter und Siebung erhalte ich rund 8V,
was ja auch stimmig ist.
Jedoch bricht die Spannung schon bei geringer Belastung ein.
Wenn ich z. B. knapp 2A ziehe, fällt die Spannung auf rund 4V.
Wie lässt sich das erklären?
Vielen Dank im Voraus.
Gast #6461432
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Denke mal über die Bedeutung eines Innenwiderstands nach.

Und dann überleg dir mal, wo der in deinem Aufbau sitzen könnte. Miß die 
Spannung doch mal nicht nur hinter dem Gleichrichter, sondern auch an 
anderen Punkten.
#6461436
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Hi
wenn der Trafo 6,5Volt Nennspannung hat, dann sollte nach 
Brückengleichrichtung und Elko (Siebung?) etwa das 1,42-fache (Wurzel 
aus 2) also 9,2 Volt rauskommen - unbelastet. Und wenn alles ok, dann 
sollte bei Nennlast die Spannung am Elko so 6,5 Volt betragen.... ??
Gast #6461442
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Franko P. schrieb:
> dann sollte bei Nennlast die Spannung am Elko so 6,5 Volt betragen....
> ??

Nein. Jetzt müssen noch 1,4 Volt vom Gleichrichter abgezogen werden. 
Also bleiben noch 5,1 Volt übrig. Die restlichen 1,1 Volt ist der 
Spannungsfall an den zu dünnen Leitungen. Dann bleiben am Ende leider 
nur noch 4 Volt am 2A Verbraucher übrig.
Gast #6461447
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Elektrofurz schrieb:
> Nein. Jetzt müssen noch 1,4 Volt vom Gleichrichter abgezogen werden.
> Also bleiben noch 5,1 Volt übrig. Die restlichen 1,1 Volt ist der
> Spannungsfall an den zu dünnen Leitungen.

Die Abhängigkeit der Kennlinie der Gleichrichterdioden vom Strom wird da 
einen ganz gehörigen Anteil dran haben.
Die 0.7V sind ein Daumenwert für Leute, die mit einer gekrümmten 
Kennlinie überfordert sind.
Beitrag #6461457 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6461458 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #6461476
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g_a_s_t schrieb:
> Ich habe ein Trafo. mit sekundär 6,5V und 4A.
> Nach dem Brückengleichrichter und Siebung erhalte ich rund 8V,
> was ja auch stimmig ist.
Ja, 6.5V * √2 - 2·0.7V

> Jedoch bricht die Spannung schon bei geringer Belastung ein.
> Wenn ich z. B. knapp 2A ziehe, fällt die Spannung auf rund 4V.
> Wie lässt sich das erklären?
2A sind keine geringe Belastung 😀.

Ja gut, du hast ja kein Perpetuum mobile.
Aus 6.5Veff~ können auf Gleichspannungsseite auch nicht mehr 
herauskommen.
Vermutlich sind auch die 6.5V im Leerlauf gemessen. Ein Trafo hat auch 
einen Innenwiderstand, je kleiner die Trafos sind, desto höher ist die 
Leerlaufspannung und um so stärker lässt sie nach bei Belastung.

Dann noch die Frage, wie misst du? Mittelwert oder doch Effektivwert? 
Wie groß ist der Siebkondensator? Wenn der zu klein ist, wirst du auch 
niedriger liegen.
Gast #6461820
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MaWin meinte im Beitrag #6461478:
> kondensator nach dem Gleichrichter ist zu klein

Gut möglich / wahrscheinlich. Trotzdem dürfte der o. g.
ausreichend niederohmige Aufbau (ob vielleicht irgendwo
unerwartet hohe Spannung abfällt) durchaus gerne geprüft
und auch das Ergebnis dargelegt werden. Noch kann keiner
wissen, ob's hier nicht sogar an zwei Stellen mangelt...
(Evtl. sogar Löt -Stellen.)

> (falls überhaupt vorhanden, ...)

Mal überlegen: Der TO nannte ja ausdrücklich "Siebung"...

Verwendung einer sog. Siebdrossel = doch unwahrscheinlich.
Also einen Elko wird der neue @g_a_s_t wohl "drin haben" -
sonst hätte er überhaupt nichts_ in der Art erwähnt. ;)
Gast #6461825
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Schau ins Lehrbuch oder auf's scope.
Hinterfrage die Anzeige deines Messinstrumentes, was sind die 4V - 
Effektiv?, Spitze?.

Wie funktioniert die Glättung am Kondensator?
Was sind die Folgen wenn der Kondensator sich nicht schnell genug 
aufladen kann oder sich zu schnell entlädt?
Bei welcher Stromstärke wird der Kondensator zu schnell entladen?

Falls du kein gescheites Büch hast, die Stichworte für google sind 
"Netzteil" "Glättung" "Welligkeit".
Angehängte Dateien:
Gast #6461973
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> Jedoch bricht die Spannung schon bei geringer Belastung ein.
> Wenn ich z. B. knapp 2A ziehe, fällt die Spannung auf rund 4V.
> Wie lässt sich das erklären?

Vermutlich durch die realen Gegebenheiten, interessant ist z.B.:

Wie/was wird gemessen?
Wie gross ist der Ladekondensator?
Gast #6462101
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g_a_s_t schrieb:
> Wenn ich z. B. knapp 2A ziehe, fällt die Spannung auf rund 4V.
> Wie lässt sich das erklären?

siehe Anhang...
1.Graph:Spannugsabfall an einer(!) Diode
2.Spannung am Elko
3.Strom durch R1
Ri und C1-Werte fiktiv,da keine weiteren Angaben von dir....
Angehängte Dateien:
Gast #6462153
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Schlampig, wie es der TO formuliert hat, braucht man da nix minusrechnen

;-)

;-)

Er will ja den "Strom hinter dem Gleichrichter", nicht die Spannung, 
muahahahaaaa...

Im Ernst: Der Thread ist sinnlos.
Gast #6462208
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hinz schrieb:
> Leerlaufspannung ist bei einem Trafo dieser Größe ca. 15% mehr.

Es wurde vom To aber zumindest unter halber Last (2A) gemessen.
Im Leerlauf kommt auch noch hinzu, dass die Diodenspannung auf kaum 0.6V 
runter gehen wird. der Innenwiderstand belanglos wird und so eher 8V+15% 
gemessen werden müssten anstatt die 4V, die der TO sieht.

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