Kajetan schrieb:
> Vielleicht gibt es ja eine Einstellung "Anzeige auf xxx Punkte
> vereinfachen"?
Nein. Mach den Timestep weg.
Du kannst auch lange Simulationszeiten haben, aber erst ab kurz vor
Schluss plotten lassen (Time to start saving data); also bei 10ms dort
9.99ms angeben. Dann dauert zwar das Rechnen noch immer genau so lang,
es müssen aber nur wesentlich weniger Daten geplottet und gespeichert
werden.
Teilweise ist es auch sinnvoll, das Fenster klein zu machen oder
zumindest das Plotfenster klein zu machen, dann wird nämlich nicht
dauernd der Plot erneuert, was bei vielen Datenpunkten auch viel Zeit
kostet.
Im andern Fall: Kaffee trinken und warten ...
Kajetan schrieb:
> (Das angehängte Beispiel ist vereinfacht, die gesammte Schaltung braucht
> ein paar ms um sich einzuschwingen)
Auch da muss der Timestep nicht so klein sein. Der ist nur dann klein zu
wählen, wenn du z.B. sehr steile Flanken an einem an sich sonst
langsamen Signal auflösen willst. In 99% der Fälle lässt man das Feld
frei bzw. schreibt 0 rein.
In einer komplexen Schaltung kann es viele Ursachen für eine langsame
Simulation geben, z.B. aufwändige oder schlechte Modelle von BE,
manchmal auch ideale Ls oder Cs ohne R-Anteil. Pauschal schwer zu sagen.
Für einen schnellen Plot sind es einfach zu viele Datenpunkte.
Einschwingvorgänge in LTSpice zu erfassen, erfordert u.U. weitere
Maßnahmen, wie 'Start external Voltages at 0V' (startup) oder 'Skip
initial operating point solutions' (uic).