Hallo leute ich werde aus dem Datenblatt und der Beschreibung nicht
schlau.
https://de.rs-online.com/web/p/transformatoren-fur-din-schienen-tafelmontage/1232504/
ISt dieser Trafo nun Mit Groundverbindung auf der Sekundärseite oder
nicht?
oder was heißt dieser Groundstrich zwischen den beiden Spulen?
beste grüße und danke für alle hinweise
christian
Franko P. schrieb:> achwas schrieb:>> Groundstrich zwischen den beiden Spulen?>> Das, dass bei einem Schutzklasse 1 Gerät das auf PE gelegt wird.> Gruß
"das auf pe gelegt wird"
was ist dieses "DAS" ?
Der Trafo hat keine Groundverbindung auf der Sekundärseite. Der Strich
zeigt schlicht und einfach an, daß zwischen Primär- und Sekundärwicklung
eine Schutzwicklung liegt, die sinnvollerweise an PE angeschlossen
werden sollte. Damit wird verhindert, daß beim Auftreten von
Isolationsfehlern (z.B. infolge von Überhitzung) einer leitende
Verbindung von der Primär- zur Sekundärseite entsteht; stattdessen löst
dann die vorgeschaltete Sicherung aus.
Hi
Beim Datenblatt von RS zu dem Trafo, Seite 2, "Dimensions and fittings",
da ist so ein Blech mit ner Schraube neben dem (orangenen) N-Anschluss.
ich nehme an, dass das der Anschluss für PE ist. Und das ist wohl
eeinfach nur das "Eisen".
Gruß
achwas schrieb:> ISt dieser Trafo nun Mit Groundverbindung auf der Sekundärseite oder> nicht?
Nein.
> oder was heißt dieser Groundstrich zwischen den beiden Spulen?
Der Kern ist geerdet.
Ich frage mich eher was für eine Anwendung es denn werden soll für die
der TS 150,- Euro für viel Kupfer und Eisen ausgeben möchte. Wird die
flexible Eingangsspannungs-Konfiguration wirklich benötigt?
Mikrowilli schrieb:> Der Strich> zeigt schlicht und einfach an, daß zwischen Primär- und Sekundärwicklung> eine Schutzwicklung liegt, die sinnvollerweise an PE angeschlossen> werden sollte.
Ja, so ist das Schaltbild zu interpretieren.
Das Foto im Datenblatt zeigt aber einen Flachstecker am Blech.
Man sieht die Steckfahne am Eisenkern.Und da gehört der PE angesteck.
Und sollte da was von Prim auf den Kern durchslagen, dann löst der FI
zuerst aus, und nicht die Sicherung.
Hannes J. schrieb:> Für das Geld bekommst du auch einen Hochspannungs-Tastkopf
Das kommt doch drauf an, was man für ein Oszi hat. Die Standard-Teile
haben den PE mit dem Gnd der Tastköpfe verbunden. Deshalb ist der
Trenntrafo nicht falsch. Alternative: Schutzleiteranschluss vom Oszi
abkleben. oops
Gruß
Franko P. schrieb:> Hannes J. schrieb:>> Für das Geld bekommst du auch einen Hochspannungs-Tastkopf>> Das kommt doch drauf an, was man für ein Oszi hat. Die Standard-Teile> haben den PE mit dem Gnd der Tastköpfe verbunden.
Ach hättest du blos auf einen der Links geklickt ...
> Alternative: Schutzleiteranschluss vom Oszi> abkleben.https://www.amazon.de/dp/B07C52T33B
Thomas S. schrieb:> Man sieht die Steckfahne am Eisenkern.Und da gehört der PE> angesteck.> Und sollte da was von Prim auf den Kern durchslagen, dann löst der FI> zuerst aus, und nicht die Sicherung.
danke !
Franko P. schrieb:> Hannes J. schrieb:>> Für das Geld bekommst du auch einen Hochspannungs-Tastkopf>> Das kommt doch drauf an, was man für ein Oszi hat. Die Standard-Teile> haben den PE mit dem Gnd der Tastköpfe verbunden. Deshalb ist der> Trenntrafo nicht falsch. Alternative: Schutzleiteranschluss vom Oszi> abkleben. oops>> Gruß
ja abkleben ist nicht so das wahre. sollte es dann doch durch abnutzung
oder verschiebung des abklebers eine verbindung geben habe ich mein oszi
gefickt :-( und gänzlich steckdose manipulieren oder kabel wollte ich
auch nicht da ich das oszi auch normal nutzen will. ich hab mir jetzt
halt zwei trenntrafos geholt einen mit 160VA der hat nur 30 knaller
gekostet (fürs oszi)
und einen mit 1000VA für die testschaltungen die durchaus auch größere
lasten ziehen werden.
ich habe hier folgende quelle gefunden:
https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=&ved=2ahUKEwiT-PO0_f3sAhU6AmMBHTB6AbIQFjAcegQIKBAC&url=https%3A%2F%2Fdownload.tek.com%2Fdocument%2F3AW_19134_2_MR_Letter.pdf&usg=AOvVaw1iSTKUyWQS6ci1REchSJMB
"
Advantages:Although floating equipment is a method that uses existing
equipment to make floating measurements and remove ground loops on lower
frequency signals, it is an unsafe and dangerous practice and should
never be done.
Trade-Offs:This technique is dangerous, not only from the standpoint of
elevated voltage present on the oscilloscope (a shock hazard to the
operator), but also due to cumulative stresses on the oscilloscope’s
power transformer insulation. This stress may not cause immediate
failure but can lead to future dangerous failures (a shock and fire
hazard), even after returning the oscilloscope to properly grounded
operation.At higher frequencies, severing the ground may not break the
ground loop as the line-powered instrument exhibits a large parasitic
capacitance when floated above earth ground. The floating measurement
can be corrupted by ringing. Floating oscilloscopes do not have balanced
inputs. The reference side (the “ground” clip on the probe) has a
significant capacitance to ground. Any source impedance the reference is
connected to will be loaded during fast common-mode transi- tions,
attenuating the signal. Worse yet, the high capacitance can damage some
circuits. Connecting the oscilloscope common to the upper gate in an
inverter may slow the gate-drive signal, preventing the device from
turning off and destroying the input bridge. This failure is usually
accompanied by a miniature fireworks display right on your bench.Yet
another trade-off is that only one measurement may be made at a time -
remember all the input references are tied to each other. Once you have
floated one input references, all input references are now floating at
the same level.
"
also mein sozi ist komplett aus plastik und ich greife natürlich auch
nicht in die schaltung oder versuche im betrieb die messklemmen
umzuklemmen und ich werde auch nicht irgendwelche anderen geerdete
geräte mit meiner messschaltung verbinden und dem oszi verbinden
aber was ist mit dem stress den das netzteil des oszis dadurch erfährt
das ich die masseklemme bei getrennter erdung/trenntrafo an z.b.
negatives Rail vom gleichrichter an netzspannung anschließe?
ist es möglich dieses problem zu umgehen wenn ich für beides sowohl oszi
als auch DUT jeweils einen trenntrafo benutze? dann sind ja beide
floating und nur gegeneinander referenziert. würde das den stress auf
dem netzteil beseitigen?
und dieser satz macht mir etwas sorgen denn ich versteh ihn nicht ganz
"
Any source impedance the reference is connected to will be loaded during
fast common-mode transi- tions, attenuating the signal.
"
kann das jemand erklären?`
grüße
christian
Hi
zunächst hatte ich geschrieben, dass Standard-Oszis den Messground mit
PE verbunden haben. Aber es gibt auch Oszis, die isoliert sind. Z.B. die
190er Serie von Fluke. Allerdings sind die Preise ziemlich hoch und es
sind Feld-Oszis (Batteriebetrieben). Bei diesen Oszis sind aber auch die
Kanäle untereinander isoliert, während bei den Standard-Oszis die
Gnd-Anschlüsse der Kanäle miteinander verbunden sind. Schlecht für
Messungen mit untrschiedlichen Bezugspunkten.
Im optimalen Fall ist alles geerdet. Das vermeidet auch statische
Aufladungen. Stress fürs Netztil vom Oszi, wenn der PE abgesteckt ist,
kann ich nur durch Überspannungen oder statische Ladungen sehen, die
dann nicht mehr abfliessen können. Auch die Entstörung funktoniert dann
nicht mehr, soweit es sich um den Eingangsfilter mit X- und
Y-Kondensatoren handelt.
Also ist es schon sinnvoll, dass das Oszi am PE hängt, wenn das so
vorgesehen ist. Aber ich kann eigentlich nicht erkennen, warum man beide
Teile, also DUT und Oszi an einen Trenntrafo hängt. Der DUT muss
reichen. Oder wie kommst du da drauf? Vor allem hat der
"Standard-Trenntrafo" ja keinen (eigenen) PE, damit beeintächtigt man
die Entstörung des Oszi-Netzteils. Und wenn das DUT erdfrei ist, kann
kein Erdschluss oä passieren (über Tastkopf-Ground).
Gruß
achwas schrieb:> also mein sozi ist komplett aus plastik und ich greife natürlich auch> nicht in die schaltung oder versuche im betrieb die messklemmen> umzuklemmen und ich werde auch nicht irgendwelche anderen geerdete> geräte mit meiner messschaltung verbinden und dem oszi verbinden>
Klingt nach einem Plan.
> aber was ist mit dem stress den das netzteil des oszis dadurch erfährt> das ich die masseklemme bei getrennter erdung/trenntrafo an z.b.> negatives Rail vom gleichrichter an netzspannung anschließe?>
Freitags auf jeden Fall.
> ist es möglich dieses problem zu umgehen wenn ich für beides sowohl oszi> als auch DUT jeweils einen trenntrafo benutze? dann sind ja beide> floating und nur gegeneinander referenziert. würde das den stress auf> dem netzteil beseitigen?
Korrekt sowieso. Zumal der zweite Trenntrafo nur 99€ kostet und schon
Gehäuse, Netzschalter, Sicherung und Steckdose für das Oszi hat.
go for it!
scnr
● Des I. schrieb:> Ausser das Teil hat dann eine Verriegelung
Ich mache das immer so, dass ich den Stecker zusätzlich verlöte, und
danach auch noch eine kleine Blechschraube reindrehe. Dann
Schrumpfschlauch drüber, und das Ganze mit Heißkleber versiegeln. Da
geht nix mehr app.
● Des I. schrieb:> das sehe ich in Schlachtgut regelmässig anders.
Dann hat sich in den letzten 15J was geändert....
(Rente == Wenig(er) zum schlachten)
HildeK schrieb:>> Ich mache das immer so,>> Gürtel und Hosenträger und was sonst noch? 😀
Hose ans Hemd kleben und noch zusätzlich vernähen. :-)
Eigentlich gelten sauber gecrimpte Flachstecker als eine
ziemlich sichere Verbindung (besser als löten) und biten
auch eine Verriegelung gegen unbeabsichtigtes lösen.