Hallo,
welche sinnvollen alternativen elektronischen Anwendungen gibt es für
Bipolartransistoren?
Also neben Emitter-, Kollektor- und Basisschaltung?
Mir fallen spontan folgende ein:
-Diodenersatz
-Kapazitätsdiode
-Heizelement
-Temperaturfühler
-Lichtsensor (vorher Gehäuse geköpft)
Was geht noch?
malsehen schrieb:> Rauschgenerator ;-)
Sehr gut!
Bürovorsteherr schrieb:> Z-Diode (BE-strecke)
Umgekehrt gepolt wie eine normaler Zenerdiode, funktioniert das und was
bestimmt die Höhe der Zenerspannung?
Fabian schrieb:> Bürovorsteherr schrieb:>> Z-Diode (BE-strecke)>> Umgekehrt gepolt wie eine normaler Zenerdiode, funktioniert das und was> bestimmt die Höhe der Zenerspannung?
Die Zenerspannung hängt von der Dotierung und ggf. der Dicke der basis
ab. Oft liegt die Durchbruchspannung so im Bereich 6-9 V, bei einigen
Typen auch höher und bei HF typen ggf. noch etwas niedriger.
Nach dem Betrieb als Zenerdiode muss man mit höherem Rauschen rechnen,
zumindest für einige Zeit.
Der Leckstrom unter der schwelle soll relativ niedrig sein, d.h. die
entsprechen eher einer Zenerdiode für kleine Ströme - eher einer
MM5Z4692 als den üblichen 400 mW zenerdioden. Die Kapazität ist auch
vergleichsweise klein.
Lurchi schrieb:> Nach dem Betrieb als Zenerdiode muss man mit höherem Rauschen rechnen,
Das ist ja die selbe Schaltung wie für den Rauschgenerator 😀 ...
HildeK schrieb:> Lurchi schrieb:>> Nach dem Betrieb als Zenerdiode muss man mit höherem Rauschen rechnen,>> Das ist ja die selbe Schaltung wie für den Rauschgenerator 😀 ...
Rauschgeneratoren gibts auch in Glasröhren!
Es gibt auch eine Sägezahngeneratorschaltung mit einem umgepolten
BiPo-Transistor, bei dem ein C parallel geschaltet ist, der die Frequenz
bestimmt.
Finde grade leider keinen Schaltplan, aber das funktioniert wirklich,
habe es schon getestet.
(glaube, es funktioniert analog einem Sägezahngenerator aus Glimmlampe
und Parallel-Kondensator - einer der drei Beine des BiPo wird dabei
nicht beschaltet)
HildeK schrieb:> hinz schrieb:>> Briefbeschwerer!>> Thema verfehlt! Oder ist ein Briefbeschwerer eine elektronisch Anwendung> 😉 ?
Das kommt auf den Inhalt der Briefe und Papiere an.
Pulserzeugung durch Ausnutzung des Lawineneffekts beim zweiten
Durchbruch.
Früher(R), als noch Dinosaurier auf der Erde lebten, Fototransistor
durch Abkratzen des Gehäuselacks oder Aufsägen des Metallgehäuses.
Hannes J. schrieb:> Früher(R), als noch Dinosaurier auf der Erde lebten, Fototransistor> durch Abkratzen des Gehäuselacks oder Aufsägen des Metallgehäuses.
Davor(R), als es nur Einzeller gab, habe ich aus einem aufgesägten BD130
und einer Lupe als Brennglas eine erstaunlich effektive Solarzelle
gebastelt. Der Strom war gut, nur leider die Spannung etwas niedrig.
Cooles Buch!
Klaus R. schrieb:> Natürlich der Differenzverstärker, die Mutter aller OPV!
Aber nicht mit einem einzigen Transistor 😎
Ansonsten Danke für den Hinweis!
Ich glaube, früher hat man in der HF-Technik BiPos auch als Mischer
benutzt (im krummen Kennlinienbereich, wenn ich das richtig im Kopf
habe).
Wie ist das bei einer Ein-Transistor-KSQ mit Zenerdiode? Ist das schon
eine Spezialschaltung oder fällt das noch unter Emitterschaltung?
Fabian schrieb:> Wie ist das bei einer Ein-Transistor-KSQ mit Zenerdiode? Ist das schon> eine Spezialschaltung oder fällt das noch unter Emitterschaltung?
Ich würde diese Schaltung zu den Grundschaltungen zählen. Speziell wird
es wenn man die konstanter haben möchte.
mfg KLaus
Klaus R. schrieb:> Ich würde diese Schaltung zu den Grundschaltungen zählen. Speziell wird> es wenn man die konstanter haben möchte.
OK.
Wie sieht es mit Digitalschaltungen aus?
Ein Inverter müsste ja mit einem BiPo machbar sein. Mit Hilfe von
zusätzlichen Dioden könnte man auch ein invertierendes OR-Gatter
realisieren, wenn ich richtig liege.
Dieter D. schrieb:> Als Unjunktion / Kipposzillator:> https://www.elektronik-labor.de/Notizen/NPNkipp.html#led2Fabian schrieb:> Wie sieht es mit Digitalschaltungen aus?
Mit vorangestellten Monoflop, kann dieser als Zähler arbeiten. Das
klappt recht gut, wenn die Stufe so ausgelegt wird, dass zwischen zwei
bis vier Impulse ausreichen den C so aufzuladen, dass die nächste Stufe
zündet.
HildeK schrieb:> hinz schrieb:>> Briefbeschwerer!>> Thema verfehlt! Oder ist ein Briefbeschwerer eine elektronisch Anwendung> 😉 ?
Du kannst mit einem Transistor einen Briefbeschwerer mit Led bauen.
Oder einen der die "Schwere" nachregelt ;-)
hinz schrieb:> HildeK schrieb:>> hinz schrieb:>>> Briefbeschwerer!>>>> Thema verfehlt! Oder ist ein Briefbeschwerer eine elektronisch Anwendung>> 😉 ?>> Das krieg ich hin!
Was soll auch dabei sein, dieses Teil (whd. der Beschwerung) ein bißchen
an-, auf-, durchzusteuern? Es könnte wohl sogar zur kompletten Ver-
davor
und Ent-Drahtung danach den "Job" immer erfüllend auf dem Brief liegend
belassen werden... (aber sagen wir mal: ein kleines Stückchen entfernt
von "Max. Ratings" oder auch nur DC-Werten (ob nun linear oder V_CEsat))
Ich glaube Dir das also auf der Stelle - was immer Du da gemeint hast.
:)
Ich habe mal einen Transistor in einen Schlauch gesteckt, um die
Durchflussmenge zu steuern. Interessanterweise erfüllte er seinen Zweck
sogar ohne Stromversorgung.
Hans-Georg L. schrieb:> HildeK schrieb:>> hinz schrieb:>>> Briefbeschwerer!>> Thema verfehlt! Oder ist ein Briefbeschwerer eine elektronisch Anwendung>> 😉 ?>> Du kannst mit einem Transistor einen Briefbeschwerer mit Led bauen.> Oder einen der die "Schwere" nachregelt ;
Nennt sich dann elektronische Last