Kapazität eines T-Drahts

Gast #6514516
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Hallo zusammen

Ich bin auch der Suche nach dem Kapazitätsbelag eines T-Drahts.
Genauer geht es darum zu wissen, wie hoch die Kapazität zwischen zwei 
parallel verlegten T-Drähten in einem Installationsrohr ist, bzw. 
mehrerer.

Hintergrund ist, dass ich im Installationsrohr ein T-Draht einziehen 
möchte mit dem ich auf dein Eingang einer eigenen Schaltung  gehe. Da 
nun teilweise mehrere Meter T-Draht parallel zu phasenführenden 
Leitungen liegen, wird hier deutlich kapazitiv eingekoppelt.

Für die Dimensionierung möchte ich nun herausfinden, mit welcher 
Kapazität ich rechnen soll.

Wie würdet ihr hier rangehen? Teilweise liegen ja auch Erdleitungen 
sowie Neutralleiter und oder mehrere Lampenleiter im Rohr... Das macht 
das Abschätzen nicht einfacher...

Danke schonmal.
Gast #6514573
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Unwiss Ender schrieb:
> Stephan schrieb:
> Lernobjekt des Tages: "T-Draht" ist schweizerisch für H07V-U.
>
> Und was ist H07V-U für die die kein Normen-Handbuch auswendig kennen?

Das ist keine Norm. Das ist die ganz normale harmonisierte Bezeichnung 
für eine ‚Ein-Drähtige Aderleitung PVC ummantelt‘.
Bei Lapp, Rexel ... wird man (ausser CH) keinen T-Draht kaufen können. 
H07V-U aber schon.
Gast #6514594
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Vielen Dank für eure Antworten...

Ich habe derzeit 1nF angenommen...
Damit hätte ich ja dann ca. 10m Leitung abgedeckt.
Aktuell, sieht meine Schaltung wie im Anhang aus.

Habe mir gedacht, dass ich mit dem Sense-Signal auf einen ADC gehe und 
dort als Schwelle so etwa 0.5V einstelle. Je nach MCU-Pin würde evtl. 
auch ein direktanschluss funktionieren....

Seht ihr da noch optimierungs potential?

Danke
Angehängte Dateien:
(Firma: Hobbytheoretiker) #6514663
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Man beachte:
Nach DIN VDE 0100-520 dürfen Stromkreise der Spannungsbereiche I und II 
nur unter bestimmten Bedingungen in derselben Kabel- und Leitungsanlage 
verlegt werden.
https://www.elektropraktiker.de/nc/fachartikel/parallelverlegung-von-starkstrom-und-schwachstromleitungen/

Es gibt dazu sehr ähnliche Normen als EN, IEEE und auch in der Schweiz.
Wenn die Ausführung nicht nach den Normen war, zahlt im Falle eines 
Brandes nicht die Versicherung, sondern Du haftest. Nebenbei sei 
angemerkt, dass Du Dich dem nicht entziehen kannst durch Fliehen über 
das Mittelmeer.
Gast #6514664
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Vielen Dank für deine Bemerkung.

Ich möchte jedoch garnich stark und schwachstromleitungen paralell 
verlegen.
Ich möchte lediglich die geschaltete Phase eines Lichtschalters 
detektieren.

Da bei einem offenen Schalter jedoch Störungen auf der Leitung vorhanden 
sind, benötige ich eine saubere detektion. Ebenfalls stören die 
Nulldruchgänge die Detektion...
Gast #6514702
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Dieter D. schrieb:
> Wenn die Ausführung nicht nach den Normen war, zahlt im Falle eines
> Brandes nicht die Versicherung, sondern Du

Oje, ein FuD Verbreiter.
Dem muss ja jeden Tag der Arsch auf Grundeis gehen, er könnte mit dem 
falschen Bein aufgestanden sein.
Dabei wäre erstens bei der Brandursachenermittlung seine Arbeit als 
Ursache und zweitens grobe Fahrlässigkeit nachzuweisen. Grob fahrlässig 
beginnt bei einem Laien übrigens später als bei einem Fachmann.
Gast #6514721
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Stephan schrieb:
> Die Schweizer wieder...

Vor einer weile im Flugfunk:

DExxx erbitte Freigabe zum Einflug in die Kontrollzone
EDRxx: DExxx Freigabe zum Einflug in die Kontrollzone verweigert'
DExxx: Bestätigen Sie: Freigabe verweigert
EDRxx: Wenn Sie als Deutscher eine Verweigerung nicht verstehen, dürfen 
Sie gerne wieder nach Hause fliegen
DExxx: Und wenn ich dennoch in die Kontrollzone einfliege?
EDRxx: Dann benachrichtigen wir die Luftwaffe und Sie können das mit den 
Kampfpiloten klären!
DExxx: Sie meinen die Luftwaffe? Kommt dann ein Jäger oder gleich alle 
zwei?
EDRxx: DExxx Freigabe zum Einflug in die Kontrollzone genehmigt!
Gast #6514726
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Dieter D. schrieb:
> Frank schrieb:
>> Ich möchte lediglich die geschaltete Phase eines Lichtschalters
>> detektieren.
>
> In dem Falle wäre eine Lösung einer "Snubber-Schaltung" aus LRC in Reihe
> und über C wäre das Signal abzugreifen. Nimm dazu einen Optokoppler.

Danke für deinen Vorschlag.
Das ganze muss nicht galvanisch getrennt sein, da der MCU auch auf 
L-Potential liegt. Bzw. gegenüber N referenziert ist.

Ich habe das ganze nun angepasst. Aktuell mit einem kleinen 
Schmitt-Trigger.
Scheint das ganze sehr brauchbar zu machen.

Ich denke, dies wird die einfachste Lösung sein.
Angehängte Dateien:
(Firma: Hobbytheoretiker) #6514779
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MaWin schrieb:
> seine Arbeit als ...

Es reicht, wenn nicht eineindeutig ausgeschlossen werden kann eine 
Mitverursacherschuld oder Schadensverschlimmerung. Übrigens bei Deinem 
Wissenstand wäre das nicht mehr grobe Fahrlässigkeit sondern 
vorsätzliches Handeln, wenn Dir das passieren würde.

Oder verwende ein sehr sparsames Relais:
https://www.reichelt.de/print-steckrelais-c7621.html?ACTION=2&GROUPID=7621&SEARCH=%2A&START=0&OFFSET=16&nbc=1&SID=95c0c0907a78a10749aa7206675370893d2b8e1ed3e88cfa05547
Mit Spulenwiderstand möglichst groß.

Frank schrieb:
> Das ganze muss nicht galvanisch getrennt sein,

Das muss man natürlich wissen.

Daher gehe ich mal davon aus, dass die Leitung zum Schalter den Normen 
entsprechend verlegt sei. Ein zusätzliches Kabel muss in der Regel auch 
für 230V Netzspannung geeignet sein, wenn es zusätzlich verlegt wird.

Somit R2 aus mindestens zwei Widerständen in Reihe, weil vermutlich SMD, 
deren Spannungsobergrenze zu beachten ist.

Hinter D3 ein Tiefpass.
C von 10...33nF, dann Widerstand 100...1k, dann C2 und R7 wie bei Dir.

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