Hallo ich möchte zum Thema Lichtmaschinenregler nochmal kurz antworten.

#6516463
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Hallo ich Bezog meinen Vorschlag mit dem Bosch-Dreielemente-Regler auf 
den
Artikel, wo eine Lichtmaschine bis 200 Ampere Leistung energiesparender 
betrieben werden soll, da so eine hohe Lichtmaschinen-Leistung die 
meiste Zeit ja nicht gebraucht wird und nur viel Sprit vergeudet.

Er fragte nach einem stetig die Feldwicklung steuernden LIMA-Regler der 
nicht
die Ein-Aus-Steuerung über eine Zehnerdiode hat, wie heutzutage vielfach 
gebräuchlich.

Kurz und prinzipiell möchte ich auf eine Möglichkeit hinweisen, die ich
als allgemeine Info hier reinkopiere, da man konkret ja nicht weis, wie 
stark
der Feld-Erregerstrom bei einer 200 Ampere-Maschine hochgehen kann.

Wahrscheinleich müsste man dafür die Anlage-Beispiel-Schaltung noch
mit einer nachgeschalteten Leistungs-Transistor-Einheit kombinieren.

Diese Schaltung soll deshalb nur als Beispiel-Hinweis und Info gelten:

Inventierender Operations-Verstärker.
Funktionsweise
Wenn am invertierten Eingang (-) die Spannung steigt, wird die 
Kollektor- /Emitter-Strecke (C/E) vom Transistor T1 niederohmiger.
Dadurch sinkt die Spannung am Kollektor (C) vom Transistor T1.
Gleichzeitig steigt die Spannung am Emitter vom Transistor T1. Da die 
Emitter vom Transistor T1 und T2 verbunden sind, steigt auch die 
Spannung am Emitter vom Transistor T2.
Dadurch wird der Spannungsunterschied zwischen Basis und Emitter am 
Transistor T2 geringer. Das hat zur Folge, dass die Kollektor- 
/Emitter-Strecke (C/E) vom Transistor T2 hochohmiger wird. Die Spannung 
am Kollektor T2 steigt.
Gleichzeitig steigt die Spannung an der Basis von T4. Der Transistor 
wird nun hochohmiger und es fließt weniger Strom über den Widerstand RL. 
Demzufolge wird auch die Spannung am RL geringer.

Signalverlauf bei der Ansteuerung des invertierten Eingangs.
Fazit:
Ein positiver Spannungsanstieg am invertierten Eingang (-) hat also 
einen Spannungsrückgang bzw. eine negative Spannungsänderung am Ausgang 
zu folge. Das Ausgangssignal verhält sich umgekehrt (invertiert) zum 
Eingangssignal.

siehe Schaltbild im Anhang
Gruß Hermann
Beitrag #6516564 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6516577 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #6516612
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Hermann M. schrieb:
> wo eine Lichtmaschine bis 200 Ampere Leistung energiesparender betrieben
> werden soll, da so eine hohe Lichtmaschinen-Leistung die meiste Zeit ja
> nicht gebraucht wird und nur viel Sprit vergeudet.

Was für ein hanebüchener Unsinn.

Daher hat man ja einen Regler, wenn der Akku voll ist und kein 
wesentlicher Verbraucher dranhängt, regelt dr die Lichtmaschine auf 0 
Leistung.

Sie braucht dann nur noch die Antriebsleistung vom Motor, die durch 
mechanische Leerlauf Verluste auftreten.

Der einzige Unterschied zwischen einer 200A Lichtmaschine mit originalem 
Regler und einer auf 70A durch Schaltungsmodifikation gedrosselten 200A 
Lichtmaschine besteht also darin, dass erstere den Akku schneller voll 
kriegt, beide brauchen bei vollem Akku dieselben Leerlaufverluste.


Hermann M. schrieb:
> siehe Schaltbild im Anhang

Abstruses Bild ohne jeden fachlichen Bezug. Damit kann man an einer 
Lichtmaschine nichts anfangen.
Beitrag #6516685 wurde von einem Moderator gelöscht.
#6519891
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Zweipunkt Regler in einer Lichtmaschine?

Das hatte mein Ford Fiesta MK1 schon Ende der 70' nicht mehr.

Dort war der Regler durchgebrannt und ich sollte 120DM für einen neuen 
bezahlen. Da kam mir Oppermann Elektronik gerade recht (wer kennt die 
noch?). Dort kostete der Bausatz eines elektronischen Reglers für den 
Ersatz von damals noch gebräuchlichen elektromagnetischen Reglern 
(on-off) gerade recht.

Ein 2N3055 reichte für den Erregerstrom völlig aus. Und die 
Starterbatterie war immer perfekt voll. Das waren nur eine Handvoll 
Bauteile.
#6524633
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Rainer F. schrieb:
> Zweipunkt Regler in einer Lichtmaschine?
>
> Das hatte mein Ford Fiesta MK1 schon Ende der 70' nicht mehr.
>
> Dort war der Regler durchgebrannt und ich sollte 120DM für einen neuen
> bezahlen. Da kam mir Oppermann Elektronik gerade recht (wer kennt die
> noch?). Dort kostete der Bausatz eines elektronischen Reglers für den
> Ersatz von damals noch gebräuchlichen elektromagnetischen Reglern
> (on-off) gerade recht.
>
> Ein 2N3055 reichte für den Erregerstrom völlig aus. Und die
> Starterbatterie war immer perfekt voll. Das waren nur eine Handvoll
> Bauteile.

Hier ist der Oppermann Regler.
Leider ohne Bauteilebezeichnung
Angehängte Dateien:
#6526237
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Dieter D. schrieb:
> Bei den vielen Nebenverbrauchern wäre es bereits sinnvoller die
> Lichtmaschine entfallen zu lassen und statt dessen den Anlassermotor
> gleichzeitig als Lichtmaschine mit zu verwenden.

... sowas nennt man startergenerator und wurde 1935 als dynastart von 
stiba (später von bosch übernommen) entwickelt und bei einigen 
fahrzeugen eingeführt. schliesst heute die lücke zwischen 
konventionellen startermotoren und hybriden.

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