Gast
#6540203
Guten Abend, ich bin gerade auf folgende Seite gestoßen: https://experience.molex.com/bytes-bits-frequencies-and-rise-time/ In dem vorletzten Absatz schreibt Herr Endres, dass er eine Impedanz Z0 von 128ohm statt 139ohm gewählt hat, da es sich "nur" um USB Signale und nicht um 50ps-Signale (Signalanstiegszeit) handelt. Wie hängt das zusammen? Meine Erklärung: Die Pins der Setcker sind so dimensioniert, dass bei der höheren Impedanz (139ohm), die Kapazität geringer wird und dadurch die Bandbreite vergrößert werden kann (Z0 = Wurzel(L/C)). Noch eine zweite Frage: Bei einer kritischen Leiterbahnlänge muss die Leiterbahnimpedanz eben an diese Steckerimpedanz angepasst werden, um die Reflektionen gering zu halten. Wird das dann brav einfach so gemacht oder gibt es noch andere Methoden? Vielen Dank. Grüße Thomas