Hydrostatischer Druck: Füllstandüberwachung

#6540789
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Hallo!

Ich habe eine Frage bezüglich des hydrostatischen Druckes bzw. ob mein 
Ansatz so funktioniert, oder ob ich etwas nicht ganz verstanden habe.

Ich möchte den Pegelstand in einer Wasserzisterne überwachen. Die 
Zisterne befindet sich ca. 60m vom Haus entfernt und der 
Höhenunterschied zwischen Zisterne und Keller sind ca. 5-10 Höhenmeter. 
Das Wasser wird dadurch per Eigendruck bis in den Keller des Hauses 
geleitet und geht dort in einen Druckkessel, der dann den Wasserdruck 
auf die haushaltsüblichen Druck erhöht (müssten so um die 3 bar sein).
Vor dem Druckkessel ist noch eine Abzweigung zu einem Stallgebäude, der 
Stall wird nur über Eigendruck versorgt, ohne Druckerhöhung.

Theoretisch müsste ich ja an der Leitung vor dem Druckkessel einen 
hydrostatischen Druck p(h) = rho  g  h + p0 messen, wobei h hier 
folgendermaßen definiert ist:
h = Füllstand_Zisterne + Länge_Leitung(Zisterne bis Haus)

Die Abzweigung hat eigentlich keinen Einfluss auf den Druck vor dem 
Kessel, bzw. wenn an der Abzweigung Wasser entnommen wird, sinkt ja auch 
der Druck in der Leitung nach der Abzweigung, da ja der Füllstand der 
Zisterne sinkt.

Ich könnte also jetzt direkt vor dem Druckkessel im Keller einen 
absoluten Druckmesser einbauen und über die obige Formel den Füllstand 
der Zisterne bestimmen, richtig?
Persönliche Seite #6540835
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H. K. schrieb:
> Ich könnte also jetzt direkt vor dem Druckkessel im Keller einen
> absoluten Druckmesser einbauen und über die obige Formel den Füllstand
> der Zisterne bestimmen, richtig?

Richtig.
Während Wasser entnommen wird kann der gemessene Druck jedoch niedriger 
sein, weil durch den Wasserfluss entlang der Leitung ein zusätzlicher 
Druckverlust auftritt.

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