Ich habe hier noch exzenter schrauben und Beschläge (Diese runden
Drehteile) übrig. Die Frage ist nun in welchem Abstand muss ich den
Forstnerbohrer von der Kante ansetzen? Der wert steht ja im Katalog,
aber nicht bei teilen aus der fundkite..
Boro schrieb:> Der wert steht ja im Katalog, aber nicht bei teilen aus der fundkite..
Wenn der Wert aus dem Katalog passt, dann kannst du ihn nehmen. Trotzdem
würde ich wegen der Sicherhet nochmal mit einem Meßschieber die Teile
nachmessen und den gemessenen Wert mit dem Katalogwert vergleichen.
Ich kenne den Wert ja nicht. Oder kann man das einfsch Abmessen? Es soll
ja später nicht wackeln.
Im Anhang mal ein Bild. Die schraube wird bis zum Anschlag reingedreht.
Meine Frage ist in welchem Abstand das Runde Teil von der Kante des
zweiten Holzbrettes rein muss.
so schlecht klingen die 42mm von Max jetzt ma nicht
Probiere es doch einfach mit ein paar Versuchsstücken aus?
Das Ganze System ist aber eher für CNC-Bearbeitung gedacht....
Probestück. Das ist der einzige zuverlässige Weg, wenn die offiziellen
Maße nicht (mehr) bekannt sind.
Wenn du messen willst:
- Den Durchmesser d des Gehäuses messen (musst du ja sowieso).
- Den Bolzen in der losen Position einlegen und die kombinierte Länge l1
messen.
- Den Bolzen verriegeln und die kombinierte Länge l2 messen.
- Die Länge des Gewindes g am Bolzen messen.
Die Mitte der Bohrung würde ich (l1-l2)/2 - g - d/2 von Rand des Bretts
ansetzen. Im Zweifelsfall lieber aufrunden (weiter ins Innere), weil man
notfalls den Bolzen einfach nicht ganz ins andere Brett eindreht. In die
andere Richtung kann man zwar auch korrigieren, aber dazu müsste man das
Loch für das Gewinde weiter aufbohren, was deutlich aufwändiger ist und
das Gegenstück hat ja auch keine unendliche Stärke.
Unbedingt auch ausmessen, wo die Bohrung für den Bolzen sitzen muss! Das
wird nicht automatisch die Mitte des Bretts sein.
Da ist doch ein Firmenlogo auf dem Exzenter - kann man das etwas genauer
erkennen? Auf dem Foto ist's arg überstrahlt...
Die 15mm-Exzenter gibt' in unterschiedlich tiefen Versionen und die
Verbindungsbolzen in verschiedenen Längen, wenn so gar keine Daten vom
Hersteller aufzutreiben sind, bleibt nur das von Heiner schon
beschriebene Verfahren. Hab' ich auch schon so gemacht, das
funktioniert.
Matthias L. schrieb:> Da ist doch ein Firmenlogo auf dem Exzenter - kann man das etwas genauer> erkennen? Auf dem Foto ist's arg überstrahlt...
Da steht Fam und in der Mitte die Zahl 72. erste Suche brachte keine
Treffer.
Bei mir auch nicht, schade.
Ich würde die Bohrungsmitte der 15mm-Bohrung mal mit 38mm von der Kante
entfernt ansetzen, probier doch mal einem Reststück herum. Die nötige
Bohrungstiefe kannst du ja direkt vom Exzenter abmessen, die Position
der Querbohrung für den Bolzen auch - viel Erfolg!
Boro schrieb:> Im Anhang mal ein Bild.
Jetzt, wo ich das Bild sehe, würde ich sogar sagen, dass die
Bohrungsmitte 9,5mm von der Kante entfernt sein sollte, weil die
Holzbretter eine Stärke von 19mm haben und du willst ja schließlich
mittig in der Stirnseite ein Loch bohren, damit es seitlich nicht
ausbricht.
Im Zweifel würde ich den Wert noch auf 10mm aufrunden, damit das um 90°
gedrehte angebaute Brett noch 0,5mm über der Kante überstehen kann
(sieht einfach besser aus).
Jürgen von der Müllkippe schrieb:> und du willst ja schließlich> mittig in der Stirnseite ein Loch bohren, damit es seitlich nicht> ausbricht.
Äh, nein?! Die Bohrung in der Stirnseite muss dahin, wo auch der Schlitz
im Exzenter-Einsatz ist. Wenn man die Excenter passend zur Brett-Stärke
kauft, dann wählt man diese optimalerweise so, dass die Bohrung mittig
in die Stirnseite kommt, sicher, aber die Exzenter sind ja nun mal schon
da...
Bei Hettich haben die Einschraubdübel eine Länge von 20/30mm (Platte bis
Unterkante Kopf). Die Excenter werden mit 24/36mm Randabstand (Mitte der
Bohrung) gesetzt.
Bei den Dübeln des TO sind es 25mm Länge. Wodurch ich mit 29mm
Randabstand rechnen würde. Die Excenter sind bei allen Herstellern
ähnlich.
Christian H. schrieb:> Ich verwende immer Hettich Rastex:
Ich auch. Und bei denen sind die Längenverhältnisse so, dass die
Gesamtlänge des Bolzens minus des Gewindes (also alles, was nach dem
Einschrauben aus der Platte rausschaut) gleich dem Abstand der 15er
Bohrung von der Kante der anderen Platte ist. Und da hab' ich die
FALSCHEN 38mm her, die ich oben mal zum Probieren empfohlen habe - ich
Trottel hab' vergessen, die 10mm Gewinde abzuziehen!
Also: 28mm würde ich mal probieren - oder deine 29.
Matthias L. schrieb:> Äh, nein?! Die Bohrung in der Stirnseite muss dahin, wo auch der Schlitz> im Exzenter-Einsatz ist. Wenn man die Excenter passend zur Brett-Stärke> kauft, dann wählt man diese optimalerweise so, dass die Bohrung mittig> in die Stirnseite kommt, sicher, aber die Exzenter sind ja nun mal schon> da...
Da diese Exzenter üblicherweise möglichst Verdeckt eingebaut werden kann
man den durchaus auch tiefer in ein Loch versenken. Notfalls macht man
dann noch eine passende Abdeckkappe drüber, dann wirds auch gleich
komplett unsichtbar. Nur Abschneiden geht nicht.
Christian B. schrieb:> Da diese Exzenter üblicherweise möglichst Verdeckt eingebaut werden kann> man den durchaus auch tiefer in ein Loch versenken.
Njaein. Die 25er werden fast immer abgedeckt, die 15er aber meistens
oberflächenbündig und ohne Abdeckung verwendet. Bei Eigenkonstruktionen
kann man natürlich machen, was man will - eine anständig aussehende
Abdeckung für versenkt eingebaute 15mm-Exzenter ist mir aber bisher noch
nicht untergekommen.
Wenn du eine passende Abdeckkappe kennen solltest, dann poste doch bitte
mal einen Link, die wäre interessant.