Tom schrieb:
> CSV Datein so "umnudeln",
> dass sie von einer anderen Applikation/Maschinen gelesen werden können.
Was sind dabei die Aufgaben? Spalten vertauschen, Feldtrenner ändern,
Zeilen Filtern, irgendwelche Umrechnungen, ...?
Vor allem frage ich mich, ob die Aufgabe nicht vielleicht händisch in
Excel und Co. zu erledigen sein könnte. Das ist weniger bequem, stellt
aber gleichzeitig auch viel niedrigere Anforderungen an den Anwender.
Tom schrieb:
> "hartes Programmieren" ist zu viel
Dann viel Glück. Was macht denn "hartes" Programmieren aus? Rein
subjektiv:
1. Ein gewisser Zeitaufwand, um die Konstrukte einer Sprache zu
erlernen.
2. Die Fähigkeit, in formalen Strukturen zu denken.
3. Die Fähigkeit, Probleme zu abstrahieren und sukzessive in lösbare
Teilprobleme herunterzubrechen.
An Punkt 1 kommt man nicht vorbei, egal ob es nun Python, VBA oder
irgendetwas ganz anderes ist. Es gibt nichts geschenkt.
An Punkt 2 kommt man auch nicht vorbei. Ich hatte schon ein paar mal das
"Vergnügen" mit Leuten, die einfach nicht in der Lage sind, sich an
formale Regeln wir z.B. die Syntax einer Sprache zu halten, insbesondere
diese "man weiß doch, was gemeint ist"-Typen. Selbst wenn du das Problem
Syntax durch eine visuelle Programmiersprache (so etwas wie Scratch)
oder durch einen geführten Prozess wie den Funktions-Assistenten aus
Excel umgehen könntest, scheitert man dann spätestens in dem Moment, in
dem so etwas wie reguläre Ausdrücke erforderlich wird.
Und an Punkt 3 kommt man höchstens bei Trivialproblemen vorbei.
Ich halte Python bereits für eine gute Lösung und irgendeine
Skriptsprache wird es sowieso werden, denn das ist genau der Ansatz für
solche Problemstellungen. Wenn es niemanden gibt, der das wenigstens auf
dem Niveau erlernen kann, dass er ein bereits vorhandenes Programm an
die aktuellen Bedürfnisse anpassen kann, wird sich der Chef wohl andere
Wege einfallen lassen müssen, um deinen Bus-Faktor zu reduzieren.