Arbeitsbedingungen bei Huawei

Gast #6548428
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Hallo,

Interessanter Artikel zu den Arbeitsbedingungen bei Huawei:
https://netzpolitik.org/2021/wolfsgeist-wie-huawei-seine-angestellten-in-europa-kontrolliert/

Habe mich dort vor ein paar Jahren mal beworben (München, Forschung) und 
nur eine befristete Stelle angeboten bekommen. Ist wohl gut dass das 
nichts geworden ist, wenn man sich das so durchliest...
Gast #6548436
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Hallo

auch wenn es sicherlich wichtig ist:

Warum wird nicht mal darüber berichtet wenn es gute Arbeitsbedingungen 
und eine faire Bezahlung irgendwo gibt?
Zu langweilig, "Angst" das man Werbung macht?

Auch mal über das gute (oder zum Glück normale für die meisten) 
berichten täte den Jounalistenbranche sehr gut.
Der Alltag in einen Mittelständischen westeuropäischen Betrieb, bei 
einer "einfachen" Allerweltsbehörde (also eben nicht Polizei, Zoll, 
Ausländerbehörde usw.), wie ein Elektriker, Chemikant, Schlosser, 
Logistker, E-Techniker usw. arbeitet.
Arbeitsbedingungen in den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Schweden...

Halt der Alltag von anderen "normalen" Leuten und nicht immer nicht das 
von in die verliererecke gedrängten oder ausgebeuteten Leuten.

Vom Prinzip her läuft es leider auch bezüglich der "Pandemieberichten" 
nicht anders...

Kein Wunder das viele so negativ grundeingestellt sind...

Realist
Gast #6548660
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"In der straffen Hierarchie sind nicht alle gleich. Das Bauwerk Huawei 
hat zwei Stockwerke, Beschäftigte ohne chinesische Wurzeln nehmen einen 
untergeordneten Rang ein – egal, wo sie im offiziellen Organigramm 
stehen. Das Obergeschoss ist Expats vorbehalten, Chines:innen, die aus 
der Konzernzentrale in Shenzhen zu Tochterfirmen auf der ganzen Welt 
entsandt werden."

... wie das wohl in den chinesischen Niederlassungen deutscher Konzerne 
ist?... m]
Gast #6548714
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Realist schrieb:
> Warum wird nicht mal darüber berichtet wenn es gute Arbeitsbedingungen
> und eine faire Bezahlung irgendwo gibt?
> Zu langweilig, "Angst" das man Werbung macht?

Gute Arbeitsbedingungen????
Faire Bezahlung???

Beides Zusammen?!?!?!

Wo gibts denn sowas???????
Gast #6548729
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Hallo

Wenn man es nicht übertreibt mit seinen Wunschvorstellungen auf beiden 
Seiten?
Ja, natürlich.
Arbeiten muss man natürlich und freiwillig bezahlt niemand über den 
Durchschnitt.

Je Bodenständiger die Branche umso wahrscheinlicher ist Fairness von 
beiden Seiten her.

"Nur" (was schlimm ist - keine Frage) bei vordergründig in eher 
einfachen Bereichen - die dürften bekannt sein - ist Ausbeutung (und so 
muss man es nennen) üblich.
Ja und die hier ach so beliebten Großkonzerne ... da sieht es häufig 
auch nicht gut aus - teilweise sogar "nur" Abteilungsabhängig.

"Gefährlich" ist halt "Billigarbeit" (wobei Billig mir selbst nicht 
gefällt, aber was wäre eine bessere Formulierung die nicht lächerlich PC 
herüberkommt?), viel was in "Büros" stattfindet und was direkt mit 
Produktion (wobei das sehr unterschiedlich ist) zu tun hat.

Handwerk, Instandhaltung, das meiste im öffentlich rechtlichen Bereich, 
Beamtentum geht zumindest i.O. von beiden Seiten her - da wird eventuell 
nicht so guter Grundlohn durch anderes ausgeglichen...
Beitrag #6549008 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #6551350
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Das ist das Ergebnis wenn man Schlüssel Technologien hergibt und wir am 
Ende nur noch für ausländische Konzerne buckeln. Bin froh dass ich 
darauf nicht mehr angewiesen bin. Aber ich kauf keinen chinesischen 
Schrott wo es sich vermeiden lässt. Geschrieben auf einem Samsung A3.
Beitrag #6565255 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6565564 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #6565731
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Ich kenne eine Chinesin, die hat hier bei uns ihren Doktor gemacht in 
Bildanalyse und dann bei HW einen Vertrag ergattert, mit 150k p. a.
Bewerbungsgespräch absolvierte sie per Video-Chat.
War aber nur 1,55m groß bei 48kg. :-)
Gast #6565785
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Tja,


wenn man die Sache aus chinesischer Sicht betrachtet, machen die 
Chinesen vieles richtig und man kann hier eigentlich eher neidisch sein!


Vielleicht sollten wir uns doch mal ein paar Dinge abschauen und auch 
mal einen gesunden nationalen Egoismus entwickeln...
#6565870
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_Gast schrieb:
> Tja,
> wenn man die Sache aus chinesischer Sicht betrachtet, machen die
> Chinesen vieles richtig und man kann hier eigentlich eher neidisch sein!

Neidisch auf einen totalitären Überwachungsstaat? Sicherlich nicht! In 
solch einer Gesellschaft möchte ich nicht leben müssen, egal wie gut es 
der Wirtschaft dadurch geht.

> Vielleicht sollten wir uns doch mal ein paar Dinge abschauen und auch
> mal einen gesunden nationalen Egoismus entwickeln...

Bitte nicht. Mit Nationalismus hat Deutschland im letzten Jahrhundert ja 
so seine Erfahrungen gesammelt, und hoffentlich daraus gelernt.
Gast #6565899
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Senf D. schrieb:
> Bitte nicht. Mit Nationalismus hat Deutschland im letzten Jahrhundert ja
> so seine Erfahrungen gesammelt, und hoffentlich daraus gelernt.

Er sagt doch die Wahrheit. Nationalismus ist ja nicht gleich Faschismus. 
Das Problem mit uns Deutschen ist es, dass wir im Kollektiv ins extreme 
ausarten. Den Nationalismus haben wir verkackt, obwohl es was schönes 
ist.
Gast #6565922
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Senf D. schrieb:
> Ultimate Qwertz schrieb:
>> Den Nationalismus haben wir verkackt, obwohl es was schönes ist.
>
> Da bin ich anderer Meinung. Aus Nationalismus ist noch nie wirklich
> etwas Gutes entstanden.

Ich verstehe diese Einstellung nicht. Ein gesunder Nationalstolz ist 
doch nichts schlechtes.

Aber was solls. Ich zwing dir nicht mein Weltbild auf.
Gast #6566010
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Senf D. schrieb:
> Ultimate Qwertz schrieb:
>> Den Nationalismus haben wir verkackt, obwohl es was schönes ist.
>
> Da bin ich anderer Meinung. Aus Nationalismus ist noch nie wirklich
> etwas Gutes entstanden.

...verwechsle Nationalismus nicht mit N-Sozialismus. Mit Sozialismus hat 
Deutschland tatsächlich keine guten Erfahrungen gemacht (wie viele 
andere Länder auch nicht), und das längst nicht nur in den 
Dreißiger/Vierziger Jahren des letzten Jhd.


Äpfel und Birnen schrieb:
> "In der straffen Hierarchie sind nicht alle gleich. Das Bauwerk Huawei
> hat zwei Stockwerke, Beschäftigte ohne chinesische Wurzeln nehmen einen
> untergeordneten Rang ein – egal, wo sie im offiziellen Organigramm
> stehen. Das Obergeschoss ist Expats vorbehalten, Chines:innen, die aus
> der Konzernzentrale in Shenzhen zu Tochterfirmen auf der ganzen Welt
> entsandt werden."
>
> ... wie das wohl in den chinesischen Niederlassungen deutscher Konzerne
> ist?... m]

Ob die chinesischen Mitarbeiter im Gebäude der deutschen Niederlassung 
überhaupt was zu tun haben? Das findet doch alles beim chinesischen 
Joint-Venture-"Partner" statt.
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Gast #6566204
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Senf D. schrieb:
> Ultimate Qwertz schrieb:
>> Den Nationalismus haben wir verkackt, obwohl es was schönes ist.
>
> Da bin ich anderer Meinung. Aus Nationalismus ist noch nie wirklich
> etwas Gutes entstanden.

Dann frage mal die Polen, ob die wieder in die Zeiten der Dreiteilung 
zwischen Preußen/Habsburg/Russland zurück wollen. Oder die Esten,Letten, 
Littauen, ob sie wieder Siwjetunion wollen. Oder frag die Finnen warum 
sie 1918 dankend ablehnten als sie in der russischen Sühäre verbleiben 
wollten...
Noldawien ist auch so ein Fall von 'Bloß zurück in den Schoß der 
Nation'.

Sudosteuropa gehörte auch mal zur Türkei, denen hat der Nationalsimus 
geholfen Eigenstaatlichkeit zu erreichen, ebenso die arabischen Vasallen 
Istanbuls.
Beitrag #6567628 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6567774 wurde von einem Moderator gelöscht.
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