Hallo
auch wenn es sicherlich wichtig ist:
Warum wird nicht mal darüber berichtet wenn es gute Arbeitsbedingungen
und eine faire Bezahlung irgendwo gibt?
Zu langweilig, "Angst" das man Werbung macht?
Auch mal über das gute (oder zum Glück normale für die meisten)
berichten täte den Jounalistenbranche sehr gut.
Der Alltag in einen Mittelständischen westeuropäischen Betrieb, bei
einer "einfachen" Allerweltsbehörde (also eben nicht Polizei, Zoll,
Ausländerbehörde usw.), wie ein Elektriker, Chemikant, Schlosser,
Logistker, E-Techniker usw. arbeitet.
Arbeitsbedingungen in den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Schweden...
Halt der Alltag von anderen "normalen" Leuten und nicht immer nicht das
von in die verliererecke gedrängten oder ausgebeuteten Leuten.
Vom Prinzip her läuft es leider auch bezüglich der "Pandemieberichten"
nicht anders...
Kein Wunder das viele so negativ grundeingestellt sind...
Realist
Realist schrieb:> Warum wird nicht mal darüber berichtet wenn es gute Arbeitsbedingungen> und eine faire Bezahlung irgendwo gibt?> Zu langweilig, "Angst" das man Werbung macht?
weil Nachrichten aus mir unerfindlichen Gründen
immer schlecht sein müssen
"In der straffen Hierarchie sind nicht alle gleich. Das Bauwerk Huawei
hat zwei Stockwerke, Beschäftigte ohne chinesische Wurzeln nehmen einen
untergeordneten Rang ein – egal, wo sie im offiziellen Organigramm
stehen. Das Obergeschoss ist Expats vorbehalten, Chines:innen, die aus
der Konzernzentrale in Shenzhen zu Tochterfirmen auf der ganzen Welt
entsandt werden."
... wie das wohl in den chinesischen Niederlassungen deutscher Konzerne
ist?... m]
Realist schrieb:> Warum wird nicht mal darüber berichtet wenn es gute Arbeitsbedingungen> und eine faire Bezahlung irgendwo gibt?> Zu langweilig, "Angst" das man Werbung macht?
Gute Arbeitsbedingungen????
Faire Bezahlung???
Beides Zusammen?!?!?!
Wo gibts denn sowas???????
Hallo
Wenn man es nicht übertreibt mit seinen Wunschvorstellungen auf beiden
Seiten?
Ja, natürlich.
Arbeiten muss man natürlich und freiwillig bezahlt niemand über den
Durchschnitt.
Je Bodenständiger die Branche umso wahrscheinlicher ist Fairness von
beiden Seiten her.
"Nur" (was schlimm ist - keine Frage) bei vordergründig in eher
einfachen Bereichen - die dürften bekannt sein - ist Ausbeutung (und so
muss man es nennen) üblich.
Ja und die hier ach so beliebten Großkonzerne ... da sieht es häufig
auch nicht gut aus - teilweise sogar "nur" Abteilungsabhängig.
"Gefährlich" ist halt "Billigarbeit" (wobei Billig mir selbst nicht
gefällt, aber was wäre eine bessere Formulierung die nicht lächerlich PC
herüberkommt?), viel was in "Büros" stattfindet und was direkt mit
Produktion (wobei das sehr unterschiedlich ist) zu tun hat.
Handwerk, Instandhaltung, das meiste im öffentlich rechtlichen Bereich,
Beamtentum geht zumindest i.O. von beiden Seiten her - da wird eventuell
nicht so guter Grundlohn durch anderes ausgeglichen...
Qwertzi schrieb:> Gute Arbeitsbedingungen????> Faire Bezahlung???>> Beides Zusammen?!?!?!>> Wo gibts denn sowas???????
Bei meinem Arbeitgeber gibt es beides zusammen, und er ist in
Deutschland mit Sicherheit nicht der einzige.
Das ist das Ergebnis wenn man Schlüssel Technologien hergibt und wir am
Ende nur noch für ausländische Konzerne buckeln. Bin froh dass ich
darauf nicht mehr angewiesen bin. Aber ich kauf keinen chinesischen
Schrott wo es sich vermeiden lässt. Geschrieben auf einem Samsung A3.
Generation X schrieb:> Aber ich kauf keinen chinesischen> Schrott wo es sich vermeiden lässt. Geschrieben auf einem Samsung A3.
Das es aus Korea ist ändert an dem Problem so ziemlich nix.
Reinhard S. schrieb:> Generation X schrieb:>> Geschrieben auf einem Samsung A3.>> Das es aus Korea ist ändert an dem Problem so ziemlich nix.
Sein Blaupunkt, Telefunken, Saba, Grundig Smartphone ist gerade in der
Kalibrierung!
Butzo
Pandur S. schrieb:> Scheinen junge Hochleister zu bevorzugen.
Also Chinesen? ;)
Ich kenn nur die Techniker von Huawei, die mit Firmenauto (Düsseldorfer
Kennzeichen) ihre Arbeit an Technikstandorten verrichten. Hab mit denen
bisher aber nie über ihre Angestellung erzählt. Würde aber nicht von
großartiger Abweichung zu anderen IT-Subs ausgehen.
Ich kenne eine Chinesin, die hat hier bei uns ihren Doktor gemacht in
Bildanalyse und dann bei HW einen Vertrag ergattert, mit 150k p. a.
Bewerbungsgespräch absolvierte sie per Video-Chat.
War aber nur 1,55m groß bei 48kg. :-)
Tja,
wenn man die Sache aus chinesischer Sicht betrachtet, machen die
Chinesen vieles richtig und man kann hier eigentlich eher neidisch sein!
Vielleicht sollten wir uns doch mal ein paar Dinge abschauen und auch
mal einen gesunden nationalen Egoismus entwickeln...
_Gast schrieb:> Tja,> wenn man die Sache aus chinesischer Sicht betrachtet, machen die> Chinesen vieles richtig und man kann hier eigentlich eher neidisch sein!
Neidisch auf einen totalitären Überwachungsstaat? Sicherlich nicht! In
solch einer Gesellschaft möchte ich nicht leben müssen, egal wie gut es
der Wirtschaft dadurch geht.
> Vielleicht sollten wir uns doch mal ein paar Dinge abschauen und auch> mal einen gesunden nationalen Egoismus entwickeln...
Bitte nicht. Mit Nationalismus hat Deutschland im letzten Jahrhundert ja
so seine Erfahrungen gesammelt, und hoffentlich daraus gelernt.
Senf D. schrieb:> Bitte nicht. Mit Nationalismus hat Deutschland im letzten Jahrhundert ja> so seine Erfahrungen gesammelt, und hoffentlich daraus gelernt.
Er sagt doch die Wahrheit. Nationalismus ist ja nicht gleich Faschismus.
Das Problem mit uns Deutschen ist es, dass wir im Kollektiv ins extreme
ausarten. Den Nationalismus haben wir verkackt, obwohl es was schönes
ist.
Ultimate Qwertz schrieb:> Den Nationalismus haben wir verkackt, obwohl es was schönes ist.
Da bin ich anderer Meinung. Aus Nationalismus ist noch nie wirklich
etwas Gutes entstanden.
Senf D. schrieb:> Ultimate Qwertz schrieb:>> Den Nationalismus haben wir verkackt, obwohl es was schönes ist.>> Da bin ich anderer Meinung. Aus Nationalismus ist noch nie wirklich> etwas Gutes entstanden.
Ich verstehe diese Einstellung nicht. Ein gesunder Nationalstolz ist
doch nichts schlechtes.
Aber was solls. Ich zwing dir nicht mein Weltbild auf.
Senf D. schrieb:> Ultimate Qwertz schrieb:>> Den Nationalismus haben wir verkackt, obwohl es was schönes ist.>> Da bin ich anderer Meinung. Aus Nationalismus ist noch nie wirklich> etwas Gutes entstanden.
...verwechsle Nationalismus nicht mit N-Sozialismus. Mit Sozialismus hat
Deutschland tatsächlich keine guten Erfahrungen gemacht (wie viele
andere Länder auch nicht), und das längst nicht nur in den
Dreißiger/Vierziger Jahren des letzten Jhd.
Äpfel und Birnen schrieb:> "In der straffen Hierarchie sind nicht alle gleich. Das Bauwerk Huawei> hat zwei Stockwerke, Beschäftigte ohne chinesische Wurzeln nehmen einen> untergeordneten Rang ein – egal, wo sie im offiziellen Organigramm> stehen. Das Obergeschoss ist Expats vorbehalten, Chines:innen, die aus> der Konzernzentrale in Shenzhen zu Tochterfirmen auf der ganzen Welt> entsandt werden.">> ... wie das wohl in den chinesischen Niederlassungen deutscher Konzerne> ist?... m]
Ob die chinesischen Mitarbeiter im Gebäude der deutschen Niederlassung
überhaupt was zu tun haben? Das findet doch alles beim chinesischen
Joint-Venture-"Partner" statt.
Senf D. schrieb:> Ultimate Qwertz schrieb:>> Den Nationalismus haben wir verkackt, obwohl es was schönes ist.>> Da bin ich anderer Meinung. Aus Nationalismus ist noch nie wirklich> etwas Gutes entstanden.
Dann frage mal die Polen, ob die wieder in die Zeiten der Dreiteilung
zwischen Preußen/Habsburg/Russland zurück wollen. Oder die Esten,Letten,
Littauen, ob sie wieder Siwjetunion wollen. Oder frag die Finnen warum
sie 1918 dankend ablehnten als sie in der russischen Sühäre verbleiben
wollten...
Noldawien ist auch so ein Fall von 'Bloß zurück in den Schoß der
Nation'.
Sudosteuropa gehörte auch mal zur Türkei, denen hat der Nationalsimus
geholfen Eigenstaatlichkeit zu erreichen, ebenso die arabischen Vasallen
Istanbuls.
Ultimate Qwertz schrieb:> Das Problem mit uns Deutschen ist es, dass wir im Kollektiv ins extreme> ausarten.
Churchill soll mal gesagt haben:
"Den Deutschen hat man entweder zu seinen Füßen oder an der Gurgel".
Senf D. schrieb:> Neidisch auf einen totalitären Überwachungsstaat? Sicherlich nicht! In> solch einer Gesellschaft möchte ich nicht leben müssen, egal wie gut es> der Wirtschaft dadurch geht.
Ach, das ist alles eine Frage der Perspektive. Als Staatsoberhaupt würde
mir das schon gefallen.