Gast
#6572739
Hallo zusammen, ich brauche Hilfe bei der folgenden Aufgabe: Ein Datenbus arbeitet mit einer max. Übertragungsrate von 1 Mbps. Die gesamte Übertragungsstrecke ist etwa 150 m lang. Der Bus arbeitet mit einer differentiellen Spannung. Beim Senden wird ein Spannungspegel von -5 V für log. "1" bzw. +5 V für log. "0" auf den Bus gelegt. Bei Empfänger wird der logische Zustand sicher erkannt, solange die Spannung für log "1" kleiner -0,1 V und für "0" größer 0,1 V ist. Für die Datenübertragung soll nun eine Datenleitung mit dem folgenden Dämpfungsverhalten verwendet werden: Tabelle: Übertragungsfrequenz in MHz -> Dämpfung in dB/100 m 0,1 MHz -> 3 dB 0,5 MHz -> 6 dB 1 MHz -> 9 dB 5 MHz -> 18 dB 10 MHz -> 27 dB Ist die Leitung hinsichtlich ihres Dämpfungsverhaltens zur Datenübertragung für den Datenbus geeignet? Begründen Sie rechnerisch! Mein Lösungsansatz: fmin = 1 MHz Dämpfungsmaß des Kabels bei 150 m: 13,5 dB Max. erlaubtes Dämpfungsmaß: A = 20 * lg(U1/U2) dB = 20 * lg(5 V/0,1V) = 33,98 dB Fazit: Die Leitung kann hinsichtlich des Dämpfungsverhaltes problemlos verwendet werden. _________________________________ Ich habe die max. Datenrate als min. Frequenz angenommen. Die höheren Frequenzanteile des Datensignals werden natürlich stärker gedämpft. Müsste das nicht eigentlich auch berücksichtigt werden? Ist die Aufgabe so richtig gelöst? Danke für Eure Hilfe. Gruß Tim