Gast
#6573841
hey, ich denke über ein Konzept für einen Linearmotor nach. Die Idee besteht aus einem Stabmagneten (axial magnetisiert und ca. 5 mm lang), der sich in einem Rohr (nicht magnetisch) befindet. Um das Rohr wickle ich eine Spule, die mit 1.66 mm länge deutlich kürzer ist als der Magnet. Je nachdem in welche Richtung der Strom fließt bewegt sich der Magnet, aufgrund der Lorentz-kraft zur Spule hin bzw. weg. Der Linearmotor soll aus einer Reihe dieser Spulen bestehen. Wenn man diese mit einer 3 phasigen Sinuswelle ansteuert, dann würde sich der Magnet durch die Spulen durchbewegen. Wenn man jetzt mehrere Magneten hintereinanderschaltet, könnte eine solche Konstruktion mehrere Kilo heben. Ist meine Überlegung bis hierhin richtig? Jetzt möchte ich einen Eisenkern verbauen, um den Effekt zu verstärken. Allerdings wird das Eisen dadurch zum Magneten und die Sinuswelle, mit der ich die Spulen ansteuere funktioniert nicht mehr. Kann mir jemand helfen? Ich hänge hier irgendwie in einer Sackgasse.