GSP-730 Spektrumanalysator GSP-730, 3000 MHz, USB, RS-232

#6616973
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#6617047
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Moin,
probiert habe ich solch einen bis jetzt nicht....
Es kommt auf deine Anforderungen an, was du damit darstellen willst.

Geht es um einen günstigen Einstieg in die SA-Welt, mag er vielleicht 
ausreichen, aber wirklich nur das. Ist ja immerhin ein Farb(fern)seher, 
wo es nicht wiklich drauf ankommt. ;-)
Allerdings kommt man mit 30 kHz minimaler Auflösungsbandbreite nicht 
wirklich weit. Hast du dich von den 3 GHz blenden lassen?

Es gibt -allerdings eben nicht so kompakt und leicht- auf dem 
Gebrauchtmarkt für diesen Preis durchaus Geräte, die um ein ganzes Stück 
besser spezifiziert sind (Auflösung <1 kHz).

Was sind deine Anforderungen, Wünsche, Bedürfnisse?
Michael
Gast #6617108
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Michael M. schrieb:

> Allerdings kommt man mit 30 kHz minimaler Auflösungsbandbreite nicht
> wirklich weit. Hast du dich von den 3 GHz blenden lassen?

Das Phasenrauschen ist mit 85dBc/Hz @ 500kHz Offset ebenfalls 
spektakulär schlecht. Um Oberwellen auszumessen wird es vielleicht 
reichen ... wobei die "Inherent Spurious Response" im Datenblatt auch 
nicht gut aussieht.

Da muss man schon genau hinschauen, ob man die Messaufgabe damit 
sinnvoll lösen kann.
Gast #6617130
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Kolo B. schrieb:
> für knapp € 900,- darf man nicht zu kritisch sein

Warum fragst du, wenn du die Antwort nicht hören magst? Es ist deine 
Messung, wir wissen nicht was dafür an Analysatoreigenschaften wichtig 
ist.

Die kleinen Rigol (DSA 815) sehen vom Datenblatt für mich besser aus, 
bei gleichem Preis.
#6617132
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Zuerst einmal Zeit mitbringen und intensiv in Materie einlesen! Findet 
man alles kostenlos im Netz.

Zum Spielen reicht ein SDR-Stick (FFT) mit Rauschgenerator und ev. 
Messbrücke und der kostenlosen Software "Spectrum". So hab ich 
angefangen. Das ist allerdings nicht sonderlich linear (Beispiel siehe 
Anlage).

Etwas besser ist z.B. der NWT4000. Aber die minimale RBW (Bandbreite) 
ist hier auch noch zu groß.

Intensiv die Datenblätter der unterschiedlichen Geräte vergleichen. Mit 
geringer werdender RBW sinkt der Rauschpegel und damit die Messbarkeit 
auch kleinerer HF-Pegel.

Hab selbst einen gebrauchten HP8591E von eBay (RBW 1kHz). Muss man aber 
längere Zeit den Markt beobachten. Vorsicht! Die besonders günstigen 
Gebrauchtgeräte haben gerne einen 75 Ohm Eingang.

Bei Neugeräten von Rigol, Siglent, Owon usw. im Einstiegssegment gilt 
wie überall "You get what you pay".

Zusätzliches Budget für Messkabel, Adapterstecker und Abschwächer 
einplanen.

Grüße von petawatt
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Gast #6623494
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Ich würde auch zu einem Gebrauchtgerät raten.
Da gibt es mittlerweile erstaunlich günstige Geräte:
https://www.ebay.de/b/Signal-und-Spektrumanalyse/97201/bn_16579978
Der TR4172 entspricht fast einem FSAS von RS ist mit Trackinggenerator 
um € 1.500 , kann aber nur 1,8 GHz.
Der FSM ist ein FSMS kann bis 26 GHz auch der TG kann die 26 GHz, 
allerdings muss man prüfen, warum da "not calibrated" steht. Ist mit € 
4.700 wenn er funktioniert sehr billig.
#6623779
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Hallo zusammen.

> Einfach noch einen 150 Ohm am Eingang parallel schalten!
> 50 Ohm sind kein Hexenwerk.

Wer gibt solche Tips?
Schon mal eine 75Ohm N-Buchse angeschaut?
Einmal einen 50Ohm N-Stecker rein, und schon ist die Buchse für immer! 
hin!
Ein 'Minimum-Loss-Pad' wäre die einfachste Lösung.

73
Wilhelm
#6623845
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Wilhelm S. schrieb:
> Hallo zusammen.
>
>> Einfach noch einen 150 Ohm am Eingang parallel schalten!
>> 50 Ohm sind kein Hexenwerk.
>
> Wer gibt solche Tips?
> Schon mal eine 75Ohm N-Buchse angeschaut?
> Einmal einen 50Ohm N-Stecker rein, und schon ist die Buchse für immer!
> hin!
> Ein 'Minimum-Loss-Pad' wäre die einfachste Lösung.
>
> 73
> Wilhelm


sollte man/frau wissen

wie gross ist der Messfehler bei Fehlanpassung?
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(Firma: nix) #6623887
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Also, heutzutage einen SA ohne Trackinggenerator zu kaufen ist blöd.
Ich habe seit Jahren (Jahrzehnten?) einen alten HP und auch ohne TG. Den 
habe ich mir schon mehr als einmal gewünscht. Klar kostet mehr bzw. ist 
bei einigen Modellen freischaltbar (wenn die Hardware verbaut ist) doch 
man ist viel flexibler in der Anwendung.

Old-Papa
#6623956
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Wilhelm S. schrieb:
> Ein 'Minimum-Loss-Pad' wäre die einfachste Lösung.

Siehe auch: 
https://www.maximintegrated.com/en/design/technical-documents/tutorials/9/972.html

Old P. schrieb:
> heutzutage einen SA ohne Trackinggenerator zu kaufen ist blöd.

Bei Gebrauchtgeräten von HP ist der Aufpreis für einen Trackinggenerator 
erheblich. Hab dafür ersatzweise den NWT4000. Unterhalb von 35 MHz nutze 
ich die Wobbelfunktion meines Funktionsgenerators und stell beim HP8591E 
auf "max hold". Muss man halt einige Durchläufe warten bis in dieser 
asynchronen Betriebsweise sich eine vollständige Kurve bildet.

Grüße von petawatt
Gast #6624100
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Old P. schrieb:
> Also, heutzutage einen SA ohne Trackinggenerator zu kaufen ist blöd.

Es kommt drauf an, was man damit vorhat. Ein richtiger vektorieller 
Netzwerkanalysator ist von der Genauigkeit und den Möglichkeiten 
(kalibrierte Messung von Betrag & Phase) überlegen. Wenn man keinen VNA 
hat ist SA + TG eine Behelfslösung, besser als nix.

Komplexe Grüße
Volker

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