230 Volt PCB-Netzteil

Gast #6619631
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Hallo.

Ich brauche ein PCB-Netzteil für 24 Volt und schwanke zwischen IRM-03-24 
und LD03-23B24R2. Letzteres ist billiger, kleiner, moderner und hat 
sogar laut Datenblatt bessere Specs als das IRM-03-24. Deshalb würde ich 
jetzt sofort das LD03 nehmen.

Allerdings gibt es da eine Sache, die mich stutzig macht.

Im IRM Datenblatt steht NICHTS über irgendwelche Dinge, die man beachten 
müsste. Im LD03 Datenblatt steht allerdings ein Application Circuit 
Diagram und dort ist eine Fuse, ein MOV und ein Widerstand in Serie 
vorgeschrieben.

Jetzt frage ich mich halt, ob das Zeug im IRM-03 schon drin ist und die 
das deswegen nicht hingeschrieben haben, oder ob das IRM-03 auch 
dahingegend schlecht ist, dass die einfach sowas für selbstverständlich 
halten und es deshalb nirgendwo erwähnt haben.

Was meint ihr?
Gast #6619683
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Jan schrieb:
> Jetzt frage ich mich halt, ob das Zeug im IRM-03 schon drin ist

Nein.
Ebensowenig in den HiLink HLK Netzmodulen.

Wichtig wäre zu wissen, auf welche Spannung man aussen begrenzen muss, 
ein 275V~ VDR begrenzt nur auf 715V, ein 300V~ VDR nur auf 775V, das 
Modul sollte also 800V aushalten sonst ist es nicht schützbar..

Besser wäre es noch, wenn der Hersteller die nötige externe 
Primärbeschaltung nennt, mit der Surge und EMV nach handelsüblichen 
Normen eingehalten wird. Ich glaube, Traco zeigt das.

Ein VDR sollte mit einer Temperatursicherung geschützt werden und wenn 
der 33R als Sicherungswiderstand vor den VDR kommt, sollte man die 
Feinsicherung sparen können.
Gast #6619808
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Ja super. Jetzt habe ich das IRM vor einigen Wochen aber schon in ein 
Gerät verbaut, natürlich direkt beschaltet. Funktioniert zwar alles.... 
aber sollte ich das besser mal schnell ändern, oder sind das eher 
Angstbauteile?
Gast #6619844
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Jan schrieb:
> oder sind das eher Angstbauteile?

Das kommt sehr auf die Umgebung an, in der es betrieben wird. Manche 
Leute halten es aufgrund ihrer negativen Erfahrung für notwendig, jedes 
bereits fertige Gerät mit zusätzlichen Netzfiltern zu versorgen.

Andere wiederum verlassen sich auf den Überspannungsschutz im 
Sicherungskasten, was mittlerweile Standard ist.

Wenn das Gerät niemals ausfallen darf, dann würde ich hier nicht sparen. 
Bei selbst gebauten Sachen die man leicht reparieren kann (oder die 
unwichtig sind) würde ich es locker sehen.
Gast #6619847
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OK verstehe. Also kann man bei den PCB-Netzteilen echt einfach nach 
Preis und Specs gehen? Dann wäre das LD03 allen anderen überlegen, weil 
billiger und besser :) Ich weiss nicht, warum die Leute dann so 15 Euro 
Dinger von Traco kaufen, wie z.B. das TMPS 03.
Gast #6619848
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Manche Leute halten es aufgrund ihrer negativen Erfahrung für notwendig,
> jedes bereits fertige Gerät mit zusätzlichen Netzfiltern zu versorgen.

Es gibt klar definierte Surge Belastungen, die eine Elektronik am Netz 
überleben muss sonst dürfen sie nichtmal CE bekommen.

Ich sag mal, dass die kleinen Netzteilklötzchen a la HiLink und IRM die 
ohne Zusatz nicht überleben.
Bei Gleichrichter und Siebelko fângt der Siebelko Impulse gut weg, aber 
400V Transistoren reichen trotzdem nicht und der Gleichrichter bekommt 
noch viel mehr ab. Ein Widerstand vor dem Elko hilft, aber 3W wie bei 
LD03 gefordert ist ja ein Witz, grösser als das Netzteil.

> Andere wiederum verlassen sich auf den Überspannungsschutz im
> Sicherungskasten,

Das ist der Grobschutz.

.> was mittlerweile Standard ist.

Ohne den kann der Feinschutz am Gerät nicht überleben. Und den 
Feinschutz braucht es, damit zumindest 800V Elektronik überlebt, der 
Grobschutz begrenzt nur auf 1000-1200V.
Gast #6619851
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Jan schrieb:
> kann man bei den PCB-Netzteilen echt einfach nach
> Preis ... gehen? Dann wäre das LD03 allen anderen überlegen, weil
> billiger und besser :)

Wenn du meinst.

Also wenn ich mal so an die Produkte zurück denke, die ich im Euro Shop 
gekauft habe ... dann war das zu 99% nutzloser Müll.
Gast #6619885
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Jan schrieb:
> Also für mich sind die Specs vom LD03 wesentlich besser.

Mag sein. Doch übertreiben die Chinesen oft mit ihren Versprechungen. 
Wer von den beiden vertrauenswürdiger ist, vermag ich nicht 
einzuschätzen. Für eine fundierte Entscheidung müsste man die Produkte 
wohl testen.
Gast #6619910
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Oh habe gar nicht gesehen dass das ein Chinese ist. Mein Fehler. Ja 
stimmt einem Chinesen traue ich nicht weiter als ich spucken kann. Die 
Amis arbeiten da schon sorgfältiger. Nicht, weil sie Moral haben, 
sondern weil sie einfach Angst vor fetten Klagen haben.
#7695229
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Ich glaube, Traco zeigt das.

Also ich finde bei keinem einzigen vertrauenswürdigen Hersteller ein empfohlenes Design....

Habe den gleichen Anwendungsfall. Möchte aus der Netzspannung meine Leiterplatte versorgen. Die 24V würde ich dann per Schaltregler auf 5V regeln und anschließend per LDO auf 3.3V . Außerdem würde ich die 24V verwenden um Finder Relais zu schalten, die mir dann letztendlich 230V schalten.

Und eine Schutzbeschaltung halte ich für sinnvoll und würde diese gerne integrieren. Hat jemand einen Ansatz?

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