Hallo zusammen,
hier im Forum und auch andernorts wird die TU Dresden in Sachen
Maschinenbau häufig über den grünen Klee gelobt. Tenor: Es bestehen
nicht viele, es wird einem nichts geschenkt und die, die durchkommen,
sind i.d.R. gut ...
Ich bin Maschinenschlosser-Meister und habe mich nach mehreren Jahren
Berufstätigkeit dazu entschieden, ein Studium anzufangen.
Nun studiere ich an der TUDD, bin im 5. Fachsemester der neuesten
Studienordnung (PO2019) und erlebe das Ganze eher anders:
Mathe: soweit anspruchsvoll, keine Frage, aber auch nix, vor dem man
sich fürchten müsste
Statik, Festigkeitslehre etc.: Sehr solide, auch wenn ich mich da schon
wundere, wie sich die Abiturienten anstellen. Das meiste (Statik)
unterscheidet sich am Anfang nicht viel von dem, was man auch in der
Gesellen/Meisterprüfung können muss. Und das kann man auch Azubis ohne
Schulabschluss vermitteln ...
Thermodynamik: etwas konfus, ist im Ganzen aber ok ...
Physik: reines Desaster ... Ich hab mich da mit meinem Abiturwissen von
2010 reingesetzt und das war ausreichend. Die Vorlesung hat keine Linie,
nichts ... Die Prüfungsfragen sind lächerlich einfach.
Chemie und Materialwissenschaften: Reines Bullshitbingo, hier gehts nur
ums auswendiglernen von Vorlesungsfolien. Die Literatur kann und sollte
man lesen, trägt zum Bestehen aber auch nicht bei. Am Ende steht fest:
Es gibt Stahl, Alu und ... den unwichtigen rest ...
Konstruktion, Fertigungstechnik: Ach du großer Gott. Man könnte meinen
die (techn.) Spannung sei der heilige Gral oder sowas ... Da wird drei
Semester dran rumgefuhrwerkelt ohne das man den armen Studenten zumuten
könnte sich damit ernsthaft auseinanderzusetzten.
Solche Sätze wie: "Das ist egal, wie sie das Konstruieren, das wird in
der Werkstatt dann eh anders gemacht.", erklären zwar manches, was ich
in der Arbeitswelt erlebt habe, sind jetzt aber auch nicht wirklich ein
Qualitätsmerkmal ...
E-Technik: Kennt ihr Wechselstrom? Die bei der TU DD nur Ansatzweise in
Praktika, Prüfen muss man solche kenntnisse nicht ...
Informatik: Lernen wir am Beispiel von C#? Mal im Ernst: hat c# bei
Maschinenbauern einen so hohen stellenwert?
Die Liste könnte ich noch ewig weiter fortführen ...
Jetzt meine Frage(n):
Gehöre ich mittlerweile zu den alten, grummeligen Säcken, die immer nur
maulen, dass alles den Bach runtergeht und nix besser wird?
Habe ich da nur dummerweise die falschen Übungsgruppen/was-auch-immer
gewählt und deshalb einen falschen Eindruck?
Erwarte ich in den ersten Semestern zu viel?
Wird das noch anspruchsvoller?
Natürlich weis ich, dass Studium vor allem Selbststudium bedeutet.
Aber so wie das an der TUDD abläuft würde ne einfache Bücherliste
reichen, da brauche ich weder die studiengebühr noch die ganzen
Veranstaltungen ...
Ich glaube, du gehörst zu den grummeligen Säcken, die immer nur maulen,
dass alles den Bach runtergeht. Du hast einen falschen Eindruck und
erwartest in den ersten Semestern zu viel; das wird später noch deutlich
anspruchsvoller.
EinStudent schrieb:> Natürlich weis ich, dass Studium vor allem Selbststudium bedeutet.> Aber so wie das an der TUDD abläuft würde ne einfache Bücherliste> reichen
Naja, es nennt sich ja auch Vorlesung, nochmal Vor -lesung, es wird also
aus etwas vorgelesen und das richtet sich meist nach Büchern. Die
bekommt der Professor in der Regel dann auch noch kostenlos vom Verlag,
während der Student den Ladenpreis zahlt. Als Professor ist die
Vorlesung eigentlich auch nicht deine Hauptaufgabe, es geht mehr um
Drittmittel einwerben (davon lebt ja der Laden), an deinem Projekt mit
deiner Arbeitsgruppe arbeiten für die es die Mittel gibt und
Publizieren, Publizieren, Publizieren. Danach dann gleich wieder
Drittmittel besorgen. Lehre und Studenten, ach Gott - das ist vom
Zeitaufwand nichtmal ein Nebenjob in einer Professur. Entsprechend
stecken da Professoren auch weniger Zeit und Herzblut rein.
https://www-docs.b-tu.de/berufungen/public/Professor%20von%20Innen.pdf
Willkommen in der Elfenbeintürmen der deutschen Hochschulen.
Nicht darüber ärgern oder nachdenken, einfach durchziehen und sehen,
dass man den Hort der Dummheit so schnell wie möglich mit dem
Abschlusszettel in der Hand hinter sich lassen kann.
EinStudent schrieb:> Aber so wie das an der TUDD abläuft würde ne einfache Bücherliste
Das heisst TUD, nicht TUDD, ddu Ddumpfbacke.
https://de.wikipedia.org/wiki/Technische_Universit%C3%A4t_Dresden
SCNR
Eigentlich ist dieser Abkürzungslapsus ganz stimmig zu dem Rest des
TO-Beitrages, der auch sonst nur wenig glaubwürdig, da wahrscheinlich
nicht selbst erlebt, aber dafür stark tendenziös geschrieben ist.
Die Fakultät Maschinenwesen ('Maschinenbau' gibt es Fakultätsnamen dort
nicht) an der TUD hat eher keinen besonders herausgehobenen Ruf, da gibt
es andere Hochschulen deren Fakultät Maschinenbau anerkannter oder
berühmter ist.
https://www.google.com/search?q=beste+Hochschule+f%C3%BCr+Maschinenbau+in+Deutschland
-> Aachen, München, Karlsruhe, Darmstadt
Was hier im Mikrocontroller-Forum von der TUD häufiger gelobt wird, dann
die ET und INF Ausbildung. Eigentlich verständlich für ein
'Elektronik'-Forum.
Naja also wenn ich das bis jetzt richtig verstanden habe:
Ich bin ein maulender (noch nicht ganz so) alter Sack, der einfach zu
ungeduldig ist um auf die spannenden Dinge im Studium zu warten ... so
sie denn kommen und ansonsten nehme ich halt einen recht teuren Zettel
mit.
Harald schrieb:> Naja, es nennt sich ja auch Vorlesung, nochmal Vor -lesung, es wird also> aus etwas vorgelesen und das richtet sich meist nach Büchern. Die> bekommt der Professor in der Regel dann auch noch kostenlos vom Verlag,> während der Student den Ladenpreis zahlt. Als Professor ist die> Vorlesung eigentlich auch nicht deine Hauptaufgabe, es geht mehr um> Drittmittel einwerben (davon lebt ja der Laden), an deinem Projekt mit> deiner Arbeitsgruppe arbeiten für die es die Mittel gibt und> Publizieren, Publizieren, Publizieren. Danach dann gleich wieder> Drittmittel besorgen. Lehre und Studenten, ach Gott - das ist vom> Zeitaufwand nichtmal ein Nebenjob in einer Professur. Entsprechend> stecken da Professoren auch weniger Zeit und Herzblut rein.
Das erklärt so einiges ...
Fpgakuechle K. schrieb:> Die Fakultät Maschinenwesen ('Maschinenbau' gibt es Fakultätsnamen dort> nicht) an der TUD hat eher keinen besonders herausgehobenen Ruf, da gibt> es andere Hochschulen deren Fakultät Maschinenbau anerkannter oder> berühmter ist.>> https://www.google.com/search?q=beste+Hochschule+f%C3%BCr+Maschinenbau+in+Deutschland>> -> Aachen, München, Karlsruhe, Darmstadt
Naja wenn man sich dann die Mühe macht auf die Suchergebnisse zu
klicken, wird die TU DD jedenfalls unter den ersten zehn aufgezählt ...
Auf jeden Fall sollte der Beitrag und die Fragen keinesfalls ein wie
auch immer gearteter Angriff sein. Ich bin mir sicher, das früher die TU
DD die beste, tollste und gründlichste Ausbildung geliefert hat ...
Deshalb ja auch meine Verwunderung, warum es in den ersten Semestern
recht oberflächlich ist. Immerhin schreiben einige jetzt im SoSe ihre
Bachelorarbeit und haben damit in der Theorie einen vollwertigen
Berufsabschluss.
Gerade wenn die Fakultäten Informatik und E-Technik so überragend sind,
brauchen Maschinenbauer denn kein Wissen über diese Bereiche. Irgendwie
müssen die Dresdner doch auch ihre "Maschinenwesen" beleben, oder? ;)
Und das Beispiel mit dem Wechselstrom war leider nicht (kaum)
übertrieben ...
David D. schrieb:> Liegt wohl am Standort Dresden. In Darmstadt, Aachen oder München> würdest Du kein Land sehen.
Hängt da echt so viel am Standort? Lohnt sich da noch ein Wechsel?
EinStudent schrieb:> Und das Beispiel mit dem Wechselstrom war leider nicht (kaum)> übertrieben ...
Da lese ich aber in der Modulbeschreibung was anderes:
https://www.verw.tu-dresden.de/Amtbek/PDF-Dateien/2019-10/01_13soDM17.05.2019.pdf
Aber vielleicht ist der Vergleich einer Bachelorausbildung mit einen
(Doppel-)Diplomstudium nicht ganz fair.
> Immerhin schreiben einige jetzt im SoSe ihre> Bachelorarbeit und haben damit in der Theorie einen vollwertigen> Berufsabschluss.
Eher Hochschulabschluss; unter Berufsabschluss versteht man doch eher
eine Berufsausbildung. Und das insbesonders die praktischen
Ausbildungsziele in der Berufsausbildung andere sind als an einer
Hochschule, sollte doch bekannt sein.
> Gerade wenn die Fakultäten Informatik und E-Technik so überragend sind,> brauchen Maschinenbauer denn kein Wissen über diese Bereiche. Irgendwie> müssen die Dresdner doch auch ihre "Maschinenwesen" beleben, oder?
Ein Student ist selbst für das Leben in seinem Studium verantwortlich
und IMHO dürfte es auch an der TUD möglich sein, einige Module in
anderen Fakultäten zu besuchen und sich 'anrechnen' zu lassen. Ein
Machinenweseningenieur könnte sich ja Teile der 'Biomedizinischen
Gerätetechnik bei der ET-Fakultät 'reinziehen'
https://tu-dresden.de/ing/elektrotechnik/ibmt/studium#intro
Oder bei den Elektromaschinenbauern im Görgesbau mal reinschauen:
https://deacademic.com/pictures/dewiki/68/Dresden-TU-Goergesbau.jpg
Einfach mal im Vorlesungsverzeichniss blättern.
Realist schrieb im Beitrag #6633813:
> EinStudent schrieb:>> Informatik: Lernen wir am Beispiel von C#? Mal im Ernst: hat c# bei>> Maschinenbauern einen so hohen stellenwert?>> Der Maurer nebenan bevorzugt Java. Du bist ein Witz von Troll xD
Und genau das ist mein Punkt: Die Foristen hier scheinen der Meinung zu
sein, dass das was ich schreibe so abwegig ist, dass es nur zum
"trollen" gedacht sein kann.
Und dann liest man:
https://tu-dresden.de/ing/maschinenwesen/imm/ktc/studium/lehrveranstaltungen/informatik-1
und stellt fest dass der Maurer zwar java mag, der Maschinenbauer in DD
aber C#?
Übrigens ist das Modul zweigeteilt:
MathCAD etc wird von der MW-Fakultät gelehrt. C# von den Informatikern.
Scheint aber selbst denen zu peinlich zu sein, so dass die sich da nicht
dazu schreiben ...
Fpgakuechle K. schrieb:> Da lese ich aber in der Modulbeschreibung was anderes:> https://www.verw.tu-dresden.de/Amtbek/PDF-Dateien/2019-10/01_13soDM17.05.2019.pdf
jep. Und in der Prüfung wird Dir dann (grob gesagt) je ein Bild einer
Stern- und einer Dreiecksschaltung gezeigt und Du sollst drunter
schreiben, was, was ist.
Aber hört sich in der Theorie doch schön an ...
Stimmt aber schon, dass die Praktika schon (etwas) anspruchsvoller sind,
jedoch wie gesagt, im Niveau sehr wechselhaft ...
EinStudent schrieb:> https://www.google.com/search?q=beste+Hochschule+f%C3%BCr+Maschinenbau+in+Deutschland>>>> -> Aachen, München, Karlsruhe, Darmstadt> Naja wenn man sich dann die Mühe macht auf die Suchergebnisse zu> klicken, wird die TU DD jedenfalls unter den ersten zehn aufgezählt ...
Was nichts Positives aussagt; wenn es genau 10 Hochschulen in dem
Ranking gäbe, wäre der Zehnte Platz der mit der Schlusslaterne ...
Bezüglich Maschinenwesen sollte man auch auf das Industrielle Umfeld
achten, also etablierte Firmen etc. pp. . Und das sieht für Dresden
nicht so gut aus wie bspw. für Hochschulen im oder beim
Maschinenbauzentrum Ruhrgebiet. Oder Süddeutschland (Augsburg:
Messerschmitt, MAN, ...). Dresden hat halt alle negativen Wirrungen und
Wendungen im Maschinenbau des Ostens mitmachen müßen:
Erst wird 'ne eigene Luftfahrtindustrie ab 1952 aufgebaut, die dann ca.
1960 auf Geheiß der Russen wieder eingestampft wird. Sieht man auch an
der TUD-Geschichte. Da wo jetzt die Informatiker ausgebildet werden, war
bis 1962 die Fachschule für Leicht- und Flugzeugbau.
Selbst Chemnitz hat eine stärkere Tradition im Bereich Maschinenwesen
als die TUD, die am Ende vornehmlich für Elektronik-Kombinate wie
Robotron oder ZMD ausbildete.
Im 5. Fachsemester? Klingt eher nach den ersten beiden. Das besteht man
wirklich noch mit dem Abiturwissen. Im 2. Semester kommt man dann noch
recht easy mit dem Mathe-LK durch. Danach wird alles anders.
Die Fächererwähnung "Mathe", "Physik", "Konstruktionslehre",
"Fertigungstechnik" und "Technische Mechanik" stützden meinen Verdacht,
da dies HAARGENAU die Fächer sind, die man in den ersten beiden
Semestern belegt.
Später erwähnt der Schlossermeister noch "Erwarte ich in den ersten
Semestern zu viel?" obwohl er eigentlich schon doch im 5. Semester ist!?
Etwas seltsam.
Ich glaube das ist ein Studienanfänger, der noch gar nichts gesehen hat
vom Studium (Bis auf die ersten beiden Semester). Vielleicht ist er
gerade im 3. Semester weil er Thermodynamik flüchtig erwähnt ...
Ich glaube dir einfach nicht. Hörst dich so an, als ob du nen
überflieger wärst, der mit seinem grundlagenwissen irgendwie so locker
durchkommt.
Wenn du so nen überflieger bist, warum dann nur der meister nach dem
abi??
Wieviele Prüfungen haste denn tatsächlich schon bestanden??
Irgendwie alles konfus. Bei uns waren alle Techniker bzw Meister
ziemlich am schwimmen...
Du scheinst da anders zu sein....scheinst ja alle fächer so zu
belächeln. Troll?
EinStudent schrieb:> Hallo zusammen,>> hier im Forum
Hier eher weniger.
> und auch andernorts wird die TU Dresden in Sachen> Maschinenbau häufig über den grünen Klee gelobt.
Die TU Dresden macht sich halt wichtig.
> Tenor: Es bestehen> nicht viele, es wird einem nichts geschenkt und die, die durchkommen,> sind i.d.R. gut ...
Als eine der selbsternannten TU9 Eliteuniversitäten produziert sie
Wichtigtuer, die auf "ich bin jetzt Elite" machen. Wenn du mit den
Leuten arbeiten musst merkst du schnell, dass die alle auch nur mit
Wasser kochen.
In sofern nichts anderes als bei den Absolventen der anderen
selbsternannten Eliteunis. Mit einer Besonderheit. Die von der TU
Dresden betonen auch gerne wie toll die TU in der DDR war. Keine Ahnung
warum.
> Mathe:> Statik, Festigkeitslehre etc.:> Thermodynamik:> Physik:> Chemie und Materialwissenschaften: Reines Bullshitbingo,> Konstruktion, Fertigungstechnik:> E-Technik:> Informatik:
Ich kann nicht beurteilen wie das im Studium läuft. Ich habe nur
gelegentlich mit Absolventen zu tun.
Man sollte bedenken die TU Dresden ist, wie viele (alle?) der anderen
selbsternannten Eliteunis, eine Massenuni. Ein Durchlauferhitzer, keine
50000 Bar Diamantenpresse. Elite und Masse gehen nun mal nicht zusammen.
> Gehöre ich mittlerweile zu den alten, grummeligen Säcken, die immer nur> maulen, dass alles den Bach runtergeht und nix besser wird?
Störts dich?
> Wird das noch anspruchsvoller?
Ruh dich nicht aus. Sollte sich die Schwierigkeit steigern, und du
bekommst das nicht mit, bist du schnell sowas von abgehängt. Immer schön
am Ball bleiben.
Nimm die Scheine mit und hol dir zum Schluss das Papier ab. Fertig. Dann
suchst du dir einen Job der dir Spaß macht und an den du ohne das Papier
nie gekommen wärst. Sofort nach der Einstellung vergisst du das Papier
und machst einfach einen guten Job.
> Natürlich weis ich, dass Studium vor allem Selbststudium bedeutet.> Aber so wie das an der TUDD abläuft würde ne einfache Bücherliste> reichen,
In der Vorlesung wird dir gezeigt was du (für die Prüfung) können musst.
Das ist Alles. Mittlerweile steht zwar in den ganzen Hochschulgesetzen
drin, dass die Lehrenden an einer Hochschule pädagogische Fähigkeiten
haben sollen, aber gerade an den selbsternannten Eliteunis geht es nur
ums Prestige in der Forschung. Die Lehre ist Beifang.
Hannes J. schrieb:> Die von der TU> Dresden betonen auch gerne wie toll die TU in der DDR war. Keine Ahnung> warum.
Schade, dass uns das "Dipl.-Gott (hipot)" nicht mehr in regelmäßigen
Abständen erklärt und auch von seiner Arbeit in den USA berichtet :-(
Leute, merkt ihr nicht, dass der nen troll ist??
Merallbau meister, der spielend mit seinem grundlagenwissen und 10 jahre
altem abi wissen durchs studium kommt...
Also bitte jungs....
Jeder weiss, dass da gewisse Gräben zwischen techniker, meister und ing
sind.....
Und er macht es alles locker flockig.
Ja ne, is klar junge.
Hannes J. schrieb:> Man sollte bedenken die TU Dresden ist, wie viele (alle?) der anderen> selbsternannten Eliteunis, eine Massenuni. Ein Durchlauferhitzer, keine> 50000 Bar Diamantenpresse. Elite und Masse gehen nun mal nicht zusammen.
Das trifft auch so ziemlich alle deutschen öffentlichen Unis zu, ist
aber richtig. Auf die Rankings gebe ich zwar nicht viel, aber keine TU
mit 10,000enden Studenten in Deutschland ist ein MIT...
EinStudent schrieb:> hier im Forum und auch andernorts wird die TU Dresden in Sachen> Maschinenbau häufig über den grünen Klee gelobt. Tenor: Es bestehen> nicht viele, es wird einem nichts geschenkt und die, die durchkommen,> sind i.d.R. gut ...>> Ich bin Maschinenschlosser-Meister und habe mich nach mehreren Jahren> Berufstätigkeit dazu entschieden, ein Studium anzufangen.> Nun studiere ich an der TUDD, bin im 5. Fachsemester der neuesten> Studienordnung (PO2019) und erlebe das Ganze eher anders:
Das Scheinstudium ("was ich alles gemacht habe") ist völlig egal dafür,
welche Aufgaben man am Ende tatsächlich lösen und wahrnehmen kann. Mir
als dein potentieller Kollege ist es daher völlig gleich, ob du am MIT
gelernt hast oder als Person mit Hauptschulabschluss dir alles
autodidaktisch beigebracht hast, wenn du etwas kannst, respektiere ich
das. Wenn du dich über deine VL ausheulen möchtest, richte diese Kritik
lieber an die Fakultät, oder wer auch immer die Evaluation der LV an der
TU Dresden durchführt...
Ein Studium ist längst nicht mehr als eine Bescheinigung darüber, dass
du alle Klausuren erfolgreich geschrieben hast. Selbst das ist oftmals
ein wichtiger Türöffner oder Indikator, und hat daher seine
Daseinsberechtigung.
Sieh lieber zu, dass du das Studium instrumentalisieren kannst, um im
Leben voranzukommen. Wenn du mehr lernen willst, oder über das
Geforderte hinaus arbeiten möchtest, hält dich wirklich keiner davon ab.
Auch nicht davon, dich direkt ans MIT zu bewerben.
Medizintechnik schrieb:> Hannes J. schrieb:>> Die von der TU>> Dresden betonen auch gerne wie toll die TU in der DDR war. Keine Ahnung>> warum.>> Schade, dass uns das "Dipl.-Gott (hipot)" nicht mehr in regelmäßigen> Abständen erklärt und auch von seiner Arbeit in den USA berichtet :-(
Der hat aber nicht zu DDR-Zeiten an der TUD studiert, sondern in
Nachwendezeiten. Deswegen findet der ja das DDR-Studium 'toll', weil er
es nicht am eigenen Leib erfahren hat ...
EinStudent schrieb:> hat c# bei> Maschinenbauern einen so hohen stellenwert?
Naja, gibt sinnloseres.
EinStudent schrieb:> Gehöre ich mittlerweile zu den alten, grummeligen Säcken, die immer nur> maulen, dass alles den Bach runtergeht und nix besser wird?
Würde sagen du bist auf dem besten Weg dahin.
EinStudent schrieb:> Habe ich da nur dummerweise die falschen Übungsgruppen/was-auch-immer> gewählt und deshalb einen falschen Eindruck?
Formale Bildung ist eh nichts mehr Wert, siehe Tesla-Geblubber. Augen zu
und durch.
EinStudent schrieb:> Erwarte ich in den ersten Semestern zu viel?> Wird das noch anspruchsvoller?
Kannst ja mal die Profs provozieren, dass die Übungen zu einfach seien
und die Prüfungen ein Witz. Deine Kommilitonen werden sich bestimmt
erkenntlich zeigen.
Physik, Mathe, Festigkeitslehre im fünften Semester Maschinenbau? Wem
willst Du diesen Stuss erzählen?
Umso bedenklicher, dass manche hier auch noch ernsthaft auf sowas
antworten...
EinStudent schrieb:> Informatik: Lernen wir am Beispiel von C#? Mal im Ernst: hat c# bei> Maschinenbauern einen so hohen stellenwert?
Voll egal. Hauptsache mal irgendwas irgendwie programmiert. Das kann
dann auch Python, Java und Fortran sein.
Um richtig in dem Bereich einzusteigen braucht es eh um einiges mehr(60
Credits+) sowie Aufwand darin nebenher (Werksstudent, Praktika, private
Basteleien o. ä.). Ist glaub ich eher gut dafür, dass Ihr so was mal
gesehen habt, als dass Ihr damit irgendwas anfangt. Ähnlich wie wenn ein
ETechniker TM1 besuchen (muss). Glaub jetzt nicht, dass ich krasse
Maschinenwesen beschwören kann, obwohl ich das gehört habe.
OnlyHans schrieb:> EinStudent schrieb:>> Informatik: Lernen wir am Beispiel von C#? Mal im Ernst: hat c# bei>> Maschinenbauern einen so hohen stellenwert?>> Voll egal. Hauptsache mal irgendwas irgendwie programmiert. Das kann> dann auch Python, Java und Fortran sein.>> Um richtig in dem Bereich einzusteigen braucht es eh um einiges mehr(60> Credits+) sowie Aufwand darin nebenher (Werksstudent, Praktika, private> Basteleien o. ä.). Ist glaub ich eher gut dafür, dass Ihr so was mal> gesehen habt, als dass Ihr damit irgendwas anfangt. Ähnlich wie wenn ein> ETechniker TM1 besuchen (muss). Glaub jetzt nicht, dass ich krasse> Maschinenwesen beschwören kann, obwohl ich das gehört habe.
stimmt schon, aber darum geht es ja nicht. es hebt ihn von der masse der
maschinenbauabsolventen ab. und das ist eine fähigkeit die gerne gesehen
wird, weil die meisten maschis im proggen scheiße sind
Karatona schrieb:> stimmt schon, aber darum geht es ja nicht. es hebt ihn von der masse der> maschinenbauabsolventen ab. und das ist eine fähigkeit die gerne gesehen> wird, weil die meisten maschis im proggen scheiße sind
Die meisten Elektrotechniker auch
Hier sind doch zu 95 Prozent sehr schlaue leutchen unterwegs, ne?
Checkt ihr nicht, dass ihr auch hier wieder von nem troll verarscht
werdet??
Lest euch doch mal den eingangspost durch. Absoluter schwachsinn. . .
Checkt ihr das eigentlich nicht????
Hugo Egon schrieb:> Hier sind doch zu 95 Prozent sehr schlaue leutchen unterwegs, ne?>> Checkt ihr nicht, dass ihr auch hier wieder von nem troll verarscht> werdet??>> Lest euch doch mal den eingangspost durch. Absoluter schwachsinn. . .>> Checkt ihr das eigentlich nicht????
man ich hab mir den post nur stichwortartig durchgelesen. aber danke für
deine analyse.