gurke schrieb:
> Normalerweise baut man in Elektromotoren immer drei Elektromagneten über
> zwei Neodymmagneten
Tja, es gibt halt nur 2 Magnetpole, Nord und Süd, insofern kann man die
nur abwechselnd hintereinanderlegen. Damit man sich mit dem Anker von
Nord nach Süd und weiter zum nächsten Nord bewegen kann, reicht es
nicht, einen Elektromagnetpol umzupolen, er könnte sich genau so gut
auch rückwärts bewegen denn auch da geht es von N nach S. Es reichen
auch nicht 2 Elektromagnetpole, denn der anders polarisierte bestimmt
immer noch nicht die Richtung. Man braucht 3 Elektromagnetpole und
Drehstrom mit 120 Grad Phasenversatz, um sich in definierter Richtung
über die NSNSNSNS Magnetpole bewegen zu können, egal ob rotierend oder
als Linearmotor
Das ist die minimale Anzahl. Nur Motoren, bei denen die Drehrichtung
egal ist, wie manche Pumpen, kommen mit 2 Elektromagnetpolen statt 3
aus.
Und um so grösser und langsamer der Motor werden soll, um so mehr Pole
kann man nutzen, bis hin zu harmonic drive.