Elektromotor Elektromagneten pro Neodymmagnet

Gast #6633674
Lesenswert?

gurke schrieb:
> Normalerweise baut man in Elektromotoren immer drei Elektromagneten über
> zwei Neodymmagneten

Tja, es gibt halt nur 2 Magnetpole, Nord und Süd, insofern kann man die 
nur abwechselnd hintereinanderlegen. Damit man sich mit dem Anker von 
Nord nach Süd und weiter zum nächsten Nord bewegen kann, reicht es 
nicht, einen Elektromagnetpol umzupolen, er könnte sich genau so gut 
auch rückwärts bewegen denn auch da geht es von N nach S. Es reichen 
auch nicht 2 Elektromagnetpole, denn der anders polarisierte bestimmt 
immer noch nicht die Richtung. Man braucht 3 Elektromagnetpole und 
Drehstrom mit 120 Grad Phasenversatz, um sich in definierter Richtung 
über die NSNSNSNS Magnetpole bewegen zu können, egal ob rotierend oder 
als Linearmotor
Das ist die minimale Anzahl. Nur Motoren, bei denen die Drehrichtung 
egal ist, wie manche Pumpen, kommen mit 2 Elektromagnetpolen statt 3 
aus.
Und um so grösser und langsamer der Motor werden soll, um so mehr Pole 
kann man nutzen, bis hin zu harmonic drive.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren