Gast
#399837
Hallo, da man sowas immer mal wieder braucht und es fix und fertig ziemlich teuer ist, würde ich mir gerne einen Spectrumanalyzer bauen (ähnlich dem Hameg-Teil bei Reichelt, nur "etwas" schlechter). Im Prinzip habe ich mir das so vorgestellt: ein PLL oder DDS-Signalgenerator erzeugt eine Frequenz, die mit dem Eingangssignal gemischt wird, dann geht das Ganze durch ein (evtl. Mehrstufiges) ZF-Filter und wird dann verstärkt, gleichgerichtet und analog logarithmiert. Das Ergebnis erfasst dan ein µC mittels ADC oder es wird (für höhere Refreshraten) mittels Highspeed-ADC, FPGA und schnellem RAM gesampelt. Andererseits könnte man die ZF auch durch einen Tiefpass schicken und dann mittels DSP oder flinkem µC (ARM oder AVR32) eine FFT drüberlaufen lassen (wäre mir aber weniger lieb, weil ich das Signal so lange wie möglich analog halten will). Der Frequenzbereich sollte so bei 1-200MHz liegen. (Folglich wäre bei z.B. einer ZF von 10kHz eine Mischerfrequenz von 0,99 bis 199,99 MHz nötig). Die Scanrate über einen definierten Frequenzbereich sollte so um die 10-20 Sweeps/s liegen und eine Auflösung von etwa 128-256 Punkten (Frequenzen) haben. Als Mischerstufe dachte ich an einen Dual-Gate-FET, wie er in der HF-Technik ja recht beliebt ist, die Ausgabe soll entweder auf einer Elektronenstrahlröhre (Osziröhre) oder auf einem GLCD (ein 640x480 hätte ich mal da, aber 320x240 wären auch schon genug) erfolgen. Bei einer Elektronenstrahlröhre hätte man den Vorteil, dass man sich das Digitalisieren und somit einen für die Präzision nicht unbedingt vorteilhaften Vorgang sparen kann (Digitalisieren kann man immer noch). Außerdem ist so ein "wackeliges" besser erkennbar.