Hallo,
irgendwo hatte jemand den Link zum Quarzkochbuch gepostet, da sollten
alle Fragen geklärt werden können.
Ansonsten spielen 2 Sachen eine Rolle: die Genauigkeit und das
Anschwingverhalten.
Für die Genauigkeit braucht man die Herstellerangaben zur
Lastkapazität, Angaben zu Parallel-/Serienresonanz usw. usw.
Habe ich nicht, ich löte meine Quarze meist irgendwo aus, wenn ich
nicht gerade einen konkreten Wert brauche, den ich nicht habe.
Für das Anschwingverhalten ist die Oszillatorschaltung maßgebend, da
kann man sich also auch nur auf Atmels Dokumentationen verlassen.
Ich nehme zwischen rund 3 und 16MHz generell 2x22p, bisher hat jeder
Quarz damit stabil gespielt, selbst auf einem Breadboard läuft der
ATMega16 mit irgendeinem 16MHz-Quarz und 2x22p und ohne gesetztem CKopt
absolut stabil.
Wichtiger erscheint mir, darauf zu auchen, daß man wirklich
Grundwellenquarze erwischt, die sollten in kHz gekennzeichnet sein.
Oberwellenquarze sollten in MHz bezeichnet sein und gehen nicht in
Schwingschaltungen ohne auf die gewünschte Oberwelle abgestimmten
Schwingkreis. Zumindest wäre es mehr Zufall, wenn sie am Atmel auf der
angegeben Oberwelle schwingen...
Damit es keine Mißverständnisse gibt: ich rede hier von meinen
Hobbybasteleien, bei Projekten für Serienfertigung dürften ein paar
mehr Gesichtspunkte eine Rolle spielen.
Gruß aus Berlin
Michael