Maximale Frequenz Motor wenn mit FU betrieben

(Firma: Funkenflug Industries) #6641358
Lesenswert?

Das kann man nicht so pauschal sagen, das hängt sehr vom jeweiligen 
Motor ab, vor allem mit welchen Toleranzen er gebaut ist. Zum einen 
steigen die Verluste durch Wirbelströme und die nutzbare Leistung sinkt 
ab, da wegen des induktiven Widerstands bei gleicher Spannung immer 
weniger Strom durch die Wicklung möchte. Die Spannung zu erhöhen ist nur 
in engen Grenzen ratsam, das nimmt die Isolation schnell übel und manche 
Motoren mögen den Umrichterbetrieb deswegen sowieso nicht.
Gast #6643555
Lesenswert?

Elektrofan schrieb:
> Jede übliche 3~Motor "kann" 100 Hz,
> wenn er mit Nennspannung für 50 Hz, d.h. Feldschwächung betrieben wird.
> (Die Leistung bleibt daher gleich.)

Daher vermeidet man das indem man 230V/400V Motore verwendet und diese, 
mit entsprechend parametriertem FU, in Dreieck betreibt.
Die tatsächlich maximal erreichbare Drehzahl hängt aber auch von der 
Wicklung und den Blechpaketen ab.
Ich habe mal vor vielen Jahren schon, rein aus Neugierde und 
Experimentierfreude, bei einem vierpoligen 3kW Motor(~1450U/min) die 
maximal anwendbare Frequenz im Leerlauf ausgelotet.
Bei ca 320Hz hat er das Feld verloren und ist ausgetrudelt. Da bin ich 
aber schon in Deckung gegangen weil ich nicht wusste ob er nicht gleich 
abhebt oder mir gar seine Lüfterflügel in den Hobbyraum kotzt.

Ein anderer 2kW Motor ging, an einem anderen FU, nur bis ca 200Hz.

MfG
Gast #6643576
Lesenswert?

Nun,
finde Deinen Fehler selbst:
Lithium schrieb:
> maximal anwendbare Frequenz im Leerlauf ausgelotet.

Was soll den das für eine praktische Bedeutung haben,
bei Deinen 'erreichten' 320Hz wäre die reale Drehzahl und
die dabei abnehmbare Leistung wichtig.
Den Motor hättest Du da schon bei Deinen ca. 319Hz mit
"anpusten" anhalten können...

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren