Hallo!
Ich bin auf der Suche nach (möglichst günstigen, möglichst kleinen)
Ultraschallsensoren, die in der Lage sind, kleine Abstände recht genau
zu messen. (Millimetergenauigkeit, min. Abstand <5mm)
Hat jemand Tipps?
Danke im Voraus!
Ultraschall schrieb:> Ich bin auf der Suche nach (möglichst günstigen, möglichst kleinen)> Ultraschallsensoren, die in der Lage sind, kleine Abstände recht genau> zu messen. (Millimetergenauigkeit, min. Abstand <5mm)
In welchem Medium/Material?
Wenn man die Wellenlänge von Ultraschall in Luft betrachtet, benötigt
man eine Frequenz von etwa 60 kHz, um auf eine Wellenlänge von 5 mm zu
kommen. D.h. die Abstandsmessung kann nur durch Messung der
Resonanzfrequenz des Abstandes erfolgen. Dann muss man aber auch
beachten, dass die Schallgeschwindigkeit von Temperatur (und etwas auch
vom Luftdruck) abhängt. Damit muss mindestens die Temperatur mit erfasst
und eine Korrekturrechnung durchgeführt werden. Die übliche
Laufzeitmessung von Ultraschallimpulsen klappt bei solch kleinen
Abständen eher nicht.
> (möglichst günstigen, möglichst kleinen)> Ultraschallsensoren
Bei medizinischen Ultraschallgeräten geht es auch häufig um kleine
Strukturen. Die arbeiten fast ausschliesslich im MHz-Bereich. Klein sind
die teilweise, aber bestimmt nicht günstig.
Knopf schrieb:>> (möglichst günstigen, möglichst kleinen)>> Ultraschallsensoren> Bei medizinischen Ultraschallgeräten geht es auch häufig um kleine> Strukturen. Die arbeiten fast ausschliesslich im MHz-Bereich. Klein sind> die teilweise, aber bestimmt nicht günstig.
Die arbeiten nicht in der Luft sondern im Körpergewebe, also vor allem
in Wasser.
Und deswegen auch die hohe Signalfrequenz da sich Schallwellen im
Wasser knapp 5x so schnell ausbreiten wie in Luft ist.
Schlaumaier schrieb:> Wie weit ist den die Entfernung Sender zum Ziel. Ich denke das das auch> eine wichtige Frage ist.
Wer lesen kann ist wie immer klar im Vorteil...
MiWi schrieb:> Wer lesen kann ist wie immer klar im Vorteil...
wenn du mir sagst wo das steht lese ich GERNE. Der TO gibt nur ein
MINDEST-Abstand an.
Das heißt für mich , vom Sender zum Empfänger mind. 5 cm. max. 1000 KM
?!?!!?
Kleiner Hinweis. Der erste Fernseher meine Freundes hatte ein
Mindestabstand von 30 cm ca. und ein Max.Abstand von 3 Metern. Stand
glaub ich s.ä. in der Anleitung. Der funktionierte auch mit Ultraschall.
(Die Technik wurde aber schnell vom Markt genommen, also nicht wundern.)
Schlaumaier schrieb:> Kleiner Hinweis. Der erste Fernseher meine Freundes hatte ein> Mindestabstand von 30 cm ca. und ein Max.Abstand von 3 Metern. Stand> glaub ich s.ä. in der Anleitung. Der funktionierte auch mit Ultraschall.> (Die Technik wurde aber schnell vom Markt genommen, also nicht wundern.)https://wiki.bsh-group.com/de/wiki/Fernbedienungen
Mit "klassischen" Methoden kann man Lambda/2 detektieren. Allerdings ist
das bei den Luft US Wandlern schwierig, weil die in der Regel mit einem
Burst abgeregt werden. Also muss man da eh mit Rechentricks arbeiten.
Wandler in klein und für Luft und dann noch mm Auflösung wird schwierig.
Mit CMUT sicher machbar aber teuer und die Ansteuerung ist auch nicht
direkt simpel. Mit PZT Wandlern kommt man in Luft so bis vielleicht
700kHz, aber die sind groß, teuer und brauchen natürlich auch eine echte
Ultraschall Elektronik zum Betrieb. So einfach wie bei den 40kHz Kapseln
im Auto klappt das da nicht mehr.
Warum eigentlich unbedingt Ultraschall? Ist das zu detektierende Objekt
transparent?
Schlaumaier schrieb:> MiWi schrieb:>> Wer lesen kann ist wie immer klar im Vorteil...>> wenn du mir sagst wo das steht lese ich GERNE. Der TO gibt nur ein> MINDEST-Abstand an.>> Das heißt für mich , vom Sender zum Empfänger mind. 5 cm. max. 1000 KM> ?!?!!?
mm nicht cm.
1. bei diesem Abstand ist das Problem ein anderes als beim reinen
Echoverfahren.
2. ist Reichweite kein unlösbares Problem wenn die Reflexionen
ausreichend stark sind. Die Echowand am Königsee sollte da als
brauchbares Beispiel dienen können. Die präzise Auflösung wird schwierig
- aber auch nur wenn der Aufwand gering bleiben soll. Mit entsprechender
Signalaufbereitung sind auch große Echoreichweiten möglich, man schaue
sich nur an was akustische Kameras leisten können.
3. der TO wird um keine 1000km fragen wenn er von 5mm und
_Millimeter_genauigkeit redet.
Hallo!
Danke für eure Antworten.
Eine Obergrenze, was die Reichweite betrifft, gibt es nicht direkt, aber
1cm dürften locker reichen. Es geht darum, festzustellen, ob ein Objekt
parallel zu einer Glasplatte ist. Deshalb wäre es schwierig mit
optischen Sensoren zu arbeiten.
Ich dachte es mir schon, dass es eher schwierig wird. Falls jemand Ideen
hat, wäre ich sehr dankbar!
Ultraschall schrieb:> Es geht darum, festzustellen, ob ein Objekt> parallel zu einer Glasplatte ist. Deshalb wäre es schwierig mit> optischen Sensoren zu arbeiten.
Hat die Glasplatte eine Antireflexbeschichtung oder warum siehst du da
ein Problem. Normales Fensterglas reflektiert bei senkrechtem Einfall um
die 4%
Ultraschall schrieb:> kleine Abstände recht genau> zu messen. (Millimetergenauigkeit, min. Abstand <5mm)
Kannst Du meiner Meinung nach mit Ultraschall nicht realisieren.
Ultraschall schrieb:> Eine Obergrenze, was die Reichweite betrifft, gibt es nicht direkt, aber> 1cm dürften locker reichen. Es geht darum, festzustellen, ob ein Objekt> parallel zu einer Glasplatte ist. Deshalb wäre es schwierig mit> optischen Sensoren zu arbeiten.
Das würde ich mit Lichtsensoren lösen. Einfachste Lichtschrankentechnik.
Das Objekt liegt auf der Glasplatte. Nun frage ich an 2 - 3 Punkten
einfach eine Lichtschranke ab, fertig. Wenn der Widerstand zu Hoch ist,
kommt zu wenig Licht durch und das Objekt liegt falsch.
Sollte das Objekt eine Standartgröße haben, kann man dann sicher mit 3
Sensoren auskommen. Wenn nicht wäre es etwas aufwendiger aber auch nicht
so schwer.
Ist aber nur eine Idee. In ähnlicher Form aber rein mit Software macht
das auch die OCR. Sie analysiert einfach den Helligkeitsanteil und
stellt das Blatt Papier gerade.
Wolfgang schrieb:> senkrechtem Einfall
Bei Glas, schlag nach bei Herrn ABBE, Einfallswinkel ist gleich
Ausfallswinkel, Messen des reflektierten Strahl (dessen Ort) mit
CCD-Zeile, auswerten mit µP, vor 40 Jahren mit Z80 und heute mit AVR
oder ähnlich.
Vielleicht doch etwas schwierig zu finden, da sind mittlerweile zu viele
Varianten für Spezialzwecke, die allgemeine Variante zur Abstandsmessung
geeignet ist der LDC1101
Harald schrieb:> Ultraschall schrieb:>>> kleine Abstände recht genau>> zu messen. (Millimetergenauigkeit, min. Abstand <5mm)>> Kannst Du meiner Meinung nach mit Ultraschall nicht realisieren.
Doch, wie oben geschrieben z.B. mit CMUTs, die können gerne auch 2MHz in
Luft haben. Sowas haben wir zusammen mit dem IPMS in einem internen
Projekt gemacht, das geht erstaunlich gut. Durch die hohe Frequenz kann
man eine kurze Wellenlänge erreichen und kleine Abstände messen.
Allerdings ist so ein System nicht unbedingt bei Conrad für ein paar
Euro erhältlich.
Christian R. schrieb:> Doch, wie oben geschrieben z.B. mit CMUTs,
Klingt interessant, ist mir noch nicht untergekommen. Muss ich gleich
mal googeln. Ist das für „Bastelprojekte“ handhab- und bezahlbar?
A. schrieb:> Christian R. schrieb:>> Doch, wie oben geschrieben z.B. mit CMUTs,>> Klingt interessant, ist mir noch nicht untergekommen. Muss ich gleich> mal googeln. Ist das für „Bastelprojekte“ handhab- und bezahlbar?
Ich kenn die konkreten Preise nicht, denke aber nicht dass das
Bastlerware ist. Die Elemente an sich sind aber potenziell deutlich
günstiger als PZT, weil sie ja zu hunderten/tausenden pro Wafer
hergestellt werden können.
Allerdings ist halt die Ansteuerung/Auswertung nicht ganz so billig
gemacht wie bei 40kHz Kapseln.