Tach zusammen, der Fahrradakku hat voll 57 Volt (14S Sony Konion) und am Abend meist um die 50 Volt. Zum Laden nutze ich ein Billig-Netzteil aus Fernost, das auf die Ladeendspannung eingestellt ist und bis dahin ca. 1,1 Amp bringt. Würde gern eine regelbare KSQ einsetzen, um zw. 0,1 ~ 1 Amp regeln zu können. Denke mal, ein Linearregler genügt, da im schlimmsten Fall gerade mal 7 Watt zu "verbraten" sind. Sehe oft den LM317 als KSQ bei bspw. LED. Nur scheidet der hier aus, da die Spannung über seinen Spezifikationen liegt. Habt Ihr einen Vorschlag für einen einfachen Linearregler, der bis 60 V abkann ? Alternativ hatte ich an den LM2575HV gedacht weil besser als Linearregler. Wie kann der beschaltet werden, sodass neben der Spannung auch der Strom geregelt werden kann ?
Gast
#6646323
Thomas S. schrieb: > der Fahrradakku hat voll 57 Volt (14S Sony Konion) und am Abend meist um > die 50 Volt. Zum Laden nutze ich ein Billig-Netzteil aus Fernost, das > auf die Ladeendspannung eingestellt ist und bis dahin ca. 1,1 Amp > bringt. Das scheint ja zu funktionieren. Gibt es einen wichtigen Grund, das zu ändern? (never change a winning team)
Thomas S. schrieb: > Sehe oft den LM317 als KSQ bei bspw. LED. Nur scheidet der hier aus, da > die Spannung über seinen Spezifikationen liegt. Wieso? Der Regler sieht er doch nur die Spannungsdifferenz zwischen Ein- und Ausgang. Es könnte höchstens sein, dass an deiner Quelle die Spannung fehlt, die der LM317 mindestens braucht. Übrigens gibt es den LM317 (40V) auch für mehr Spannung: LM317HV (60V).
Thomas S. schrieb: > Würde gern eine regelbare KSQ einsetzen, um zw. 0,1 ~ 1 Amp regeln zu > können. Was ist der Sinn dieses Konstrukts? Was willst du damit erreichen? Thomas S. schrieb: > Zum Laden nutze ich ein Billig-Netzteil aus Fernost, das > auf die Ladeendspannung eingestellt ist und bis dahin ca. 1,1 Amp > bringt. Das scheint ja genau das zu machen was es soll CC/CV mit 1,1A und der entsprechenden Ladeendspannung. Was da eine Konstantstromquelle soll ist mir nicht klar.
Thomas S. schrieb: > Tach zusammen, > der Fahrradakku hat voll 57 Volt (14S Sony Konion) und am Abend meist um > die 50 Volt. Zum Laden nutze ich ein Billig-Netzteil aus Fernost, das > auf die Ladeendspannung eingestellt ist und bis dahin ca. 1,1 Amp > bringt. > Würde gern eine regelbare KSQ einsetzen, um zw. 0,1 ~ 1 Amp regeln zu > können. Beim Laden von Li-Akkus ist es nur wichtig, die Ladeendspannung auf 4,2V pro Zelle festzulegen. Eine Strombegrenzung wird meist nur dann gebraucht, wenn sonst das Ladegerät überlastet wird. Will man die Lebensdauer des Akkus erhöhen, könnte man die Spannung auch auf 4,1V begrenzen. Dann hat man aber eine kür- zere Fahrdauer.
Danke für den Hinweis auf die HV-Variante ! Grund für die Übung ist (1) Lernen, wie das geht (2) das Netzteil entlasten, da es gut warm wird und der Ladevorgang sich gern Zeit lassen kann bis zur nächsten Fahrt.
Gast
#6646731
Die eingebaute Strombegrenzung solcher Lader läßt sich häufig leicht anpassen. Falls das ohne Zerstörung aufzumachen geht, reinschauen.
Helge schrieb: > Die eingebaute Strombegrenzung solcher Lader läßt sich häufig leicht > anpassen. Falls das ohne Zerstörung aufzumachen geht, reinschauen. Man muss ja praktisch nur den Feedback Kreis modifizieren. Fliesst mehr als der eingestellte Strom, dreht die Mimik das Feedback hoch und reduziert so die Ausgangsspannung.
Gast
#6646793
Meistens ja. Den 0,1-0,22 Ohm Widerstand finden. Bei Ganz-Billig-Ladern begrenzt nur der Primärkreis die Leistung. Entweder über CL-Widerstand oder über Kern.
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