Hallo Zusammen,
mir geht es um eine Bezugsquelle für ein Potentiometer. Ich hab so
bisher alle meine Quellen abgesucht, auch das Internet.
Ich hab keine für meine Bedarfe passendes Potentiometer gefunden.
Vielleicht weiss einer von Euch, wo ich eins herbekomm,
das 330 Ohm und 60 Watt hat.
Vielen Dank schonmal,
Ray.
Das ist sehr speziell, musst dir wahrscheinlich individuell anfertigen
lassen. Problem: Die meisten Firmen die so etwas machen bieten nichts
mehr in dieser Leistungsklasse an.
Bei Reichelt gibt es Vishay Potis z.B. Artikel-Nr.: VIS P0200031KAEY
Drahtpotentiometer, 1 kOhm, 6 mm mit 30W Belastbarkeit. Für 330 Ohm
würde ich 3 Stück davon parallel schalten (mit entsprechendem Antrieb).
Dann wird auch die Leistung mühelos erreicht. Natürlich muss der Platz
vorhanden sein oder "das Poti" muss an anderer Stelle untergebracht
werden. Eine schnellere und einfache Lösung ist mir jedenfalls nicht
eingefallen.
Christian Ray schrieb:> das 330 Ohm und 60 Watt hat.
330Ω ist ein blöder Wert. 220Ω oder 470Ω lassen sich ziemlich problemlos
in 60W auftreiben. Zwar für 50 - 60 €, aber wer schön sein will muss
leiden.
Also, kannst du noch mal in dich gehen, den Bleistift und Rechenschieber
zücken und nachrechnen ob 220Ω oder 470Ω in der Schaltung auch
funktionieren würden?
So lange der Christian Ray nicht erwähnt worum es überhaupt geht ist
jede Mühe hier vergebens. Soll ein defektes Teil ersetzt werden oder
wird ein neues ähnliches gesucht? Naja, egal. Wer solche Brummer braucht
und mit Google nicht auf russische Anbieter stößt sucht halt nicht
richtig.
Das kann auch in einer 100V PA Box als einstellbarer Vorwiderstand für
den Höchtonhorntweeter sein. Wenn er weiss, welchen Stellbereich er
immer verwendete, dann kann er das Poti mit 220 oder den 470 Ohm
verwenden.
Dieter D. schrieb:> Das kann auch in einer 100V PA Box als einstellbarer Vorwiderstand für> den Höchtonhorntweeter sein. Wenn er weiss, welchen Stellbereich er> immer verwendete, dann kann er das Poti mit 220 oder den 470 Ohm> verwenden.
Dann wäre es besser, einen Festwiderstand von 1100 Ohm zu einem 470 Ohm
Poti (blauer Graph) oder 950 Ohm zu einem 500 Ohm Poti (fast identischer
Graph) parallel zu schalten. Die beiden Endstellungen wären dann mit
null Ohm und 330 Ohm identisch und die Abweichung von der Linearität des
330 Ohm Potis (grüner Graph) minimal. Zudem würde der Festwiderstand das
Poti um rund ein Drittel der Verlustleistung entlasten und müsste diese
auch verkraften. Für das Poti blieben dann 40 statt 60 Watt zu leisten.
Wenn man eine noch etwas größere Abweichung von der Linearität
tolerieren kann, könnten auch 490 Ohm zu einem 1K Poti (roter Graph)
parallel geschaltet werden. Dann würde dieser Festwiderstand sogar rund
zwei Drittel der Verlustleistung aufnehmen und das Poti bräuchte statt
60 Watt nur noch 20 Watt zu leisten.
Graph stammt von
https://rechneronline.de/funktionsgraphen/
SMDler schrieb:> Zudem würde der Festwiderstand das> Poti um rund ein Drittel der Verlustleistung entlasten und müsste diese> auch verkraften. Für das Poti blieben dann 40 statt 60 Watt zu leisten.
Was ich von der Entllastung geschrieben habe, ist Unsinn. Es stimmt bei
kleiner Widerstandseinstellung des Potis nicht.
Jens G. schrieb:> Ist das Ding überhaupt kaputt? Oder wird das nur vermutet?
Diese Frage muß man wiederholen.
Überlastet sieht es nicht aus.
Sowas ist doch eher Grobmotorik.
SMDler schrieb:> Was ich von der Entllastung geschrieben habe, ist Unsinn. Es stimmt bei> kleiner Widerstandseinstellung des Potis nicht.
Selbst an dem Exemplar des TO darf bei kleiner Widerstandseinstellung
keine Leistung von 60W abfallen.
Udo S. schrieb:> So ein bischen wie ein einfaches Netzteil als Gesellenstück.
Für die oben in der Lüsterklemme angeklemmte blaue Leitung hätte der
wahrscheinlich seinen Gesellenbrief wieder abgeben müssen ;-)
Denkt immer dran: Troll-Treads beginnt man damit, indem man
a) das Unmögliche fordert oder
b) zwingend nötige Informationen weg lässt
und
c) Sich nicht mehr meldet.
Trolle schauen gerne zu, wenn andere sich streiten. Sie provozieren
solche Situationen mit Absicht, so wie Unruhestifter in Kneipen.
Wenigstens etwas dazugelernt, die aufgedruckte "WM50" bedeutet
Konstantandraht
"Die für die Widerstandswicklung verwendeten Runddrähte und Bänder mit
niedrigem Temperaturkoeffizienten bestehen aus CuNi 44 nach DIN 17 471,
46 460 und 46 461 (früher WM 50) für niedrige und mittlere
Widerstandswerte oder CrNi 6015 nach DIN 17 742 und 46 463 (früher WM
110) für hohe Widerstandswerte."
https://www.frizlen.com/de/produkte/produktgruppen/drahtdrehwiderstaende/
Weiße Drahtpotis gibt es u.a. von Rosenthal und Draloric/Vishay aber die
haben Firmenlogos.
Egal. Das Thema "Dinge die dann mal weg waren" ist immer noch
interessant.
Ich habe auch noch zwei oder drei riesige Schiebepotis, bei den Preisen
hier ist meine Altersversorgung gesichert. Muss mal ein Foto posten, das
kennt man höchstens noch aus dem Physikunterricht. Eines hat Lochblech
drumherum, damit man sich nicht die Finger verbrennt. Ich habe noch
nicht den richtigen Suchbegriff gefunden, da kommen nur
Mischpult-Schiebepotis.
Hier ist eines, viel moderner als meine:
http://www.arcolresistors.com/wp-content/uploads/2019/10/VRH160-1-151.pdfhttp://www.arcolresistors.com/wp-content/uploads/2019/10/VRH320-14.22.pdf
44 cm lang, bei Distrelec 176,29€ (inkl. MwSt.)
Stefan ⛄ F. schrieb:> Der TO hat sich nicht mehr gemeldet. Also mal wieder ein Troll-Thread.
einer schrieb
as sei speziell,
er müsse es sich wahrscheinlich individuell anfertigen lassen.
Problem: Die meisten Firmen die so etwas machen bieten nichts
mehr in dieser Leistungsklasse an.
Damit war das erschöpfend erledigt.
Christoph db1uq K. schrieb:> Ich habe auch noch zwei oder drei riesige Schiebepotis, bei den Preisen> hier ist meine Altersversorgung gesichert. Muss mal ein Foto posten, das> kennt man höchstens noch aus dem Physikunterricht.
Und da gibt es die auch noch neu. Vom bekannten Halsabschneider für
Gerätschaften für den
Physikunterrichthttps://www.phywe.de/search/?query=schiebewiderstand