"Hocheffiziente" LED ?

OP #6682945
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Hallo zusammen,

ich habe hier eine Schaltung, in die man optional eine
LED einbauen kann. Der Autor "verlangt" aber, dass diese LED 
hocheffizient
(high efficiency LED) ist, mit dem Hinweis, für eine weiße LED gälte das 
praktisch immer. Ich frage mich, was er mit hocheffizient in diesem 
Zusammenhang meint. Hoher Wirkungsgrad, niedrige Spannung, geringer 
Strom ??
Tatsächlich würde in der LED wenig bis gar kein Strom fliessen ...
Also stelle ich die Frage mal so: Welche LED braucht am weingsten Strom 
um zu leuchten ?

Viele Grüße und bleibt gesund

Harry
Gast #6682969
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Harry R. schrieb:
> Hoher Wirkungsgrad,

Ja. Viel Lumen pro Watt (nach Farben getrennt beurteilt) oder 
mili-Candela (cd) bezogen auf den Abstrahlwinkel (bei 15° sollte der 
Wert 4x so groß sein wie bei 30°) und mA.

Hoher Wirkungsgrad heißt NICHT low Current. Oder wie groß der 
maximalstrom ist (eine Cree mit 1A bringt bei 100µA mehr Licht als eine 
einfache low Current)
Gast #6682979
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Da macht High Efficient aber keinen Sinn. Wichtiger wäre, dass die 
"Masse" den Strom vorwiegend liefert (nicht aufnimmt) und dass die LED 
hell, stark, von hoher Leistung ist. Zumindest den maximalen 
Source-Strom der "Masse" kann.
#6682983
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Harry R. schrieb:
> Der Autor "verlangt" aber, dass diese LED hocheffizient
> (high efficiency LED) ist

Kannst du der original beschreibung wo das genennt wird und das Diagram 
geben ? Wahrscheinlich wird schaltungs-technisch ein maximal strom 
unterstuetzt.

Ich nehme an es wird nur als Indicator benutzt ?

Die SPANNUNG ist abhangig von farbe, das sieht man in diese tabelle :
https://kithub.cc/2015/11/how-many-volts-are-needed-to-power-an-led-2/

Dabei musz mal wissen das Weisze Leds nicht bestehen; es sind blaue leds 
mit fosfor drumher um blaues Licht um zu setzen nach weisz.

Wenn deine schaltung zB gespeiszt ist von 3v3 das wird eine blaue led 
warscheinlich schon Problematisch


Patrick aus die Niederlaende
#6682984
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Harry R. schrieb:
> iehe angehängtes Bild.
>
> Die Schaltung soll eine hochstabile virtuelle Masse zur Verfügung
> stellen.

Soll. Tut sie aber nur, wenn Strom von der virtuellen Masse nach V- 
fließt. Rückwärts wirken 10K Ausgangswiderstand am OPV-Ausgang. Selbst 
wenn die Spannung direkt an der virtuellen Masse vom OPV gemessen wird, 
kann der OPV kaum 0,4mA von V+ aufnehmen, denn dann hat man schon 4V 
Spannungsabfall über R23!

> Die "nachfolgende" Schaltung zieht unterschiedlich viel Strom,
> die LED soll leuchten, wenn viel Stronm fliesst.

Schnickschnack! Die packt man die LED BESTENFALLS in die Batterieleitung 
nach R1. Aber auch das braucht keiner. Schmeiß R8 und D23 raus.

> Das ganze findet man im "Engineers thumb":
> (http://www.valvewizard.co.uk/engineersthumb4.html)
Gast #6682987
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Früher brauchten normale LEDs ein Strom von (bis zu 20mA) für eine 
Lichtstärke von wenigen mcd. Dann kamen Low Current LEDs auf, die nur 
2mA brauchten. Bei den heutigen high efficiency LED ist die Lichtstärke 
mehrere tausend mal höher. Und man darf in diese LEDs niemals direkt 
reinschauen, da man sonst seine Augen schädigt.
OP #6682999
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Falk B. schrieb:
> Harry R. schrieb:
>> iehe angehängtes Bild.
>>
>> Die Schaltung soll eine hochstabile virtuelle Masse zur Verfügung
>> stellen.
>
> Soll. Tut sie aber nur, wenn Strom von der virtuellen Masse nach V-
> fließt. Rückwärts wirken 10K Ausgangswiderstand am OPV-Ausgang. Selbst
> wenn die Spannung direkt an der virtuellen Masse vom OPV gemessen wird,
> kann der OPV kaum 0,4mA von V+ aufnehmen, denn dann hat man schon 4V
> Spannungsabfall über R23!
>
>> Die "nachfolgende" Schaltung zieht unterschiedlich viel Strom,
>> die LED soll leuchten, wenn viel Stronm fliesst.
>
> Schnickschnack! Die packt man die LED BESTENFALLS in die Batterieleitung
> nach R1. Aber auch das braucht keiner. Schmeiß R8 und D23 raus.
Ich liebe solchen Schnickschnack, R23/LED sind ja auch optional :)
Der Autor "Merlin Blencowe" weiß schon was er macht,
ich denke das funktioniert und ich würde das gerne mal ausprobieren,
nur die Frage welche LED ich teste quält mich noch ein wenig  :-)

>> Das ganze findet man im "Engineers thumb":
>> (http://www.valvewizard.co.uk/engineersthumb4.html)
Beitrag #6683001 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6683017 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #6683023
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GeraldB schrieb:
> Dann kamen Low Current LEDs auf, die nur
> 2mA brauchten.

Das ist leider ein gerücht: Es gab früher auch 1-Watt-Widerstände. Und 
1/4-Watt, nicht weil sie einen besseren Wirkungsgrad hatten, sondern 
weil sie kleiner und billiger waren.

Ich habe schon Leute gesehen, die den Vorwiderstand einer LED nach dem 
Maximalstrom auslegten, selbst wenn die Helligkeit keine Rolle spielte 
und der Rest der Schaltung nur einen Bruchteil verbrauchte. Bis hin zur 
Neuentwicklung, weil das alte Produkt viel zu viel Strom verbrauchte (3 
LEDs, die nutzlos in den Nachthimmel strahlten).
#6683028
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Harry R. schrieb:
> Welche LED braucht am weingsten Strom
> um zu leuchten ?

in welchem Öffnungswinkel?


aber egal ich verstehe die Frage eh nicht!
Klare uh LEDs 20mA mit mehreren 1000 mCd und kleinem Öffnungswinkel 
kommen mit 50-100 µA aus sind aber von seitlich nicht zu erkennen, als 
diffuse LEDs von der Seite erreichen sie immer noch mehrere 100mCd, da 
müsste man erst mal wissen was verlangt wird, im dunklen Zimmer? in 
heller Tageslicht Sonne hi noon in Äquatornähe?
Gast #6683032
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Harry R. schrieb:
> Ich frage mich, was er mit hocheffizient in diesem
> Zusammenhang meint. Hoher Wirkungsgrad, niedrige Spannung, geringer
> Strom ??

Frage ihn doch!

Bei Leuchtdioden sind die Angaben "Lumen pro Watt" oder "Milli-Candela 
pro 20mA" gebräuchlich.

Siehe http://stefanfrings.de/LED/index.html, dort erkläre ich die 
Begriffe und was man sonst noch so rund um LEDs wissen sollte.
Gast #6683039
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Harry R. schrieb:
> Der Autor "Merlin Blencowe" weiß schon was er macht,
> ich denke das funktioniert

Den Eindruck habe ich allerdings nicht.

Der TL07x kommt laut Datenblatt mit seinem Ausgang bei 10k Last 
garantiert nur bis 4V an die Rails heran. Typisch sind es zwar 1,5V, 
aber selbst das ist mit einer weißen/blauen LED mit sehr wenig Strom und 
daher nur etwa 2,5V Flußspannung äußerst knapp. Der OPV hat da gerade 
noch 0,5V Headroom. Geht man von den Garantiewerten aus, funktioniert 
die Schaltung nicht, weil OPV und LED zusammen etwa 6,5V benötigen 
würden, aber nur 4,5V verfügbar sind. Hier wäre ein Output-RtR-OPV 
angesagt.
Gast #6683040
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Harry R. schrieb:
> Also stelle ich die Frage mal so: Welche LED braucht am weingsten Strom
> um zu leuchten ?

Ein mit möglichst geringem internen Leckstrom, so dass auch Mikroampere 
zum Aussenden von Photonen führen.

So wenig Licht kann man halt nur mit Photomultipler sehen.

Deine Frage war also Unsinn.

Hier stehen weiter hinten eine Reihe LEDs mit viel Lumen pro Strom drin
https://dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.8

Aber auch das sagt nicht, warum nur high efficiency LEDs gehen sollen
Aus damaliger Sicht funktionierten rote LEDs schon ab 1.6V, nur kam 
nicht viel Licht raus.
Dann erfand man eine bessere Technik und nannte die LEDs high 
efficiency. Sie waren heller  brauchten aber 2.1V.
Es gibt noch heute beide Sorten.
Vielleicht funktioniert die Schaltung nur mit LEDs über 1.9V 
Flussspannung dann hätte die Forderung einen Sinn
Infrarote LEDs mit 1.2V gingen dann auch nicht.
Gast #6689273
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Harry R. schrieb:
> hochstabile virtuelle Masse

Hochstabil virtuell, oder virtuell hochstabil?  :-(
Dieser falsche Begriff macht mich noch wahnsinnig.

Wieso nicht "künstliche Mitte(nspannung)" oder was?
Oder "Spannungsrailmittenteiler"? Egal... nur halt
nicht o.g., da "virtuell" im techn. Sinn eben hieße,
den menschlichen Sinnen (Sehsinn und/oder Hörsinn
und/oder Tastsinn) etwas "vorzugaukeln".

Aber gepufferte ("verstärkte") Spannungsteiler (oder
was auch immer zur Bereitstellung der ungepufferten
Spannung welcher genauen Höhe dazwischen auch immer
dienen mag), der gaukelt weder Mensch noch Schaltung
etwas vor - sondern stellt eine sehr reale Spannung
(zumeist mittig, deshalb meine exakte o. Wortwahl)
zw. zwei anderen bereit, ganz simpel und einfach.

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