Hallo,
habe hier ein Asus-Board mit i7-Prozessor, als ich zu den vorhandenen
2x4GB DDR3-Ram nochmal 2x16GB dazugesteckt habe, bootet er (Laufwerke
LED gehen an und Lüfter läuft an), um kurz danach wieder "aus" zu gehen
und beim dritten Mal läuft er dann ganz normal hoch.
Ist das normal oder kann man das ändern?
Ich würde erstmal ein BIOS-Update versuchen, ggfs. musst Du auch einmal
ins BIOS rein und wieder speichern, damit er sich die neue
RAM-Konfiguration irgendwo merkt (kenne ich zumindest so von DELL PCs).
Ansonsten ist das Verhalten schon merkwürdig, erkennt er den Speicher
denn bzw. läuft er stabil?
Kenne jemanden der mal einen PC mit einem ähnlichen Verhalten hatte (von
Anfang an). Er hatte sich dann irgendwann damit abgefunden...
Ich denke der Diskutiert mit den Ram.
Also Speed/Takt etc.
Das kann man i.d.R. umgehen wenn man ins BIOS geht, und einfach auf
Speichern klickt. Vorher anschauen ob er auch den ganzen Ram da stehen
hat.
Wenn das nicht hilft nimm mal die 2 x 4 raus und teste es dann.
Auch ein Wechseln der Bänke (wenn er welche hat) hilft. Schaue dazu in
die Anleitung des Mainboards. Da steht auch ob die Ram's geeignet sind.
Es müssen nicht die "Empfohlenen Hersteller" sein, aber zumindest der
vorschriftsmäßige Typ.
Ach ich gehe mal davon aus, das auch beiden neuen Riegeln das selbe
steht.
Ansonsten liegt hier schon das Problem.
Wenn die Kiste oben ist, saug dir mal ein RAM-TEST-Programm und teste
den Ram mal ne Std. im Dauertest. Sicher ist Sicher wenn er schon
rumzickt.
Bitte mehr Infos:
Um welches Board handelt es sich genau?
Wenn bekannt - welche Speichermodule waren installiert?
Mit welchen Speichermodulen wurde erweitert?
In welchen RAM-Slots stecken die jeweiligen Module?
@michael_ (Gast) : Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse
halten.
Normale DDR3-Module gab es meines Wissens nur mit max. 8GB. Alles
darüber war ECC/Reg. - also völlig falsch für ein normales Board.
G.Ast schrieb:> Danke für die Hinweise, im Bios hab ich schon geschaut da ist nix was es> zum Ram einzustellen gäbe.
Das glaube ich dir nicht.
Passiert das genannte einmalig nach Aufrüstung oder bei jedem
Einschalten? Ersteres wäre normal. Wenn es jedesmal passiert, werkelt
dort eine Automatik, dann musst du die RAM-Parameter manuell einstellen
und speichern.
Onkel Hotte schrieb:> G.Ast schrieb:>> Danke für die Hinweise, im Bios hab ich schon geschaut da ist nix was es>> zum Ram einzustellen gäbe.>> Das glaube ich dir nicht.
Ich schon. Weil es üblich ist.
Ram wird je nach BIOS selten EINGESTELLT i.d.R. sondern BESTÄTIGT. Und
die Größe des Ram's steht in jeden BIOS.
Was aber sein kann ist.
https://www.pc-magazin.de/ratgeber/ram-geschwindigkeit-optmal-einstellen-xmp-3201228.html
So was.
Ach und Teste mal deine Batterie = 2032. Vielleicht ist die ja nicht
mehr ganz so voll. Schaden kann es nicht.
G.Ast schrieb:> Ist das normal oder kann man das ändern?
Was bootet der denn?
Typischerweise eine CD mit Ramtests drauf?
Ansonsten hört sich das Procedere ein wenig so an, als sei die
(Bios-)Batterie mal wieder etwas zu schwach geworden.
Was auf jeden Fall auch noch eine Rolle spielt, oder spielen kann, sind
die Bios-Einstellungen. Früher gab es "Setup" und "System" - reichlich
vielsagende Begriffe...;)
G.Ast schrieb:> 2x4GB DDR3-Ram nochmal 2x16GB
Zeigt das Betriebssystem auch 40GB als verfügbar an? Wenn ein RAM-Riegel
nicht richtig steckt, gibt es auch gerne "lustige" Effeke. Und das wird
dann von bspw. Windows gerne als "hardwarereserviert" erkannt.
Hat angeblich mal jemanden mehr Zeit gekostet, als nicht peinlich wäre.
G.Ast schrieb:> 2x4GB DDR3-Ram nochmal 2x16GB dazugesteckt
Unterstützen MB und CPU überhaupt schon 40GB RAM?
DDR3 ist schließlich bereits etwas angestaubt und viele alten I7
unterstützen nur 16 oder 32 GB.
Mein Server bootet auch oft erst beim 2ten mal, beim ersten mal komm die
Meldung, das DDR/RAM Training sei fehlgeschlagen. Hat auch nach einem
RAM upgrade angefangen. Ich sollte da irgendwann mal was dagegen tun,
komme aber nicht dazu.
Habe es nun gelöst mit 4x4GB bestückt, bootet der Rechner normal.
Da das Board 6 Steckplätze hat, müssen die aber lt. Anleitung gesteckt
werden sonst ist das Verhalten wie vorher, d.h. zweimal Versuch zu
booten und beim dritten mal geht es.
Wahrscheinlich sind die größeren Ram-Riegel nicht kompatibel.
Hier noch die Infos zum Board "Asus Sabertooth X58" mit letztem Bios.
Hat mich nur gewundert, daß der Speicher danach erkannt wurde und alles
stabil lief, hätte eher erwartet daß der Rechner gar nicht startet.
Was mir noch eingefallen ist, Bios Batterie war OK habe sie
sicherheitshalber mit getauscht, wegen des Alters.
Und im Bios kann man tatsächlich Ram-Parameter einstellen, da habe ich
aber nie dran rumgefummelt, steht alles auf "Auto".
G.Ast schrieb:> Wahrscheinlich sind die größeren Ram-Riegel nicht kompatibel.
Die sind auf keinen Fall kompatibel da es ECC/Reg.-Module sind. Diese
Board unterstütze original nur 4GB-Module, später (inoffiziell) auch
8GB-Module. Und übrigens hat dieses Board Triple-Channel. Man sollte
also für optimale Performance eine Bank aus drei Modulen immer identisch
und voll bestücken.
Und Falls @michael_ (Gast) wieder einen unqualifizierten Kommentar
abgeben will : Ich habe genau dieses Board selber.
Das mit dem RAM dürfte für alle X58-Board gelten. Egal ob nu Asus, MSI
oder andere.
Ich hab ein MSI, das läuft sogar mit einer recht wilden (weil
gewachsenen) Mischbestückung der drei Kanäle stabil.
G.Ast schrieb:> beim dritten Mal läuft er dann ganz normal hoch.
Die Frage wurde ja schon mehrfach gestellt. Ist das nur nach dem Einbau
so oder bei jedem Einschalten?
Ist das auch nach dem Abspeichern der neuen Werte im BIOS so?
Ich hatte bis vor kurzem das Problem,dass beim booten meiner W7
Installatio
mein Monitor mangels Signal abschaltete der Rechner aber weiter bootete.
Windows wird gestartet, konnte ich noch sehen aber wenn der Mauszeiger
eigentlich kommen sollte war Feierabend.
Ich habe dann alle Verbindungen im Gehäuse abgezogen und neu gesteckt,
die Speicher ausgebaut und neu gesteckt und den Prozessor auf Sitz
überprüft.
Auch BIOS zurückgesetzt seit dem geht er wieder.
Peter D. schrieb:> Die Frage wurde ja schon mehrfach gestellt. Ist das nur nach dem Einbau> so oder bei jedem Einschalten?> Ist das auch nach dem Abspeichern der neuen Werte im BIOS so?
Ja, das war bei jedem Einschalten so und auch nachdem ich im Bios was
geändert hatte und die Werte gespeichert.
Die Timing-Werte des Rams standen immer auf "auto" das schien mir eher
für Overclocker oder Tuner bestimmt.
Schlaumaier schrieb:> Onkel Hotte schrieb:>> G.Ast schrieb:>>> Danke für die Hinweise, im Bios hab ich schon geschaut da ist nix was es>>> zum Ram einzustellen gäbe.>>>> Das glaube ich dir nicht.>> Ich schon. Weil es üblich ist.
Es ist nicht üblich, die Möglichkeit der umfangreichen manuellen
Parametrisierung ist üblich. Wie immer unqualifiziertes Bla bla von dir.
Nuhr!
G.Ast schrieb:> Die Timing-Werte des Rams standen immer auf "auto" das schien mir eher> für Overclocker oder Tuner bestimmt.
Das Thema RAM-Größe wurde ja schon erwähnt. Hier nicht ins Boxhorn jagen
lassen, vieles läuft, obwohl es im Handbuch nicht explizit erwähnt wird.
Insbesondere, seit die Memory-Controller in die die CPUs gewandert sind.
Probieren geht über studieren, hier entscheidet überwiegend die verbaute
CPU.
Unabhängig von evtl. zuviel RAM tritt der Effekt gerne auf, wenn die
"alles-automatisch-Mechanismen" über irgendwas stolpern, z.B. ungünstig
abweichende Timing-Parameter. Erster Versuch, zweiter Versuch, dritter
Versuch - Start. Nagelt man die Parameter mittels manueller Einstellung
jedoch fest, unterbleiben diese Versuche.
Onkel Hotte schrieb:> Nagelt man die Parameter mittels manueller Einstellung> jedoch fest, unterbleiben diese Versuche.
PS: Was nicht mit Overclocking gleichzusetzen ist, man kann auch einfach
normale Werte manuell einstellen.
Kannst Du die Betriebsspannung der RAM-Module einstellen. Ich musste bei
einem Rechner hier diese Spannung etwas (0.2V+) erhöhen. (Wenn das bei
Dir überhaupt geht)