Zur Versorgung eines kleinen Atmega suche ich ein "wasserdichtes", IP 68
o.ä.
Gehäuse für eine Zelle 18650 (wechselbar).
Ich suche mir gerade die Hacken ab ;-(
Muß ich da wirklich was selbst basteln???
Für Hinweise wäre ich sehr dankbar.
BG
Wie wäre es mit einer Tupperdose, die sind sogar Luft-Dicht?
Für vernünftigere Vorschläge braucht es mehr Infos. Batterien alleine
machen ja wenig Sinn, es sei denn es geht um deren Transport.
...-. schrieb:> wasserdichte Gehäuse haben IMMER die Gefahr des Kondenswassers
Nicht, wenn man sie mit trockener Luft (z.B. Stickstoff aus der Flasche)
befüllt.
...-. schrieb:> wasserdichte Gehäuse haben IMMER die Gefahr des Kondenswassers
Wenn das Gehäuse wirklich dicht ist, die O-Ringe Dichtungen mit
Silikonfett dampfdicht gemacht sind und das Gehäuse vor dem Verschließen
mit Stickstoff gespült wird, kondensiert da so schnell gar nichts.
Bin jetzt gedanklich bei 50 mm HT Rohr mit Endkappen angelangt.
Eine Seite mit PVC Kleber und Endkappe dicht 4 ever.
Die andere Seite mit Endkappe Gummidichtung und
Schraub/Durchführungsdichtung nach unten gehängt.
Billiger geht's nicht und ich denke das wird lange halten.
Der Akku wird alle 2-3 Monate gewechselt.
Da kann der Protagonist auch nach Feuchtigkeit Ausschau halten
Die Rohrbombenidee war auch gut, aber recht teuer;-)
Nochmal schrieb:> Die andere Seite mit Endkappe Gummidichtung und> Schraub/Durchführungsdichtung nach unten gehängt.
"nach unten hängen" ist schon das Eingeständnis, dass man nicht an die
Dampfdichtigkeit des Gehäuses glaubt.
Bei jedem Außendruckanstieg wird (feuchte) Luft ins Gehäuse gesaugt. Bei
Abkühlung des Gehäuses unter den Taupunkt kondensiert das Wasser innen
an den Wänden. Damit es innen durch Luftaustausch und
Kondenzwasserbildung nicht immer nässer wird, muss jeglicher
Luftaustausch (Druckausgleichmembran) oder jegliche Kondensation
(Heizung) sicher unterbunden werden.
Ein Schraubglas wäre dicht. Oder ein Weckglas. Die sind (mehr oder
weniger) gasdicht, aber zumindest ausreichend Dampfdicht.
Gut wäre, ein Säckchen trockenes Silicagel hineinzutun. Wenn man bei 60%
Feuchte und 25° das Zeug hineintut, und das auf 0° herunterkühlt wird
zwangsläufig Wasser kondensieren. Das muss irgendwo hin.
Blahrgr schrieb:> Wenn man bei 60% Feuchte und 25° das Zeug hineintut,
Das ganze ein paar Tage in das Gefrierfach legen und gefriertrocknen
lassen vor dem Zuschrauben.
Man bekommt den Eindruck, dass eine Schaltung, basierend auf eínem
Microcontroller und etwas Peripherie (o.ä.) , keine Chance hat im Freien
zu überleben.....
Muß ich da nun ein Haus drumherum bauen, oder ne Heizung einbauen?
Oder ist jede Wildkamera in freier Wildbahn auch spätestens nach ein
paar Monaten im Eimer?
Ist ein IP 68 o.ä. Gehäuse nicht "dampfdicht" damit soetwas nicht
passieren kann:
"Bei jedem Außendruckanstieg wird (feuchte) Luft ins Gehäuse gesaugt.
Bei
Abkühlung des Gehäuses unter den Taupunkt kondensiert das Wasser innen
an den Wänden. Damit es innen durch Luftaustausch und
Kondenzwasserbildung nicht immer nässer wird, muss jeglicher
Luftaustausch (Druckausgleichmembran) oder jegliche Kondensation
(Heizung) sicher unterbunden werden."
Nochmal schrieb:> Oder ist jede Wildkamera in freier Wildbahn auch spätestens nach ein> paar Monaten im Eimer?
Nein, die haben m.W. unten ein Loch, durch das
das Kondenswasser rauslaufen kann.
Kleiner Tip von einem Dampfer:
In den Anfangszeiten der E-Zigarette gab es einige heftige Unfälle dank
"schlauen" Menschen die Lipos in hermetisch geschlossenen Gehäusen
betrieben haben. Da hat es Metalrohre zerfetzt und die Hände gleich mit.
Rohrbomb ist hier durchaus wörtlich zu nehmen.
Unterschätze das nicht, ein Schutz gegen Überdruck ist zwingend nötig !
Ich suche mich seit Stunden narrisch nach meiner Glaskugel.
Grrrrrrrrhhhh!!!!
Nun gebe ich es auf und muss es dem TO aus der Nase ziehen: WOFÜR soll
das wasserdichte Gehäuse für den Akku sein? Willst Du im Marianengraben
bis 11.000 Meter tief tauchen??? Oder soll er nur ein paar
Regentröpfchen überstehen???
Stefan ⛄ F. schrieb:> Wie wäre es mit einer Tupperdose, die sind sogar Luft-Dicht?>> Für vernünftigere Vorschläge braucht es mehr Infos.
Wenn du schon selbst erkennst, dass von dir keine vernünftigen
Vorschläge kommen, warum antwortest du dann?
Rainer Z. schrieb:> Nun gebe ich es auf und ...
Warum kommt nach dem "und" noch eine Doktorarbeit? Gib doch einfach auf
und gut. Am besten gar nicht erst antworten, wenn die Frage nicht
vernünftig gestellt ist.
Anton B. schrieb:> warum antwortest du dann?
Wenn du das nicht verstanden hast, wirst du eine Erklärung ebenso nicht
verstehen. Doch hier geht es eher ums verstehen wollen, nicht wahr?
Stefan ⛄ F. schrieb:> Anton B. schrieb:>> warum antwortest du dann?>> Wenn du das nicht verstanden hast, wirst du eine Erklärung ebenso nicht> verstehen. Doch hier geht es eher ums verstehen wollen, nicht wahr?
Dir geht es hier ja auch grundsätzlich nicht um vernünftige Antworten,
nicht wahr?
Anton B. schrieb:> Dir geht es hier ja auch grundsätzlich nicht um vernünftige Antworten,> nicht wahr?
Wenn du das so denkst, dann muss es wohl stimmen.
Anton B. schrieb:> Stefan ⛄ F. schrieb:>> Anton B. schrieb:>>> warum antwortest du dann?>>>> Wenn du das nicht verstanden hast, wirst du eine Erklärung ebenso nicht>> verstehen. Doch hier geht es eher ums verstehen wollen, nicht wahr?>> Dir geht es hier ja auch grundsätzlich nicht um vernünftige Antworten,> nicht wahr?
Und selbst so? Bisher las ich hier von dir keine. Nur Rumgenöle an
Stellen, wo du gar nicht gefragt warst.
Nochmal schrieb:> Man bekommt den Eindruck, dass eine Schaltung, basierend auf eínem> Microcontroller und etwas Peripherie (o.ä.) , keine Chance hat im Freien> zu überleben.
Doch, schon. Das Gehäuse wird heute oft absichtlich nicht dicht gebaut,
und die Elektronik selbst wird mit einer Art Lack versiegelt. Wenn der
Akku fest verbaut ist, schließt das dessen Anschlüsse mit ein.
Wenn das Gehäuse dicht gebaut werden muss, wird halt geschaut, dass
sowenig freies Volumen drin ist, wie möglich. Das hält die mögliche
Druckdifferenz klein.
Wenn all das nicht ausreicht, dann geht’s eben in Richtung der oben
schon angeführten aktiven Varianten – je nach Art des Devices kann man
dann auch schonmal ’nen kompletten Luftentfeuchter in dem Gerät finden.
Allerdings haben die Leute oben Recht: so lange vom Umfeld nix bekannt
ist, kann man da auch keine konkreten Tipps geben. Muss es gegen
Untertauchen abgedichtet sein? Wenn ja, wie tief? Gegen Strahl- oder/und
Spritzwasser? Wenn ja, bei welchem Druck? Mit welchen
Temperaturveränderungen ist zu rechnen? Wie gut muss die Zugänglichkeit
sein? Muss es auch hübsch aussehen? Wie lange muss es dicht sein, oder
überhaupt überleben? Welches Budget steht zur Verfügung? Und viele
Sachen mehr.
Rainer Z. schrieb:> OFÜR soll> das wasserdichte Gehäuse für den Akku sein? Willst Du im Marianengraben> bis 11.000 Meter tief tauchen??? Oder soll er nur ein paar> Regentröpfchen überstehen???
Das kann dir egal sein. Er hat IP 68 -> 1 m Wassertiefe dauerhaft.