Hallo,
vielleicht hat jemand eine Idee, wie ich in Win10-32bit (20H2) die
"System" Administratorrechte aktivieren kann. Alle Vorschläge aus dem
Internet waren erfolglos (immer ein normales Admin-Konto).
Grund: nach einer Deinstallation von Acrobat7 blieben noch
Ordner/Dateileichen übrig (Adobe/ActiveX: Adobe-dlls usw.). Beim
Löschversuch via Explorer (natürlich auch als Admin) sieht man das:
MfG, Horst
Ich bin ja als Admin unterwegs. Wie oben erwähnt, reicht das Aufsetzen
über die Berechtigungen nicht --> ergibt immer einen "normalen" Admin.
Das ist genau das Problem.
Ich glaube, du hast tomi nicht so verstanden wie ich (vermutlich):
Du (also dein Admin) könntest versuchen, dich zum Eigentümer der Dateien
zu machen ("Besitz übernehmen").
Vielleicht kannst du sie dann löschen bzw. die Rechte erweitern.
Hallo Klaus,
wie geht denn das "Datei-Besitz übernehmen"? Das ist mir unbekannt -
irgendein Hinweis auf die Methode?
Oder ist das gemeint wie im Bild? Da kann ich leider die verdammten
Kreuze bei "Vollzugriff" oder "Löschen" nicht ändern.
MfG, Horst
Ich mache seit Jahren (fast) nichts mit Windows.
Aber in deinem Bild sehe ich "Besitzer: SYSTEM ***Ändern***".
Wäre das nicht ein Anfang?
Mit dem Häkchen drunter vielleicht gleich für den Inhalt, falls es sich
um ein Verzeichnis handelt.
Vielen Dank für die Anregungen und Links. Ich hatte den einen Weg schon
probiert (Win10pro), allerdings ohne Erfolg. Ich probier's mal über die
Kommandozeile.
MfG, Horst
Hallo Michael,
ich hatte den Acrobat auf D: neu installiert, nachdem ich Probleme mit
dem Distiller bekam (nach einer der Win10-Updates ging der vorher
problemlos arbeitende PDF-Drucker einfach nicht mehr).
Ich dachte, dass es evtl. an der üblichen Installation in C:\Programme
lag.
Nach der Deinstallation auf D: blieb eben diese Leiche mit dem
Unterordner "ActiveX" mit ein paar Acrobat.dlls übrig.
Nachdem ich trotz Aktivierung des System-Adminkontos auch nicht
weiterkam und ich auch bei der empfohlenen Änderung der Berechtigungen
wie Wanninger "herumgereicht" wurde, habe ich vorsichtshalber die Sache
abgebrochen. Sind ja nur ein paar hundert kB. Auf D: kann ich
selbsverständlich selbst als eingeschränkter User auf alle sonstigen
Ordner/Dateien (Löschen, Schreiben, usw.) zugreifen.
Ich hasse Win10, Win7 war wesentlich freundlicher.
Vielen Dank an euch alle für die Hilfe.
MfG, Horst
G. H. schrieb:> bei Besitzer: SYSTEM auf das Ändern daneben drücken ....
Das habe ich natürlich gemacht. Damit fing die Wanninger-Odyssee so
richtig an.
Von welchem Programm ist das Bild eigentlich?
Ich meine, man kam auch über den normalen Explorer (in diesem Fall als
Admin gestartet) und die rechte Maustaste (vielleicht über
Eigenschaften?) dran.
Das ging im Explorer für den oben angezeigten Ordner D:\...ActiveX über
"Eigenschaften/Sicherheit". Wie ich dann auf das Menue im Bild gekommen
bin, weiß ich gar nicht mehr. Bei dem Mist mit kryptichen Anweisungen
bin ich dann letztlich ausgestiegen, weil ich nichts im System zerstören
wollte. Ich lebe halt mit den knapp 600kB in dieser Ordnerleiche.
Für mich ist nach der Re-Installation von Acrobat7 (wieder in C:\Program
Files) die Sache abgehakt.
Die meisten Linuxe, die man so auf USB-Sticks kopieren und von da
starten kann, geben einen Dreck auf NTFS-Rechte.
Ergo:
- Knoppix laden
- z.B. mit Rufus auf einen USB-Stick bringen
- Pfade der Ordner suchen und z.B. aufschreiben oder in einer Textdatei
speichern
- Knoppix starten
- Dort den Dateimanager auf die Festplatte loslassen
- Dateien löschen
- Windows wieder starten
- Alles klar.
Vorteil:
- Die Dateien sind weg, ohne Rechtegepfusche
- Die Rechte werden nicht verpfuscht, was auch wieder Probleme machen
kann
- Die Besitzer werden nicht verpfuscht
- Geht schneller als tausend Tips auszuprobieren, die nicht das machen
was man will aber evtl. hässliche Nebenwirkungen haben
Nachteil:
- Ist halt ein wenig komplizierter
Bei den Bild ist der falsche Reiter angeklickt.
Er muss auf BERECHTIGUNGEN klicken, und dort muss er mit seinen
Angemeldeten Namen die Rechte für die Datei/den Ordner zuweisen.
Das ist uralt, und war schon bei mind. Win-7 so.
Sollte aber i.d.R. nicht passieren, da die Installationsprogramme das
MEIST richtig machen. Aber Adobe hat eh keine Ahnung, haben sie ja mit
Flash bewiesen.
Es kann auch sein, das die Datei durch einen Dienst geblockt ist.
Wenn es sich absolut nicht löschen lässt hilft nur noch "Unlocker" . Ist
ne Freeware die wirklich ALLES platt macht. Notfalls nach einen
Neustart.
Aber Warnung. Unlocker hebt Systembedingte Blockaden auf, die dann zum
Absturz einer aktiven Software führen kann, falls man deren Datei gerade
freigibt. ;)
Ich tippe darauf, dass die DLLs als ActiveX Komponenten im System
registriert sind und sich deshalb nicht löschen lassen. Ist bei Treibern
teilweise genauso.
Du kannst das ausprobieren:
Unregister DLL:
regsvr32 <Name der dll.dll> –u
Danach versuchen zu löschen...
In diesem Fall ein Linux zu booten und mit Gewalt die Datei löschen
halte ic für eine schlechte Idee. Alle Registry Keys für diese Datei
sind dann immer noch da und könnte dann später zu weiteren Problemen
führen...
Hallo,
alles Wichtige wurde ja schon geschrieben. Falls man es trotzdem mal
einfach haben will:
https://unlocker.de.uptodown.com/windows
Selten hier genutzt, hat es dann aber immer ordentlich erledigt.
Gruß aus Berlin
Michael
HST schrieb:> vielleicht hat jemand eine Idee, wie ich in Win10-32bit (20H2) die> "System" Administratorrechte aktivieren kann. Alle Vorschläge aus dem> Internet waren erfolglos (immer ein normales Admin-Konto).
Du kannst auch mal psexec ausprobieren. Damit ist es möglich, einen
Prozess als SYSTEM auszuführen - auch ein CMD.
Die Dateien sind vermutlich nicht gelockt sondern gehoeren
einfach dem Account System und/oder Trustedinstaller.
System zu werden ist nicht schwer. *)
Damit kann man dann solche Zombies recht einfach entsorgen.
*) Soll dir doch einer der Loeschadmins hier sagen wie das geht.
Ich behalte das "wie" jetzt mal einfach fuer mich.
Gewisse Dateien sind nicht loeschbar, weil sie laufen. Die
stoppt(suspend) man dem "Process explorer" von Microsoft. Dann kann man
sie loeschen.
Waehrend man schon dabei ist, von Microsoft das "Autoruns" runterladen,
und kontrollieren welche Applikationen beim Boot gestartet werden.
Dann gibt es gewisse packages, welche als Block auftreten. zB National
Instruments. die sind einzeln nicht loeschbar, weil sie sich
gegeneinander immer wieder gestartet werden. Von so einem Block im
Process explorer zuerst alle auf suspend setzen. Bedeutet sie sind noch
geladen, bekommen aber keine CPU Zeit mehr. Nachden alle suspended sind,
alle einzeln killen, dann fliegen sie aus dem Speicher, und dann kann
man sie auch auf der disk loeschen.
Pandur S. schrieb:> Gewisse Dateien sind nicht loeschbar, weil sie laufen.
Das muß dann also frühzeitig vor dem kompletten Systemstart passieren,
zu dem selben Zeitpunkt, wie Windows-Update Systemdateien austauscht.
Ein uraltes Tool "later.exe" wird das hoffentlich auch unter Win10 noch
passend eintragen können:
https://www.heise.de/ct/ftp/05/06/252/
Den Pfad habe ich nicht im Kopf, in der Registry .../RunOnce
Nein, eben, man stoppt sie mit dem Prozess explorer, im Admin Modus. Auf
suspend setzen. Sonst mert ein allfaelliger ueberwachungstask, dass
diese datei nicht mehr laeuft, und startet sie nochmals. Und nachher
kann man sie killen.
Den Process explorer kann man uebrigens praktischerweise als Taskmanager
replacement laufen lassen. "replace task manager". Der originale
Traskmanager taugt nichts.