Verstärker mit hoher CM-Spannung

Gast #6699337
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Hallo.

ich suche eine Möglichkeit, auf eine Phase der Netzspannung (230V/50Hz 
+/-10 %) einen definierten AC-Strom (0...min 1 Arms (besser 10 Arms), 
0...1000 Hz) aufzumodulieren. Es sollte möglich sein, beliebige 
Signalformen einzuspeichern (benötigte Speichertiefe ca. 1 MSample) oder 
einen Standard-Arbiträr-Funktionsgenerator als Signalquelle 
anzuschließen. Die Genauigkeit sollte im Bereich von 0,1 mA liegen.

Dafür kämen denke ich zwei Möglichkeiten in Frage:

- direkte Verwendung einer AC-Stromquelle: Hier habe ich als einziges 
Gerät das Keithley 6221 gefunden. Dieses hat zumindest einen CM-Bereich 
von 250 Vrms am Ausgang, ist aber ganz klar für andere Anwendungen 
vorgesehen. Der max. Ausgangsstrom ist mit 100 mA deutlich zu klein, 
dafür ist die Auflösung im nA-Bereich und der Frequenzbereich für die 
Anwendung hier völlig übertrieben.

- Verwendung eines Frequenzgenerators mit nachgeschaltem AC-Verstärker 
und Widerstand. Hier gibt es zum Beispiel den Toellner TOE7610. Dieser 
hat aber leider nur eine Isolationsfestigkeit von +/-260 Vdc gegen Erde, 
das reicht also nicht für Netzspannung.

Hat jemand andere Ideen oder kennt geeignete Stromquellen/Verstärker?

Danke
Gruß
Christian
Angehängte Dateien:
Gast #6699509
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Danke schon mal für die Antworten.

Ja, ich muss leider bis zu echtem DC runter kommen, teilweise auch 
Signalformen wie DC mit überlagertem Sinus. Daher fallen Lösungen mit 
einem einfachen Transformator wohl raus.

und klar, Preise für Messtechnik sind immer relativ hoch, wenn der 
entsprechende Verstärker eben mehrere Tausend Euro kostet, dafür aber 
die Anforderungen erfüllt, dann ist das halt so. Alleine ein guter 
Arbiträr-Funktionsgenerator kostet schon Geld.

Zum Thema Genauigkeit sei noch gesagt, dass die 0,1mA nur für kleine 
Ströme gebraucht werden, für höhere Ströme darf das Ganze dann durchaus 
ungenauer werden. Hier macht es tatsächlich mehr Sinn einen relativen 
Fehler anzugeben  alstelle eines absoluten Werts über den gesamten 
Ausgangsbereich. Entsprechend würde ich hier ca. 0,5% des aktuell 
ausgegebenen Stroms ansetzen.

Habt ihr noch andere Ideen?
Christian

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