Ich persönlich setze für mein Smart Home-System mittlerweile fast
ausschliesslich auf ZigBee und WiFi als Funkstandards.
Dabei bevorzuge ich stets ZigBee (von dem ich ziemlich angetan bin),
speziell (und fast ausschliesslich) bei den Funksteckdosen nehme ich
bislang allerdings WiFi-Geräte mit Tasmota-Firmware, einfach weil die -
zumindest damals, als ich sie angeschafft hatte - ein besseres
Preis-/Leistungsverhältsnis hatten, die Gosund SP11 war da eine Zeitlang
einfach ein geniales Schnäppchen.
Schön an ZigBee ist aus meiner Sicht, dass
- die für das ZigBee-Gateway benötigte Hardware sehr günstig ist; ausser
dem Raspberry Pi oder ähnlichen Gerät, auf dem die
ZigBee-Gateway-Software (und üblicherweise wohl das gesamte Smart
Home-System) läuft, braucht man nur noch einen für zigbee2mqtt
geeigneten USB-Stick, den ich damals für unter 4 Euro bei Aliexpress
gekauft habe. Ein zweites Exemplar habe ich noch als ZigBee-Sniffer
herumliegen, mit dem man dann bspw. sehen kann, was so per ZigBee
kommuniziert wird oder falls man theoretisch mal ein ZigBee-basiertes
Gerät einbinden wollte, das von zigbee2mqtt bislang nicht unterstützt
wird
- mit zigbee2mqtt hat man ein tolles, rein offline funktionierendes Open
Source-ZigBee-Gateway
- mesh-fähig, verwendet man also bspw. Lampen oder Funksteckdosen mit
ZigBee, so dienen diese üblicherweise auch gleichzeitig und
vollautomatisch dazu, die Reichweite des ZigBee-Netzwerks zu erhöhen
- es gibt für ZigBee sehr viele Komponenten von zahllosen Herstellern,
zigbee2mqtt unterstützt glaube ich bereits über 500 Geräte
- von Xiaomi und IKEA gibt es da einige sehr günstige Komponenten, z.B.
von IKEA ein Starter-Set mit einer dimmbaren E27-LED-Lampe und einem
Doppeltaster für zusammen nur 10 Euro, der Doppeltaster (den man bspw.
als Dimmer oder zum Auslösen von vier verschiedenen Aktionen verwenden
kann) kostet alleine auch nur 6 Euro