dll Interface

#6712953
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https://de.wikipedia.org/wiki/Component_Object_Model
https://docs.microsoft.com/en-us/windows/win32/com/defining-com-interfaces

COM ist eine Technik zur Interprozesskommunikation.
Man definiert Interfaces, die dann mit Hilfe von DLLs
implementiert werden. Diese DLLs müssen ganz bestimmte
Funktionen zur Verfügung stellen.

Andererseits kann eine DLL eine lose Ansammlung von
Funktionen sein, die exportiert werden. Diese könnten
genauso im Executable enthalten sein oder einer
statischen Library.

merciless
Gast #6713395
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Dirk K. schrieb:

> COM ist eine Technik zur Interprozesskommunikation.

Das ist nicht ganz korrekt. Es kann eine IPC-Technik sein, ist es aber 
nicht zwingend.

Sehr, sehr viele COM-Komponenten sind nicht IPC-fähig, wollten das auch 
niemals sein.

(D)COM insgesamt ist vielmehr sowas wie die berühmte Eierlegende 
Wollmilchsau. Kann alles, aber nix davon richtig gut. Letztlich ist es 
noch so ungefähr das Bestmögliche, was mit C++ machbar ist, wenn der 
Plan ist, damit ein (notfalls auch) systemübergreifendes ABI umzusetzen.

Insbesondere DCOM ist kaum wirklich beherrschbar, jedenfalls was die 
Sicherheitsaspekte betrifft. Was allerdings nicht mal unbedingt am 
Konzept liegt, sondern viel öfter an der völlig unzureichenden 
Dokumentation der auf dieser Basis realisierten Komponenten und an ihrer 
oft bescheidenen Codequalität.

Ich sage nur: Siemens...

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