Warum dauert "drucken" am Rigol DS1054Z so enlend lange?

OP #6716929
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Die Screenshot-Funktion mit angestecktem USB-Stick beim Rigol trägt mir 
immer noch Rätsel auf. Zum einen erkennt das Teil nur wenige USB-Sticks 
überhaupt, zum anderen dauert es gut 2 Minuten bis ein popeliger 
Screenshot auf dem Stick gelandet ist und man weiter messen kann.

Wer weiss denn hier genaueres über die Hintergründe, abgesehen davon das 
man es sicher anders hätte machen können?
OP #6716949
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Den habe ich auch schonmal probiert (auf Windows-Basis) und da dauert es 
mit dem Python-Skript gefühlt noch viel länger.... also nicht die 
Schnittstelle und das Medium sind hier ausschlaggebend, sondern die 
interne Routine zum ablegen/übertragen der Daten.

Davon ab möchte ich auch mal Messungen "im Feld" machen wo ich gerade 
keinen PC daneben stehen habe.
#6716954
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Olli Z. schrieb:
> Die Screenshot-Funktion mit angestecktem USB-Stick beim Rigol trägt mir
> immer noch Rätsel auf. Zum einen erkennt das Teil nur wenige USB-Sticks
> überhaupt, zum anderen dauert es gut 2 Minuten bis ein popeliger
> Screenshot auf dem Stick gelandet ist und man weiter messen kann.

Kann ich nicht im geringsten nachvollziehen! ~10s(gefühlt)
Hab deshalb aber auch erst 3 unterschiedliche Sticks, dran gehabt. Keine 
Unterschiede.....
Gast #6716971
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Olli Z. schrieb:
> Den habe ich auch schonmal probiert (auf Windows-Basis) und da dauert es
> mit dem Python-Skript gefühlt noch viel länger.... also nicht die
> Schnittstelle und das Medium sind hier ausschlaggebend, sondern die
> interne Routine zum ablegen/übertragen der Daten.
Bei mir dauert's mit dem angehängten Skript keine 2 Sekunden ...

> Davon ab möchte ich auch mal Messungen "im Feld" machen wo ich gerade
> keinen PC daneben stehen habe.
Dafür muss man dann mit dem Stick zum PC laufen ... Gerade wenn es ein 
etwas komplizierteres Setup ist, möchte ich auch sicher sein, dass der 
Screenshot "gelungen" ist. Und portabel im engeren Sinn ist das 
Oszilloskop eh' nicht.
#6716987
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Wenn ihr beide das gleiche Gerät habt und es am USB Stick nicht liegen 
kann (@TO evtl Mal anderen USB Stick testen),
dann hätte ich Mal die FW Stände des Oszis verglichen (vielleicht Bug in 
einer alten Version?)
Oder die Einstellungen am Oszi Mal auf Default zurück gestellt.
Hat es vllt was mit der eingestellten Speichertiefe zu tun? Viele Punkte 
--> viel Zeitaufwand?
Gast #6717007
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N. M. schrieb:
> dann hätte ich Mal die FW Stände des Oszis verglichen (vielleicht Bug in
> einer alten Version?)
Software 00.04.04.SP3
Board 0.1.4

> Hat es vllt was mit der eingestellten Speichertiefe zu tun? Viele Punkte
> --> viel Zeitaufwand?
Mit der Speichertiefe sollte das nichts zu tun haben, denn es wird ja 
nur der sichtbare Bereich (event. sogar direkt aus dem Bildspeicher) 
ausgelesen.

Bei mir dauert's auf einem Uralt-Stick auch so ca. 5s. Aber das ist mir 
ohnehin zu kompliziert ... Bis man sich da durchs Menü durchgewuselt hat 
und endlich "Ok" drücken kann. Ganz abgesehen davon: Wenn man sinnvolle 
Dateinamen vergeben will ... Die Buchstaben einzeln per Drehung 
auszuwählen, ist doch ein Krampf.
Gast #6717033
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Teo D. schrieb:
> Grüne Taste mit dem Druckersymbol.....
Ja gut, aber dann wird halt nur einfach durchnummeriert ... Das geht 
genauso auch mit "Storage" und "Save". Dann habe ich hinterher 10 oder 
20 Dateien und muss mir jeweils parallel dazu auf Papier aufschreiben, 
was nun was ist?

Da ist's am PC doch simpel, da ich sofort und ganz einfach per 
Tastatur den Dateinamen "sprechend" machen kann.
OP #6717073
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Teo D. schrieb:
> Kann ich nicht im geringsten nachvollziehen! ~10s(gefühlt)
> Hab deshalb aber auch erst 3 unterschiedliche Sticks, dran gehabt. Keine
> Unterschiede.....
Wow, ja so hätte ich mir das auch gewünscht um von bestimmten 
Messsituationen mal eben schnell eine Hardcopy zu haben...

Ich dachte zuerst es könnte auch am Stick liegen und habe verschiedene 
Größen von verschiedenen Herstellern ausprobiert, alle frisch mit FAT32 
formatiert. Etliche Sticks werden vom DSO abgelehnt und die wenigen die 
laufen sind schneckenlangsam.

Was nutzt Du denn für einen Stick? Größe/Hersteller/Format.
Gast #6717098
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Bei meinem UNI-T Oszilloskop is es ähnlich. Es erkennt auch nur alte USB 
Sticks und braucht zum Speichern einer winzig kleinen Datei rund 5 
Sekunden.

Damals war man froh, die Bilder und Rohdaten überhaupt irgendwie 
speichern zu können. Wer es schneller haben wollte, musst sich eine 
Ethernet Karte dazu kaufen, die war so teuer sie das ganze Gerät.
#6717100
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Olli Z. schrieb:
> Was nutzt Du denn für einen Stick? Größe/Hersteller/Format.

Werbegeschenke....

Noch mal zusammen gefasst.
Man kann in unterschiedlichen Bildformate speichern.
Die beiden BMP(8/24) Formate, dauern solange zum speichern, wie Du es 
beschreibst. Alle anderen 5-10s.


Olli Z. schrieb:
> Ich bekomme, egal ob FAT oder FAT32 formatiert immer "Flash Driver
> FileSystem Init failured"

KA, bei mir tut beides.
OP #6717112
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Teo D. schrieb:
> PS: Kein Unterschied wegen der Speichertiefe. Bei *PNG*
> Fazit, der TO speichert BMP24 8-}
Oha, das isses wohl!
Bei mir war BMP24 eingestellt. JEDES andere verfügbare Bildformat ist um 
Welten schneller, obwohl das Endergebnis für mich optisch keinen 
Unterschied macht. Selbst das eigentlich von mir gemiedene, weil 
verlustbehaftete, JPEG Format sieht gut aus.
Auch weil die (ja eher lächerlichen 800x480 Pixel des Rigol) JPG, PNG 
und TIFF nur einen Bruchteil der Größe vom BMP ausmachen, sind die wohl 
zu bevorzugen.
Leider mag mein PixBuilder das PNG Format vom Rigol nicht, da müsste ich 
über was anderes gehen, aber TIFF ist auch ok.

Damit wäre die Frage nach der Speichergeschwindigkeit geklärt!

Bliebe nur noch die Frage warum mein Gerät so störrisch bei den Sticks 
ist??? Gibt es irgendwo eine Spec wie der USB-Stick beschaffen sein 
muss? Habe nichs derartiges gefunden...
#6717139
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Olli Z. schrieb:
> Bliebe nur noch die Frage warum mein Gerät so störrisch bei den Sticks
> ist???

Hab mal meinen mini SD-Adapter aus dem Raspberry gezogen. 32/256GB ob 
leer oder voll, außer "Stick erkannt" und hektischem blinken am Stick, 
tut sich leider auch hier nichts. :(


PS: 32GB FAT32 und ununterbrochenem blinken. Nach einiger(?) Zeit kommt 
nicht mehr die Meldung "Kein Stick", sonder er SPEICHERT... und blinkt 
weiterhin fröhlich vor sich hin.#-/
Gast #6717140
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Olli Z. schrieb:
> eher lächerlichen 800x480 Pixel des Rigol

Sei froh, ich krebse noch mit 320x240 herum. Nur deswegen jetzt ein 
neues Oszilloskop zu kaufen wäre aber auch gaga, denn für meine Zwecke 
reicht das so. Ist halt nur nicht schön.

Bei manchen Geräten gibt es ein Limit auf 2GB oder 4GB für die 
Partition.
#6717245
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Theoretisch könnte man ja den kompletten Speicher abziehen und sich 
selbst ein größeres Bild bauen.
Nur die Kurve wäre kein Problem.
Wenn man aber alles wie im Original machen möchte (Offset, Triggerlevel, 
Triggerzeitpunkt,...) wird das bestimmt aufwändig.
Dauert dann vielleicht aber wieder etwas länger und man braucht wieder 
einen PC.

Hab jetzt nicht gesucht, könnte aber Wetten dass gibt es schon.

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