Das angehängte Bild zeigt den Schaltplan der Fritteuse KlarStein Vitair.
Mit roter Farbe habe ich bei der Netzteilbaugruppe eine Verbindung von
der Primärseite des Netzteiltrafos zum Ausgang des 7805 gekennzeichnet.
Meine Frage ist nun: Welchen Zweck hat diese Verbindung ?
Vielen Dank.
Danke, das leuchtet ein.
Nun bin ich dabei, die Fritteuse umzubauen. Die Heizung wird durch ein
Dimmermodul angesteuert. Dieses ist ja per Optokoppler galvanisch
getrennt.
Wenn ich die Ansteuerung der beiden anderen Triacs auch entkopple, wird
dieser Bezug also entbehrlich. Sehe ich das richtig ?
Hallo Forum,
nun habe ich die Fritteuse umgebaut und die Steuerplatine komplett durch
einen Eigenbau ersetzt. Technisch gesehen funktionieren die einzelnen
Baugruppen wie gewünscht.
Einen unerwarteten Effekt hatte ich allerdings nach der Inbetriebnahme
im zusammengebauten Zustand. Die Sicherung flog raus. Erfahrungsgemäß
stimmt ja in einem solchen Fall etwas mit der Verdrahtung nicht....
Der Rotor (STIR) dreht einen Drahtkäfig, dessen Innentemperatur mit
einem Standard-Temperaturfühler via MAX6675 gemessen wird. Der Fühler
selbst ist mit GND verbunden. Berührt dieser nun den Drahtkäfig ist die
Sicherung draußen.
Da habe ich wohl eine grundlegenden Schaltungsfehler. Würde es richtig
sein, GND mit dem Schutzleiter zu verbinden?
Ich bin dankbar für jeden Hinweis.
Schnedermann
Schnedermann schrieb:> Da habe ich wohl eine grundlegenden Schaltungsfehler.
Ja, bloss welchen ?
Insgesamt stellt sich die Frage, ob deine Elektronik noch auf
Netzpotential ist oder galvanisch isoliert.
Wäre sie galvanisch isoliert, fliegt nicht die Sicherung, wenn GND das
Gehäuse berührt.
Male also mal DEN GANZEN Schaltplan auf, nicht nur das von dem du meinst
dass es funktioniert.
Die Schaltung ist im ersten Beitrag abgebildet. Dort hatte ich ja die
Frage nach der galvanischen Trennung (rot gekennzeichnete Leitung)
gestellt.
Das ist ja offensichtlich nicht der Fall, denn meine Steuerung habe ich
an den Connector in der Mitte des Bildes angeschlossen.
Schnedermann schrieb:> H. H. schrieb:>> Und dann hast du ja umgebaut...>> ... nein, nur die Steuerplatine, der Rest ist so wie auf dem Bild.
Also hast nicht galvanisch getrennt, und solltest dich nicht wundern,
dass die "Sicherung" auslöst.
H. H. schrieb:> Also hast nicht galvanisch getrennt, und solltest dich nicht wundern,> dass die "Sicherung" auslöst.
Wegen der fehlenden galvanischen Trennung habe ich ja damals diesen
Thread eröffnet. Das kam mir gleich bemerkenswert vor. Allerdings war
die Erklärung plausibel und letztlich ist die Fritteuse ja auch ein
Gerät, welches ansonsten betriebssicher ist. Die Frage ist ja ob es
möglich ist, schaltungstechnisch etwas Vernünftiges gegen den
Sicherungstod zu unternehmen oder ob es nötig ist, die Stromversorgung
für die Steuerplatine gesondert auszuführen.
Curry mit Pommes schrieb im Beitrag #6784972:
> mach doch einfach die leitung von der phase auf die 5v weg... dann hast> du auch kein problem wenn gnd das gehäzse berührt. denn die erde ist von> der phase galvanisch getrennt durch den trafo.
... jaja, aber dann fehlt den Triacs das Bezugspotential.
H. H. schrieb:> Dann nimm SSR.
Ja, das wäre auch eine Lösung. Aber dann muss ich ja doch an die
Originalschaltung - was ich eigentlich vermeiden wollte.
Schnedermann schrieb:> H. H. schrieb:>> Dann nimm SSR.>> Ja, das wäre auch eine Lösung. Aber dann muss ich ja doch an die> Originalschaltung - was ich eigentlich vermeiden wollte.
Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass...
Schnedermann schrieb:> Ja, das wäre auch eine Lösung. Aber dann muss ich ja doch an die> Originalschaltung - was ich eigentlich vermeiden wollte.
Das macht den Kohl nicht fett, und wenn du mit deiner eigenen
Ansteuerung die Potentialfreiheit nicht hinkriegst, dann wird dir nichts
anderes übrig bleiben! Wer könnte denn sonst noch den Korb berühren und
eventuell die Sicherung auslösen (hoffentlich)...das wäre mir persönlich
zu unsicher, aber es ist ja deine Fritteuse :-)
Gruß Rainer
Rainer V. schrieb:> Schnedermann schrieb:>> Ja, das wäre auch eine Lösung. Aber dann muss ich ja doch an die>> Originalschaltung - was ich eigentlich vermeiden wollte.>> Das macht den Kohl nicht fett, und wenn du mit deiner eigenen> Ansteuerung die Potentialfreiheit nicht hinkriegst, dann wird dir nichts> anderes übrig bleiben! Wer könnte denn sonst noch den Korb berühren und> eventuell die Sicherung auslösen (hoffentlich)...das wäre mir persönlich> zu unsicher, aber es ist ja deine Fritteuse :-)
Der Korb scheint ja geerdet zu sein, aber das Thermoelement steht unter
Netzspannung.
Schnedermann schrieb:> ... jaja, aber dann fehlt den Triacs das Bezugspotential
Ich dachte, er HAT die TRIACs gegen optokopplergetrennte Triacs (SSR)
ersetzt, aber wer weiss schon Fakten bei so viel bla bla.
Rainer V. schrieb:> Das macht den Kohl nicht fett, und wenn du mit deiner eigenen> Ansteuerung die Potentialfreiheit nicht hinkriegst, dann wird dir nichts> anderes übrig bleiben! Wer könnte denn sonst noch den Korb berühren und> eventuell die Sicherung auslösen (hoffentlich)...das wäre mir persönlich> zu unsicher, aber es ist ja deine Fritteuse :-)
Ja, da hast du wohl Recht - also heißt's weiterbasteln - so oft lebt man
ja nun auch wieder nicht, dass man sich für die zum Kafferöster
umgebaute Fritteuse opfert. Wer trinkt schon einen so wenig nachhaltigen
Kaffee ...
H. H. schrieb:> Der Korb scheint ja geerdet zu sein, aber das Thermoelement steht unter> Netzspannung.
Ja eben, nach den Beiträgen lässt sich das aber wohl nicht anders lösen,
als dass ich dann doch die Kreise trennen muss.
Dann mal vielen Dank an alle!