Hallo zusammen, bei mir in der Firma und auf dem Markt werden Umrichter für viele Tausende Euro verkauft. Umrichter nach dem ZVS-Prinzip sind deutlich günstiger, z. B. der hier: https://vevor.de/products/induktions-hochfrequenz-heizung-induktionsheizgerat-200-600a-heizung-maschine?gclid=CjwKCAjwtpGGBhBJEiwAyRZX2sxNuZsYJSin4FF2Xzw8uwKrfpD-PTdjHd-Gor_JM9Q7F51JGuDlShoCnaYQAvD_BwE Ein 15 kW Umrichter kostet bei uns locker 10 k€. Warum werden Umrichter nicht einfach immer günstig nach dem ZVS-Prinzip hergestellt? Hier muss doch irgendein großer Nachteil sein, oder? Gruß Sarah
Gast
#6724483
Sarah E. schrieb: > Warum werden Umrichter nicht einfach immer günstig nach dem ZVS-Prinzip > hergestellt? Weil die nur bei höheren Frequenzen günstiger sind.
Sarah E. schrieb: > Ein 15 kW Umrichter kostet bei uns locker 10 k€. Siemens? Bosch? Deutsche Industriequalität? > Warum werden Umrichter nicht einfach immer günstig nach dem ZVS-Prinzip > hergestellt? Was verstehtst du denn unter dem ZVS-Prinzip? ZVS bedeutet hier Zero Voltag Switching. D.h. Die Schalttransistoren treiben einen Schwingkreis und schalten sehr nahe der 0V über dem MOSFET. Damit werden Schaltverluste und Störabstrahlung minimiert. Im Internet wird unter ZVS meistens die Schaltung des [[Royer Converters]] verstanden, meist mit MOSFETs. Das ist aber nur eine Schaltung, welche das ZVS-Prinzip anwendet.
Weshalb diese gebaut werden, siehe: https://www.energie.fraunhofer.de/de/messen-veranstaltungen/2021/allianz-energy-storage_2020/Batteriezellen-und-Leistungselektronik.html
Motorfrequenzumrichter sind überhaupt nicht mit schweiss und induktionsinvertern vergleichbar. man hat 3 statt 1 phase, feldregelung, schnittstellen, haltbarkeitsanforderungen, effizienzanforderungen, überlastfähigkeit. Zudem lässt sich zvs und zcs nur bei schwingkreisanregund anwenden, nicht bei motorwicklungen.
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