18V NoName Akku funktioniert nicht in Orginal Dewalt Schrauber

OP #6728767
Lesenswert?

Hallo Leute!

Ich habe euer Forum gerade gefunden, aber die Antwort auf meine Frage 
finde ich weder bei euch noch anderswo.
Ich habe ein NoName Gehäuse & Elektronik gekauft und mir mit 10 Sanyo 
Li-Ion Zellen einen kompatiblen Akku für den 18V Dewalt Schrauber 
gebaut. Lt. Multimeter hat er 19.5 V und funktioniert auch mit einem 
kompatiblen NoName Gerät.

Nur beim orginalen Dewalt Schrauber (DCB...) geht nur ganz kurz das 
Licht an, sonst kein Mucks.
Hat der Dewalt irgendeine Schutzschaltung, die Fake-Akkus erkennt?
Oder woran könnte es liegen?

Danke für jedwede Hilfe!
Stefan
Gast #6728806
Lesenswert?

Ich habe für meinen Akkuschrauber keinen Akku mehr bekommen und ein 
Netzteil nachgerüstet mit 230V. Seither bohrt er wie eine 1!

Ich würde mal probieren, den Akkuschrauber nur per Netzteil zu versorgen 
und schauen, ob es mit der Spannung und dem zu liefernden Strom passt. 
Wenn dein NT genug Saft abgibt und es trotzdem nicht geht, würde ich 
auch auf einen Sensor tippen. Soweit ich informiert bin, gibt es auch 
professionelle Geräte im Baumaschinenbereich mit Stromregelung, die 
einen Stromsensor (shunt) mit drin haben. Auch die werden vom Gerät 
abgefragt. Bei Akkuschraubern wüsste ich aber nicht dass die das haben.

Ansonsten gibt es noch die Möglichkeit einer Schutzbeschaltung:

Wir hatten für ein Medizinlaborgerät, das im Fall des Versorgungsaufalls 
eine Weile mit Akku laufen musste, einen hauseigenen Akku verbaut, der 
sowohl Strom-Shunt, als auch einen Brückenkondensator hatte, der 
hochfrequente Pulse durch ließ. Diese wurden vom refresh-Gerät gesendet, 
um alte Akkus wieder hochzubekommen oder sie länger leben zu lassen. 
Diesem Kondensator haben wir dann im Betrieb ab und an Nadelpulse 
gesendet um zu schauen, wie fit der Akku noch ist, weil er ja monatelang 
nicht benutzt wurde.

Kam nicht das Erwartete zurück, wurde der Akku als tauschpflichtig 
eingestuft. Als Beifang zu dieser Betriebssicherheit stellte es sich 
heraus, dass dies auch einen herrlichen Kopierschutz ergab, weil nämlich 
einige Schlauberger das Gerät nur mit einem oder keinem Akku bestellt 
hatten (es gibt Länder, bei denen das nicht verpflichtend vorgeschrieben 
ist und weniger Sicherheit bei der OP gefordert ist, wie Ungarn, 
Rumänien etc) , um Kosten zu pasten und sich dann aus anderen Quellen 
Akkus reingesteckt hatten. Die funktionierten dann nicht!
Gast #6728893
Lesenswert?

Fast immer haben die Akkus einen Temperatursensor, wie schon 
geschrieben. Bei zu warm oder zu kalt geht kein Betrieb, weder Laden 
noch Schrauben. Der Sensor sitzt meist an einem Zusatzpin hat bei 
Raumtemperatur 10kOhm gegen Masse. Im ersten Moment könnte man mal einen 
10k Festwiderstand nehmen oder den alten originalen Sensor.
#6728902
Lesenswert?

Tippgeber schrieb:
> Ich habe für meinen Akkuschrauber keinen Akku mehr bekommen und ein
> Netzteil nachgerüstet mit 230V. Seither bohrt er wie eine 1!

Genial! Man sollte das patentieren. Ein Schrauber der ein Kabel zur 
Steckdose hat. Da muss man erst mal drauf kommen!
Dann könnte man sogar ein Notstromaggregat hernehmen und fernab von 
Steckdosen damit Schrauben. Mindblowing!
Gast #6728935
Lesenswert?

Ich soll einen Akkuschrauber mit Netzteil versorgen?
Daß da noch keiner drauf gekommen ist... Nie wieder Ärger mit leeren 
Akkus!

Der Temperatursensor wars! Beim löten alles ein wenig warm geworden. 
Kurz in den Kühlschrank (in der Werkstatt ist es heute auch zu warm daß 
irgendwas abkühlen könnte) und jetzt funktioniert er!

Danke für eure Hilfe!

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren