Hallo,
in naher Zukunft würde ich meinem Nachwuchs gerne den ersten PC
schenken. Allerdings soll es kein RGB-beleuchtetes Gaming-Monster mit
1500€ Grafikkarte werden, sondern ein eher kleines und einfaches System
;-)
In der Schublade habe ich noch einige Raspberry Pi's, also war meine
Idee einen von diesen zu verwenden (z.B. einen Pi 4). Die Rechenleistung
sollte ja für etwas Office, Malen, Web-Surfen und erste Programmierung
reichen.
Nun wollte ich mich mal erkundigen, ob hier schon jemand sowas
eingerichtet hat, und mir ein paar Tipps geben kann:
- Welches OS ist (speziell für Kinder/Einsteiger) geeignet?
- Ist es ggf. sinnvoll das System mit einem read-only Dateisystem zu
versehen (es kann nichts kaputt gehen), und dann z.B. einen
DropBox-Ordner für persistente Benutzerdaten zu konfigurieren?
- Kann man einen echten "Power Schalter" nachrüsten (ggf. etwas
Lötarbeit erforderlich?), um den Pi sicher hoch/runterzufahren?
Es wäre schön, wenn nicht alle 5 Minuten die SD Karte korrupt oder das
OS zerschossen ist ;-)
ich hab da einfach nen gebrauchten älteren Office PC hingestellt
(älterer i5) und ein Debian drauf geworfen.
Hat mich ~100€ gekostet und ist halt etwas flexibler, wenn man doch mal
mehr Dampf braucht, kann man auch ne Grafigkarte reinstopfen, dann kann
man auch mal zocken :)
Endless OS behauptet kinderfreundlich zu sein.
Klepp schrieb:> - Ist es ggf. sinnvoll das System mit einem read-only Dateisystem zu> versehen
Nö, außer ihrem Home-Ordner werden sie nichts löschen können.
So ist es.
Web, Office, und Malen geht viel besser auf einem Tablett, und wenn der
Nachwuchs tatsächlich wirklich unbedingt unvermeidbar programmieren will
(was ich schlicht bezweifele), dann kriegt der dafür den Raspi.
Oliver
Oliver S. schrieb:> wenn der> Nachwuchs tatsächlich wirklich unbedingt unvermeidbar programmieren will> (was ich schlicht bezweifele),
Woher soll er das wissen, wenn er keinen Rechner zum Experimentieren
hat?
Auch wenn es kein PC ist.
Nette Idee, aber das Teil wird vermutlich selten genutzt, weil man
darauf nicht daddeln kann.
Ich würde aber anstelle eines Pi einen alten Rechner hinstellen, weil es
einiges an Software gibt, welche nicht auf ARM läuft und nur auf
x86-Systemen.
Mit einem Linux auf ARM-Basis schneidet man seinen Nachwuchs effektiv
vom Freundeskreis ab.
Man muss kein Freund von Zoom, Skype, Minecraft oder Fortnite sein. Dem
Nachwuchs das zu verwehren würde ich aber als sehr grausam bezeichnen.
Wenn technisches Interesse ersichtlich ist kann man dem Nachwuchs ja
trotzdem entsprechend heranziehen und ihm einen Pi zum Spielen geben.
Ist wahrscheinlich sogar effektiver als die Zwangsbeglückung.
Es gibt doch auch immer noch diese netten PC/NB - Angebote ohne
Betriebsystem.
Die Raspis würde ich dann eher für einladende (PC-Programmierbare)
Bastel-Kits nutzen.
Hatte n RasPi für den Filius, die Akzeptanz war dann doch recht
überschaubar, kaum attraktiv.
Dann kam Corona und Homeschooling, die Schule verwendet Teams von MS, da
fiel die Wahl auf n älteren MacMini, der bekam noch ne SSD verpasst der
Formfaktor passt gut auf den Kinderschreibtisch bzw. darunter und es
kann auch mal n Spielchen gespielt werden.
Pi ist n nettes Ding, habe die in verschiedenen Anwendungen laufen, kann
man machen, etwas mehr "Usability" ist aber auch nicht schlecht.
Hallo,
Ich nutze schon seit drei Monaten einen Raspberry400 als Rechner für
KiCad und zur Programmierung der Arduinos..
Spiel auch nen bisschen damit zb. TuxRacer
Ich kann die vorbehalte nnicht verstehen, das System ist ausreichend
schnell!
Startet in ca 20 Sekunden.. und das das kompilieren dauert eventuell
halt 20 statt 5 sekunden auf nen x86 aber das sind doch luxus Probleme
;-)
Raspberry400 mit Lubuntu 64Bit
PS.. mit den richtigen treibern ist 3d auch kein Problem
PS..PS.. Steuer auch mein 3D drucker damit
Marcello E. schrieb:> Hallo,> Ich nutze schon seit drei Monaten einen Raspberry400 als Rechner für> KiCad und zur Programmierung der Arduinos..> Spiel auch nen bisschen damit zb. TuxRacer> Ich kann die vorbehalte nnicht verstehen, das System ist ausreichend> schnell!> Startet in ca 20 Sekunden.. und das das kompilieren dauert eventuell> halt 20 statt 5 sekunden auf nen x86 aber das sind doch luxus Probleme> ;-)> Raspberry400 mit Lubuntu 64Bit>> PS.. mit den richtigen treibern ist 3d auch kein Problem>> PS..PS.. Steuer auch mein 3D drucker damit
Mit nem 400er bekommst du nicht einmal alles auf Youtube ruckelfrei.
Alles was Kinder so in etwa interessiert kannst du mit dem Ding
vergessen. Wenn ich mir anschaue was meine Tochter auf ihrem Rechner
(Core i5, GTX 750) macht:
-Youtube
-Roblox
-WOW
-LOL
-Fortnite
-WhatsApp
-Zoom
-Internet surfen
-Openoffice Writer
-Inkscape/Gimp
Da kann ein Raspberry einfach nichts ausrichten, der Raspberry (400) ist
einfach kein brauchbarer PC Ersatz, auch wenn manche das nicht einsehen
wollen.
Marcello E. schrieb:> Das Problem mit YouTube ist der Codec..> Es gibt aber ne PlugIn das Youtube zwingt den richtigen zu nutzen
Selbst mit dem h264ify Plugin funktioniert das nicht zuverlässig, habe
da sehr lange dran geschraubt und letztlich hats nicht zufriedenstellend
funktioniert.
Nur genau da sind wir wieder bei den Raspberry Problemen, sobald man
etwas vom schmalen Pfad abweicht, in diesem Fall von den wenigen Codecs
die in Hardware unterstützt werden, kann man es sofort vergessen.
Ok ..
Roblox? kenn ich nich.. Ajo kann sein
WoW.. Hmm
LOL.. ???? :-)))
Fortnite.. Ja scheinbar geht es nicht ohne
Whatsapp.. Klar geht das
Zoom.. geht natürlich auch
Sowie auch Internet surfen (scheinbar hast du sowas nie benutzt)
Auch OpenOffice, Inkscape und Gimp funzt sorglos
Ich kann nur sagen das ich nie Probleme hab..
Hab aber auch etwas Zeit in die Einrichtung investiert..
Kein Standard Os.. Sondern nen Lubuntu mit eigenen Grafik Treibern!
Marcello E. schrieb:> LOL.. ???? :-)))
League of Legends
> Whatsapp.. Klar geht das> Zoom.. geht natürlich auch
Schon mal ausprobiert ne USB Webcam mit nem Bild größer als ne
Briefmarke damit zu betreiben?
> Sowie auch Internet surfen (scheinbar hast du sowas nie benutzt)
Klar, nur je nach Seite ist das scharchlangsam und verleidet einem die
Lust daran.
> Auch OpenOffice, Inkscape und Gimp funzt sorglos
OpenOffice und Inkscape gehen noch, wenn auch etwas langsam, nur bei
Gimp drücken die Großen Bilder und Filter das System in die Knie.
Was erstmal nur ne Aufzählung was sie damit macht, war nicht so zu
verstehen das gar nichts davon auf ne Rpi funktioniert, nur eben das
Meiste nicht.
Tim T. schrieb:> Alles was Kinder so in etwa interessiert kannst du mit dem Ding> vergessen.> -Youtube> -Zoom> -Internet surfen> -Openoffice Writer> -Inkscape/Gimp>> Da kann ein Raspberry einfach nichts ausrichten, der Raspberry (400) ist> einfach kein brauchbarer PC Ersatz, auch wenn manche das nicht einsehen> wollen.
Du bist hier derjenige, der die zahlreichen positiven Erfahrungen mit
R400 nicht wahrhaben will.
Wie gesagt, hat sich bei mir wunderbar während Distant Unterricht
bewährt. Nicht zu unterschätzen die Möglichkeit, sich als Papa und
Computerwart jederzeit einzuloggen und das System reparieren/updaten zu
können.
Marcello E. schrieb:> Ich kann nur sagen das ich nie Probleme hab..> Hab aber auch etwas Zeit in die Einrichtung investiert..> Kein Standard Os.. Sondern nen Lubuntu mit eigenen Grafik Treibern!
Habe auch viel Zeit in die Raspberrys investiert, in bislang jedes
Modell, von bare metal bis Noobs, nicht für meine Tochter, sondern
einfach für mich. Den 400er hatte ich als energiesparenden Homepc
gedacht, so wie früher der C64, mit nem read only OS, das Fazit war
ernüchternd, mehrere Wochen da rein investiert und immer wieder an
mieser Performance an irgendeiner Ecke gescheitert. Das Sinnvollste was
ich letztlich für den 400er gefunden habe war der Einsatz als Terminal
Client und auch das machen die gebrauchten Thin Clients von Dell, besser
und billiger...
Die Sache ist ja.. Das es der Raspi es ja eigentlich schafft mehr zu
leisten.
An meinem 55Zoll Hd hängt nen Raspi4 (vorher nen 3er) mit Libreelec, der
Packt auch jedes media file das ich ihm vorgestezt habe
Tim T. schrieb:> Marcello E. schrieb:>> Ich kann nur sagen das ich nie Probleme hab..>> Hab aber auch etwas Zeit in die Einrichtung investiert..>> Kein Standard Os.. Sondern nen Lubuntu mit eigenen Grafik Treibern!>> Habe auch viel Zeit in die Raspberrys investiert, in bislang jedes> Modell, von bare metal bis Noobs, nicht für meine Tochter, sondern> einfach für mich. Den 400er hatte ich als energiesparenden Homepc> gedacht, so wie früher der C64, mit nem read only OS, das Fazit war> ernüchternd, mehrere Wochen da rein investiert und immer wieder an> mieser Performance an irgendeiner Ecke gescheitert. Das Sinnvollste was> ich letztlich für den 400er gefunden habe war der Einsatz als Terminal> Client und auch das machen die gebrauchten Thin Clients von Dell, besser> und billiger...
Hast du es mit nen anderen Os Probiert?
Marcello E. schrieb:> Der Treiber aus dem Git Repo..> Natürlich.. Für mich langt es, find es halt schade das ein 70€ System so> runtergemacht wird
70€ + X, aber das wird ja eh immer schön geredet. Als Bastel-Rechner
kann ich es ja noch halbwegs nachvollziehen das manche meinen einen
Raspberry zu benutzen, aber als Desktop ist es ein absolutes nogo. Du
musst das immer mit einem entsprechenden Gebrauchtcomputer mit Linux
vergleichen und da kommt der 400er eben einfach nicht gut weg.
Papa stolz schrieb:> Du bist hier derjenige, der die zahlreichen positiven Erfahrungen mit> R400 nicht wahrhaben will.>> Wie gesagt, hat sich bei mir wunderbar während Distant Unterricht> bewährt. Nicht zu unterschätzen die Möglichkeit, sich als Papa und> Computerwart jederzeit einzuloggen und das System reparieren/updaten zu> können.
Naja, das alles kannst du auch mit einem gerauchten PC haben, nur
besser. Der Raspberry ist einfach lahmarschig, nur manchen ist das
einfach egal.
Marcello E. schrieb:> Die Sache ist ja.. Das es der Raspi es ja eigentlich schafft mehr zu> leisten.> An meinem 55Zoll Hd hängt nen Raspi4 (vorher nen 3er) mit Libreelec, der> Packt auch jedes media file das ich ihm vorgestezt habe
Das macht mein 10 Jahre alter Samsung auch, ohne weitere Hardware. Und
falls es dochmal was exotisches sein sollte, übernimmt das NAS das
Transcoding.
Ajo.. Aber es ist halt die beste Möglichkeit nen TV nachzurüsten (ohne
Cloud und Gedöns) und es ist einfach perfekt ( ohne bildaussetzer zb von
uhd auf hd)
Marcello E. schrieb:> Tim T. schrieb:>> Marcello E. schrieb:>>> Ich kann nur sagen das ich nie Probleme hab..>>> Hab aber auch etwas Zeit in die Einrichtung investiert..>>> Kein Standard Os.. Sondern nen Lubuntu mit eigenen Grafik Treibern!>>>> Habe auch viel Zeit in die Raspberrys investiert, in bislang jedes>> Modell, von bare metal bis Noobs, nicht für meine Tochter, sondern>> einfach für mich. Den 400er hatte ich als energiesparenden Homepc>> gedacht, so wie früher der C64, mit nem read only OS, das Fazit war>> ernüchternd, mehrere Wochen da rein investiert und immer wieder an>> mieser Performance an irgendeiner Ecke gescheitert. Das Sinnvollste was>> ich letztlich für den 400er gefunden habe war der Einsatz als Terminal>> Client und auch das machen die gebrauchten Thin Clients von Dell, besser>> und billiger...>> Hast du es mit nen anderen Os Probiert?
Ja, dachte das wäre klar gewesen bei der Aussage von bare metal bis
noobs.
Aber du kannst es ja mal selber testen, nimm youtube und schau dir den
TopGun2 Trailer von Kinocheck auf 1080p an. Nach Installation des
h264ify Plugins lief es besser aber nie ganz ruckelfrei.
Gerade kurz probiert lief gut.. Sorry, will dir nicht an den Wagen
pissen..
Der grund für Lubuntu, war 64bit.. eventuell liegt es daran?
Oder an meinen Beta Treibern?
Tim T. schrieb:> Naja, das alles kannst du auch mit einem gerauchten PC haben, nur> besser.
Nein ein PC, der geraucht hat macht garnichts und schon garnicht besser
...
> Der Raspberry ist einfach lahmarschig, nur manchen ist das> einfach egal.
ja klar früher waren alles lahme Ärsche weil man nur mit Single Core
Maschinen im GHz bereich Internet hinbekommen haben. Naja früher waren
die Augen auch noch OK, da brauchte es keine 4k Protze-Glotze um a
bisserl Computer zu machen ...
Marcello E. schrieb:> Gerade kurz probiert lief gut.. Sorry, will dir nicht an den Wagen> pissen..> Der grund für Lubuntu, war 64bit.. eventuell liegt es daran?> Oder an meinen Beta Treibern?
An Lubuntu oder 64 Bit kanns nicht gelegen haben, habe es auch damit
getestet.
Von wann sind deine Treiber? Hatte bis Februar getestet und dann den Rpi
400 verkauft.
Marcello E. schrieb:> Der Treiber aus dem Git Repo..> Natürlich.. Für mich langt es, find es halt schade das ein 70€ System so> runtergemacht wird
Was heißt "runtergemacht"? Das Ding kann halt, was es kann. x86-Systeme
für etwa den doppelten Preis liefern 20x mehr Rechenleistung. Das ist
der Punkt.
Relevant wird er nur dann, wenn für die angedachte Anwendung auch der Pi
reichen würde, dann kann man ihn in Erwägung ziehen. Ansonsten nicht. So
einfach ist das eigentlich.
Papa stolz schrieb:> Tim T. schrieb:>> Naja, das alles kannst du auch mit einem gerauchten PC haben, nur>> besser.>> Nein ein PC, der geraucht hat macht garnichts und schon garnicht besser> ...>>>> Der Raspberry ist einfach lahmarschig, nur manchen ist das>> einfach egal.>> ja klar früher waren alles lahme Ärsche weil man nur mit Single Core> Maschinen im GHz bereich Internet hinbekommen haben. Naja früher waren> die Augen auch noch OK, da brauchte es keine 4k Protze-Glotze um a> bisserl Computer zu machen ...
Naja, die ältesten Gebrauchtcomputer die in meinem Umfeld so zu finden
sind, sind alle Core2Duo und neuer, also alles Multicore. Und ich bin
auch kein Freund davon das mittlerweile einfachste Sachen lächerlich
viel Rechenleistung brauchen, aber das ist nunmal der Lauf der Dinge und
entweder geht man da mit oder versucht seine Ideologie mit Lebenszeit
und Nerven zu bezahlen. Was die Auflösung angeht, brauche ich auch kein
4k, nur 1080p sollten es eben doch sein weil es die native Auflösung der
Glotze/Monitor ist.
Tim T. schrieb:> Papa stolz schrieb:>> Tim T. schrieb:>>> Naja, das alles kannst du auch mit einem gerauchten PC haben, nur>>> besser.>>>> Nein ein PC, der geraucht hat macht garnichts und schon garnicht besser>> ...>>>>>>> Der Raspberry ist einfach lahmarschig, nur manchen ist das>>> einfach egal.>>>> ja klar früher waren alles lahme Ärsche weil man nur mit Single Core>> Maschinen im GHz bereich Internet hinbekommen haben. Naja früher waren>> die Augen auch noch OK, da brauchte es keine 4k Protze-Glotze um a>> bisserl Computer zu machen ...>> Naja, die ältesten Gebrauchtcomputer die in meinem Umfeld so zu finden> sind, sind alle Core2Duo und neuer, also alles Multicore. Und ich bin> auch kein Freund davon das mittlerweile einfachste Sachen lächerlich> viel Rechenleistung brauchen, aber das ist nunmal der Lauf der Dinge und> entweder geht man da mit oder versucht seine Ideologie mit Lebenszeit> und Nerven zu bezahlen. Was die Auflösung angeht, brauche ich auch kein> 4k, nur 1080p sollten es eben doch sein weil es die native Auflösung der> Glotze/Monitor ist.
Bin da voll bei Dir..
Deswegen bin ich ja so froh das es mit nen bisschen weniger geht;-)
Glaub mir, der Raspi hat ne Core2 Duo 2ghz ersetzt und ist schneller
evtl 2,4ghz
Marcello E. schrieb:> Bin da voll bei Dir..> Deswegen bin ich ja so froh das es mit nen bisschen weniger geht;-)> Glaub mir, der Raspi hat ne Core2 Duo 2ghz ersetzt und ist schneller
Das deckt sich nicht mit meinen Beobachtungen, insbesondere Zugriffe auf
die SD-Karte sind sehr langsam, Anwendungen starten langsamer und
zwischendurch gönnt sich der Rpi auch mal eine Sekunde für irgendwas.
Insbesondere beim Compilieren (was ich beim Testen zwischendurch auch
viel gemacht habe) war der Unterschied zum Core2Duo deutlich. Das
Vergleichssystem war ein Dell Optiplex 755 mit Core2Duo E8400, 4GB RAM
und ner Samsung 830 SSD mit Debian 10.
Tim T. schrieb:> aber das ist nunmal der Lauf der Dinge und> entweder geht man da mit oder versucht seine Ideologie mit Lebenszeit> und Nerven zu bezahlen.
Nö um eine R400 zu installieren und zu betreiben gibt man nichts groß an
Lebenszeit her.
>x86-Systeme>für etwa den doppelten Preis liefern 20x mehr Rechenleistung. Das ist>der Punkt.
Die am zu großen teil ver-idelt werden... und bei weitem nicht so
kompakt sind wie ein tastaturrechner. Brauchste Platz auf dem Tisch,
wird die Maschine in die Schublade gesteckt. Und wenn es mal kapput
geht, mei 70 Euro sind kein geld. Ist halt wie ein Porsche, ist zwar
schick schnell, aber lässt man doch lieber in der Garage stehen, ist
halt kein Gebraucjsgut, was man schnell ersetzen kann. Mit sowas kann
man nicht entspannt arbeiten. Lieber ein schnell ersetzbarer Kinder-PC,
das senkt die Hemmschwelle (ich könnt ja was kaputtmachen) schon
gewaltig.
Marcello E. schrieb:> Bei mir nen core2duo mit 16gb, und sorry der liegt jetzt zerlegt im> SchafZi..> Vielleicht liegt es an einer langsamen SD Karte?
Es liegt an Dir (siehe Deine Beiträge).
Nenny schrieb:> Marcello E. schrieb:>> Bei mir nen core2duo mit 16gb, und sorry der liegt jetzt zerlegt im>> SchafZi..>> Vielleicht liegt es an einer langsamen SD Karte?>> Es liegt an Dir (siehe Deine Beiträge).
Was hab ich jetzt schon wieder verbrochen? :-))
Papa stolz schrieb:> Die am zu großen teil ver-idelt werden... und bei weitem nicht so> kompakt sind wie ein tastaturrechner. Brauchste Platz auf dem Tisch,> wird die Maschine in die Schublade gesteckt. Und wenn es mal kapput> geht, mei 70 Euro sind kein geld. Ist halt wie ein Porsche, ist zwar
Für etwa das gleiche Geld bekommst du einen gebrauchten NanoPC auf Atom
Technik basierend mit VESA Mount, den kannst du dann direkt hinten an
den Monitor oder TV schrauben und der nimmt gar keinen Platz weg.
> schick schnell, aber lässt man doch lieber in der Garage stehen, ist> halt kein Gebraucjsgut, was man schnell ersetzen kann. Mit sowas kann> man nicht entspannt arbeiten. Lieber ein schnell ersetzbarer Kinder-PC,> das senkt die Hemmschwelle (ich könnt ja was kaputtmachen) schon> gewaltig.
Wie gesagt, der NanoPC hinterm Monitor verschraubt ist aus dem Blick und
geht auch nicht Kaputt und ne neue Tastatur gibts bei Bedarf für nen
10er. Wie war nochmal die IP Klassifizierung des Rpi400 beim O-Saft
Test?
Natürlich seh ich das genauso..
Die stärksten CPUs sind natülich x86 wie zb Ryzen..
Aber genauso seh ich was brauch ich und was will ich..
Das ist zB TV = Libreelec
Raspi = zb Lubuntu
Wenn ich nen Zocker wäre.. Natürlich nen Ryzen und ne NVIDia..
PS mein Arbeitsrechner ist nen i5 laptop
Marcello E. schrieb:> Natürlich seh ich das genauso..> Die stärksten CPUs sind natülich x86 wie zb Ryzen..> Aber genauso seh ich was brauch ich und was will ich..> Das ist zB TV = Libreelec> Raspi = zb Lubuntu> Wenn ich nen Zocker wäre.. Natürlich nen Ryzen und ne NVIDia..>> PS mein Arbeitsrechner ist nen i5 laptop
Ok, nur warum wird dann ein Raspberry als brauchbar für den Einsatz im
Kinderzimmer angesehen? Wenn ich einfach mal die Preise für den 400er,
SD-Karte, Netzteil, unsäglichem MicroHDMI -> HDMI/DVI Kabel und dem
Monitor einem gebrauchten Notebook gegenüber stelle, sieht das alles
andere als Sinnvoll aus. Mehr Leistung (wenn man sie doch mal braucht)
hab ich dann ebenfalls und kann bei Bedarf auch ein Windows drauf laufen
lassen.
Der Raspberrry-Pi ist genau dafür der ideale Rechner. Insbesondere ist
er das, wenn sich die Kids einen Raspi erst mal teilen müssen. Dann kann
es eine gemeinsame SD-Karte geben und für jeden seine eigene SD-Karte
mit allem drauf. Wenn die Kids alles zerschießen, hat man schnell für
wenig Geld noch einer SD-Karte in Reserve. Kenne übrigens einige, die
hatte das mit einem PC und Wechselfestplatten auch so gehandhabt.
Dieter D. schrieb:> Der Raspberrry-Pi ist genau dafür der ideale Rechner. Insbesondere ist> er das, wenn sich die Kids einen Raspi erst mal teilen müssen. Dann kann> es eine gemeinsame SD-Karte geben und für jeden seine eigene SD-Karte> mit allem drauf. Wenn die Kids alles zerschießen, hat man schnell für> wenig Geld noch einer SD-Karte in Reserve. Kenne übrigens einige, die> hatte das mit einem PC und Wechselfestplatten auch so gehandhabt.
Ich denke es sollte extra für die Kinder etwas minimalistischer gehalten
werden.. Also genau so
Marcello E. schrieb:> Dieter D. schrieb:>> Der Raspberrry-Pi ist genau dafür der ideale Rechner. Insbesondere ist>> er das, wenn sich die Kids einen Raspi erst mal teilen müssen. Dann kann>> es eine gemeinsame SD-Karte geben und für jeden seine eigene SD-Karte>> mit allem drauf. Wenn die Kids alles zerschießen, hat man schnell für>> wenig Geld noch einer SD-Karte in Reserve. Kenne übrigens einige, die>> hatte das mit einem PC und Wechselfestplatten auch so gehandhabt.>> Ich denke es sollte extra für die Kinder etwas minimalistischer gehalten> werden..
Welchen Vorteil siehst du da drin?
Marcello E. schrieb:> Finde das alles heute nicht so toll, sorry bin aus den 80ern..
Bin ich auch, beantwortet aber nicht die Frage. Klar kann man sich in
seine Retrowelt zurück ziehen aber das bildet nicht die Realität der
heutigen Kinder ab. Mein erster Rechner war ein Commodore Plus4 mit 64kB
RAM und ich habe viel da dran gelernt, nur sind diese Zeiten eben
vorbei. Jeder der Versucht seine Kinder aus eigener ideologischer
Verblendung auf die digitale Steinzeit (ja, die war noch früher, aber
egal) tut seinen Kindern keinen Gefallen. Ich sage ja nicht das man
jeden Unsinn unterstützen muss, aber ein einfacher Rechner und nicht so
eine Krücke wie der Rpi sollte da schon drin sein.
Marcello E. schrieb:> Ich verstehe den hype um 3d real shooter usw.. aber ich denke kinder> sollten besser draussen spielen,,
Das Eine schließt das Andere nicht aus, aber ja ich habe auch eine
generelle Tendenz zum Stubenhocken bemerkt, allerdings quer durch die
Kinder, nicht nur die mit dicken Rechnern Zuhause.
Das interessante ist die Schule meiner Tochter führt jetzt iPads für
alle Schüler ein, angeblich um besser mit Medien usw. zu arbeiten, da
bin ich echt nicht von überzeugt, weil es reine Konsumgeräte sind, aber
bei einem PC besteht zumindest die Hoffnung das nicht nur konsumiert
wird.
Dieter D. schrieb:> Tim T. schrieb:>> Welchen Vorteil siehst du da drin?>> Die Kinder sollen ruhig auch ein aufgesetztes System zerschießen dürfen.
Klar, habe ich auch kein Problem mit, dann wird der Rechner eben über
Netzwerk gebootet und das Image zurück gespielt, dauert keine 10
Minuten.
Marcello E. schrieb:> jemand Zebra für z80?
Ganz dunkel dämmer da etwas. So etwas waren gute Projekte. Der Raspi ist
da bezogen auf heutige Verhältnisse sehr ähnlich.
c-hater schrieb:> Was heißt "runtergemacht"? Das Ding kann halt, was es kann. x86-Systeme> für etwa den doppelten Preis liefern 20x mehr Rechenleistung.
Das war beim ersten Pi so. Schaut man z.B. bei Geekbench, da hat ein
RPi4@1.5GHz ca. 200 Punkte Singlecore und um die 600 Punkte als
Quadcore.
https://browser.geekbench.com/v5/cpu/search?q=raspberry
Mein 4 Jahre alter i7-6700K@4GHz erreicht dort etwa 1000/4000 Punkte,
ist also etwa 5-7x so schnell.
Schaut man, wie hier von anderen vorgeschlagen wurde, z.B. bei anderen
kleinen/alten Intel-CPUs:
Atom D2550@1,8GHz: 110/300 (halb so schnell wie ein Pi4!)
Celeron J4005@2GHz: 420/800
Core2Duo E8400@3Ghz: 450/800
Tim T. schrieb:> Schon mal ausprobiert ne USB Webcam mit nem Bild größer als ne> Briefmarke damit zu betreiben?
Bitte korrigiere mich, wenn ich falsch liegen sollte, aber ist in dem
RasPi400 nicht ein Raspberry Pi 4 mit 4 GB RAM?
Ich frage das deswegen, weil ich hier so einen RasPi4 mit 4 GB und einer
Logitech C920 daran betreibe, und der macht sogar Bewegungserkennung mit
720p und den 30 FPS, die die Logicam liefern kann -- und zwar komplett
in Software. Okay, das System ist dabei komplett ausgelastet, aber...
also "größer als eine Briefmarke" geht wunderbar, solange Deine
Briefmarken nicht größer als 1280x720 Pixel sind.
Markus K. schrieb:> c-hater schrieb:>>> Was heißt "runtergemacht"? Das Ding kann halt, was es kann. x86-Systeme>> für etwa den doppelten Preis liefern 20x mehr Rechenleistung.>> Das war beim ersten Pi so. Schaut man z.B. bei Geekbench, da hat ein> RPi4@1.5GHz ca. 200 Punkte Singlecore und um die 600 Punkte als> Quadcore.> https://browser.geekbench.com/v5/cpu/search?q=raspberry>> Mein 4 Jahre alter i7-6700K@4GHz erreicht dort etwa 1000/4000 Punkte,> ist also etwa 5-7x so schnell.>> Schaut man, wie hier von anderen vorgeschlagen wurde, z.B. bei anderen> kleinen/alten Intel-CPUs:> Atom D2550@1,8GHz: 110/300 (halb so schnell wie ein Pi4!)> Celeron J4005@2GHz: 420/800> Core2Duo E8400@3Ghz: 450/800
Geekbench, ernsthaft? Falls du diesen Zahlen auch nur die geringste
Aussagekraft beimisst ist dir wirklich nicht mehr zu helfen.
Oder glaubst du wirklich ein Iphone 8 Plus (auch vier Jahre alt)
8528/21082 ist 5-8x schneller als dein i7?
https://browser.geekbench.com/v4/cpu/9662157Nur_ein_Typ schrieb:> Tim T. schrieb:>> Schon mal ausprobiert ne USB Webcam mit nem Bild größer als ne>> Briefmarke damit zu betreiben?>> Bitte korrigiere mich, wenn ich falsch liegen sollte, aber ist in dem> RasPi400 nicht ein Raspberry Pi 4 mit 4 GB RAM?
Jein, aber vom Prinzip her schon.
> Ich frage das deswegen, weil ich hier so einen RasPi4 mit 4 GB und einer> Logitech C920 daran betreibe, und der macht sogar Bewegungserkennung mit> 720p und den 30 FPS, die die Logicam liefern kann -- und zwar komplett> in Software. Okay, das System ist dabei komplett ausgelastet, aber...> also "größer als eine Briefmarke" geht wunderbar, solange Deine> Briefmarken nicht größer als 1280x720 Pixel sind.
Und dann versuch das mal über eine nicht/schlecht optimierte
Browserschnittstelle über die Netzwerkschnitstelle zu streamen und
gleichzeitig 1-x Videostreams zu empfangen, mit synchronem Audio, eben
das was man bei Zoom und co so veranstaltet, weil darum ging es.
Tim T. schrieb:> Und dann versuch das mal über eine nicht/schlecht optimierte> Browserschnittstelle über die Netzwerkschnitstelle zu streamen und> gleichzeitig 1-x Videostreams zu empfangen, mit synchronem Audio, eben> das was man bei Zoom und co so veranstaltet, weil darum ging es.
Ich bin ein fauler Mensch, deswegen serialisiere ich die Frames,
schreibe sie über einen UNIX-Socket in einen Redis-Server, und von dort
holt mein Client sie sich dann über Gigabit Ethernet...
Nur_ein_Typ schrieb:> Tim T. schrieb:>> Und dann versuch das mal über eine nicht/schlecht optimierte>> Browserschnittstelle über die Netzwerkschnitstelle zu streamen und>> gleichzeitig 1-x Videostreams zu empfangen, mit synchronem Audio, eben>> das was man bei Zoom und co so veranstaltet, weil darum ging es.>> Ich bin ein fauler Mensch, deswegen serialisiere ich die Frames,> schreibe sie über einen UNIX-Socket in einen Redis-Server, und von dort> holt mein Client sie sich dann über Gigabit Ethernet...
Was dann mit Zoom/Whatsapp mit Video Chat auf einem Kinder Rechner noch
genau was zu tun hat?
Tim T. schrieb:> Nur_ein_Typ schrieb:>> Tim T. schrieb:>>> Und dann versuch das mal über eine nicht/schlecht optimierte>>> Browserschnittstelle über die Netzwerkschnitstelle zu streamen und>>> gleichzeitig 1-x Videostreams zu empfangen, mit synchronem Audio, eben>>> das was man bei Zoom und co so veranstaltet, weil darum ging es.>>>> Ich bin ein fauler Mensch, deswegen serialisiere ich die Frames,>> schreibe sie über einen UNIX-Socket in einen Redis-Server, und von dort>> holt mein Client sie sich dann über Gigabit Ethernet...>> Was dann mit Zoom/Whatsapp mit Video Chat auf einem Kinder Rechner noch> genau was zu tun hat?
Es fällt mir halt ausgesprochen schwer, mir vorzustellen, daß ein
System, das Bewegungserkennung mit 30 FPS auf 720p machen kann, zu
lahm sein soll, um popelige WA- oder Zoom-Streams zu verarbeiten.
Der Raspberry ist halt eine IO Krücke und das ganze Webgedöns ist da,
auch mangels vernünftiger Treiber, ein Krampf im Arsch.
Mein Beispiel von oben mit dem youtube Video war wenn es direkt über
einen Player von einer Datei abgespielt wurde auch ruckelfrei, nur eben
nicht über den Browser.
Als Desktop, vergiss es!
Ein gebrauchtes Thinkpad um 300-400 Euro und fertig, wenn man schon
sparen will.
Es kommt aufs Alter des Kindes an, aber Homeschooling ist schlimm genug,
da musst du deine Kinder auch nicht quälen.
Jeder der den Kindern ein Drecks Lubuntu auf einem Raspi aufzwingt
spinnt, aber das ist nur meine Meinung.
Wenn man das Geld hat, einen neuen Mittelklasselaptop mit IPS Display
etc. kaufen, oder ein Macbook.
(Je nach dem)
Das sollten einem die Kinder schon wert sein...
Zumal ich sehen will, wie man einen raspi400 in die Schule mitnimmt....
(Das müssen die Kinder die ich kenne)
Aber bitte zwingt den armen Zwergis nicht noch eure Idologie von wegen
"ich stell mal schnell den Codec um " auf, das ist doch absurd.
Für normale Privatmenschen muss ein Laptop einfach laufen, vorallem
Office/Internet etc.
Ich denke mir, das ganze derzeit ist schwer und anstrengend genug
(vorallem für Kinder) also warum noch zusätzlich verkomplizieren?
Tim T. schrieb:> Geekbench, ernsthaft? Falls du diesen Zahlen auch nur die geringste> Aussagekraft beimisst ist dir wirklich nicht mehr zu helfen.> Oder glaubst du wirklich ein Iphone 8 Plus (auch vier Jahre alt)> 8528/21082 ist 5-8x schneller als dein i7?> https://browser.geekbench.com/v4/cpu/9662157
Ja, da sind ganz viele einzelne Unsinnswerte drin. Deswegen muss man
halt über mehrere Einträge schauen und ein bisschen plausibilisieren.
https://browser.geekbench.com/v5/cpu/search?q=iPhone+8+Plus+
Marcello E. schrieb:> z80Marcello E. schrieb:> War sogar nen dual z80..
Hier ist das Problem. Viele hier sind einfach nicht mit dem, was wir
heute im Jahr 2021 einen "PC" nennen Aufgewachsen. Damals war ein Z80,
68k etc. für den Privathaushalt ausreichend/ein Luxusgut. Als
Datenträger waren HDDs absoluter Luxus. Wenn einmal etwas länger
gedauert hat, hat man eben geduldig gewartet und das Rattern der
Laufwerke war wie Musik.
Heute sieht die Welt anders aus: Zeit ist ein knappes Gut. Es gibt
"schnelles" Internet, Videostreaming, Onlinegaming, Videokonferenzen,
Animationen, html5, .net, h265, aufwendige Webseiten mit animierten
Werbebannern und PCIe SSDs sind Standard. (Hier erwarte ich die üblichen
Bemerkungen, wie: "muss man nicht benutzen", kann man blocken".)
Meine Ansicht:
Computer mit Z80 == RaspPi mit komplexem OS
Diskette == SD-Karte
Klepp schrieb:> - Welches OS ist (speziell für Kinder/Einsteiger) geeignet?Marcello E. schrieb:> Ich denke es sollte extra für die Kinder etwas minimalistischer gehalten> werden..
Warum braucht man "kinderfreundliche Systeme" oder spezielle
"Kinder-PCs"?
Du tust deinen Kindern damit sicherlich keinen Gefallen.
Hättet Ihr auf einer "Kindergerechten" "Black-Box" die Erfahrungen
machen können, die euch unter Umständen bei der Berufswahl geleitet
haben?
Vermutlich nicht!
Aus diesem Blickwinkel betrachtet, war die oben beschriebene Zeit sehr
gut, da programmieren und experimentieren (oft) notwendig war. (Ein z80
System war alles Andere als für "moderne" Einsteiger geeignet).
Natürlich war Alles auch noch deutlich weniger komplex, als das was
heute auf einem RaspPi läuft.
Klepp schrieb:> erste Programmierung
Mit einer Klicki-Bunti, animierten Programmierumgebung, also einem Spiel
oder richtigen IDEs, wie Eclipse und VS-Studio (2019) oder oldschool mit
Texteditor und makefile?
Klepp schrieb:> Gaming-Monster mit 1500€ Grafikkarte
Wenn du das jetzt kaufst, bist du, bitte entschuldige, entweder ein
"Narr" oder "arm drann", da die Grafikkartenpreise momentan zu mehreren
100% über normal liegen, ausgenommen ältere office modelle, (zB. gt710)
die für alle 2D-Anwendungen aureichend sind.
Klepp schrieb:> - Ist es ggf. sinnvoll das System mit einem read-only Dateisystem zu> versehen (es kann nichts kaputt gehen), und dann z.B. einen> DropBox-Ordner für persistente Benutzerdaten zu konfigurieren?
Nein, da nicht unbeding immer Internet zur Verfügung steht und dein Kind
vielleicht mehr machen möchte als das, was Papa vorschreibt. Außerdem
möchtest du deine Kinder sicherlich zu Menschen erziehen, die
verantwortungsvoll mit persönlichen Daten umgehen können.
Marcello E. schrieb:> mit den richtigen treibern ist 3d auch kein ProblemMarcello E. schrieb:> Sondern nen Lubuntu mit eigenen Grafik Treibern!
Wenn man sich um soetwas Gedanken machen muss, ist der Computer eher
Papas Spielzeug, als ein täglicher Gebrauchsgegenstand, der zuverlässig
funkionieren muss, wenn er gebraucht wird.
Mein Fazit: Stelle deinem Kind das bereit, was es für die Schule und den
Alltag braucht. Nicht weniger und nicht mehr. Dazu zählt mmn. ein
vollwertiges OS (Windows 10, Ubuntu-derivat) und die Möglichkeit mehr zu
tun, als was Papa geplant hat. Spiele befürworte Ich während der
Grundschulzeit nicht. Da sollte die Kontaktzeit mit
Unterhaltungselektronik meiner Meinung nach möglichst kurz gehalten
werden und auf sinnvolle Dinge, wie Schule oder Lernspiele, etc.
beschränkt sein.
Wärend teilen der Grundschulzeit (vielleicht 1/2 Klasse??) kann ein
RasPi unter Umständen ausreichend sein. Später aber nichtmehr. Vor Allem
wenn du einen Jungen hast, sind grafisch aufwändige Spiele (müssen keine
fps sein) zu erwarten. Kein RasPi schafft einen halbwegs aktuellen AAA
Titel, wenn man davon Absieht, dass diese idr. nur für x86/64
existieren.
Hier erscheint auch ein weiteres Problem: Der RasPi ist kein x86/64
Gerät. Das Schränkt dich bei der Auswahl käuflicher Software ein.
Möglicherweise können auch von der Schule zur Verfügung gestellte, unter
Umständen vorkonfigurierte Programme, nicht ausgeführt werden. Ähnliches
gillt für Linux, da unser Bildungssystem sehr Microsoft zentriert ist
oder war. ARM hingegen wird meist in Kombination mit Android oder IOs
benutzt.
Das Einzige Argument, das für einen RasPi Sprechen könnte ist der Preis
(Wenn man Eingabegeräte, Bildschirm, Webcam, Aufwand, etc. mitrechnet,
wird ein Preiswerter/gebrauchter Laptop der letzten 4Jahre, ein
Chromebook, oder ein anständiges 10" Tablet mit Maus und Tastatur nicht
viel teurer sein)
Der "Bedarf" hängt auch mit dem Alter des Kindes zusammen.
Frage zehn Juristen und Du hast zehn verschiedene Meinungen.
Frage in einem Forum und Du hast vielfache zehn verschiedene Meinungen
(so viele Meinung wie Postende im Thread).
Nicht jedes Geblubber ist eine Meinung. Abgesehen davon gibt es hier im
Wesentlichen auch nur zwei Ansichten, mit einer leichten Tendenz gegen
einen Raspberry.
Franz M. schrieb:> Das Einzige Argument, das für einen RasPi Sprechen könnte ist der Preis
Nicht nur dieses Argument. Denn er hat schon Raspis im Hause vorrätig.
Aber der TO scheint nicht mehr aktiv zu sein. Daher dürfte es vergeblich
sein, die Detailfragen noch zu beantworten, denn das ist auch
altersabhängig.
Dieter D. schrieb:> denn das ist auch> altersabhängig.
nicht nur das, früher, bei den 68000ern (so kenn ich es) war u.a. auch
gängig:
"hey, willste Software haben?"
(z.B. Fastcopy oder andere "Schätze")
Die Leistung des Raspis ist m.M.n. nicht das Problem, sondern native
Verfügbarkeit von Software.
Klar, alles was irgendwie mit Schule/Lernen zu tun hat kriegt man damit
erschlagen. Das ist aber leider bei weitem nicht alles, will man nicht
dass die eigenen Kinder schon im zarten Grundschulalter zum Einzelgänger
mutieren.
Die Kombination aus "Linux" und "ARM" ist halt nicht so rosig wenn ein
Gros der SW, der für die Zielgruppe relevant sein könnte, auf "Win" und
"x86" ausgelegt ist.
Le X. schrieb:> Die Leistung des Raspis ist m.M.n. nicht das Problem, sondern native> Verfügbarkeit von Software.
Auch, wobei das in Teilen miteinander zusammenhängt.
> Klar, alles was irgendwie mit Schule/Lernen zu tun hat kriegt man damit> erschlagen. Das ist aber leider bei weitem nicht alles, will man nicht> dass die eigenen Kinder schon im zarten Grundschulalter zum Einzelgänger> mutieren.
Nicht mal das, man muss nur die beiliegende CDROM der Schulbücher nehmen
und schon ist man mit nem Raspberry aufgeschmissen und ich meine dabei
nicht mal wegen dem fehlenden Laufwerk.
> Die Kombination aus "Linux" und "ARM" ist halt nicht so rosig wenn ein> Gros der SW, der für die Zielgruppe relevant sein könnte, auf "Win" und> "x86" ausgelegt ist.
Jop, so siehts aus.
Tim T. schrieb:> Abgesehen davon gibt es hier im> Wesentlichen auch nur zwei Ansichten, mit einer leichten Tendenz gegen> einen Raspberry.
Naja, wenn 49% so sagen und 51% anders dann lautet das Fazit:
Scheissegal, und Ende Diskussion.
Tim T. schrieb:> Nicht jedes Geblubber ist eine Meinung. Abgesehen davon gibt es hier im> Wesentlichen auch nur zwei Ansichten, mit einer leichten Tendenz gegen> einen Raspberry.
Auf das µCNet-Gelabere hin, würde ich nicht mal 2 Cent für einen
Widerstand riskieren. Die einzige Kompetenz in den oberen Beiträge ist
die Inkompetenz. Keine Fakten - nur Geschwafel.
Fpgakuechle K. schrieb:> Tim T. schrieb:>> Abgesehen davon gibt es hier im>> Wesentlichen auch nur zwei Ansichten, mit einer leichten Tendenz gegen>> einen Raspberry.>> Naja, wenn 49% so sagen und 51% anders dann lautet das Fazit:> Scheissegal, und Ende Diskussion.
Nein, dann schaut man sich die Argumente an und trifft daraufhin seine
Entscheidung. Ist im Grunde wie bei den Amazon Rezensionen, die
sinnvollen Informationen stecken in dem wie und was bemängelt/gelobt
wird, nicht in der Bewertung selber.
sdhgd schrieb:> ich hab da einfach nen gebrauchten älteren Office PC hingestellt> (älterer i5) und ein Debian drauf geworfen.> Hat mich ~100€ gekostet und ist halt etwas flexibler, wenn man doch mal> mehr Dampf braucht, kann man auch ne Grafigkarte reinstopfen, dann kann> man auch mal zocken :)
Die Kinder wollen Grafikkarten mit mehreren Gigabyte Speicher, weil die
aktuellen Spiele das brauchen. Aber die momentanen Preise schrecken vom
Kauf ab.
Tim T. schrieb:> Fpgakuechle K. schrieb:>> Tim T. schrieb:>>> Abgesehen davon gibt es hier im>>> Wesentlichen auch nur zwei Ansichten, mit einer leichten Tendenz gegen>>> einen Raspberry.>>>> Naja, wenn 49% so sagen und 51% anders dann lautet das Fazit:>> Scheissegal und Ende Diskussion.>> Nein, dann schaut man sich die Argumente an und trifft daraufhin seine> Entscheidung.
Nein, wenn etwas scheissegal ist, ist Entscheidungsfindung und Analyse
der Argumente unnötige Zeitverschwendung. Zumal hier die Frage ob
Windows oder nicht garnicht vom TO zur Debatte gestellt wurde. Er fragt
lediglich ob ein Raspberry für Kinder tauglich ist resp. gemacht werden
kann - die Antwort dazu ist klar - Ja.
Ist halt wie bei der familiären Essensplanung,
auf die Frage, ob man beispielsweise Nudeln mag, antwortet man nicht mit
einer Analyse seiner genetisch bedingten Kack- und Ess-Gewohnheiten und
Molekularen Befindlichkeiten oder schwärmt von der Raffinesse der
Sichuan-Hunan-Küche, sondern antwortet schlicht mit Ja oder Nein.
Wer an Abulie leidet, kann auch gerne einen Würfel benutzen.
Fpgakuechle K. schrieb:> Tim T. schrieb:>> Fpgakuechle K. schrieb:>>> Tim T. schrieb:>>>> Abgesehen davon gibt es hier im>>>> Wesentlichen auch nur zwei Ansichten, mit einer leichten Tendenz gegen>>>> einen Raspberry.>>>>>> Naja, wenn 49% so sagen und 51% anders dann lautet das Fazit:>>> Scheissegal und Ende Diskussion.>>>> Nein, dann schaut man sich die Argumente an und trifft daraufhin seine>> Entscheidung.>> Nein, wenn etwas scheissegal ist, ist Entscheidungsfindung und Analyse> der Argumente unnötige Zeitverschwendung. Zumal hier die Frage ob> Windows oder nicht garnicht vom TO zur Debatte gestellt wurde. Er fragt> lediglich ob ein Raspberry für Kinder tauglich ist resp. gemacht werden> kann - die Antwort dazu ist klar - Ja.
Nichts im Leben ist scheißegal, auch wenn manche das nicht bemerken.
Und was die Frage angeht ist die Antwort dazu klar - Nein.
> Ist halt wie bei der familiären Essensplanung,> auf die Frage, ob man beispielsweise Nudeln mag, antwortet man nicht mit> einer Analyse seiner genetisch bedingten Kack- und Ess-Gewohnheiten und> Molekularen Befindlichkeiten oder schwärmt von der Raffinesse der> Sichuan-Hunan-Küche, sondern antwortet schlicht mit Ja oder Nein.> Wer an Abulie leidet, kann auch gerne einen Würfel benutzen.
Die genetisch bedingten Kack-Gewohnheiten könnten bei einer Glutamat
Unverträglichkeit durchaus in die familiäre Essensplanung eingehen und
die antwort ob man Nudeln mag nachhaltig beeinflussen.
Schön das du direkt ein Beispiel bringst das dich selber wiederlegt.
>> Nein, wenn etwas scheissegal ist, ist Entscheidungsfindung und Analyse>> der Argumente unnötige Zeitverschwendung. Zumal hier die Frage ob>> Windows oder nicht garnicht vom TO zur Debatte gestellt wurde. Er fragt>> lediglich, ob ein Raspberry für Kinder tauglich ist resp. gemacht werden>> kann - die Antwort dazu ist klar - Ja.>> Nichts im Leben ist scheißegal, auch wenn manche das nicht bemerken.
Oh, da spricht wohl einer mit dem Hang zum control-freak. Das erklärt
auch die Reaktion auf abweichende Meinungen.
https://www.wikihow.com/Deal-With-a-Control-Freak> Die genetisch bedingten Kack-Gewohnheiten könnten bei einer Glutamat> Unverträglichkeit durchaus in die familiäre Essensplanung eingehen und> die antwort ob man Nudeln mag nachhaltig beeinflussen.
Ja klar, aber das erötert und analysiert man nicht lang und breit wenn
man zum Essenplan gefragt wird, sondern sagt kurz und kanpp 'Nein' zu
Nudeln.
Fpgakuechle K. schrieb:> Er fragt> lediglich ob ein Raspberry für Kinder tauglich ist resp. gemacht werden> kann - die Antwort dazu ist klar - Ja.
Äber nur bei einer Definition von "tauglich" auf einem extrem niedrigen
Niveau. So niedrig, dass die lieben Kinder wohl eher dazu neigen werden,
eine gegenteilige Einschätzung bezüglich der Tauglichkeit abzugeben...
Fpgakuechle K. schrieb:>>> Nein, wenn etwas scheissegal ist, ist Entscheidungsfindung und Analyse>>> der Argumente unnötige Zeitverschwendung. Zumal hier die Frage ob>>> Windows oder nicht garnicht vom TO zur Debatte gestellt wurde. Er fragt>>> lediglich, ob ein Raspberry für Kinder tauglich ist resp. gemacht werden>>> kann - die Antwort dazu ist klar - Ja.>>>> Nichts im Leben ist scheißegal, auch wenn manche das nicht bemerken.>> Oh, da spricht wohl einer mit dem Hang zum control-freak. Das erklärt> auch die Reaktion auf abweichende Meinungen.> https://www.wikihow.com/Deal-With-a-Control-Freak
Nicht nur mit einem Hang dazu. In meiner Welt gibts eben Sachen die
können klar mit ja oder nein beantwortet werden. Falls es überzeugende
Argumente gibt warum ich falsch liegen sollte, sehe ich das auch gerne
ein, nur in den meisten Fällen kommt nur plattes Geschwätz und Ausreden
aber nichts was belegbar und objektiv verifizierbar ist. Es werden
minderwertige Lösungen schön geredet, nicht weil sie die gestellte
Aufgabe erfüllen sondern weil man sich eben schon zu weit da rein
verrannt hat und genau das passiert immer wieder bei den Raspberrys, die
Anforderungen werden nachträglich runter geschraubt um sich nicht
einzugestehen, dass es doch keine so tolle Idee war den zu nehmen.
Manche pflegen solche Krücken dann über Jahre und können es nicht
vertragen wenn jemand direkt den Finger auf den wunden Punkt legt.
>> Die genetisch bedingten Kack-Gewohnheiten könnten bei einer Glutamat>> Unverträglichkeit durchaus in die familiäre Essensplanung eingehen und>> die antwort ob man Nudeln mag nachhaltig beeinflussen.> Ja klar, aber das erötert und analysiert man nicht lang und breit wenn> man zum Essenplan gefragt wird, sondern sagt kurz und kanpp 'Nein' zu> Nudeln.
Oft führt ein einfaches 'Nein' bei Dingen die viele Leute für
selbstverständlich halten (wieso, jeder mag doch Nudeln?!?) zu längeren
Diskussionen und darum erörtert man so etwas eben kurz und gut ist.
Zufälligerweise ist genau das bei meiner Tochter auch der Fall, sie isst
keine Pommes und trinkt nichts mit Sprudel drin, versuch das mal einer
Geburtstagskind Mutti zu erklären wenn diese schon Pommesblech und
Cola/Fanta für alle geplant hat. Ein einfaches, "keine Pommes und kein
Sprudel" hat bislang noch nie gereicht und daraufhin folgte meist eine
viel zu lange Einlassung das dieses Verhalten doch schon irgendwie
merkwürdig ist, weil doch alle Kinder sowas mögen und ob es nicht eher
von uns Eltern verordnetes Verhalten ist, von dem man doch dieses eine
Mal abweichen könnte, etc. etc.
c-hater schrieb:> Fpgakuechle K. schrieb:>>> Er fragt>> lediglich ob ein Raspberry für Kinder tauglich ist resp. gemacht werden>> kann - die Antwort dazu ist klar - Ja.>> Äber nur bei einer Definition von "tauglich" auf einem extrem niedrigen> Niveau. So niedrig, dass die lieben Kinder wohl eher dazu neigen werden,> eine gegenteilige Einschätzung bezüglich der Tauglichkeit abzugeben...
RasPi ist tauglich für den Distanz-Unterricht. Ist in den letzten
Monaten tausendfach bewiesen worden. Deshalb haben manche Schulen auch
Ausleihprojekte gestartet:
https://stuebi-hamburg.de/stadtteilschule/2021/04/22/raspi-ausleihprojekt/
Natürlich entwertet der Einsatz eines 100€ Rechners für Alltagsaufgaben
im gewissen Sinne die Aufgebretzelten EDV-Boliden mancher Computernerds.
Aber mei, man muss seinen Kindern gerecht werden und nicht irgendwelchen
Spät-Pubertieren.
Fpgakuechle K. schrieb:> c-hater schrieb:>> Fpgakuechle K. schrieb:>>>>> Er fragt>>> lediglich ob ein Raspberry für Kinder tauglich ist resp. gemacht werden>>> kann - die Antwort dazu ist klar - Ja.>>>> Äber nur bei einer Definition von "tauglich" auf einem extrem niedrigen>> Niveau. So niedrig, dass die lieben Kinder wohl eher dazu neigen werden,>> eine gegenteilige Einschätzung bezüglich der Tauglichkeit abzugeben...>> RasPi ist tauglich für den Distanz-Unterricht. Ist in den letzten
Nein, ist er pauschal nicht. Es mag Schulen geben die darauf optimiert
haben das es AUCH mit einem Raspberry klappt, nur das ist eben nicht der
Normalfall. Die überwiegende Mehrheit der Schulen ist fest in der Hand
von Microsoft und da machst du mit dem Raspberry genau gar nichts.
> Monaten tausendfach bewiesen worden. Deshalb haben manche Schulen auch
Und tausendfach wiederlegt.
> Ausleihprojekte gestartet:> https://stuebi-hamburg.de/stadtteilschule/2021/04/22/raspi-ausleihprojekt/
Und wieder so ein Inselprojekt was in breiter Masse nicht die Realität
der Schulen in Deutschland wiederspiegelt.
> Natürlich entwertet der Einsatz eines 100€ Rechners für Alltagsaufgaben> im gewissen Sinne die Aufgebretzelten EDV-Boliden mancher Computernerds.> Aber mei, man muss seinen Kindern gerecht werden und nicht irgendwelchen> Spät-Pubertieren.
Genau andersrum, der RPi kann in seltenen Fällen und in stark
eingeengten Aufgabenfeldern funktionieren, der PC aber eben immer und
noch viel mehr.
Fpgakuechle K. schrieb:> RasPi ist tauglich für den Distanz-Unterricht.
Das mag vielleicht sein (auch wenn ich die Generalität selbst dieser
Aussage noch deutlich bezweifeln würde).
Die Frage ist aber: Ist das auch tatsächlich das (oder zumindest alles
das), was die Kinder wollen? Und das kann man wohl völlig problemlos mit
einem super-klaren und super-eindeutigen NEIN beantworten...
Dazu muss man nichtmal selber Kinder haben (die einem das sagen könnten
und auch sagen werden, wenn nicht Kinderpsychologe Dr. Prügelpeitsch
ihnen eine eigene Meinung ausgetrieben hat), sondern nur selber eins
gewesen sein.
Und noch nicht so völlig verkalkt, dass man vergessen hat, wie das war
und was da WIRKLICH interessant war...
Tim T. schrieb:> Ein einfaches, "keine Pommes und kein> Sprudel" hat bislang noch nie gereicht und daraufhin folgte meist eine> viel zu lange Einlassung das dieses Verhalten doch schon irgendwie> merkwürdig ist, weil doch alle Kinder sowas mögen und ob es nicht eher> von uns Eltern verordnetes Verhalten ist, von dem man doch dieses eine> Mal abweichen könnte, etc. etc.
Udo Pollmer hatte mal eine Erklärung dazu abgegeben, u.a. dass hier die
kindliche Leber noch Entwicklungszeit benötigt, und dass die
(Abwehr-)Giftstoffe der Pflanzen eine Rolle spielen.
Tim T. schrieb:> Nein, dann schaut man sich die Argumente an
Naja, "Argumente"... weiter oben hat so ein Held sogar behauptet, ein
RasPi4 könne viele Youtube-Videos nicht ruckelfrei abspielen. Nach
einigen Versuchen mit einem passiv gekühlten RasPi4 und dem
Default-Browser Chromium, bei dem das h264ify-Plugin übrigens
defaultmäßig installiert und aktiviert ist, funktioniert das aber
absolut perfekt und völlig ruckelfrei, ohne weiteres Tuning. Nach
Demontage des Kühlers ging es allerdings nur, bis die CPU zu warm wurde
und gedrosselt wurde.
Nebenbei ließe sich die Angelegenheit, je nach Alter, auch pädagogisch
ausnutzen: erst einmal einen RasPi schenken, und wenn $Kind mehr
Leistung haben möchte, dann kann es dafür arbeiten oder Aufgaben im
Haushalt erledigen.