Lest euch mal den Blogpost vom Danish durch, ich finde er trifft den
Nagel perfekt auf den Kopf:
https://www.danisch.de/blog/2021/06/27/eine-kaderschmiede-fuer-coder/
1. Man braucht überwiegend Informatik-Handwerker und keine Studierten
mehr.
2. Wer Informatik studieren will, sollte quasi schon die Promotion im
Auge haben, sonst dürfte es zu einer bitteren Enttäuschung kommen.
Zukunft? schrieb:> 2. Wer Informatik studieren will, sollte quasi schon die Promotion im> Auge haben, sonst dürfte es zu einer bitteren Enttäuschung kommen.
Jaja, wers glaubt wird depressiv!
Wenn Danisch Gift und Galle spuckt, ist das nicht weiter ungewöhnlich,
sondern der Normalzustand.
Man sollte sich natürlich daran gewöhnen, dass es im letzten Jahrhundert
2,5 vorgesehene Bildungswege Informatik gab, nämlich Uni/TH Diplom, eher
selten mit Promotion, und FH. Plus die daran gescheiterten, die oft auch
unterkamen, dann halt ohne Abschluss.
Mittlerweile sind ein paar Abschlüsse hinzu gekommen: Die Duale
Hochschule, den Bachelor und den Fachinformatiker. Da sollte sich jemand
schon vorher überlegen, wofür man taugt, was man sucht. Oder nachlegen,
freiwillig oder nicht. Wem der FI zu langweilig ist, legt z.B. DH nach,
wer aus einer Hochschule fliegt, macht den FI (beides erlebt).
Wenn Informatik, dann am Besten Wirtschaftsinformatik und weiter weg von
der Technik. Dann macht man sowas wie Scrum Master, Projektmanager, IT
Applicationowner, IT Manager oder sowas. Am Besten Wirtschaftsinformatik
als dualer Student in einem Konzern. Da koordiniert man die fleißigen
Entwickler. Letzeres kann man auch schön auslagern und jetzt wo sich
gezeigt hat, dass Home Office gut funktioniert, kann man zumindest einen
Teil der Arbeiten die man gut abgeschlossen entwickeln kann, in Low Cost
Länder auslagern. Auch ist der Jugendwahn extrem beim Coden. In manchen
"hippen" Technologien gehört man mit 35 langsam zu den Älteren, ab 40 zu
den Alten. Auch wenn mich jetzt viele steinigen, aber für viele Coder
Jobs braucht es einfach kein Uni Studium. Es gibt kaum eine Branche wo
der Abschluss so unwichtig ist wie in der IT. Wer ein guter Entwickler
ist, kann gut verdienen, gal was er ode ob er überhaupt studiert hat.
Man lernt an der Uni sehr viel Theorie, Algorithmen, Datenstruturen,
Automatentheorie, Halteproblem usw., das man in der Praxis in 95% der
Fälle kaum noch braucht.
Hier im Forum habe ich das mal gelesen und in der Praxis habe ich den
Spruch leider auch schon so gehört: Entwickler sind wie
Reinigungskräfte. Die holt man sich von Extern und bestellt gewisse
Ressourcen, die eine gewisse Leistung erbringen müssen. Bringt einer es
nicht, wird er einfach ausgetauscht. Wie der Putztrupp, der täglich ab
17 Uhr die Büros putzen soll. Wer da kommt, ist egal, hauptsache wird
sauber geputzt. Da ist es, als bildhafter Vergleich, auch besser man ist
Besitzer der Reinigungsfirma oder Koordinator im Konzern, der die
Putztrupps bestellt, als selber Reinigungskraft zu sein. Wobei der
Entwickler konkurriert im Vergleich zur lokalen Reinigungskraft auch
noch mit Arbeitskräften aus Low Cost Ländern der ganzen Welt, die den
Job remote billiger machen können.
Zukunft? schrieb:> Man braucht überwiegend Informatik-Handwerker und keine Studierten mehr.
Na ja, da 50% eines Jahrgangs Informatik studieren willen, um bessere
Spieleentwickler zu werden, braucht es eines auf keinen Fall mehr:
Seiteneinsteiger, Ungelernte, Programmierer als Quereinsteiger
Wenigstens Bachelor-ähnliche Grundlagen also Kenntnisse über den Stand
der Technik muss jemand bringen können, dem man Softwareentwicklung
zutraut. Also schon mit den Grundlagen nicht vertraute Ahnungslose
'Coder' oder gar 'Tippsen' werden in Zukunft keinen Arbeitsplatz haben.
Ob man nur immer wieder den Stand der Technik als Bachelor in
handwerklicher Qualität realisiert, oder als Master an Neuem forscht,
oder als Promovierter in die Lehre will, bleibt dann jedem selbst
überlassen, die wenigsten haben so einen freien Geist um Neues entdecken
zu können, die meisten Menschen sind gewöhnlich und somit 'normal'.
IT Kenner schrieb:> Auch wenn mich jetzt viele steinigen, aber für viele Coder> Jobs braucht es einfach kein Uni Studium.
Für kaum einen Job braucht man ein Studium, außer vielleicht Medizin
oder Jura. Für alle Ing- und Inf-Jobs würde es auch ein ein- bis
zweijähriger, stark praxisorientierter Lehrgang tun.
Weich W. schrieb:> IT Kenner schrieb:>> Auch wenn mich jetzt viele steinigen, aber für viele Coder>> Jobs braucht es einfach kein Uni Studium.>> Für kaum einen Job braucht man ein Studium, außer vielleicht Medizin> oder Jura. Für alle Ing- und Inf-Jobs würde es auch ein ein- bis> zweijähriger, stark praxisorientierter Lehrgang tun.
jup. wäre halt schmalspur. du kannst das und nichts anderes.
(prx) A. K. schrieb:> Wenn Danisch Gift und Galle spuckt, ist das nicht weiter ungewöhnlich,> sondern der Normalzustand.
Ja, aber leider hat er recht mit dem was er sagt. Künftig konkurriert
der 3-Jahre Bachelor mit dem 2-Jahre-Azubi von der Fakultät 73 und sieht
dagegen alt aus. Abgesehen davon, dass es Ohnehin schon genug
Informatik-Absolventen gibt.
Zukunft? schrieb:> Lest euch mal den Blogpost vom Danish durch, ich finde er trifft> den> Nagel perfekt auf den Kopf:>> https://www.danisch.de/blog/2021/06/27/eine-kaderschmiede-fuer-coder/>> 1. Man braucht überwiegend Informatik-Handwerker und keine Studierten> mehr.> 2. Wer Informatik studieren will, sollte quasi schon die Promotion im> Auge haben, sonst dürfte es zu einer bitteren Enttäuschung kommen.
Der will doch nur das das wieder ein Frauenjob wird.
Der Typ ist doch in der Vergangenheit steckengeblieben und hat ne
Psychomacke seit man ihn in der Promotion abgesägt hat, vermutlich hatte
er die Macke schon davor. Seitdem verplempert er seine Zeit mit dem
Kampf gegen Windmühlen. Dafür dass er ja ein ach so toller Informatiker
und speziell Soicherheitsexperte ist, schreibt er zu den Themen
erstaunlich wenig und wenn dann nur banales Zeug oder Anekdoten von vor
30 Jarhen. Ich halte den für komplett inkompetent, fachlich irgendwo in
den 90ern steckengeblieben von aktuellen Themen kennt hat nur vom
Hörensagen Ahnung.
IT Kenner schrieb:> Es gibt kaum eine Branche wo> der Abschluss so unwichtig ist wie in der IT.
Kommt darauf an. Konzerne legen nach wie vor großen Wert auf formale
Abschlüsse. Genauso der Staat. Ebenso viele deutsche KMU, besonders
diejenigen mit Tarifvertrag. Die Liberalsten sind noch die kleinen
Klitschen und Start-Ups.
Ansonsten ist es oft so, dass bei unstudierten Informatiker versucht
wird, heftigstes Lohndumping zu betreiben.
Was der Wert einer Coding-Ausbildung bei einem Autobauer ist, wird sich
zeigen. Ich fürchte aber, dass man auch hier Lohndumping betreiben wird,
mit dem Argument, dass es eben keine studierten sind.
Die Kernaussage, dass zwischen Theoretikern und Praktikern in der
Informatik ein großes Loch klafft, kann ich aber nachvollziehen. Die
Einzigen, die sich in dieser Mitte zwischen Theorie und Praxis befinden
sind Autodidakten. Es gibt keine Ausbildungsform in der IT, die diese
Mitte trifft.
Früher wurde gejammert, dass das Studium zu lang und zu schwierig sei
und die Absolventen am Ende trotzdem nichts können.
Heute wird gejammert, dass das Studium zu kurz und zu schwierig sei und
die Absolventen am Ende erst recht nichts können.
Somit leben wir heute sogar in einer besseren Zeit, denn der gleiche
Misserfolg wird nun schon in kürzerer Zeit erreicht ;-)
Es gab/gibt aber sowohl früher als auch heute Leute, denen das Studium
weder zu lang noch zu kurz und auch nicht zu schwierig war/ist, und die
als Absolventen in Jobs unterkommen, in denen sie das Gelernte sinnvoll
anwenden und dabei ihre Kreativität ausleben können. Nur liest man von
diesen Leuten recht wenig, weil sie es meist keinen Grund dafür sehen,
ihre (positiven) Erfahrungen auf Biegen und Brechen der ganzen Welt
aufzudrängen.
IT Kenner schrieb:> Wenn Informatik, dann am Besten Wirtschaftsinformatik und weiter weg von> der Technik. Dann macht man sowas wie Scrum Master, Projektmanager, IT> Applicationowner, IT Manager oder sowas.
Kann man machen. Wenn das aber für einen Informatiker tatsächlich die
einzige sinnvolle Option wäre, hätte ich ganz sicher nicht studiert,
sondern wäre Bäcker oder Schreiner (beides durchaus interessante Berufe)
geworden.
Yalu X. schrieb:> sondern wäre Bäcker oder Schreiner (beides durchaus interessante Berufe)> geworden.
Nach drei wochen hätteste wieder gekündigt weil sich deine naiven
Vorstellungen von diesen Berufen nicht erfüllten.
Was ist denn an Codemonkeys so schlimm? Immer noch einer der lässigsten
Berufe die es gibt. Könnt ja auch gerne auf dem Bau arbeiten, morgens um
5 in der Bäckerei antanzen oder Überstunden als Arzt schieben, statt im
Homeoffice lässig zu programmieren.
Ach Leute...in absehbarer Zeit hat sich das Thema Entwicklung sowieso in
Europa, vor allem aber in Deutschland, erledigt. Zwar nicht in den
nächsten zwei oder drei Jahren, aber in den nächsten ein oder zwei
Jahrzehnten ganz sicher.
Vor 15 Jahren hieß es noch, wir hätten keine Rohstoffe und könnten uns
nur über Entwicklung (und dafür braucht intelligente Leute mit
ausgezeichneter Ausbildung) in der Wirtschaft behaupten. Wann habt ihr
solche Sätze das letzte Mal aus der Politik gehört?
Heute haben wir einen riesigen Niedriglohnsektor, und den aufgeblähten
Wohlfarhtsstaat können wir uns auch nur noch leisten, weil ein
wesentlicher Teil der Wertschöpfungskette längst nicht mehr hier
stattfindet.
Andererseits haben wir immer weniger Leute, die an einer
Wertschöpfungskette teilnehmen können oder wollen.
Die Wertschöpfungskette wird nach und nach ausgelagert, der
Wohlfahrtsstaat...ach, stellt euch einfach vor ihr müßtet einer Horde
Flüchtlingen erklären, daß es jetzt nix mehr zu Fressen und auch kein
Taschengeld mehr gibt. Viel Spaß.
Wie war das noch, Europa solle Weltspitze in Sachen KI werden? Und fängt
legt gleich mit einem Ethikkatalog nach und will damit - und nur damit -
anderen zeigen wie der Hase zu laufen hat?
Das ist ein Witz, das nimmt doch niemand ernst.
Mir fallen zwar jede Menge Technikfelder ein, wo wir mal führend waren.
Aber mir fällt spontan kein einziges ein, wo wir es aktuell noch sind
oder in zwei Jahren noch sein werden.
A.E. Neumann schrieb:> Der Typ ist doch in der Vergangenheit steckengeblieben und hat ne> Psychomacke seit man ihn in der Promotion abgesägt hat, vermutlich hatte> er die Macke schon davor. Seitdem verplempert er seine Zeit mit dem> Kampf gegen Windmühlen. Dafür dass er ja ein ach so toller Informatiker> und speziell Soicherheitsexperte ist, schreibt er zu den Themen> erstaunlich wenig und wenn dann nur banales Zeug oder Anekdoten von vor
Ach, dafür beschreibt er den aktuellen Stand in der Industrie aber recht
gut, wie ich finde. Eine sehr einleuchtende Begründung, warum er so
selten darüber schreibt, steht da sogar auch (ist sogar neu, der
Eintrag):
https://www.danisch.de/blog/2021/06/27/zum-verfall-von-software-und-informatik/
A.E. Neumann schrieb:> Yalu X. schrieb:>>> sondern wäre Bäcker oder Schreiner (beides durchaus interessante Berufe)>> geworden.> Nach drei wochen hätteste wieder gekündigt weil sich deine naiven> Vorstellungen von diesen Berufen nicht erfüllten.
... und mich woanders als Scrum-Master beworben, weil sich dort meine
naiven Vorstellungen besser erfüllen? :)
Wühlhase schrieb:> Ach, dafür beschreibt er den aktuellen Stand in der Industrie aber recht> gut, wie ich finde.>> https://www.danisch.de/blog/2021/06/27/zum-verfall-von-software-und-informatik/
Komplette Zeitverschwendung, das Geschreibse macht nicht den Eindruck,
das das von einem mit klarem Verstand geschrieben wurde:
" Zunächst mal schimpfe ich auf die verdammte Rechtschreibreform .."
" Es wird immer schlimmer, weil die Informatik immer schwachsinniger
wird. "
Wühlhase schrieb:> Ach, dafür beschreibt er den aktuellen Stand in der Industrie aber recht> gut, wie ich finde. Eine sehr einleuchtende Begründung, warum er so> selten darüber schreibt, steht da sogar auch (ist sogar neu, der> Eintrag):>> https://www.danisch.de/blog/2021/06/27/zum-verfall-von-software-und-
Der Typ hat spezielle von SE keinen blassen Schimmer. Wenn ich immer das
dumme Gequatsche von Älteren (ich bin fast genauso alt wie er) höre
früher hatten wir nur x kb und alles war besser und heute hat man xxxxMB
grosse Programme und alles ist so schlecht und verbuggt, besser kann man
seine Ahnunglosigkeit nicht demonstrieren. Oder sein saudummes Gelaber
von maven, ruby.... das erst mal x GB runterlädt.
Ja das ist heute so, weil man nicht mehr alles selber entwicklen kann,
dafür testet man heute ausgiebiger, es gibt clean code, ... davon hat
der hansel noch nie was gehört, der lebt fachlich in den frühen 90ern wo
man wirklich noch rumgestümpert hat und einem die Software um die Ohren
flog, ja damals fand man das normal und bastelte an überschaubarer
Software, heute arbeiten 100 Leute verteilt über die ganze Welt an einem
Projekt, parallel dazu arbeiten sie noch an anderen Projekten.
Heute fährt man umfangreiche Test, Unittests, Integrationstest,
Lasttest,... davon hat die Pfeife noch nie was gehört und überhaupt
kommen seiner Meinung nach nur noch Unfähige aus den Hochschule die alle
genderverblödet sind, nur er ist der Superchecker aus den Spätachzigern
(wenn er immer mit Clifford Stoll ankommt - OMG - Steinzeitmärchen) und
demonstriert mit jedem Satz sein laienhaftes Wissen. Diese Schwachkopf
hat einfach keine Ahnung wie man heute Software entwickelt, sein
Wissensstand ist veraltet das geht nicht in seinen bornierten Schädel.
Als er neulich was zu diesen Coronaapps vom Stapel lies, da dachte ich
jetzt kommt mal was zeitgemässes, aber nein da kommt der mit einem
endlosen sehr allgemein gehaltenen Sicherheitsplausch von
Binsenweisheiten udn Allgemeinplätzen die er endlos auswalzte, wie man
es halt von einem Theorieschwätzer kennt, genau das was er anderen immer
vorwirft. Tiefes Wissen Fehlanzeigen, wenn er dann selber in seinen
Ausführungen merkt dass er jetzt mal konkreter werden müsste, schreibt
er immer ihn interessiere das ja gar nicht aber haut endlos lange
Laberartikel dazu ins Blog, steht ständig im Widerspruch zu seinem
Geschwätz, typisch nartistisches Grossmaul. Kann alles und wenns konkret
wird kommen Ausreden und wieder nur blabla.
Alles pauschaliert er als genderverseucht, alle unfähig,... genau diese
Pauschalisierung wirft er immer Anderen vor, nur er hat nat. immer recht
wenn pauschal immer Sache x abwertet.
Der Typ hat ne 200%ige Psychomacke, narzistische Persönlichkeitsstörung
+ anderer Macken, ICD10 F60 oder ähnliches.
Wer den Schwätzer ernst nimmt hat selber nicht viel auf der Pfanne, der
beeindruckt nur Ahnungslose Anfänger mit seinem dummen Geschwätz.
MaWin schrieb:> Na ja, da 50% eines Jahrgangs Informatik studieren willen, um bessere> Spieleentwickler zu werden, braucht es eines auf keinen Fall mehr:
Dafür gibt's einen eigenen Studiengang, als Gamedesigner. Die dann nicht
nur Games entwickeln, sondern z.B. auch virtuelle Messepräsenzen.
Zukunft? schrieb:> Ja, aber leider hat er recht mit dem was er sagt.
Wenn jemand so ziemlich alles und jeden mit Verve in die Pfanne haut,
dann ist entweder die Realität fürchterlich, schier unerträglich, oder
es wird so masslos übertrieben, dass es die eigene Argumentation auch
dort entwertet, wo etwas dran ist.
Manche Forenteilnehmer agieren ähnlich, mit ähnlichem Ergebnis. Extreme
Argumentation zur Steigerung des Effekts führt oft zum Gegenteil. Man
erreicht dann nur noch die bereits Gleichgesinnten. Die anderen denken
Spinner und machen dicht.
Ich habe in den 90ern als Hiwi an einem Informatikinstitut eine kleine
Hardwarenahe Anwendung gebaut und programmiert. Dort hat man mir
(TH,ETEC) erklärt, dass man als Informatiker keineswegs programmiert,
sondern Systeme entwirft.
Insgesamt waren die dort schon ziemlich selbstbewusst.
Einer der Informatik-Hiwis wollte mir dann mal zeigen, wie man schnell
eine Echtzeitkommunikation zwischen PC und MC programmiert. Da ich aus
meinen vielen bastel- und beruflichen Tätigkeiten wusste, welche
Untiefen da lauern, habe ihn dann mal 2 Wochen wursteln lassen und dann
die Lösung mit speziellem Treiber hingelegt.
Mein Resume: Wer keine Ahnung von der Praxis hat, kriegt nichts hin bzw.
muss die Erfahrung erst sammeln. Managen lässt sich aber immer, und wird
auch besser bezahlt.
(prx) A. K. schrieb:> MaWin schrieb:>> Na ja, da 50% eines Jahrgangs Informatik studieren willen, um bessere>> Spieleentwickler zu werden, braucht es eines auf keinen Fall mehr:>> Dafür gibt's einen eigenen Studiengang, als Gamedesigner. Die dann nicht> nur Games entwickeln, sondern z.B. auch virtuelle Messepräsenzen.
Bitte MaWin nicht mit Fakten überfordern. Danke :)
Auf dem µCNet über das Informatikstudium zu diskutieren ist so sinnvoll,
wie mit Krähen über die Ornithologie. Im Unterschied zu hier gelten
Krähen aber immerhin noch als intelligent.
IT Kenner schrieb:> Wenn Informatik, dann am Besten Wirtschaftsinformatik und weiter weg von> der Technik.
Warum sollte ich als Mann denn Frauen-Informatik studieren? Nein, das
passt nicht. Lieber gleich Informatik oder Elektrotechnik, aber bitte
kein Bindestrich-Studiengang.
A.E. Neumann schrieb:> [belangloses Zeug]
Hehe, bist du das der ihm ständig Emails schreibt, das er sein Blog nie
wieder lesen wird? Und es doch weiter liest?
Senf D. schrieb:> Lieber gleich Informatik oder Elektrotechnik, aber bitte> kein Bindestrich-Studiengang.
Wirtschaftsinfo ist kein Bindestrichstudiengang. Zumindest schlägt sich
das nicht im Ansehen und im durchschnittlichen Gehalt nieder.
A.E. Neumann schrieb:> Der Typ hat ne 200%ige Psychomacke, narzistische Persönlichkeitsstörung> + anderer Macken, ICD10 F60 oder ähnliches.> Wer den Schwätzer ernst nimmt hat selber nicht viel auf der Pfanne, der> beeindruckt nur Ahnungslose Anfänger mit seinem dummen Geschwätz.
Das mag sein, aber ich muss ihm inhaltlich recht geben. Die
Marschrichtung bei den Softwerkern ist klar und es werden einige auf der
Strecke bleiben, zumindest im beruflichen Sinne.
Ich stelle auch anhand der Reaktionen hier fest, dass es offenbar
wichtiger ist, wer etwas sagt, als was gesagt wird.
Zukunft? schrieb:> Ich stelle auch anhand der Reaktionen hier fest, dass es offenbar> wichtiger ist, wer etwas sagt, als was gesagt wird.
Der Mann schreibt Mist, noch nicht ganz so deppern wie Dr. Axel Stoll,
aber immer noch Mist. Das rück auch kein Doktortitel mehr grade.
Zukunft? schrieb:> Ich stelle auch anhand der Reaktionen hier fest, dass es offenbar> wichtiger ist, wer etwas sagt, als was gesagt wird.
Ich verfolge Danischs Entwicklung seit recht vielen Jahren. Anfangs,
noch in München, war er zwar schon sehr meinungs- und
provokationsfreudig, wirkte aber auf mich vernünftig. Nicht unbedingt
deckend mit mir, aber darum geht es nicht.
Um mitzubekommen, wie es sich über die Jahre sukzessive wegentwickelte
und nun selbst genau das tut, was er damals anderen mit Recht vorwarf.
Wie er rund herum nur noch das Ende der Welt sieht. Ich sehe diese
Entwicklung eher tragisch.
Ja, es kann eine Rolle spielen, wer etwas sagt. Nicht immer, nicht bei
jeden. Aber mit der Zeit werden gerade Leute wie er automatisch mit
ihrer Denk- und Argumentationsweise assoziiert. Denkst du, du stündest
darüber?
(prx) A. K. schrieb:> Ich verfolge Danischs Entwicklung seit recht vielen Jahren. Anfangs,> noch in München,
Wann soll das gewesen sein? In seiner Vita findet sich da nichts. Oder
beziehtst Du Dich aufs Oktoberfest?
Ich finds ja überaus köstlich, wie ein bloßer Link auf Danischs Blog
hier den ein oder anderen triggert.
Schimpfen was der für einen Stuß schreibt, aber argumentieren als wären
seine treusten Leser und ach wie gut sie den kennen...herrlich.
Gut - wahrscheinlich sind sie tatsächlich seine treusten Leser.
Wühlhase schrieb:> wahrscheinlich sind sie tatsächlich seine treusten Leser
Ich lesen ihn tatsächlich regelmässig. Naja, manches jedenfalls. Dass
sich meine Meinungen nicht ganz mit seinen decken, dürftest du
mittlerweile mitbekommen haben.
Aber komisch ists schon: Liest man auch Texte aus der "falschen" Blase,
ist es manchen auch wieder nicht recht. ;-)
Wühlhase schrieb:> Ich finds ja überaus köstlich, wie ein bloßer Link auf Danischs Blog> hier den ein oder anderen triggert.
Nein, das ist nicht 'ein bloßer Link' sondern eingebettet in einen
tendenziösen Beitrag unter der Überschrift "Wert eines
Informatikstudium".
IMHO ist es diese damit verbundene Manipulative Anmaßung, was die
meisten hier triggert und nicht der Link auf einen eher wenig
inspirierten oder inspirierenden Blog.
(prx) A. K. schrieb:> Ich lesen ihn tatsächlich regelmässig. Naja, manches jedenfalls.
Gerade dich meinte ich nicht. ;)
(prx) A. K. schrieb:> Dass sich meine Meinungen nicht ganz mit seinen decken, dürftest du> mittlerweile mitbekommen haben.
Es wäre ja auch ein erbärmliches Zeichen von Nachläufertum, wenn man mit
seinen Informationsquellen immer übereinstimmt.
Mal anderer Meinung zu sein zeugt davon, daß man noch selber denkt.
(prx) A. K. schrieb:> Aber komisch ists schon: Liest man auch Texte aus der "falschen" Blase,> ist es manchen auch wieder nicht recht. ;-)
Natürlich nicht...sonst kommst du noch auf dumme Gedanken.
Nee, im Ernst: Feindpropaganda war schon immer informativer als die
eigene Staatspresse. Was die schreibt, weiß man meistens schon vorher
und das Interessanteste und Wichtigste ist, was die nicht schreiben.
Fpgakuechle K. schrieb:> IMHO ist es diese damit verbundene Manipulative Anmaßung, was die> meisten hier triggert und nicht der Link auf einen eher wenig> inspirierten oder inspirierenden Blog.
Also zumindest DU bist eindeutig von Danischs Blog getriggert.
(prx) A. K. schrieb:> Wie er rund herum nur noch das Ende der Welt sieht. Ich sehe diese> Entwicklung eher tragisch.
Wenn man älter wird, werden die meisten wohl so. Aber auch aus völlig
nüchterner und objektiver Warte kann man wohl sicher sagen, in allen
Ressorts ist auswegslos schon lange der Wurm so tief drin, dass nur noch
Draufschlagen, Aufräumen und Neustart helfen würde.
Deshalb wird wohl auch bis zum vollständigen Kollaps immer schlimmer in
einer Art Teufelskreis weiter gewurschtelt und gepfuscht werden, es ist
mittlerweile einfach nur noch alternativlos. Wir erleben wohl gerade das
alte Rom der Neuzeit.
Peak everything schrieb:> Wenn man älter wird, werden die meisten wohl so.
Kann gut sein, was ich aber kaum nachvollziehen kann, denn im Alter
(spätestens ab 50 Jahren) hat man doch als Ingenieur oder Informatiker
in der Regel finanziell und beruflich seine Schäfchen schon im
Trockenen, da kann man doch ganz gelassen bleiben, selbst wenn einem die
zukünftige Entwicklung nicht gefallen sollte, sie tangiert einen ja nur
noch peripher. Mit Pessimismus und einer "früher war alles
besser"-Haltung vermiest man sich selbst und seinen Mitmenschen doch nur
den Tag.
A.E. Neumann schrieb:> Ja das ist heute so, weil man nicht mehr alles selber entwicklen kann,> dafür testet man heute ausgiebiger, es gibt clean code, ... davon hat> der hansel noch nie was gehört, der lebt fachlich in den frühen 90ern wo> man wirklich noch rumgestümpert hat und einem die Software um die Ohren> flog, ja damals fand man das normal und bastelte an überschaubarer> Software, heute arbeiten 100 Leute verteilt über die ganze Welt an einem> Projekt, parallel dazu arbeiten sie noch an anderen Projekten.> Heute fährt man umfangreiche Test, Unittests, Integrationstest,> Lasttest,... davon hat die Pfeife noch nie was gehört
Ach? Am Arsch!. Das Gegenteil ist der Fall.
Früher hatte man noch nicht die luxuriöse Möglichkeit seine Software per
"Update" zu verbessern. Nein. Es wurde sehr viel mehr getestet bevor das
auf den Kunden losgelassen wird.
Heute wird gefühlt irgendwas zusammenkopiert und das Ergebnis auf die
Kunden losgelassen in der Zuversicht das die die Fehler schon melden
werden.
Dieter H. schrieb:> Weich W. schrieb:>> IT Kenner schrieb:>>> Auch wenn mich jetzt viele steinigen, aber für viele Coder>>> Jobs braucht es einfach kein Uni Studium.>>>> Für kaum einen Job braucht man ein Studium, außer vielleicht Medizin>> oder Jura. Für alle Ing- und Inf-Jobs würde es auch ein ein- bis>> zweijähriger, stark praxisorientierter Lehrgang tun.>> jup. wäre halt schmalspur. du kannst das und nichts anderes.
Und selbst das nicht richtig, was man an den Richtern, und deren
Urteilen, erkennen kann.
Björn W. schrieb:> Heute wird gefühlt irgendwas zusammenkopiert und das Ergebnis auf die> Kunden losgelassen in der Zuversicht das die die Fehler schon melden> werden.
Da wird eben nicht irgendwas zusammenkopiert, für Informatiker deren
Wissenstand von SE 1985 stehengeblieben ist noch schlimmer E-Techniker
die Microcontrollergefrickel mit 100kb grossen .bins für SE halten sieht
das vielleicht so aus.
Wer hier einmal ungetesteten Code ohne automatisierte Tests die nicht
sauber durchlaufen einchecked bekommt erst ne Abmahnung, ein weiteres
mal und du fliegst raus und das ist nicht nur bei uns so sondern in
allen grösseren Läden wo GROSSE Software entwickelt wird. Da dauert ein
vollständiger initial build schon mal mehrere Stunden auf nem separaten
Buildserver.
Ist vielleicht im Embeddedfrickelumfeld noch so wo man so arbeitet wie
von dir beschrieben, nach Wildwestmethoden wie 1890, wenns ohne Abbruch
kompiliert und flashed gilt das dort schon als getestet mal salopp
ausgedrückt.
Peak everything schrieb:> Wenn man älter wird, werden die meisten wohl so.
Den Eindruck habe ich eigentlich nicht. Erfahrung kann auch lehren,
nicht auf jede Fehlentwicklung empfindlich zu reagieren.
So habe ich beispielweise gelernt, dass man manche Fehler erst einmal
machen muss, um sie als Fehler zu akzeptieren. Der Knackpunkt ist dann
also nicht, sie zu vermeiden, sondern rechtzeitig die Kurve zu kriegen.
Vermeidet man sie im Vorhinein, werden sie in der Breite nicht als
Fehler gesehen und wenn nicht jetzt, dann eben später ausprobiert.
Es gibt historische Schemata, die erkennbar werden. Wo ist die Grenze
zwischen sinnvoller Veränderung und Exzess? Um sie zu finden, muss man
es leider ausprobieren. Und darauf läuft es derzeit hinaus.
Dieter H. schrieb:> Weich W. schrieb:>> IT Kenner schrieb:>>> Auch wenn mich jetzt viele steinigen, aber für viele Coder>>> Jobs braucht es einfach kein Uni Studium.>>>> Für kaum einen Job braucht man ein Studium, außer vielleicht Medizin>> oder Jura. Für alle Ing- und Inf-Jobs würde es auch ein ein- bis>> zweijähriger, stark praxisorientierter Lehrgang tun.>> jup. wäre halt schmalspur. du kannst das und nichts anderes.
Macht nichts, denn man verpasst höchstens irgendwelche abstrus
theoretischen Mathematikvorlesungen, die eher in ein Philosophiestudium
passen würden und vielleicht noch irgendwelche Algorithmen, die entweder
hoffnungslos veraltet sind oder heutzutage sowieso von einer
jahrzehntelang von hunderten Opensource-Kontributoren optimierten
Library durchgeführt werden, sodass man selbst mit einem Dr. in
Informatik und Turing-Award daran nichts mehr besser machen könnte.
Das schreibe ich als jemand, der einen Master in Informatik gemacht hat.
Ein paar Vorlesungen waren wirklich sehr gut und hilfreich, aber vieles
könnte man streichen. Aber ich beschwere mich nicht, ich habe den Master
hauptsächlich gemacht um länger Student zu sein und das Leben zu
genießen.
Eigentlich ist die Zukunft des Posters wertlos. Als Nulleiter und
Nullleister bleibt eigentlich nur Flaschen sammeln als Ergänzung zum
Sozialgeld.
Die Helden von Heute wollen etwas Leisten, etwas Anpacken. Aber jedem
das Seine
A.E. Neumann schrieb:> Der Typ ist doch in der Vergangenheit steckengeblieben und hat ne> Psychomacke seit man ihn in der Promotion abgesägt hat, vermutlich hatte> er die Macke schon davor. Seitdem verplempert er seine Zeit mit dem> Kampf gegen Windmühlen. Dafür dass er ja ein ach so toller Informatiker> und speziell Soicherheitsexperte ist, schreibt er zu den Themen> erstaunlich wenig und wenn dann nur banales Zeug oder Anekdoten von vor> 30 Jarhen. Ich halte den für komplett inkompetent, fachlich irgendwo in> den 90ern steckengeblieben von aktuellen Themen kennt hat nur vom> Hörensagen Ahnung.
Ja, glaubst Du etwa dass sich die grundlegende Mathematik bez.
Cryptographie oder Codierungstheorie innerhalb der letzen 20 Jahre eine
vollkommen neue ist? Wohl kaum.
Wenn die Leute doch nur das banale Zeug wenigstens beherschten...
Solange wir immer noch von Neumansche Architektur, IP/TCP/UDP, etc
benutzen ist was der Onkel Danisch schreibt immer noch aktuell. Wir
haben immer noch die gleichen Sicherheitsprobleme wie schon damals.
A.E. Neumann schrieb:> Wühlhase schrieb:>> Der Typ hat spezielle von SE keinen blassen Schimmer. Wenn ich immer das> dumme Gequatsche von Älteren (ich bin fast genauso alt wie er) höre> früher hatten wir nur x kb und alles war besser und heute hat man xxxxMB> grosse Programme und alles ist so schlecht und verbuggt, besser kann man> seine Ahnunglosigkeit nicht demonstrieren. Oder sein saudummes Gelaber> von maven, ruby.... das erst mal x GB runterlädt.
Je schneller der Prozessor wird desto ineffizienter kann das Programm
geschrieben werden. So manche "moderne" Anwendung ist langsammer als
eine von vor 30 Jahren. Mittlerweile besteht "moderne
Softwareentwicklung" aus dem neuen Erfinden von Altem. Slack hat ja
letztens auch IRC neu erfunden...
> Ja das ist heute so, weil man nicht mehr alles selber entwicklen kann,> dafür testet man heute ausgiebiger, es gibt clean code, ... davon hat> der hansel noch nie was gehört, der lebt fachlich in den frühen 90ern wo> man wirklich noch rumgestümpert hat und einem die Software um die Ohren> flog, ja damals fand man das normal und bastelte an überschaubarer
Dafür aber haben die hetigen Programmierer keine Ahnung was das Programm
macht, und wo sich welche Variable, wie representiert, im Specher
befindet. Abstarktion hat auch ihren Preis und ist nicht immer
"kostenlos" wie alle meinen.
> Software, heute arbeiten 100 Leute verteilt über die ganze Welt an einem> Projekt, parallel dazu arbeiten sie noch an anderen Projekten.
Ja genau und mit dem exponentiellen Anstieg der Programmierer in
Unternehmen ohne seriöses Geschäftsmodell wie Facebook oder Twitter geht
auch die Produktivität gegen Null, da deren Produkt ja nicht wirklich
neue Features pro Zeiteinheit bekommt: Anzahl neue Features geteilt
durch steigende Anzahl Entwicker --> gegen Null.
Ken Thompson hat es geschaft Unix in 3 Wochen zu entwickeln. - Nur mal
so als Vergleich.
> Heute fährt man umfangreiche Test, Unittests, Integrationstest,> Lasttest,... davon hat die Pfeife noch nie was gehört und überhaupt
Wegen dem hohen Grad and Testen in den Grosskonzernen wird die Software
jedes Jahr stabilier und stürzt nicht mehr ab. - Ach stimmt ja nicht.
> kommen seiner Meinung nach nur noch Unfähige aus den Hochschule die alle> genderverblödet sind, nur er ist der Superchecker aus den Spätachzigern
Dadaurch dass jezt mehr Infromatik studieren ist der Druchschnitts-IQ in
dem Studiengang gefallen.
> (wenn er immer mit Clifford Stoll ankommt - OMG - Steinzeitmärchen) und
Die anderen Hacks werden halt nicht in literarischer Form publiziert.
Ich bin mir aber sicher, dass z.B der Wannacry-Hack auch einen guten
Roman abgeben würde.
> demonstriert mit jedem Satz sein laienhaftes Wissen. Diese Schwachkopf> hat einfach keine Ahnung wie man heute Software entwickelt, sein> Wissensstand ist veraltet das geht nicht in seinen bornierten Schädel.
Er behauptet ja auch nicht, dass er der Top-SE ist und sagt auch immer
dass sein Wissen veraltet ist.
Wühlhase schrieb:> Ach Leute...in absehbarer Zeit hat sich das Thema Entwicklung> sowieso in> Europa, vor allem aber in Deutschland, erledigt. Zwar nicht in den> nächsten zwei oder drei Jahren, aber in den nächsten ein oder zwei> Jahrzehnten ganz sicher.>> Vor 15 Jahren hieß es noch, wir hätten keine Rohstoffe und könnten uns> nur über Entwicklung (und dafür braucht intelligente Leute mit> ausgezeichneter Ausbildung) in der Wirtschaft behaupten. Wann habt ihr> solche Sätze das letzte Mal aus der Politik gehört?>> Wie war das noch, Europa solle Weltspitze in Sachen KI werden? Und fängt> legt gleich mit einem Ethikkatalog nach und will damit - und nur damit -> anderen zeigen wie der Hase zu laufen hat?> Das ist ein Witz, das nimmt doch niemand ernst.>> Mir fallen zwar jede Menge Technikfelder ein, wo wir mal führend waren.> Aber mir fällt spontan kein einziges ein, wo wir es aktuell noch sind> oder in zwei Jahren noch sein werden.
Ja, stimmt. Gute Analyse. Und jetzt? Was sollen wir jetzt machen? Warum
finden sich nicht einfach ein paar kompetente Informatiker zusammen und
machen ein Unternehmen auf um die Software der Zukunft zu erstellen. Die
Produktionsmittel sollten ja alle schon zu Haus haben.
A.E. Neumann schrieb:> Wer hier einmal ungetesteten Code ohne automatisierte Tests die nicht> sauber durchlaufen einchecked bekommt erst ne Abmahnung, ein weiteres> mal und du fliegst raus und das ist nicht nur bei uns so sondern in> allen grösseren Läden wo GROSSE Software entwickelt wird. Da dauert ein> vollständiger initial build schon mal mehrere Stunden auf nem separaten> Buildserver.
Vielleicht solltet ihr mal euren Build Prozess optimieren. Also ein paar
Minuten kann man ja noch nachvollziehen. Aber Stunden? Wahrscheinlich
ist das so eine Frickelsoftware wie Oracle Database, SAP, oder Microsoft
Windows wo man ohne eigenes Rechenzentrum nur zum Kompilieren nicht mehr
weiterkommt und man sich nur mittels Tests nur so über Wasser halten
kann, weil kein Einzelner mehr die Software zu verstehen vermag.
Wo soll man den jetzt arbeiten, bei welchem Unternehmen, um nicht als
Schmalspurinfromatiker zu verenden? Wenn ich mir die ganzen Jobanzeigen
so durchlese ist die eine schlimmer als die andere: entweder
Java-Entwickler mit XYZ Framework, Python Data "Scientist", oder
Frontendwebdevelopment.
Warum gibt es denn keine Anzeigen für richtige Informatiker wie
Datenbankentwicklung (ich meine nicht die Instandhaltung),
(Weiter-)Entwicking von Betriebsystemen, moderne Alorithmen und
Datenstrukturen?
Es kann doch nicht jeder in nem Starbucks sitzen und die fuffzigste
Dating-App erfinden, oder etwa doch?
A.E. Neumann schrieb:> Wer hier einmal ungetesteten Code ohne automatisierte Tests die nicht> sauber durchlaufen einchecked bekommt erst ne Abmahnung, ein weiteres> mal und du fliegst raus und das ist nicht nur bei uns so sondern in> allen grösseren Läden wo GROSSE Software entwickelt wird. Da dauert ein> vollständiger initial build schon mal mehrere Stunden auf nem separaten> Buildserver.
Es ist schön wenn ihr vernünftig arbeitet und ihr seid sicher nicht die
einzige Firma die das in dieser Weise tut - aber trotzdem gibt es noch
genug andere.
In einem richtigen Softwerker-Forum, wo ich mich noch herumtreibe,
können einige Benutzer ein Lied von singen...vor allem, was die Wartung
älterer Software angeht. Ich bin da manchmal wirklich froh daß ich kein
Softwareentwickler bin.
Informagier schrieb:> Wühlhase schrieb:>> Ach Leute...in absehbarer Zeit hat sich das Thema Entwicklung>> sowieso in>> Europa, vor allem aber in Deutschland, erledigt. Zwar nicht in den>> nächsten zwei oder drei Jahren, aber in den nächsten ein oder zwei>> Jahrzehnten ganz sicher.>>>> Vor 15 Jahren hieß es noch, wir hätten keine Rohstoffe und könnten uns>> nur über Entwicklung (und dafür braucht intelligente Leute mit>> ausgezeichneter Ausbildung) in der Wirtschaft behaupten. Wann habt ihr>> solche Sätze das letzte Mal aus der Politik gehört?>>>> Wie war das noch, Europa solle Weltspitze in Sachen KI werden? Und fängt>> legt gleich mit einem Ethikkatalog nach und will damit - und nur damit ->> anderen zeigen wie der Hase zu laufen hat?>> Das ist ein Witz, das nimmt doch niemand ernst.>>>> Mir fallen zwar jede Menge Technikfelder ein, wo wir mal führend waren.>> Aber mir fällt spontan kein einziges ein, wo wir es aktuell noch sind>> oder in zwei Jahren noch sein werden.>> Ja, stimmt. Gute Analyse. Und jetzt? Was sollen wir jetzt machen? Warum> finden sich nicht einfach ein paar kompetente Informatiker zusammen und> machen ein Unternehmen auf um die Software der Zukunft zu erstellen. Die> Produktionsmittel sollten ja alle schon zu Haus haben.
Ich weiß nicht, was IHR macht. Ich arbeite an einem kleinen Projekt,
welches mir mal die Elektronikentwicklung erheblich vereinfachen und
mich von einem Stück lästiger Handarbeit freimachen wird. Ich
veröffentliche es auch...da haben vielleicht auch andere Entwickler was
davon, wenn sie es wollen. Das wird zwar ganz sicher nicht das neue
Facebook oder sowas und wird Deutschland ganz sicher nicht an die
Informatikweltspitze bringen, aber das ist mir ja auch egal.
Ansonsten nehme ich hier noch mit was möglich ist, lerne fleißig eine
Fremdsprache (obwohl mir Sprachenlernen immens schwerfällt), und wenn es
mir hier zu bunt wird bin nehm ich meine Freundin und bin hier weg.
Wühlhase schrieb:> Mir fallen zwar jede Menge Technikfelder ein, wo wir mal führend waren.> Aber mir fällt spontan kein einziges ein, wo wir es aktuell noch sind> oder in zwei Jahren noch sein werden.
Ja und?
Vielleicht gehört es ja zur Natur des Fortschritts, das mit zunehmender
Verbreitung keine (nationale) Führerschaft mehr unterscheidbar ist.
Siehe Raketentechnik/Raumfahrt, erst konnte nur Deutschland
leistungsstarke Trägersysteme in Serie fertigen, später Amis, Briten,
Franzosen, Russen, Brasilianer, Chinesen und jetzt sogar die
Hungerleider aus Nordkorea.
Und was ist der gesellschaftliche Nutzen von
Technologischer-Führerschaft?!
Die erste Industrienation England erstickte fast im Smog, die Russen
pferchten ihre Atom-Techniker in so ne Art Luxus-Gulag zusammen, für die
Südkoreaner ist es schon legendär die gesetzliche Wochenarbeitszeit von
68 auf 52 zu verkürzen.
Und der Wohlstandindex ist sogarnicht ein Spiegelbild vom
Technologieindex.
https://knoema.de/atlas/topics/Weltrankings/Weltrankings/Wohlstandsindex
Fpgakuechle K. schrieb:> Vielleicht gehört es ja zur Natur des Fortschritts, das mit zunehmender> Verbreitung keine (nationale) Führerschaft mehr unterscheidbar ist.
Wobei die Internationalisierung der Industrie dazu beiträgt.
Wie hoch ist der Anteil welcher Technologie in der 5nm Produktion von
Taiwans TSMC? Wesentlich daran beteiligt ist der einzige Hersteller der
Belichter, ASML. Die wenigsten jedoch denken bei beim Produkt
automatisch an die Niederlande. Und ASML dürfte auch wichtige
Vorlieferanten haben, die niemand auf dem Radar hat.
Informagier schrieb:> Warum gibt es denn keine Anzeigen für richtige Informatiker wie> Datenbankentwicklung
Wen willst du da Suchen ?
Noch so ein Skriptkiddy wie 99% der aktuellen Softwareentwickler die mit
Ach und Krach in dem von ihnen verwendeten Framework Anpassungen
vornehmen können ?
Wer zu Datenbankenentwurf wirklich was beitragen kann, hat sich schon im
Uniumfeld einen Namen gemacht, und ja: hat einen Master und Thesis.
(prx) A. K. schrieb:> . Die wenigsten jedoch denken bei beim Produkt> automatisch an die Niederlande.
Und ein weiterer wichtiger Zulieferer für die Halbleiterei
(Silizum-Wafer) is Wacker Chemie. Über Hundert Jahre alt, sitzt in
München macht 5 Milliarden und kennt keine Sau.
Ähnlich "Linde -techische Gase".
MaWin schrieb:> Wer zu Datenbankenentwurf wirklich was beitragen kann, hat sich schon im> Uniumfeld einen Namen gemacht, und ja: hat einen Master und Thesis.
Das was du bez. auf Datenbanken in der uni lernst ist ein schlechter
Witz. Über die paar Kasperübungen lacht jeder Fachinformatiker.
Fpgakuechle K. schrieb:> Und ein weiterer wichtiger Zulieferer für die Halbleiterei> (Silizum-Wafer) is Wacker Chemie. Über Hundert Jahre alt, sitzt in> München macht 5 Milliarden und kennt keine Sau.
Nicht mehr. China ist dick ins Wafer-Geschäft eingestiegen. Wacker nur
noch unter ferner liefen.
> Ähnlich "Linde -techische Gase".
Nicht wirklich.
2018 das UK-Geschäft an einen Dienstleister verkauft
2018 das US-Geschäft an Messer verkauft
2019 das Südkorea-Geschäft an einen Finanzinvestor verkauft
und Ende 2019 vom Rivalen Praxair geschluckt,
hat das teutsche Damagement erfolgreich Boni für die Ruinierung des
welt-3.-grössten Gasanbieters eingestrichen und lebt nun fürstlich.
So geht dummer Egoismus auf Deutsch.
Ähnlich wie Idiot Koch Real verkauft zur Vernichtung weil man zu
hirnamputiert war, Synergien zwischen Grosshändler Metro und
Einzelhändler Real zu nutzen. Wenn die kurzfristigen privaten Boni
stimmen, ruiniert man gerne ganze Branchen.
Fpgakuechle K. schrieb:> Wühlhase schrieb:>>> Mir fallen zwar jede Menge Technikfelder ein, wo wir mal führend waren.>> Aber mir fällt spontan kein einziges ein, wo wir es aktuell noch sind>> oder in zwei Jahren noch sein werden.>> Ja und?> Vielleicht gehört es ja zur Natur des Fortschritts, das mit zunehmender> Verbreitung keine (nationale) Führerschaft mehr unterscheidbar ist.
(Nationale) Technologieführerschaft ist ja unterscheidbar, aber sicher
doch. Praktisch die gesamte Softwarebranche z.B. ist da so ein Beispiel.
Oder G5.
Fpgakuechle K. schrieb:> Siehe Raketentechnik/Raumfahrt, erst konnte nur Deutschland> leistungsstarke Trägersysteme in Serie fertigen, später Amis, Briten,> Franzosen, Russen, Brasilianer, Chinesen und jetzt sogar die> Hungerleider aus Nordkorea.
...Operation Paperclip, jaja...
Fpgakuechle K. schrieb:> Und was ist der gesellschaftliche Nutzen von> Technologischer-Führerschaft?!
Hast du schonmal versucht, eine Baugruppe ITAR-frei zu entwickeln? Oder
hast du schonmal die Folgen von massiven Ungleichgewichten zwischen Im-
und Exporten nachgedacht?
Man kann sich natürlich hinstellen und andere die Entwicklungsarbeit
machen lassen, aber ich bin eigentlich ganz gerne Entwickler - und sowas
kannst du halt nur in einer Umgebung sein, wo die Maßstäbe gesetzt
werden. Und dazu muß halt das (nationale) Umfeld stimmen.
Ansonsten kannst du mal über die gesellschaftlichen Folgen von zunehmend
starker Abhängigkeit von Ländern wie China nachdenken. Es heißt zwar
offizeill Entwicklungshilfe, tatsächlich bezahlen wir mittlerweile eher
Tribut an China. Du kannst das gerne gutfinden, aber erwarte nicht daß
ich deine Meinung teile.
Fpgakuechle K. schrieb:> Die erste Industrienation England erstickte fast im Smog, die Russen> pferchten ihre Atom-Techniker in so ne Art Luxus-Gulag zusammen, für die> Südkoreaner ist es schon legendär die gesetzliche Wochenarbeitszeit von> 68 auf 52 zu verkürzen.
Und vorher haben 99% der Landesbevölkerung mit äußerst primitiven
Mitteln und sehr viel körperlicher Arbeit dem Boden mühsam
Nahrungsmittel abgetrotzt bei ähnlichen Arbeitszeiten wie in Südkorea.
Mit medizinischer Versorgung auf dem Niveau von Schamanen bei
Naturvölkern oder teilweise sogar noch darunter, heute lächerlich
einfach zu behandelnde oder gar ausgerottete Krankheiten waren oft
tödlich. Und ein Gang ins Nachbardorf war schon ein Tagesfußmarsch.
Heute lächerlich kurz anmutende Strecken zu bewältigen kostete richtig
viel Zeit und war ernsthaft gefährlich. Von Wind und Wetter ganz zu
schweigen, während du dich heute auch bei -10°C ins Auto setzt und dann
denn ganzen auf der Autobahn unterwegs sein kannst, wäre so eine Reise
unter diesen Bedingungen kaum möglich gewesen.
Was meinst du wieviele Atomtechniker ihr Luxusgulag gegen diese
Vergangenheit eingetauscht hätten, wenn sie die Wahl gehabt hätten?
> Und was ist der gesellschaftliche Nutzen von Technologischer-Führerschaft?!
Oh. Du setzt die Normen, die Patente. Und machst den Export damit. Bei
Export ueberschuss hat du eine starke Waehrung, bei Importueberschuss
eine schwache.
Bei einer schwachen Waehrung bist du immer am Abwerten, hast kein Geld
fuer Infrastuktur und Investition in Firmen, Und so.
Du kaufst das Zeug im Ausland, und gibst diesen Leuten das Geld, um bei
dir Einzukaufen. Wenn dein Zugpferd veraltet ist, und die Verkaeufe
zurueckgehen, kaufen die Fremden mit dem Geld, welches du ihnen gegeben
hast deim Land und deine Firmen.
Die Effekte sind wirklich heftig und die Folgen von falschen
Entscheidungen duemmlich.
Zukunft? schrieb:> Lest euch mal den Blogpost vom Danish durch, ich finde er trifft den> Nagel perfekt auf den Kopf
Da hat jemand ziemlich viel Meinung für so wenig Ahnung.
Was macht ein studierter Informatiker im Gegensatz zu einem (m/w/d) mit
einer 2-jährigen Lehre?
Facharbeiter vs. Techniker vs. Meister vs. Bachelor vs. Master vs.
Promotion.
Viele Unternehmen suchen studierte Informatiker obwohl jemand mit einer
Lehre auch ausreichen würde.
Scheint genug Studierte zu geben.
Ich mal wieder schrieb:> Was macht ein studierter Informatiker im Gegensatz zu einem (m/w/d) mit> einer 2-jährigen Lehre?
Es gibt keine Informatiker aus 2-jähriger Lehre.
Fachinformatiker zu Informatiker verhält sich wie
Bäckereifachverkäuferin zu Bäckerin.
Die eine verkauft nur das Zeug und weiss radebrechend wie die Teiglinge
heissen und aussehen die die Kunden haben wollen, die Andere stellt die
Backwaren her und muss dazu wissen wie es geht.
Der Fachinformatiker rutscht unter den Schreibtischen der Kunden rum und
steckt die Netzwerkkabel wieder rein, damit die Software die von
Informatikern entwickelt wurde wieder läuft.
Dafür darf er den Sekretärinnen unter den Rock gucken während der
Informatiker die nur auf dem Bildschirmschoner sieht.
MaWin schrieb:> Der Fachinformatiker rutscht unter den Schreibtischen der Kunden rum und> steckt die Netzwerkkabel wieder rein, damit die Software die von> Informatikern entwickelt wurde wieder läuft.
Das hängt von den Fähigkeiten ab, und was das Unternehmen brauchen kann.
Es kann bei FI-Systemintegration auch auf Administration von
Microsoft-Domains, -Exchange, Enterprise Firewalls etc rauslaufen. Man
merkt dann anfangs den Unterschied in den Grundlagen. Aber wenn man bei
jemanden das Talent sieht, und das Unternehmen flexibel genug ist, muss
derjenige nicht als Kabelwickler enden.
Und der FI-Anwendungsentwicklung ist sowieso nicht fürs Kabelstecken
vorgesehen, sondern baut und pflegt Software. Wenn auch nicht gleich
vorneweg die komplexeste. Und auch hier hängt die Zukunft von den
Fähigkeiten ab. Man kommt halt nicht unbedingt von Anfang an in den Job,
den man gerne hätte.
FI kann auch heissen, dass man vom Unternehmen als Azubi zur Verstärkung
oder als Rentner-Ersatz für qualifizierte Tätigkeit vorgesehen ist. Wer
sich als passend erweist, wird dann übernommen.
MaWin schrieb:> Es gibt keine Informatiker aus 2-jähriger Lehre.
Doch. Jede Lehre kann man auf Antrag verkürzen, im Normalfall 0.5 Jahre
kein Problem, in Sonderfällen auch 1 Jahr, jeder abgebrochen Infostudent
schafft das. Wird aber von den Firmen meist nicht gewünscht weil die den
Hansel dann nicht ein Jahr länger billigst ausbeuten können.
Generalkonsul schrieb:> Doch
Du hast das was nicht verstanden. Liegt wohl an Lehre statt Studium Es
gibt auch keine Informatiker aus 3-jähriger Lehre.
Nur Fachinformatiker. Denen fehlt eigentlich alles, was zu einem
Informatiker gehört. Wie dir. Nur Bäckereifachverkäuferin statt
Bäckerin.
A. N. schrieb:> Was gehört denn alles zu einem Informatiker?
Die Grundlagen, in Mathematik (LineareAlgebra+Analysis+Statistik,
numerische und symbolische), Algorithmen (O-Notation, NP-schwer,
Halteproblem) und ggf. E-Technik mit Nachrichtentheorie (Maxwell,
Shannon, Hamming) etc.
Fehlt dem Fachinformatiker alles.
So wie die Bäckereifachverkäuferin nichts über Klebereiweisse,
Hydration, Proteingehalt und Ausmahlgrad weiss und kein Brot backen
kann, zumindest nicht reproduzierbar.
Senf D. schrieb:> IT Kenner schrieb:>> Wenn Informatik, dann am Besten Wirtschaftsinformatik und weiter weg von>> der Technik.>> Warum sollte ich als Mann denn Frauen-Informatik studieren? Nein, das> passt nicht. Lieber gleich Informatik oder Elektrotechnik, aber bitte> kein Bindestrich-Studiengang.
Wer langfristig einen sicheren und gut angesehen Job in der IT haben
will, fährt damit besser. Ich selbst habe Wirtschaftsinformatik erst im
Aufbaustudium gemacht, davor allgemeine Informatik und war Entwickler.
Ich sehe das selbst im Konzern aber auch schon in anderen Firmen, dass
das Ansehen von Entwicklern einfach nicht sehr hoch ist vom Management.
Von wegen: Schau ma, der .... war früher nur Entwickler, heute ist er
Scrum Master/Servicemanager/Vertriebler/Salesmanager/Senior
Consultant/Product Owner. Coder sind aus Sicht mancher Manager leider
einfach nur eine Manövriermaße, austauschbare Arbeitskräfte wie ein
Putztrupp, allerdings dass die Putzfrau vor Ort nicht mit Low Cost
Kräften aus Indien konkurrieren muss.
Thomas1 schrieb:> Wer programmieren will, soll eine Berufsausbildung machen. Im Studium> geht es um etwas anderes.
Das sagen Profs an der Uni gerne. Nur wie sieht die Praxis aus?
Entweder man wird Coder oder sowas wie Projektleiter, Scrum Master,
Product Owner, also was an der Schnittstelle. Manchmal sind die Namen
für Coder Jobs einfach etwas schicker verpackt, wie Software Engineer,
Softare Architect aber die Tätigkeit ist zu über 90% eben coden. Ein
Großteil der Jobs für studierte Informatiker, auch von der Uni, sind
eben Verwalterjobs wie Scrum Master, Berater, Applicationowner,
Projektleiter oder eben Coderjobs. Dazwischen gibt es nicht sonderlich
viel.
MaWin schrieb:> Die Grundlagen, in Mathematik (LineareAlgebra+Analysis+Statistik,> numerische und symbolische), Algorithmen (O-Notation, NP-schwer,> Halteproblem) und ggf. E-Technik mit Nachrichtentheorie (Maxwell,> Shannon, Hamming) etc.>> Fehlt dem Fachinformatiker alles.
Das Wissen habe ich als studierte Informatiker natürlich und ich
brauchte es als ich noch Entwickler war so gut wie nie. Dafür brauchte
ich oft praktisches Wissen, wo ich sogar häufiger einen Kollegen fragen
musste, weil er in einem Framework sich besser aus kannte als ich. Er
hatte weder Abitur noch Studium! dafür super fit in Programmierung,
konnte sehr gut logisch denken, hat sehr schnell komplexe Dinge
verstanden und war dazu noch sehr praktisch begabt, von wegen
installiert man ein Framework richtig, wie programmiert man einen
möglichst schnellen Zugriff über das Framework zur Datenbank usw.
Das war für mich der Grund, warum ich lieber in Richtng
Projektmanagement ging. Ich sah ja, da gibt es Leute, die sind im
Praktischen fitter als ich, sind jünger und kosten auch noch weniger.
Weiter Punkt ist, solche Leute gibt es auch in Low Cost Ländern.
MaWin schrieb:> A. N. schrieb:>>> Was gehört denn alles zu einem Informatiker?>> Die Grundlagen, in Mathematik (LineareAlgebra+Analysis+Statistik,> numerische und symbolische), Algorithmen (O-Notation, NP-schwer,> Halteproblem) und ggf. E-Technik mit Nachrichtentheorie (Maxwell,> Shannon, Hamming) etc.> Fehlt dem Fachinformatiker alles.
Es gibt bundesweit wahrscheinlich Stellen im einstelligen Bereich, wo
man solches Wissen überhaupt braucht. Und da braucht sich ein
Fachinformatiker gar nicht bewerben, weil sich darum internationale
Doktoranden, die genau in dem Gebiet promoviert haben, drum kloppen
MaWin schrieb:> Fehlt dem Fachinformatiker alles.
In einer anderen Begriffsinterpretation ist "Informatiker" der
Oberbegriff, der diverse Bildungswege umfasst, auch Ausbildungsberufe.
Wer das genauer spezifizieren will, kann es hinzufügen.
IT Kenner schrieb:> Das war für mich der Grund, warum ich lieber in Richtng> Projektmanagement ging.
Wir kommst du auf die Theorie, dass du darin besser wärst als jeder
andere Ungelernte ?
Du weisst in deinem studierten Fach wenig und von Management hast du gar
nichts gelernt. Das soll dann ein Buch über Scrum fixen, und wer so gar
nicht weiss, was es zu managen gibt, glaubt dann aich noch an das da
drin stehende
Warum sollte man in einem Bereich arbeiten, den man nicht gelernt hat,
da kann man doch höchstens erwarten als Ungelernter bezahlt zu werden
(ich weiss, aus unbekannten Gründen gibt es für Damager mehr).
MaWin schrieb:> Wir kommst du auf die Theorie, dass du darin besser wärst als jeder> andere Ungelernte ?>> Du weisst in deinem studierten Fach wenig und von Management hast du gar> nichts gelernt. Das soll dann ein Buch über Scrum fixen, und wer so gar> nicht weiss, was es zu managen gibt, glaubt dann aich noch an das da> drin stehende
Ich hatte von dem was ich als Entwickler gemacht habe, auch keine
Ahnung, weil man solche praktischen Dinge im Studium nicht gelernt habe.
Nennt sich learning on the job, by doing und durch Schulungen teilweise,
sonst Selbststudium. Das wird von einem als Entwickler im Job verlangt,
was den Job noch stressiger macht, weil man sich ständig in neues Zeugs
einarbeiten muss, weil ich immer mal wieder was ändert und die
Halbwertszeiten sehr kurz sind. Heisst oft nach Feierabend noch mal ran.
Da ist Scrum on the job lernen deutlich einfacher und vorallem
Technologie unabhängig. Da ändert sich nicht so viel. Einmal gelernt,
braucht man nicht sätndig komplett noch mal einen Grossteil neu lernen.
Ebenso Projektmanagement und der Jugendwahn ist nicht so ausgeprägt.
Merkels Diener schrieb:> Es gibt bundesweit wahrscheinlich Stellen im einstelligen Bereich, wo> man solches Wissen überhaupt braucht. Und da braucht sich ein> Fachinformatiker gar nicht bewerben, weil sich darum internationale> Doktoranden, die genau in dem Gebiet promoviert haben, drum kloppen
Richtig! da brauchst Dich mit Master oder Diplom auch nicht drauf
bewerben, weil da kloppen sich Leute mit Doktor oder gar mehreren
Doktortitel drum. In unserem Konzern haben wir genau eine kleine
Abteilung, die sich mit wissenschaftlichen Informatik Themen befasst.
Dort ist nicht mal 1% der Informatiker unseres Konzerns beschäftigt.
Alle andere mach doch mehr oder weniger relativ profane Dinge, die ein
dualer Student, Bachelor oder je nach Können auch ein Fachinformatiker
mit angemessener Einarbeitung auch machen kann.
Das meiste der Theorie im Informatik Studium an der Uni braucht man nie
wieder, nicht mal im Ansatz. Daher doch lieber gleich den einfacheren
Weg gehen und Wirtschaftsinformatik an einer dualen Hochschule, am
Besten bei einem Konzern studieren. Statt übertrieben viel theoretischer
Informatik, lieber etwas angewandte Wirtschaft, das ist für die Karriere
förderlicher.
Stellt man sich in der Firma gut an, hat man die Übernahme oft so gut
wie sicher. Man steigt hoch ein und hat im Vergleich zum Entwickler
bessere Aufstiegchancen und es herrscht auf typischen
Wirtschaftsinformatiker Stellen weniger Jugendwahn.
IT Kenner schrieb:> Das meiste der Theorie im Informatik Studium an der Uni braucht man nie> wieder, nicht mal im Ansatz.
Schlimm. Und Schulwissen schon gar nicht. Auch in Teams-Videokonferenzen
muss man nicht aus dem Geographieunterricht wissen, wo Bangalore liegt,
um mit den Leuten sprechen zu können.
> Daher doch lieber gleich den einfacheren> Weg gehen
keine Schule, keine Uni, einfach H4, Dummheit siegt, leider merkt man
die grassierende Dummheit an Allem um uns herum, hier im Forum
beispielsweise an der 99%igen Aversion auch nur einfachste Mathematik
mit Addieren und Dividieren zu betreiben.
IT Kenner schrieb:> oder je nach Können auch ein Fachinformatiker> mit angemessener Einarbeitung auch machen kann
Was man aus dem Studium mitnimmt, was ein Arbeitgeber anhand eines
konkreten Abschlusses ungefähr ermessen kann, sind Niveau und Tiefe der
Fähigkeiten der Person, sich Wissen anzueignen, etwas zu verstehen. Dazu
gehört beispielsweise recht wesentlich die Fähigkeit zur Abstraktion.
Oberhalb des Kabelaufwickelns wird Informatik immer abstrakter. Und
genau anhand dieser Fähigkeit trennen sich die diversen Bildungswege.
Universitäre Bildung vermittelt nicht primär Fachwissen, sondern
Fähigkeiten im Umgang mit Themen. Das schliesst nicht aus, dass auch ein
FI mit höheren Anforderungen zurecht kommt. Aber beim Master kann der AG
eher davon ausgehen als beim FI. Weshalb ein guter FI bessere Karten auf
Niveau im Job hat, wenn er nach dem Abschluss übernommen wird, denn da
kennt man ihn ja schon gut. Über Bewerbung lässt sich das schwerer
einschätzen.
(prx) A. K. schrieb:> Universitäre Bildung vermittelt nicht primär Fachwissen, sondern> Fähigkeiten im Umgang mit Themen. Das schliesst nicht aus, dass auch ein> FI mit höheren Anforderungen zurecht kommt. Aber beim Master kann d
Nun ja, Software zu programmieren, Frameworks installieren und damit
produktive Software zu schreiben, die qualitativ hochwertig ist, das
kriegen teilweise auch fähige Fachinformatiker hin, allerdings ja, nicht
jeder.
Man lernt auch durch Programmierung abstraktes Denken. Teilweise ist die
Art von theoretisch-abstraktem Denken wie an der Universität in der
Praxis sogar hinderlich, weil man zu kompliziert denkt, Probleme zu
komplex angeht. Das war öfter die Rückmeldung meiner Chefs in jährlichen
Mitarbeitergesprächen, als ich noch Entwickler war. Es hieß: ich würde
zu komplex und zu abstrakt denken, während oft einfach eine praktische
Lösung gesucht wird.
Ich sage mal so: Softwareentwicklung ist fast wie bei Musik. Manche
können selbst nach Musikstudium und Gesangsunterricht immer noch keine
gute Musik machen, andere sind Autodidakten und begeistern das Publikum.
Unabhängig von dem, ist man als Entwickler, selbst mit Uni Master,
einfach schlecht angesehen in der Wirtschaft, für das was man
universitär leisten muss, um dahin zu kommen. Da kenne ich Ex-Duale mit
Bachelor, die sind mit 30 Abteilungsleiter, sechstelliges Grundgehalt,
die haben Uni Master als Entwickler unter sich und sagen denen, was die
zu implementieren haben, aus Business Sicht. Gleichzeitig schimpfen die,
dass die Entwickler doch viel zu viel verdienen, obwohl sie "ja nur
Entwickler" sind. Davon hatte ich die Nase voll, auch darum habe ich den
Entwicklerjob an den Nagel gehängt.
IT Kenner schrieb:> Man lernt auch durch Programmierung abstraktes Denken.
Menschen sind kunterbunt verschieden, sie werden nicht nur durch das
System verschieden gemacht (dies trägt jedoch dazu bei). Aber auch dazu
gibt es heutzutage natürlich unterschiedliche Ansichten.
Im konkreten Kontakt mit einigen Personen konnte ich feststellen, dass
die Fähigkeit, Abstraktion zu erlernen, begrenzt ist. Wer dazu fähig
ist, kann den Umgang damit erlernen. Wer es nicht ist, fliegt bei der
Mathe am Anfang eines beliebigen Inf-Studiums raus. Mathe ist eine
Kernwissenschaft der Abstraktion.
(prx) A. K. schrieb:> Im konkreten Kontakt mit einigen Personen konnte ich feststellen, dass> die Fähigkeit, Abstraktion zu erlernen, begrenzt ist. Wer dazu fähig> ist, kann den Umgang damit erlernen. Wer es nicht ist, fliegt bei der> Mathe am Anfang eines beliebigen Inf-Studiums raus. Mathe ist eine> Kernwissenschaft der Abstraktion.
Wohl war. Aber solche Leute die zu Beginn gleich raus gefolgen sind,
sind meist auch keine guten Entwickler. Wobei das was in der freien
Wirtschaft so programmiert ist, oft gar nicht so komplex ist. Gerade im
Konzern wird sehr industriell entwickelt, d.h. lieber ein paar Code
Zeilen mehr, dafür ist es einfacher zu lesen und warten, statt etwas mit
sehr wenigen Zeilen "elegant" zu lösen, dafür ist es schwerer zu lesen
für einen anderen Entwickler. Das Abstraktionslevel was für eine große
Mehrheit der Entwicklerjobs ausreichend ist, Bedarf meiner Meinung nach
definitiv keinem Uni Master.
Allerdings: es ist natürlich mit entsprechendem Studienabschluss
einfacher überhaupt mal in gute Firmen, vorallem Konzerne, rein zu
kommen. Aber der einfachere Weg ist ein duales Studium und wer sich
langfristig etwas weiter weg von der reinen Technik aufstellen möchte,
doch gleich Wirtschaftsinformatik.
IT Kenner schrieb:> Aber solche Leute die zu Beginn gleich raus gefolgen sind,> sind meist auch keine guten Entwickler.
Für was? Bei einer firmeninternen Webseite für Zeiterfassung sind die
Ansprüche nicht sonderlich hoch. Die Daten sind verständlich, der Umfang
der Daten verkraftet auch manchen Designfehler bei der Datenbank.
(prx) A. K. schrieb:> Für was? Bei einer firmeninternen Webseite für Zeiterfassung sind die> Ansprüche nicht sonderlich hoch. Die Daten sind verständlich, der Umfang> der Daten verkraftet auch manchen Designfehler bei der Datenbank.
Sagen wir mal, Entwicklung eines Webshops oder eines
Produktkonfigurators mit sehr vielen Daten. Ja da kommt es auch auf das
richtige DB Design an. Dafür braucht man eine gewisse Theorie, aber auch
Praxis, weil vieles hängt auch vom konkreten DB System ab. Mit reinem
Uni Theoriewissen stellt man damit noch längst keine produtive und
performante Software zum vernünftigen Preis auf die Beine.
IT Kenner schrieb:> Mit reinem Uni Theoriewissen stellt man damit noch längst keine> produtive und performante Software zum vernünftigen Preis auf die Beine.
Mit reinem Uni-Theoriewissen baut man auch keinen performanten
langlebigen Verbrennungsmotor, entwirft ein Sportstadion oder verteidigt
Julien Assange vor Gericht erfolgreich.
Aber man hat nach dem Studium wenigstens Grundwissen, um nicht so völlig
merkbefreit und ahnungslos wie Kurt Bindl rumzulaufen.
MaWin schrieb:> Aber man hat nach dem Studium wenigstens Grundwissen, um nicht so völlig> merkbefreit und ahnungslos wie Kurt Bindl rumzulaufen.
Anders ausgedrückt: Man ist schon derart vom System verbildet, dass man
meist nicht mehr in der Lage ist, sich vom Mainstream zu lösen. Und
daher die Wahrheit nicht mehr erkennen kann. Aus dieser Perspektive
betrachtet gibt es Probleme, die man überhaupt nur mit einer
gediegenen Portion Ahnungslosigkeit angehen kann (oder wird). ;-)
Dieter H. schrieb im Beitrag #6741226:
> generation z macht alles richtig
Und ich dachte, das sind alles kleine Elon Musks, die nur noch niemand
nach ihrer bahnbrechend hochtrabenden Idee gefragt hat, zumindest ist
die Kokainmenge dermassen explodiert, dass alle Loser ihr Näschen
besonders hoch tragen können.
https://www.google.com/amp/s/amp.n-tv.de/panorama/Kokain-erreicht-Europa-vor-allem-ueber-Belgien-article22271750.html
Beste Grundlage für Realitätsverlust a la A.K.
Dieter H. schrieb im Beitrag #6741226:
> generation z macht alles richtig
Und wenn diese alles in Scheiße geritten hat, fängt es mit der
Generation A(mit richtigen Ideen, Idealen und Tugenden) wieder an. Ein
Teufelskreis, den die Menschheit nicht beenden kann.
Scheint wohl ein Naturgesetz zu sein.
Dieter H. schrieb im Beitrag #6741226:
> wer heute noch studiert ist selber schuld. die leute machen heute> mit> bitcoin ihr geld und sparen sich 5-7 verschwendete lebenszeit. die> besten jahre einfach leben genießen. generation z macht alles richtig
Geld machen, das tut nur die Zentralkbank. Die Bitcoiner haben es nur
geschafft den dummen "Investoren" (eig. Spekulant welcher denkt er sei
Investor weil er Geld aus der Hand gibt) die Moneten abzuluchsen.
IT Kenner schrieb:> Allerdings: es ist natürlich mit entsprechendem Studienabschluss> einfacher überhaupt mal in gute Firmen, vorallem Konzerne, rein zu> kommen. Aber der einfachere Weg ist ein duales Studium und wer sich> langfristig etwas weiter weg von der reinen Technik aufstellen möchte,> doch gleich Wirtschaftsinformatik.
Was habt ihr alle mit eurem Wirtschaftinformatik? Das ganze ist doch nur
CRUD Apps schreiben, welche an Businessprozesse angepasst sind. Als
Informatiker hat man genug Grips dass man ein BWL oder VWL Buch
aufschlagen, lesen, und verstehen kann. (Und schon kann mit ein wenig
Arbeit das Wissen in Programmen umsetzen.) Hab ihr mal eine BWL oder VWL
Vorlesung im Studium besucht? Da lernt man doch nichts was von Belang
ist, sondern es sterben noch Gehirnzellen ab.
T. W. schrieb:> Was habt ihr alle mit eurem Wirtschaftinformatik?
Den Ton anzugeben bringt erwiesenermaßen mehr Gehalt und man ist weniger
ersetzbar als ein simpler Kodiersklave. Studieren muss man dazu
natürlich nicht, aber man muss seine Karriere rechtzeitig auf die
entsprechende Bahn lenken.
Weich W. schrieb:> T. W. schrieb:>> Was habt ihr alle mit eurem Wirtschaftinformatik?>> Den Ton anzugeben bringt erwiesenermaßen mehr Gehalt und man ist weniger> ersetzbar als ein simpler Kodiersklave. Studieren muss man dazu> natürlich nicht, aber man muss seine Karriere rechtzeitig auf die> entsprechende Bahn lenken.
musst ja auch kein Kodiersklave werden. Oder ist man bereits einer wenn
man einen uc proggen musst? ich weiß ja nicht in welchem jahrhundert du
lebst aber die tendenz ist ganz klar vom programmieren weg hin zur
modell basierten softwareentwicklung und zusammensuchen und -klatschen
bereits vorhandener bibliotheken. Das Konzeptionelle (Algorithmen,etc.)
steht da wo ich arbeite im Vordergrund. Aber vielleicht kann das dann
doch nicht jeder. Weil da muss man ja dann tatsächlich auch Mathe
können. und schwups sind 80% der infs und ings raus.
Dieter H. schrieb:> ich weiß ja nicht in welchem jahrhundert du> lebst aber die tendenz ist ganz klar vom programmieren weg hin zur> modell basierten softwareentwicklung und zusammensuchen und -klatschen> bereits vorhandener bibliotheken.
Das klingt jetzt nicht unbedingt besser.
Weich W. schrieb:> Dieter H. schrieb:>> ich weiß ja nicht in welchem jahrhundert du>> lebst aber die tendenz ist ganz klar vom programmieren weg hin zur>> modell basierten softwareentwicklung und zusammensuchen und -klatschen>> bereits vorhandener bibliotheken.>> Das klingt jetzt nicht unbedingt besser.
ja jetzt musst du um deinen job bangen
T. W. schrieb:> Was habt ihr alle mit eurem Wirtschaftinformatik? Das ganze ist doch nur> CRUD Apps schreiben, welche an Businessprozesse angepasst sind. Als> Informatiker hat man genug Grips dass man ein BWL oder VWL Buch> aufschlagen, lesen, und verstehen kann. (Und schon kann mit ein wenig> Arbeit das Wissen in Programmen umsetzen.) Hab ihr mal eine BWL oder VWL> Vorlesung im Studium besucht? Da lernt man doch nichts was von Belang> ist, sondern es sterben noch Gehirnzellen ab.
Damit wird Geld verdient.
Weich W. schrieb:> Den Ton anzugeben bringt erwiesenermaßen mehr Gehalt und man ist weniger> ersetzbar als ein simpler Kodiersklave. Studieren muss man dazu> natürlich nicht, aber man muss seine Karriere rechtzeitig auf die> entsprechende Bahn lenken.
Richtig!
Es ist nun mal so, ich finde das auch nicht toll, aber gerade aus
Managersicht sind Entwickler häufig leider eher eine Zuarbeiter, die
nach der Pfeife des Managers zu tanzen haben. Dann wird man lieber
selbst Manager, verdient besser, hat den sicherern Job und muss sich
nicht ständig in irgendwelche neuen Frameworks, Features,
Entwicklungsumgebungen und sonstigen Tools einarbeiten. Als Manager
braucht man nicht unbedingt der Beste in theoretischer Informatik
gewesen zu sein, da bringt angewandte Wirtschaft erheblich mehr und ist
auch noch viel einfacher.
Lustig in der IT wird auch bald noch die Siliziumwand werden.
Und das Softwaredilemma zeigt sich am bestem am Allerweltsbetriebssystem
Windoof.
Tolle Abhängigkeiten und wenn die IT wegen Lieferschwierigkeiten,
Personal- und Rohstoffmangel einklappt, klappt bisschen später die
mittlerweile komplett auf IT-Fundament gebaute Gesellschaft zusammen. Da
braucht es dann keinen Terminator-Aufstand mehr für Judgement Day.
Merkels Diener schrieb:>> Die Grundlagen, in Mathematik (LineareAlgebra+Analysis+Statistik,>> numerische und symbolische), Algorithmen (O-Notation, NP-schwer,>> Halteproblem) und ggf. E-Technik mit Nachrichtentheorie (Maxwell,>> Shannon, Hamming) etc.>> Fehlt dem Fachinformatiker alles.>> Es gibt bundesweit wahrscheinlich Stellen im einstelligen Bereich, wo> man solches Wissen überhaupt braucht.
Genau das ist das "Problem"!
Ein studierter Informatiker kann das alles, bzw. hat das mal alles
gelernt, Prüfungen abgelegt, seinen Master in so einem Themengebiet
geschrieben.
Was braucht er in der Praxis?
Oftmals reicht dafür eine normale 2-jährige Ausbildung.
Ich mal wieder schrieb:> Merkels Diener schrieb:>>> Die Grundlagen, in Mathematik (LineareAlgebra+Analysis+Statistik,>>> numerische und symbolische), Algorithmen (O-Notation, NP-schwer,>>> Halteproblem) und ggf. E-Technik mit Nachrichtentheorie (Maxwell,>>> Shannon, Hamming) etc.> Was braucht er in der Praxis?
Praxis ist das, was man sucht und wofür man sich ausbildet.
Wenn man eine mehrjährige Uni-Ausbildung für Embedded System Design (wie
oben aufgeführt) hat, dann sollte man sich auch einen Job in diesem
Bereich suchen. Und Geduld und Ambitionen mitbringen, denn einem, der
von sich behauptet "Ich kann, was ich lernen musste und es hat mir
keinen Spaß gemacht" wird man nicht an ein Verantwortungs- und
anspruchsvolle Thema setzen, was womöglich voraussetzt, das man sich
Grundlagen aus anderen Fachgebieten als dem Studioerten 'drauf schafft'.
> Oftmals reicht dafür eine normale 2-jährige Ausbildung.
Ja wahrscheinlich, für den Job vom Danisch (Sicherheitsschulungen
halten) wäre eine Grundausbildung mit vertieften Linux/Unix Kenntnissen
auch ausreichend, da brauchte es keinen gescheiterteten
Promotionsversuch oben drauf.
Ich mal wieder schrieb:> Oftmals reicht dafür eine normale 2-jährige Ausbildung.
Sagen wir mal ein Bachelor oder ein duales Studium und "learning on the
job" reicht wirklich für 90+x % der Jobs locker aus. Bei vielem reicht
auch entsprechendes Talent, eine 3 jährige Ausbildung und learning on
the job. Nicht bei allen, versteht sich. Aber gerade in der IT kenne ich
Freelancer mit allen möglichen Hintergründen. Vom Dr.rer.nat bis zum
Schlosser, welcher als Quereinsteiger und Autodidakt sich selbst das
Wissen angeeignet hat, wo beide am selben Projekt Hand in Hand arbeiten
und sogar der Dr. den Ex-Schlosser manchmal um Rat fragt.
Abri♻♻birne schrieb im Beitrag #6741628:
> Informatik und Studium? warum wollt Ihr unbedingt so viel Zeit> verschwenden, 1-2 Privatprojekte bringen euch weiter als 6 Semester> Bankdrücken 🍄
Das entspricht ungefähr der Qualität aktueller Software.
Im Kern faul, zusammengeflickt, tausende von bugs, an den Bedurfnissen
der Bediener konsequent vorbei gehend, es wird nicht das technisch
sinnvolle sondern das modisch neueste gemacht.
Selbst bei eBay hakt es vorne und hinten, vorne jede Woche neu hinten
der nicht mehr richtig angebundene alte Zustand, mobil anders als auf
Desktop, und eBay ist sicher finanzstark und bemüht, die meisten anderen
sind noch schlechter
Nicht druckbar, nicht speicherbar, nicht reformatierbar, ignorieren
Zoomfaktoren, strotzen vor megabytes an Spionagecode, per GPRS sowieso
nicht mehr darstellbar obwohl der Inhalt gerade mal 1k ausmacht.
Obwohl ich WebSeiten nicht als höchste Kunst der Informatik ansehe, ist
ihr desolater Zustand nur die Spitze des Eisbergs.
Es wäre dringendst an der Zeit, erst mal alle Softwarebastler in eine
rigorose Ausbildung zu stecken.
MaWin schrieb:> Obwohl ich WebSeiten nicht als höchste Kunst der Informatik ansehe, ist> ihr desolater Zustand nur die Spitze des Eisbergs.>> Es wäre dringendst an der Zeit, erst mal alle Softwarebastler in eine> rigorose Ausbildung zu stecken.
Aber genau das ist es ja! sowas lernt man besonders an der Uni nicht
wirklich. Da geht es viel mehr um Theorie. Daher ist eine praktische
Ausbildung, ein duales Studium und vorallem viel Praxis wichtig.
IT Kenner schrieb:> Da geht es viel mehr um Theorie.
Die sagt z.B.:
Ein gutes Programm ist ein Programm an dem man nichts mehr weglassen
kann ohne dass es seine Funktion (auch in Fehlerbehandlung) verliert.
Man traded space vs. speed, aber niemals baut man mehr Befehle (die vom
Prozessor auszuführen sind um die Aufgabe zu lösen) ein weil man zu faul
ist.
Zumindest ist das der anzustrebende Zustand.
Wird aber von aktuellen Softwarebastlern rigoros abgelehnt, meist mit
'Erweiterbarkeit', 'Wartungsfreundlich' oder 'Übersichtlichkeit'
weggelogen, dabei ist nichts übersichtlicher, wartungsfreundlicher und
besser erweiterbar als ein optimales Programm.
MaWin schrieb:> Selbst bei eBay hakt es vorne und hinten, vorne jede Woche neu hinten> der nicht mehr richtig angebundene alte Zustand, mobil anders als auf> Desktop, und eBay ist sicher finanzstark und bemüht
Weißt du überhaupt, wieso eBay, Amazon und Co so "scheiße" aussehen?
Weil so am meisten gekauft wird.
Jede Änderung muss dort genauestens geplant werden, denn wenn ein Knopf
eine minimal andere Größe oder Farbe bekommt, kann das Hunderttausende
Dollar Umsatzverlust bedeuten. Das hat schon alles seinen Sinn.
Merkels Diener schrieb:> kann das Hunderttausende Dollar Umsatzverlust bedeuten.
Und warum bestehen die Seiten dann nur aus Entscheidungen, die tausend
Mal hunderttausende Umsatzverlust bedeuten ?
Bei eBay geht wenigstens noch (Betonung liegt auf noch) die Suche, die
ist seit Anbeginn an auch nicht verändert worden sondern mit Klammern
und Minus und tauglichen Synonymen immerhin funktional, bei Ali und
Amazon gibt es gleich gar keine brauchbare Suche.
Das Problem ist: wir werden von Idioten regiert. Marketingfuzzies im
Kokainrausch.
MaWin schrieb:> Ein gutes Programm ist ein Programm an dem man nichts mehr weglassen> kann ohne dass es seine Funktion (auch in Fehlerbehandlung) verliert.
Das ist in der Theorie vielleicht so. Nicht aber in der Praxis. Da ist
es manchmal besser, wenn man ein paar Zeilen Code mehr hat, dafür ist es
viel einfacher verständlich, wenn nach 4 Jahren ein ganz anderer
Entwickler mal da drauf schaut, weil etwas angepasst werden muss. In
Softwareprojekten ist regelmässig die Wartung und Weiterentwicklung der
grösste Kostenblock wenn man die Kosten über den gesamten Lebenszyklus
betrachtet.
Merkels Diener schrieb:> eißt du überhaupt, wieso eBay, Amazon und Co so "scheiße" aussehen?> Weil so am meisten gekauft wird.> Jede Änderung muss dort genauestens geplant werden, denn wenn ein Knopf> eine minimal andere Größe oder Farbe bekommt, kann das Hunderttausende> Dollar Umsatzverlust bedeuten. Das hat schon alles seinen Sinn.
Ja richtig. Da ist jeder Button durch dacht und teils liegt die Anzeige
ja auch am Endgerät und am Browser. Normalerweise werden solche Seiten
so optimiert, dass sie mit den gängigsten Browsern am Meisten Umsatz
generieren.
MaWin schrieb:> Und warum bestehen die Seiten dann nur aus Entscheidungen, die tausend> Mal hunderttausende Umsatzverlust bedeuten ?
Das denkst du. Glaubst du, es wird umsonst jede Mausbewegung und jeder
Klick getrackt? Das ist alles bis ins letzte Detail durchgeplant.
Merkels Diener schrieb:> Das denkst du. Glaubst du, es wird umsonst jede Mausbewegung und jeder> Klick getrackt? Das ist alles bis ins letzte Detail durchgeplant
Von Idioten.
Die merken nicht mal, wenn Seiten schnell verlassen werden bzw. nicht
bedient werden weil sie nicht funktionieren.
Es wird getrackt auf Teufel komm raus, aber es werden nicht die
richtigen Schlussfolgerungen gezogen.
Kein Wunder, keiner ist mehr von der Realität der Menschen entfernt und
hat weniger know how über die menschliche Psyche als ein Informatiker.
MaWin schrieb:> Kein Wunder, keiner ist mehr von der Realität der Menschen entfernt und> hat weniger know how über die menschliche Psyche als ein Informatiker
Das machen keine Informatiker, sondern Data Scientists zusammen mit
Psychologen. Zumindest bei den großen Firmen.
Abri♻♻birne schrieb im Beitrag #6741628:
> Informatik und Studium? warum wollt Ihr unbedingt so viel Zeit> verschwenden, 1-2 Privatprojekte bringen euch weiter als 6 Semester> Bankdrücken 🍄
klar in Bastelbuden schon
Im Kotzzern aber zählt das Papier, aber da will man auch nur Papier
schieben bis 45 und dann nachher Geld arbeiten lassen, während man in
Kneipe die youngstars faltet...
Dipklom Ingnööhr schrieb:> Im Kotzzern aber zählt das Papier, aber da will man auch nur Papier> schieben bis 45 und dann nachher Geld arbeiten lassen, während man in> Kneipe die youngstars faltet...
Ja im Konzern da braucht man ein gewisses Papier um da rein zu kommen.
Der Beste Weg ist heutzutage meist ein duales Studium.
IT Kenner schrieb:> Ja im Konzern da braucht man ein gewisses Papier um da rein zu kommen.> Der Beste Weg ist heutzutage meist ein duales Studium.
Das war mal so. Ich als Halbautodidakt hätte in einer Rheinmetalltochter
anfangen können, bei der Bewerbung habe ich nicht mal Zeugnisse mit
angegeben nur drei Referenzen und die waren a) nicht aktuell und b) nur
am Rande mit der Stelle zu tun, trotzdem bekam ich ein Zusage. Laut
Aussage des Entwicklungsleiters war was sich sonst so beworben hat alles
dabei: Promovierte, Master bis hin zu Fachinformatikern aber alle
unbrauchbar, überstanden alle nicht das zweite Vorstellungsgespräch, da
zeigt sich dann halt wer wirklich was kann was für die Stelle gefragt
ist oder nur auf dem Papier qualifiziert ist.
Nachweislich komplexe Software termingerecht zu liefern ist halt was
anderes als Übungszettel mit Beweisen zur Mikrorekursion
zusammenzuschmieren.