Heizstrahler Schalterkontakt brennt fest

OP #6766473
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Hi,

ich habe einen 2000 Watt Heizstarhler über einen Aufputzschalter 
angechlossen.
Das lief nun auch lange gut, doch nun ging es nicht mehr auszuschalten.

Habe den Schalter geöffnet, Kontakt fest gebrannt.

Schalter AC 230V / 16A angabe.

Heizstrahler ist eine beschichtete Halogenröhre. Ich schätze sie hat 
einen einschaltstrom wie eben auch eine Glühlampe, ca. 10-Fach im ersten 
Moment.

Was kann ich machen damit mir der Schalter nicht wieder fest brennt? 
Einschaltstrombegrenzung, fällt mir ein, aber gibt es da vielleicht eine 
einfache Lösung ohne viel drum rum?

Danke
DS
Gast #6766639
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Harald W. schrieb:
> Der Einschaltstrom liegt also eindeutig deutlich höher als für
> den Schalter zulässig. Verwende einen passenden Schalter.

eindeutig ... oder ... deutlich?

Das ein Schalter kaputt geht, ist normal. Und wie schon oben, 8,- 
Euronen sind vertretbar für x-Schaltspiele.
Gast #6766706
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Nanu? schrieb:
> Eigentlich sollte jeder Lichtschalter doch so gebaut sein, dass er jeden
> Einschaltstrom verträgt, bei dem der Leitungsschutzschalter noch nicht
> auslöst?

Andererseits hat kein normaler Mensch Lampen mit 3500 Watt an der Decke 
hängen. Wenn Material-Sparen den Profit steigert, dann wird gespart.

Ich meine: Du kaufst dir ja auch nicht einen Linienbus für die Familie, 
wenn ein PKW genügt.
OP #6767023
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Hi,

danke für die Antworten. Der Schalter hat rund 10 bis 15 Schaltspiele 
gehalten. Also 2x im Jahr den Schalter wechseln ist keine Lösung.
Knapp 100A sind natürlich eine heiße Kiste.

Muss ich wohl doch basteln, ich könnte ggf. ein Schütz nehmen, aus der 
Bastelkiste. Lieber wäre mir etwas dass in eine kleine Abzweigdose 
passt.

https://www.amazon.de/Unitec-41748-uniTEC-Einschaltstrombegrenzer/dp/B003BIEQIU#

Viel ist ja nicht drauf:

https://www.tubeland.de/product_info.php?products_id=76

Gruß
DS
Gast #6767075
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Interessant...

ein LS-Schutzschalter verträgt für 10 Sekunden den 10 Fachen Nennstrom. 
Ein Lichtschalter geht dann nach 10 Schaltspielen kaputt.

Das sind doch alles DIN-Normen. Warum sprechen sich die Leute, die 
Normen für Sicherungen und Normen für Lichtschalter zusammen stellen 
nicht ab?
OP #6767103
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Nanu? schrieb:
> LS-Schutzschalter verträgt für 10 Sekunden

hier gucken:

https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=&ved=2ahUKEwi7pvH1-PnxAhUDg_0HHW_pCXIQFjAMegQIKxAD&url=https%3A%2F%2Fwww.hager.de%2Ffiles%2Fdownload%2F0%2F24101272_1%2F0%2FDE_20DE0001_TECHNIK_LEITUNGSSCHUTZSCHALTER.PDF&usg=AOvVaw1p52gHp42k9OW5ZDe-Z_PK

Ist keine Pauschale, hängt von dem LS ab.

So wie ich das sehe komme ich nicht um einen Anlaufschutz rum, wenn ich 
kein Schütz verbauen möchte.

Hat jemand einen Tip/Empfehlung für mich.

Danke
Gast #6767111
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Ben B. schrieb:
> Kleines Halbleiterrelais wenn man für sowas Platz findet, und dieses mit
> dem Schalter schalten.

Das ist aber nicht VDE, bzw GS konform. Es muss ein mechanicher 
Schaltkontakt vorhanden sein, der den Strom zuverlässig trennt.
Ein Halbleiter /SSD allein isz nicht zulässig.
Gast #6767117
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Hmmm...

Ein Bekannter macht Trockenbau. Der hat einen 2000 Watt Scheinwerfer. 
Angeblich als Beleuchtung, aber in Wirklichkeit ist das seine Heizung.

Der benutzt keine Lichtschalter. Sein Mammutscheinwerfer hat einen 
eigenen Schalter.
Gast #6767131
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Thomas S. schrieb:
> Das ist aber nicht VDE, bzw GS konform. Es muss ein mechanicher
> Schaltkontakt vorhanden sein, der den Strom zuverlässig trennt.

Bla bla bla, von dieser "Vorschrift" wissen viele Gerätehersteller 
nichts.

Dennis S. schrieb:
> Hat jemand einen Tip/Empfehlung für mich.

Ich hätte da eine Idee ins Unreine: In Reihe zum Netzschalter kommt ein 
SSR. Die Ansteuerung wird um 100ms verzögert. Also Schalter an, aber das 
SSR legt die Last erst drauf, wenn der Kontakt bereits ein paar ms 
geschlossen ist.
#6767214
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Ich denke es ist am sinnvollsten einfach den Schalter zu tauschen. 
Vielleicht nicht gerade den Billigsten (hächel 16A) nehmen.
Natürlich kannst Du eine Menge anderer Lösungen finden, eins haben die 
aber gemeinsam: Es wird viiiiiel teurer. Ein einfacher Ersatzschalter 
fällt dazu verglichen, in die Kategorie: Kost' fast nix.
(Firma: Funkenflug Industries) #6767223
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Man könnte ja auch einen Schalter mit Vorkontakten benutzen, oder falls 
es nur um den Einschaltstrom geht reicht ein einfacher Schalter. Damit 
macht man die galvanische Trennung falls gefordert und den eigentlichen 
Laststrom schaltet ein Halbleiterrelais kurz zeitverzögert oder (dann 
mit Vorkontakt) beim Abschalten kurz vor dem Öffnen der mechanischen 
Kontakte. Dadurch würde der Schalter immer nur lastlos betätigt.
Beitrag #6767251 wurde von einem Moderator gelöscht.
OP #6767318
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Lothar M. schrieb:
> Den Kalt-Widerstand kann man ganz einfach messen.

2,9 Ohm, wenns hilft.

Ben B. schrieb:
> Man könnte ja auch einen Schalter mit Vorkontakten benutzen

Ich würde gern bei der schalterreihe bleiben, da alles lange montiert 
ist, und zusammen passt. Da würde ich doch eher ein Schütz nehmen.

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Wenn der Heizstrahler wie üblich mehrere Heizelemente hat

leider nicht :-)

Gruß
DS
OP #6767337
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Ben B. schrieb:
> Tja, die eierlegende Wollmilchsau gibt's leider noch nicht

? Das verstehe ich nicht.

Ich habe für mich zwei Lösungen die funktionieren würden hier 
mitgenommen:

A) Schütz
B) Anlaufsteuerung, Widerstand nach kurzer Zeit brücken

ohne etwas am Strahler oder am Schalter verändern zu müssen.

Und ich weiß nun dass ich, wenn ich Schalter und Strahler behalten 
möchte, eine der beiden wohl benötige. Schaue mich gerade schon um was 
ich schneller untergebracht bekomme in dem Abzweigkasten.

Gruß
DS
OP #6767403
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Als nächstes kommt dann ein Austausch des Sicherungsautomaten

3x C16A mit außen FI. Warum immer gleich so negativ? Läuft doch alles 
schon lange. Nur der Schalter leidet eben. Seit jetzt nicht mehr. Nun 
mit Schütz, schnellste und einfachste Lösung.

ge-nka schrieb:
> Für 32€ und 16A Nennstrom, ist laut Datenblatt:

Hässlich :-), aber danke für den Tip. :-)

Gruß
DS

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