Hallo,
neuerdings wird man auf jedem Kassenbon (Supermarkt, Tanke, Apotheke)
gleich mit mehreren Zeilen HEX-Zeichen beglückt. Was soll ich damit
anfangen?
Oder ist mir entgangen, dass man neuerdings mit HEX unterschreibt?
Viele Grüße
DB4C7A3F26B12304C876AC42B0D3FE67836249B0E4981D8A6C69DE1F3B7C33EA7F0D0A
Damian R. schrieb:> neuerdings wird man auf jedem Kassenbon (Supermarkt, Tanke, Apotheke)> gleich mit mehreren Zeilen HEX-Zeichen beglückt. Was soll ich damit> anfangen?
Dir sind die letzten Jahre des Gejammers des (Klein)Einzelhandels über
die neue Bonpflicht wirklich völlig entgangen? Der Hexcode ist genau der
Sinn dahinter.
Damian R. schrieb:> Hallo,>> neuerdings wird man auf jedem Kassenbon (Supermarkt, Tanke, Apotheke)> gleich mit mehreren Zeilen HEX-Zeichen beglückt. Was soll ich damit> anfangen?>> Oder ist mir entgangen, dass man neuerdings mit HEX unterschreibt?>> Viele Grüße> DB4C7A3F26B12304C876AC42B0D3FE67836249B0E4981D8A6C69DE1F3B7C33EA7F0D0A
So!
Und jetzt kann ich damit deine Karte hacken!
Andreas B. schrieb:> Lernen, das zu lesen. Wozu bist Du hier in einem Mikrocontrollerforum?
Damit er z.B sehen kann, das jeder hier min 80K Brutto im Jahr hat
Georg A. schrieb:> Dir sind die letzten Jahre des Gejammers des (Klein)Einzelhandels über> die neue Bonpflicht wirklich völlig entgangen?
Der Morgengruß des Kaufmanns ist die Klage.
● Des I. schrieb:> Und jetzt kann ich damit deine Karte hacken!
Karte, was das ist für neumodisches Teufelszeuch?
Ich zahle mit bunt bedrucktem Papier und runden Metallscheiben.
Damian R. schrieb:> Karte, was das ist für neumodisches Teufelszeuch?> Ich zahle mit bunt bedrucktem Papier und runden Metallscheiben.
Mit Karte zahlen die Rentner. Ich zahle per Handy.
Cyblord -. schrieb:> Damian R. schrieb:>> Karte, was das ist für neumodisches Teufelszeuch?>> Ich zahle mit bunt bedrucktem Papier und runden Metallscheiben.>> Mit Karte zahlen die Rentner. Ich zahle per Handy.
Wenn Du im wahren Leben genauso arrogant auftrittst, wirst Du noch vor
dem Eintritt ins Rentenalter erschlagen.
Damian R. schrieb:> Karte, was das ist für neumodisches Teufelszeuch?
Das nutzt der moderne Mensch, damit finstere Mächte jederzeit wissen,
was wer, wann, wo, wie oft und wie viel kauft. Denn der moderne Mensch
will heute alles teilen - auch mit finsteren Mächten.
● Des I. schrieb:> das sind Zylinder!
Also ich machte bisher immer U-Scheiben unter meine Schrauben.
Der Begriff U-Zylinder ist mir nicht geläufig.
Cyblord -. schrieb:> Mit Karte zahlen die Rentner. Ich zahle per Handy.
Na hoffentlich ist mal im entscheidenden Moment der Akku platt oder das
Ding kackt ab. Dann kannst du den Einkaufswagen stehen lassen. Und nein,
ich leihe dir kein Bargeld. Du darfst am Wochenende am Daumen lutschen.
Mark S. schrieb:> Wenn Du im wahren Leben genauso arrogant auftrittst, wirst Du noch vor> dem Eintritt ins Rentenalter erschlagen.
Falls sich bis dahin seinen Kopf noch an der vorgesehen Stelle befindet.
Da habe ich allerdings ernsthafte Zweifel.
Harry U. schrieb:> Na hoffentlich ist mal im entscheidenden Moment der Akku platt oder das> Ding kackt ab. Dann kannst du den Einkaufswagen stehen lassen. Und nein,> ich leihe dir kein Bargeld. Du darfst am Wochenende am Daumen lutschen.
Ach Gottchen an sowas musst du dich schon hochziehen? Hoffen dass mein
Akku leer ist oder mein Handy sich aufhängt. Wie arm ist das? Aber keine
Sorge, das wird nicht passieren.
Außerdem frage ich mich, wo ich geschrieben habe, ich hätte keine Karten
oder kein Bargeld dabei. Wo liest du das oder hast du dir das
ausgedacht?
Cyblord -. schrieb:> Mit Karte zahlen die Rentner. Ich zahle per Handy.
Und wenn du wirklich hipp wärst würdest du das Ereignis auch noch in
Echtzeit in ein halbes Dutzend Social Media Kanäle posten.
;)
Harry U. schrieb:> ● Des I. schrieb:>> das sind Zylinder!>> Also ich machte bisher immer U-Scheiben unter meine Schrauben.> Der Begriff U-Zylinder ist mir nicht geläufig.
das ist dann ja auch ein Rohr.
-ein ganz kurzes
● Des I. schrieb:> Sven L. schrieb:>> Der korrekte Begriff heisst: Kassensicherungsverordnung.>>>> https://de.wikipedia.org/wiki/Kassensicherungsverordnung>> weil der Dorfbäcker ja auch so ein asozialer> Steuerflüchtling zu werden droht.
Wieso sollte er das nicht? Gerade im Kleinen kann man recht unauffällig
sowas machen, weils halt kaum Kontrollen gibt.
Ob ein riesiger Bon dieses Problem löst würd ich aber auch eher
bezweifeln.
>Weiterhin gilt: Gemäß oben genanntem BMF-Schreiben ist von einer Meldung nach §
146a Absatz 4 AO bis zum Einsatz einer elektronischen Übermittlungsmöglichkeit
abzusehen. Der Zeitpunkt des Einsatzes der elektronischen Übermittlungsmöglichkeit
wird im Bundessteuerblatt Teil I gesondert bekannt gegeben.<
Digitalisierung in Schland: Wir melden uns, sobald das Fax angeschlossen
ist und der Praktikant eine Vorlage für den Antrag auf der
Schreibmaschine getippt hat. Das kann noch dauern. Wir haben erst im
November 2010 von dieser Umstellung erfahren.
Muhaha Danke für den Lacher und eine gute Nacht
Sg
Cyblord -. schrieb im Beitrag #6773472:
> Ganz ehrlich: JA! In jedem Laden in dem Bargeld umgesetzt wird, wird> hinterzogen. Ist einfach so. Auch und gerade in Bäckern, Metzgern und> Dönerbuden.
Das habe ich auch schon in einem größeren Supermarkt erlebt. Ob da "nur"
am Finanzamt vorbei oder aber direkt in die Tasche des Kassierers
gearbeitet wurde, mag ich nicht einschätzen.
Percy N. schrieb:> Das habe ich auch schon in einem größeren Supermarkt erlebt. Ob da "nur"> am Finanzamt vorbei oder aber direkt in die Tasche des Kassierers> gearbeitet wurde, mag ich nicht einschätzen.
Ich kenne ein paar Inhaber persönlich und meistens läuft das auf
Anweisung. Natürlich klauen Angestellte auch oft wo es geht. Ist dann
aber ein anderes Thema.
Allerdings darf man diese Dinge hier nicht schreiben. Die Leute hier
fragen sich, wozu die Kassenzettelorgie, warum beim Bäcker usw.
Aber die Antwort darf man nicht geben. Weil in der Welt der Mods stimmt
das alles nicht.
Cyblord -. schrieb:> Natürlich klauen Angestellte auch oft wo es geht. Ist dann aber ein> anderes Thema.
Eine Tante von mir hatte früher (bis ca 1970 oder so) einen kleinen
Laden, Modell Tante Emma. Wenn sie selbst anwesend war oder gar
kassierte, waren die Umsätze regelmäßig etwa doppelt so hoch, wie wenn
die Angestellten allein waren. "Zum Ausgleich" traten
Inventurfehlbestände auf, die selbst in einem Selbstbedienungsladen
schwer zu erklären gewesen wären. Statt einer Registrierkasse gab es ein
Kassenbuch ...
Ein Freund von mir betrieb einen Imbiss, auch schon mehr als 30 Jahre
her. Da war es ähnlich, die Umsätze waren nur halb so hoch, wenn er
nicht da war. Wie erklärt man das? Klar, die Angestellten haben ihre
eigenen Würste und ihre eigene Cola mitgebracht und verkauft. Ergo war
Freund immer anwesend, wenn es ging.
EDIT/Nachtrag: Auf diese Weise gab es nicht einmal verdächtige
Inventurfehlbeträge.
Cyblord -. schrieb:> Percy N. schrieb:>> Das habe ich auch schon in einem größeren Supermarkt erlebt. Ob da "nur">> am Finanzamt vorbei oder aber direkt in die Tasche des Kassierers>> gearbeitet wurde, mag ich nicht einschätzen.>> Ich kenne ein paar Inhaber persönlich und meistens läuft das auf> Anweisung. Natürlich klauen Angestellte auch oft wo es geht. Ist dann> aber ein anderes Thema.
Steuerhinterziehung läuft an sich immer auf/mit Anweisung, sobald
Angestellte ins Spiel kommen, das andere nennt sich schlicht Diebstahl.
Und beides geht bis in die organisierte Bandenkriminalität.
Wenn ein Angestellter einen Diebstahl, Unterschlagung, etc. begeht oder
begünstigt, der aber den Inhaber nicht begünstigt, sondern ebenso
schädigt, entsteht prinzipiell dadurch auch ein Steuerschaden, wird aber
(i.d.R. ?) nicht (extra) verfolgt, weder vom Gericht noch vom FA.
Zumindest nach meinen Erfahrungen aus Beobachtung entsprechender
Prozesse.
> Allerdings darf man diese Dinge hier nicht schreiben. Die Leute hier> fragen sich, wozu die Kassenzettelorgie, warum beim Bäcker usw.> Aber die Antwort darf man nicht geben. Weil in der Welt der Mods stimmt> das alles nicht.
Wieso nicht?
Ich selber hatte damit noch keine Probleme hier und diverses gepostet
und ebenso auch reichlich entsprechende Kommentare von anderen Usern
gelesen.
Ralf X. schrieb:> Wieso nicht?
Wo ist denn wohl der Beitrag, auf den ich 15:44 geantwortet hatte?
Erstaunlicherweise steht der Rest des Threads seither noch da; es gab
schon Fälle, in denen diese Beiträge als "Antwort auf gelöschten
Beitrag" gelöscht wurden, was bekanntlich augrund der imaginären Teils
der virtuellen Ergänzung der Nutzungsbedingungen zulässig ist ...
Percy N. schrieb:>> Wieso nicht?>> Wo ist denn wohl der Beitrag, auf den ich 15:44 geantwortet hatte?
Eben. Dieser Beitrag wurde gleich zwei mal gelöscht.
Habe jetzt endlich herausgefunden für was die Codes sind.
Das sind Geheiminformationen für die Leute die von der Galactica auf
der Erde sind, die kann er dan mit seinem Scanner am Arm einlesen. :-D
● Des I. schrieb:> weil der Dorfbäcker ja auch so ein asozialer> Steuerflüchtling zu werden droht.
Immerhin hat sich nach Jahrzehnten CumEx nun der BGH doch noch darauf
verständigt, dass der Milliarden-Griff der Superreichen in die
Staatskasse verboten war. Wer hätte auch das gedacht, damit konnte
wirklich niemand rechnen.
Selbstverständlich muss man nun den Dorfbäcker auch hart an die Kandare
nehmen, denn der könnte ja mal 'ne Brezel so durchreichen. Und DAS geht
ja mal gar nicht. Da droht gleich der Untergang des Abendlandes.
Gustav K. schrieb:> ● Des I. schrieb:>> weil der Dorfbäcker ja auch so ein asozialer>> Steuerflüchtling zu werden droht.>> Immerhin hat sich nach Jahrzehnten CumEx nun der BGH doch noch darauf> verständigt, dass der Milliarden-Griff der Superreichen in die> Staatskasse verboten war.
Hälst Du nichts von der Gewaltenteilung in DE und der Organisation
unserer Justiz, wozu auch der Instanzenweg gehört?
Wann ist der BGH bzgl. Cum-Ex angerufen worden?
Im Frühjahr 2020 wurde das erste grössere Urteil im Rahmen der
Cum-Ex-Geschäfte am LG Bonn gesprochen, die Verurteilten legten dagegen
Revision vor dem BGH ein.
Wann hätte in Deinen Augen der BGH etwas in Bezug zu Cum-Ex entscheiden
sollen?
Vor einem Urteil im Instanzenweg und ohne Anrufufung?
Ggf. sogar vor den Ermittlungen und Feststellung der Beteiligten?
So einfach mal Wildwest?
> Wer hätte auch das gedacht, damit konnte> wirklich niemand rechnen.
Warum nicht?
> Selbstverständlich muss man nun den Dorfbäcker auch hart an die Kandare> nehmen, denn der könnte ja mal 'ne Brezel so durchreichen. Und DAS geht> ja mal gar nicht. Da droht gleich der Untergang des Abendlandes.
Nö, der Untergang des Abendlandes droht nicht gleich.
Aber dass man Steuern erhebt und auch eintreibt, ist je nach Gebiet,
etc. seit Jahrtausenden der Fall.
Und ebensolange ist bekannt, dass viele Steuerschuldner lieber weniger
bezahlen/abgeben, als sie müssten.
Also wird seit "Ewigkeiten" in gewissen Grenzen geschaut, wieweit die
Angaben/Aufzeichnungen der Steuerzahler ihre Richtigkeit haben.
Und das wurde im Laufe der Zeit immer wieder den technischen
Möglichkeiten angepasst.
Überall auf der Welt.
Der arme Dorfbäcker mit Handkasse muss(te) übrigens gar nichts ändern.
Der darf weiterhin auf Barzahlung bestehen und das Geld in einen
Schuhkarton schmeissen, abends zählen und in sein Kassenbuch eintragen.
Was er nicht darf, ist eine elektronische Kasse zu führen, die nur
temporär nach Lust und Laune benutzt wird.
Percy N. schrieb:> Ralf X. schrieb:>> Wieso nicht?>> Wo ist denn wohl der Beitrag, auf den ich 15:44 geantwortet hatte?
Ansonsten bist Du doch ein so ein phantastischer Wortklauberer, aber
wenn das grad mal nicht in den Kram passt, ist Dir auch jede Verdrehung
gerade recht?
Cyblord -. schrieb:> Allerdings darf man diese Dinge hier nicht schreiben. Die Leute hier> fragen sich, wozu die Kassenzettelorgie, warum beim Bäcker usw.> Aber die Antwort darf man nicht geben. Weil in der Welt der Mods stimmt> das alles nicht.
Beanstandet wurde scheinbar:
Cyblord -. schrieb im Beitrag #6773472:
> Ganz ehrlich: JA! In jedem Laden in dem Bargeld umgesetzt wird, wird> hinterzogen. Ist einfach so. Auch und gerade in Bäckern, Metzgern und> Dönerbuden.
Eine generelle Unterstellung an ALLE Gewerbetreibenden, die auch
Bargeld vereinnahmen, ist einfach unlauter.
Ebenso die weitere Hervorhebung von drei Bereichen.
Ob man das nun löschen musste/sollte, ist Ansichtssache.
Aber wie Cyblord gerade mal wieder drauf war, kann man ja noch seiner
weiteren Reaktion auf die Löschung entnehmen, indem er den nächsten
(falschen!) Rundumschlag ausführt, diesmal gegen die Moderation.
Darauf habe ich geantwortet.
> Erstaunlicherweise steht der Rest des Threads seither noch da; es gab> schon Fälle, in denen diese Beiträge als "Antwort auf gelöschten> Beitrag" gelöscht wurden, was bekanntlich augrund der imaginären Teils> der virtuellen Ergänzung der Nutzungsbedingungen zulässig ist ...
Ist doch toll!
Können wir uns doch alle mal freuen, auch Cyblord, dass seine
absolutistischen Rundumschläge noch nachzulesen sind.
Ich war es nicht, der sich über Cyblords (gelöschten) Kommentar
beschwert/gemeldet hatte, da ich mich bei solchen Dingen öffentlich
äusser.
Ich selber hatte in meiner Unternehmenszeit sehr viel mit Bargeschäften
zu tun, aber gegen den Vorwurf einer (vermuteten) Steuerhinterziehung
habe ich mich grundsätzlich gewehrt, auch juristisch und auch ggf. dem
FA und das grundsätzlich erfolgreich.
Etwas anderes ist eben, dass dennoch sehr viele unehrliche Unternehmer
gibt und gab, auch im Einzelhandel, Handwerk, Landwirtschaft, etc., egal
ob die ihre Kunden oder den Staat übers Ohr hauen wollen.
Andersrum aber auch manche Kunden oder sogar Leute aus dem
Staatsapparat, die meinen, eine Erfolgsquote/Statistik erfüllen zu
müssen, worauf ich mich nie eingelassen habe.
Aber nochmal halbwegs(!) zurück zum Eingangsthema:
Kaum ein Kleinhändler mit fester Verkaufsstelle kommt heute noch ohne
elektronisches Kassensystem aus, da doch reichlich Kunden per Karte oder
Handy bezahlen wollen.
Und so ein System erleichtert insb. dem Unternehmer/n seine Buchhaltung,
weswegen ich das direkt ab Anfang der 80er Jahre in natürlich bedeutend
primitiverer Art einführte.
Aber es erleichtert auch dem FA seine Überwachungsfunktion und kostet
damit weniger Geld.
Nur warum da jetzt auf jedem Bon noch diese vier Zeilen Hex-Code
vorhanden sein müssen?
Gustav K. schrieb:> ● Des I. schrieb:>> weil der Dorfbäcker ja auch so ein asozialer>> Steuerflüchtling zu werden droht.>> Immerhin hat sich nach Jahrzehnten CumEx nun der BGH doch noch darauf> verständigt, dass der Milliarden-Griff der Superreichen in die> Staatskasse verboten war. Wer hätte auch das gedacht, damit konnte> wirklich niemand rechnen.
pfft.
Bewährungsstrafen...
Gustav K. schrieb:> Immerhin hat sich nach Jahrzehnten CumEx nun der BGH doch noch darauf> verständigt, dass der Milliarden-Griff der Superreichen in die> Staatskasse verboten war.
Auch nur, weil gewisse Medien es ans Tageslicht gezerrt haben, und
Nachahmungen im größeren Umfang drohten. Ich bin fast sicher: wenn dort
etwas tiefer geschaut worden wäre, hätten sich auch auf der Seite der
geprellten Institution der eine oder andere Beamte gefunden, der von dem
ganzen profitiert hat – etwa durch kleine Entschädigungen für die durch
das aktive Wegschauen strapazierten Äuglein …
On-Topic-Teil:
Wie auch immer – gibt’s denn belastbare Statistiken, wieviel
Steuermehreinnahmen durch die unzähligen Kilometer mehr Kassenbonpapier
(schädlich für Umwelt, Klima und Gesundheit gleichermaßen, btw.) denn
nun zusammengekommen sind? Denn wenn es keinen nennenswerten Effekt
gegeben hätte, könnte man es ja im Sinne des Umwelt-, Klima- und
Gesundheitsschutzes wieder weglassen, oder?
Jack V. schrieb:> könnte man es ja im Sinne des Umwelt-, Klima- und> Gesundheitsschutzes wieder weglassen, oder?
Glaubst du dass ein Eingeführtes Kontrollorgan welches den
Kontrollwahn des States unterstütz, "zum Schutze der Umwelt" wieder
aufgegeben wird?
Wohl kaum.
Jack V. schrieb:> Man wird ja wohl noch träumen dürfen.
:-D Sicher darf man, gibt noch kein Staatliches Kontrollorgan dazu,
aber man weiß ja nie was die Zeit bringt?
Ralf X. schrieb:> Eine generelle Unterstellung an ALLE Gewerbetreibenden, die auch Bargeld> vereinnahmen, ist einfach unlauter.> Ebenso die weitere Hervorhebung von drei Bereichen.> Ob man das nun löschen musste/sollte, ist Ansichtssache.> [...]> Darauf habe ich geantwortet.
Wirklich? Diese Auslegung drängt
Ralf X. schrieb:> Wieso nicht?> Ich selber hatte damit noch keine Probleme hier und diverses gepostet> und ebenso auch reichlich entsprechende Kommentare von anderen Usern> gelesen.
nicht gerade auf.
Ralf X. schrieb:> Ansonsten bist Du doch ein so ein phantastischer Wortklauberer,
Falls Du "Wortklauber" meinen solltest, dann lies mal, was Du
geschrieben hast:
Ralf X. schrieb:> gegen den Vorwurf einer (vermuteten) Steuerhinterziehung habe ich mich> grundsätzlich gewehrt, auch juristisch und auch ggf. dem FA und das> grundsätzlich erfolgreich.
Na, wenn's denn so ist, verstehe ich Deinen Unmut.
Um mal wieder zum Thema zurückzukehren:
Auf den Kassenzetteln, die ich hier herumliegen habe, ist die Signatur
ausnahmslos nicht hexadezimal, sondern quattuorsexagesimal dargestellt.
Dadurch ist der Code um ein Drittel kürzer und verbraucht entsprechend
weniger Papier.
Yalu X. schrieb:> Auf den Kassenzetteln, die ich hier herumliegen habe, ist die Signatur> ausnahmslos nicht hexadezimal, sondern quattuorsexagesimal dargestellt.
Ich hatte auch schon welche, auf denen ein verhältnismäßig riesiger
QR-Code mit winzigen Punkten prangte, der von keiner meiner
einschlägigen Apps überhaupt auch nur gelesen werden konnte – weil die
Auflösung des Kassendruckers in Verbindung mit den Eigenschaften des
Thermopapiers keine ausreichend saubere Abbildung erlaubt haben. Aber
sah nach „wir machen was!“ aus, wird also schon passen …
Ralf X. schrieb:> Kaum ein Kleinhändler mit fester Verkaufsstelle kommt heute noch ohne> elektronisches Kassensystem aus, da doch reichlich Kunden per Karte oder> Handy bezahlen wollen.
Also im riesen Bierzelt auf dem Oktoberfest (eher kein Kleinhändler)
geht das bis heute auch ohne elektronisches Kassensystem. M.W. soll da
jeden Abend ein Finanzbeamter mit im Zelt sitzen, der nebenbei den
"Betrieb" etwas beobachtet. Also am Dienstag "war nix los" ins
Kassenbuch zu schreiben (während der Bär abging), wird gründlich in die
Hose gehen.
Gustav K. schrieb:> M.W. soll da> jeden Abend ein Finanzbeamter mit im Zelt sitzen, der nebenbei den> "Betrieb" etwas beobachtet.
Das wäre mein Traumjob! Nebenbei "etwas beobachten" und zur Tarnung
mitsaufen und schunkeln...
Gustav K. schrieb:> M.W. soll da> jeden Abend ein Finanzbeamter mit im Zelt sitzen, der nebenbei den> "Betrieb" etwas beobachtet.
In den Landeskasinos ist das so. Da sind dauerhaft zwei Beamte des
Finanzamtes anwesend. Bei ca. 80% Steuern welche die Kasinos zahlen
müssen, lohnt sich das.
Gustav K. schrieb:> Also im riesen Bierzelt auf dem Oktoberfest (eher kein Kleinhändler)
Das ist ein Irrtum
> geht das bis heute auch ohne elektronisches Kassensystem.
Kein Wunder, denn die Damen, die Du möglicherweise für Kellnerinnen
hältst, sind in Wirklichkeit selbständige Kleingewerbetreibende. Der
Zeltwirt tritt nur als Großhändler auf, so wie ich das verstanden habe.
Vermutlich werden die Chancen des Kunden, ein zu niedrig eingeschenktes
Bier erfolgreich zu reklamieren, hierdurch nicht gerade gefördert.
https://www.zeitjung.de/27-wahrheiten-kellnern-wiesn-oktoberfest/
Percy N. schrieb:> Kein Wunder, denn die Damen, die Du möglicherweise für Kellnerinnen> hältst, sind in Wirklichkeit selbständige Kleingewerbetreibende. Der> Zeltwirt tritt nur als Großhändler auf, so wie ich das verstanden habe.> Vermutlich werden die Chancen des Kunden, ein zu niedrig eingeschenktes> Bier erfolgreich zu reklamieren, hierdurch nicht gerade gefördert.
Klingt aber sehr nach Scheinselbständigkeit. Wenn so was legal ist,
fragt man sich warum man dann z.B. den "Eismännern" so aufs Dach steigt.
Cyblord -. schrieb:> Klingt aber sehr nach Scheinselbständigkeit. Wenn so was legal ist,> fragt man sich warum man dann z.B. den "Eismännern" so aufs Dach steigt.
Im Zusammenhang mit dem Oktoberfest Legalität zu erwähnen erscheint mir
ein wenig eigenwillig, ehrlich gesagt.
Percy N. schrieb:> Cyblord -. schrieb:>> Klingt aber sehr nach Scheinselbständigkeit. Wenn so was legal ist,>> fragt man sich warum man dann z.B. den "Eismännern" so aufs Dach steigt.>> Im Zusammenhang mit dem Oktoberfest Legalität zu erwähnen erscheint mir> ein wenig eigenwillig, ehrlich gesagt.
Ich dachte in Bayern gilt Law & Order noch was.
Percy N. schrieb:> Gustav K. schrieb:>>> Also im riesen Bierzelt auf dem Oktoberfest (eher kein Kleinhändler)>> Das ist ein Irrtum
Soll heißen, er kontrahiert überhsupt nicht mit dem Gast, verkauft also
nicht an Endverbraucher.
Gustav K. schrieb:> Ralf X. schrieb:>> Kaum ein Kleinhändler mit fester Verkaufsstelle kommt heute noch ohne>> elektronisches Kassensystem aus, da doch reichlich Kunden per Karte oder>> Handy bezahlen wollen.>> Also im riesen Bierzelt auf dem Oktoberfest (eher kein Kleinhändler)> geht das bis heute auch ohne elektronisches Kassensystem. M.W. soll da> jeden Abend ein Finanzbeamter mit im Zelt sitzen, der nebenbei den> "Betrieb" etwas beobachtet. Also am Dienstag "war nix los" ins> Kassenbuch zu schreiben (während der Bär abging), wird gründlich in die> Hose gehen.
Schon 2016/17 konnte man in vielen Fest-/Bierzelten und Fahrgeschäften
des Oktoberfestes bargeldlos bezahlen.
Aber auch die Wiesnwirte lassen sich ungern von ihren angestellten oder
selbstständigen KellnerInnen bescheissen und haben oft schon viel früher
auf elektronische Systeme für den Warenausgang ab Theke, Zapfhahn oder
Küche aufgerüstet.
Ebenso war zumindest früher bekannt, dass Zoll und FA sogar
Bierlager/Anlieferung, etc. überwachten und ggf. auch noch verplombten.
Was genau nach Einführung der Bonpflicht (2020) auf dem Oktoberfest wie
umgesetzt wird, ist bisher nicht bekannt, da 2020/21 aufgrund Corona
abgesagt wurde.
Tatsache ist, das die Handkasse der Kleinunternehmer (z.B.
selbstständige Bedienungen) erlaubt bleibt und es auch weitere Ausnahmen
von der Bonpflicht gibt.
Thomas K. schrieb:> Damit er z.B sehen kann, das jeder hier min 80K Brutto im Jahr hat
Doch so wenig?
Damian R. schrieb:> Ich zahle mit bunt bedrucktem Papier und runden Metallscheiben.
Besser wie mit Muscheln.
Percy N. schrieb:> Cyblord -. schrieb:>> Klingt aber sehr nach Scheinselbständigkeit. Wenn so was legal ist,>> fragt man sich warum man dann z.B. den "Eismännern" so aufs Dach steigt.>> Im Zusammenhang mit dem Oktoberfest Legalität zu erwähnen erscheint mir> ein wenig eigenwillig, ehrlich gesagt.
Aber doch nicht bei einem Event, das gerade mal 2Wochen dauert.
Jörg P. R. schrieb:> Damian R. schrieb:>> Ich zahle mit bunt bedrucktem Papier und runden Metallscheiben.>> Besser wie mit Muscheln.
Muscheln sind doch noch praktisch:
https://de.wikipedia.org/wiki/Rai_(W%C3%A4hrung)