Neuerdings HEX-Gerödel auf jedem Kassenbon

Gast #6772184
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Hallo,

neuerdings wird man auf jedem Kassenbon (Supermarkt, Tanke, Apotheke) 
gleich mit mehreren Zeilen HEX-Zeichen beglückt. Was soll ich damit 
anfangen?

Oder ist mir entgangen, dass man neuerdings mit HEX unterschreibt?

Viele Grüße
DB4C7A3F26B12304C876AC42B0D3FE67836249B0E4981D8A6C69DE1F3B7C33EA7F0D0A
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(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #6772217
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Damian R. schrieb:
> Hallo,
>
> neuerdings wird man auf jedem Kassenbon (Supermarkt, Tanke, Apotheke)
> gleich mit mehreren Zeilen HEX-Zeichen beglückt. Was soll ich damit
> anfangen?
>
> Oder ist mir entgangen, dass man neuerdings mit HEX unterschreibt?
>
> Viele Grüße
> DB4C7A3F26B12304C876AC42B0D3FE67836249B0E4981D8A6C69DE1F3B7C33EA7F0D0A

So!
 Und jetzt kann ich damit deine Karte hacken!
Beitrag #6772296 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #6772314
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Damian R. schrieb:
> Karte, was das ist für neumodisches Teufelszeuch?

Das nutzt der moderne Mensch, damit finstere Mächte jederzeit wissen, 
was wer, wann, wo, wie oft und wie viel kauft. Denn der moderne Mensch 
will heute alles teilen - auch mit finsteren Mächten.

● Des I. schrieb:
> das sind Zylinder!

Also ich machte bisher immer U-Scheiben unter meine Schrauben.
Der Begriff U-Zylinder ist mir nicht geläufig.
Gast #6772318
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Cyblord -. schrieb:
> Mit Karte zahlen die Rentner. Ich zahle per Handy.

Na hoffentlich ist mal im entscheidenden Moment der Akku platt oder das 
Ding kackt ab. Dann kannst du den Einkaufswagen stehen lassen. Und nein, 
ich leihe dir kein Bargeld. Du darfst am Wochenende am Daumen lutschen.

Mark S. schrieb:
> Wenn Du im wahren Leben genauso arrogant auftrittst, wirst Du noch vor
> dem Eintritt ins Rentenalter erschlagen.

Falls sich bis dahin seinen Kopf noch an der vorgesehen Stelle befindet.
Da habe ich allerdings ernsthafte Zweifel.
#6772328
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Harry U. schrieb:
> Na hoffentlich ist mal im entscheidenden Moment der Akku platt oder das
> Ding kackt ab. Dann kannst du den Einkaufswagen stehen lassen. Und nein,
> ich leihe dir kein Bargeld. Du darfst am Wochenende am Daumen lutschen.

Ach Gottchen an sowas musst du dich schon hochziehen? Hoffen dass mein 
Akku leer ist oder mein Handy sich aufhängt. Wie arm ist das? Aber keine 
Sorge, das wird nicht passieren.
Außerdem frage ich mich, wo ich geschrieben habe, ich hätte keine Karten 
oder kein Bargeld dabei. Wo liest du das oder hast du dir das 
ausgedacht?
#6772722
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● Des I. schrieb:
> Sven L. schrieb:
>> Der korrekte Begriff heisst: Kassensicherungsverordnung.
>>
>> https://de.wikipedia.org/wiki/Kassensicherungsverordnung
>
> weil der Dorfbäcker ja auch so ein asozialer
> Steuerflüchtling zu werden droht.

Wieso sollte er das nicht? Gerade im Kleinen kann man recht unauffällig 
sowas machen, weils halt kaum Kontrollen gibt.

Ob ein riesiger Bon dieses Problem löst würd ich aber auch eher 
bezweifeln.
#6772723
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>Weiterhin gilt: Gemäß oben genanntem BMF-Schreiben ist von einer Meldung nach § 
146a Absatz 4 AO bis zum Einsatz einer elektronischen Übermittlungsmöglichkeit 
abzusehen. Der Zeitpunkt des Einsatzes der elektronischen Übermittlungsmöglichkeit 
wird im Bundessteuerblatt Teil I gesondert bekannt gegeben.<

Digitalisierung in Schland: Wir melden uns, sobald das Fax angeschlossen 
ist und der Praktikant eine Vorlage für den Antrag auf der 
Schreibmaschine getippt hat.  Das kann noch dauern. Wir haben erst im 
November 2010 von dieser Umstellung erfahren.

Muhaha Danke für den Lacher und eine gute Nacht

Sg
Beitrag #6773462 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6773472 wurde von einem Moderator gelöscht.
#6773475
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Cyblord -. schrieb im Beitrag #6773472:
> Ganz ehrlich: JA! In jedem Laden in dem Bargeld umgesetzt wird, wird
> hinterzogen. Ist einfach so. Auch und gerade in Bäckern, Metzgern und
> Dönerbuden.

Das habe ich auch schon in einem größeren Supermarkt erlebt. Ob da "nur" 
am Finanzamt vorbei oder aber direkt in die Tasche des Kassierers 
gearbeitet wurde, mag ich nicht einschätzen.
#6773476
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Percy N. schrieb:
> Das habe ich auch schon in einem größeren Supermarkt erlebt. Ob da "nur"
> am Finanzamt vorbei oder aber direkt in die Tasche des Kassierers
> gearbeitet wurde, mag ich nicht einschätzen.

Ich kenne ein paar Inhaber persönlich und meistens läuft das auf 
Anweisung. Natürlich klauen Angestellte auch oft wo es geht. Ist dann 
aber ein anderes Thema.

Allerdings darf man diese Dinge hier nicht schreiben. Die Leute hier 
fragen sich, wozu die Kassenzettelorgie, warum beim Bäcker usw.
Aber die Antwort darf man nicht geben. Weil in der Welt der Mods stimmt 
das alles nicht.
#6773487
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Cyblord -. schrieb:
> Natürlich klauen Angestellte auch oft wo es geht. Ist dann aber ein
> anderes Thema.

Eine Tante von mir hatte früher (bis ca 1970 oder so) einen kleinen 
Laden, Modell Tante Emma. Wenn sie selbst anwesend war oder gar 
kassierte, waren die Umsätze regelmäßig etwa doppelt so hoch, wie wenn 
die Angestellten allein waren. "Zum Ausgleich" traten 
Inventurfehlbestände auf, die selbst in einem Selbstbedienungsladen 
schwer zu erklären gewesen wären. Statt einer Registrierkasse gab es ein 
Kassenbuch ...
#6773495
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Ein Freund von mir betrieb einen Imbiss, auch schon mehr als 30 Jahre 
her. Da war es ähnlich, die Umsätze waren nur halb so hoch, wenn er 
nicht da war. Wie erklärt man das? Klar, die Angestellten haben ihre 
eigenen Würste und ihre eigene Cola mitgebracht und verkauft. Ergo war 
Freund immer anwesend, wenn es ging.

EDIT/Nachtrag: Auf diese Weise gab es nicht einmal verdächtige 
Inventurfehlbeträge.
#6773515
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Cyblord -. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Das habe ich auch schon in einem größeren Supermarkt erlebt. Ob da "nur"
>> am Finanzamt vorbei oder aber direkt in die Tasche des Kassierers
>> gearbeitet wurde, mag ich nicht einschätzen.
>
> Ich kenne ein paar Inhaber persönlich und meistens läuft das auf
> Anweisung. Natürlich klauen Angestellte auch oft wo es geht. Ist dann
> aber ein anderes Thema.

Steuerhinterziehung läuft an sich immer auf/mit Anweisung, sobald 
Angestellte ins Spiel kommen, das andere nennt sich schlicht Diebstahl.
Und beides geht bis in die organisierte Bandenkriminalität.
Wenn ein Angestellter einen Diebstahl, Unterschlagung, etc. begeht oder 
begünstigt, der aber den Inhaber nicht begünstigt, sondern ebenso 
schädigt, entsteht prinzipiell dadurch auch ein Steuerschaden, wird aber 
(i.d.R. ?) nicht (extra) verfolgt, weder vom Gericht noch vom FA.
Zumindest nach meinen Erfahrungen aus Beobachtung entsprechender 
Prozesse.

> Allerdings darf man diese Dinge hier nicht schreiben. Die Leute hier
> fragen sich, wozu die Kassenzettelorgie, warum beim Bäcker usw.
> Aber die Antwort darf man nicht geben. Weil in der Welt der Mods stimmt
> das alles nicht.

Wieso nicht?
Ich selber hatte damit noch keine Probleme hier und diverses gepostet 
und ebenso auch reichlich entsprechende Kommentare von anderen Usern 
gelesen.
#6773754
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Ralf X. schrieb:
> Wieso nicht?

Wo ist denn wohl der Beitrag, auf den ich 15:44 geantwortet hatte?

Erstaunlicherweise steht der Rest des Threads seither noch da; es gab 
schon Fälle, in denen diese Beiträge als "Antwort auf gelöschten 
Beitrag" gelöscht wurden, was bekanntlich augrund der imaginären Teils 
der virtuellen Ergänzung der Nutzungsbedingungen zulässig ist ...
#6773891
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● Des I. schrieb:
> weil der Dorfbäcker ja auch so ein asozialer
> Steuerflüchtling zu werden droht.

Immerhin hat sich nach Jahrzehnten CumEx nun der BGH doch noch darauf 
verständigt, dass der Milliarden-Griff der Superreichen in die 
Staatskasse verboten war. Wer hätte auch das gedacht, damit konnte 
wirklich niemand rechnen.

Selbstverständlich muss man nun den Dorfbäcker auch hart an die Kandare 
nehmen, denn der könnte ja mal 'ne Brezel so durchreichen. Und DAS geht 
ja mal gar nicht. Da droht gleich der Untergang des Abendlandes.
#6773906
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Gustav K. schrieb:
> ● Des I. schrieb:
>> weil der Dorfbäcker ja auch so ein asozialer
>> Steuerflüchtling zu werden droht.
>
> Immerhin hat sich nach Jahrzehnten CumEx nun der BGH doch noch darauf
> verständigt, dass der Milliarden-Griff der Superreichen in die
> Staatskasse verboten war.

Hälst Du nichts von der Gewaltenteilung in DE und der Organisation 
unserer Justiz, wozu auch der Instanzenweg gehört?
Wann ist der BGH bzgl. Cum-Ex angerufen worden?
Im Frühjahr 2020 wurde das erste grössere Urteil im Rahmen der 
Cum-Ex-Geschäfte am LG Bonn gesprochen, die Verurteilten legten dagegen 
Revision vor dem BGH ein.
Wann hätte in Deinen Augen der BGH etwas in Bezug zu Cum-Ex entscheiden 
sollen?
Vor einem Urteil im Instanzenweg und ohne Anrufufung?
Ggf. sogar vor den Ermittlungen und Feststellung der Beteiligten?
So einfach mal Wildwest?

> Wer hätte auch das gedacht, damit konnte
> wirklich niemand rechnen.

Warum nicht?

> Selbstverständlich muss man nun den Dorfbäcker auch hart an die Kandare
> nehmen, denn der könnte ja mal 'ne Brezel so durchreichen. Und DAS geht
> ja mal gar nicht. Da droht gleich der Untergang des Abendlandes.

Nö, der Untergang des Abendlandes droht nicht gleich.
Aber dass man Steuern erhebt und auch eintreibt, ist je nach Gebiet, 
etc. seit Jahrtausenden der Fall.
Und ebensolange ist bekannt, dass viele Steuerschuldner lieber weniger 
bezahlen/abgeben, als sie müssten.
Also wird seit "Ewigkeiten" in gewissen Grenzen geschaut, wieweit die 
Angaben/Aufzeichnungen der Steuerzahler ihre Richtigkeit haben.
Und das wurde im Laufe der Zeit immer wieder den technischen 
Möglichkeiten angepasst.
Überall auf der Welt.

Der arme Dorfbäcker mit Handkasse muss(te) übrigens gar nichts ändern.
Der darf weiterhin auf Barzahlung bestehen und das Geld in einen 
Schuhkarton schmeissen, abends zählen und in sein Kassenbuch eintragen.
Was er nicht darf, ist eine elektronische Kasse zu führen, die nur 
temporär nach Lust und Laune benutzt wird.
#6773921
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Percy N. schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> Wieso nicht?
>
> Wo ist denn wohl der Beitrag, auf den ich 15:44 geantwortet hatte?

Ansonsten bist Du doch ein so ein phantastischer Wortklauberer, aber 
wenn das grad mal nicht in den Kram passt, ist Dir auch jede Verdrehung 
gerade recht?

Cyblord -. schrieb:
> Allerdings darf man diese Dinge hier nicht schreiben. Die Leute hier
> fragen sich, wozu die Kassenzettelorgie, warum beim Bäcker usw.
> Aber die Antwort darf man nicht geben. Weil in der Welt der Mods stimmt
> das alles nicht.

Beanstandet wurde scheinbar:

Cyblord -. schrieb im Beitrag #6773472:
> Ganz ehrlich: JA! In jedem Laden in dem Bargeld umgesetzt wird, wird
> hinterzogen. Ist einfach so. Auch und gerade in Bäckern, Metzgern und
> Dönerbuden.

Eine generelle Unterstellung an ALLE Gewerbetreibenden, die auch 
Bargeld vereinnahmen, ist einfach unlauter.
Ebenso die weitere Hervorhebung von drei Bereichen.
Ob man das nun löschen musste/sollte, ist Ansichtssache.

Aber wie Cyblord gerade mal wieder drauf war, kann man ja noch seiner 
weiteren Reaktion auf die Löschung entnehmen, indem er den nächsten 
(falschen!) Rundumschlag ausführt, diesmal gegen die Moderation.

Darauf habe ich geantwortet.

> Erstaunlicherweise steht der Rest des Threads seither noch da; es gab
> schon Fälle, in denen diese Beiträge als "Antwort auf gelöschten
> Beitrag" gelöscht wurden, was bekanntlich augrund der imaginären Teils
> der virtuellen Ergänzung der Nutzungsbedingungen zulässig ist ...

Ist doch toll!
Können wir uns doch alle mal freuen, auch Cyblord, dass seine 
absolutistischen Rundumschläge noch nachzulesen sind.

Ich war es nicht, der sich über Cyblords (gelöschten) Kommentar 
beschwert/gemeldet hatte, da ich mich bei solchen Dingen öffentlich 
äusser.
Ich selber hatte in meiner Unternehmenszeit sehr viel mit Bargeschäften 
zu tun, aber gegen den Vorwurf einer (vermuteten) Steuerhinterziehung 
habe ich mich grundsätzlich gewehrt, auch juristisch und auch ggf. dem 
FA und das grundsätzlich erfolgreich.

Etwas anderes ist eben, dass dennoch sehr viele unehrliche Unternehmer 
gibt und gab, auch im Einzelhandel, Handwerk, Landwirtschaft, etc., egal 
ob die ihre Kunden oder den Staat übers Ohr hauen wollen.
Andersrum aber auch manche Kunden oder sogar Leute aus dem 
Staatsapparat, die meinen, eine Erfolgsquote/Statistik erfüllen zu 
müssen, worauf ich mich nie eingelassen habe.

Aber nochmal halbwegs(!) zurück zum Eingangsthema:
Kaum ein Kleinhändler mit fester Verkaufsstelle kommt heute noch ohne 
elektronisches Kassensystem aus, da doch reichlich Kunden per Karte oder 
Handy  bezahlen wollen.
Und so ein System erleichtert insb. dem Unternehmer/n seine Buchhaltung, 
weswegen ich das direkt ab Anfang der 80er Jahre in natürlich bedeutend 
primitiverer Art einführte.
Aber es erleichtert auch dem FA seine Überwachungsfunktion und kostet 
damit weniger Geld.
Nur warum da jetzt auf jedem Bon noch diese vier Zeilen Hex-Code 
vorhanden sein müssen?
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #6773977
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Gustav K. schrieb:
> ● Des I. schrieb:
>> weil der Dorfbäcker ja auch so ein asozialer
>> Steuerflüchtling zu werden droht.
>
> Immerhin hat sich nach Jahrzehnten CumEx nun der BGH doch noch darauf
> verständigt, dass der Milliarden-Griff der Superreichen in die
> Staatskasse verboten war. Wer hätte auch das gedacht, damit konnte
> wirklich niemand rechnen.

pfft.

Bewährungsstrafen...
#6774007
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Gustav K. schrieb:
> Immerhin hat sich nach Jahrzehnten CumEx nun der BGH doch noch darauf
> verständigt, dass der Milliarden-Griff der Superreichen in die
> Staatskasse verboten war.

Auch nur, weil gewisse Medien es ans Tageslicht gezerrt haben, und 
Nachahmungen im größeren Umfang drohten. Ich bin fast sicher: wenn dort 
etwas tiefer geschaut worden wäre, hätten sich auch auf der Seite der 
geprellten Institution der eine oder andere Beamte gefunden, der von dem 
ganzen profitiert hat – etwa durch kleine Entschädigungen für die durch 
das aktive Wegschauen strapazierten Äuglein …

On-Topic-Teil:
Wie auch immer – gibt’s denn belastbare Statistiken, wieviel 
Steuermehreinnahmen durch die unzähligen Kilometer mehr Kassenbonpapier 
(schädlich für Umwelt, Klima und Gesundheit gleichermaßen, btw.) denn 
nun zusammengekommen sind? Denn wenn es keinen nennenswerten Effekt 
gegeben hätte, könnte man es ja im Sinne des Umwelt-, Klima- und 
Gesundheitsschutzes wieder weglassen, oder?
#6774144
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Ralf X. schrieb:
> Eine generelle Unterstellung an ALLE Gewerbetreibenden, die auch Bargeld
> vereinnahmen, ist einfach unlauter.
> Ebenso die weitere Hervorhebung von drei Bereichen.
> Ob man das nun löschen musste/sollte, ist Ansichtssache.
>  [...]
> Darauf habe ich geantwortet.

Wirklich? Diese Auslegung drängt

Ralf X. schrieb:
> Wieso nicht?
> Ich selber hatte damit noch keine Probleme hier und diverses gepostet
> und ebenso auch reichlich entsprechende Kommentare von anderen Usern
> gelesen.

nicht gerade auf.

Ralf X. schrieb:
> Ansonsten bist Du doch ein so ein phantastischer Wortklauberer,

Falls Du "Wortklauber" meinen solltest,  dann lies mal, was Du 
geschrieben hast:

Ralf X. schrieb:
> gegen den Vorwurf einer (vermuteten) Steuerhinterziehung habe ich mich
> grundsätzlich gewehrt, auch juristisch und auch ggf. dem FA und das
> grundsätzlich erfolgreich.

Na, wenn's denn so ist, verstehe ich Deinen Unmut.
Moderator #6774187
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Um mal wieder zum Thema zurückzukehren:

Auf den Kassenzetteln, die ich hier herumliegen habe, ist die Signatur
ausnahmslos nicht hexadezimal, sondern quattuorsexagesimal dargestellt.
Dadurch ist der Code um ein Drittel kürzer und verbraucht entsprechend
weniger Papier.
#6774301
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Yalu X. schrieb:
> Auf den Kassenzetteln, die ich hier herumliegen habe, ist die Signatur
> ausnahmslos nicht hexadezimal, sondern quattuorsexagesimal dargestellt.

Ich hatte auch schon welche, auf denen ein verhältnismäßig riesiger 
QR-Code mit winzigen Punkten prangte, der von keiner meiner 
einschlägigen Apps überhaupt auch nur gelesen werden konnte – weil die 
Auflösung des Kassendruckers in Verbindung mit den Eigenschaften des 
Thermopapiers keine ausreichend saubere Abbildung erlaubt haben. Aber 
sah nach „wir machen was!“ aus, wird also schon passen …
#6774412
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Ralf X. schrieb:
> Kaum ein Kleinhändler mit fester Verkaufsstelle kommt heute noch ohne
> elektronisches Kassensystem aus, da doch reichlich Kunden per Karte oder
> Handy bezahlen wollen.

Also im riesen Bierzelt auf dem Oktoberfest (eher kein Kleinhändler) 
geht das bis heute auch ohne elektronisches Kassensystem. M.W. soll da 
jeden Abend ein Finanzbeamter mit im Zelt sitzen, der nebenbei den 
"Betrieb" etwas beobachtet. Also am Dienstag "war nix los" ins 
Kassenbuch zu schreiben (während der Bär abging), wird gründlich in die 
Hose gehen.
#6774435
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Gustav K. schrieb:
> Also im riesen Bierzelt auf dem Oktoberfest (eher kein Kleinhändler)
Das ist ein Irrtum
> geht das bis heute auch ohne elektronisches Kassensystem.

Kein Wunder, denn die Damen, die Du möglicherweise für Kellnerinnen 
hältst, sind in Wirklichkeit selbständige Kleingewerbetreibende. Der 
Zeltwirt tritt nur als Großhändler auf, so wie ich das verstanden habe. 
Vermutlich werden die Chancen des Kunden, ein zu niedrig eingeschenktes 
Bier erfolgreich zu reklamieren, hierdurch nicht gerade gefördert.

https://www.zeitjung.de/27-wahrheiten-kellnern-wiesn-oktoberfest/
#6774439
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Percy N. schrieb:
> Kein Wunder, denn die Damen, die Du möglicherweise für Kellnerinnen
> hältst, sind in Wirklichkeit selbständige Kleingewerbetreibende. Der
> Zeltwirt tritt nur als Großhändler auf, so wie ich das verstanden habe.
> Vermutlich werden die Chancen des Kunden, ein zu niedrig eingeschenktes
> Bier erfolgreich zu reklamieren, hierdurch nicht gerade gefördert.

Klingt aber sehr nach Scheinselbständigkeit. Wenn so was legal ist, 
fragt man sich warum man dann z.B. den "Eismännern" so aufs Dach steigt.
#6774464
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Gustav K. schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> Kaum ein Kleinhändler mit fester Verkaufsstelle kommt heute noch ohne
>> elektronisches Kassensystem aus, da doch reichlich Kunden per Karte oder
>> Handy bezahlen wollen.
>
> Also im riesen Bierzelt auf dem Oktoberfest (eher kein Kleinhändler)
> geht das bis heute auch ohne elektronisches Kassensystem. M.W. soll da
> jeden Abend ein Finanzbeamter mit im Zelt sitzen, der nebenbei den
> "Betrieb" etwas beobachtet. Also am Dienstag "war nix los" ins
> Kassenbuch zu schreiben (während der Bär abging), wird gründlich in die
> Hose gehen.

Schon 2016/17 konnte man in vielen Fest-/Bierzelten und Fahrgeschäften 
des Oktoberfestes bargeldlos bezahlen.
Aber auch die Wiesnwirte lassen sich ungern von ihren angestellten oder 
selbstständigen KellnerInnen bescheissen und haben oft schon viel früher 
auf elektronische Systeme für den Warenausgang ab Theke, Zapfhahn oder 
Küche aufgerüstet.
Ebenso war zumindest früher bekannt, dass Zoll und FA sogar 
Bierlager/Anlieferung, etc. überwachten und ggf. auch noch verplombten.

Was genau nach Einführung der Bonpflicht (2020) auf dem Oktoberfest wie 
umgesetzt wird, ist bisher nicht bekannt, da 2020/21 aufgrund Corona 
abgesagt wurde.
Tatsache ist, das die Handkasse der Kleinunternehmer (z.B. 
selbstständige Bedienungen) erlaubt bleibt und es auch weitere Ausnahmen 
von der Bonpflicht gibt.
#6775031
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Percy N. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Klingt aber sehr nach Scheinselbständigkeit. Wenn so was legal ist,
>> fragt man sich warum man dann z.B. den "Eismännern" so aufs Dach steigt.
>
> Im Zusammenhang mit dem Oktoberfest Legalität zu erwähnen erscheint mir
> ein wenig eigenwillig, ehrlich gesagt.

Aber doch nicht bei einem Event, das gerade mal 2Wochen dauert.


Jörg P. R. schrieb:
> Damian R. schrieb:
>> Ich zahle mit bunt bedrucktem Papier und runden Metallscheiben.
>
> Besser wie mit Muscheln.

Muscheln sind doch noch praktisch:
https://de.wikipedia.org/wiki/Rai_(W%C3%A4hrung)

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