c-hater schrieb:
> Dann musst du definiv an deinen Kompetenzen arbeiten, insbesondere
> natürlich bezüglich der Lektüre von Datenblättern.
Bei AVR8 ist das so eine Sache. Beim ATmega32 beispielsweise steht in
der Beschreibung zum internen RC-Oszillator etwas von 3%, die auf 1%
trimmbar seien. Und das hat man sich in frühen Jahren so gemerkt.
Beim ATmega328 steht dann unter den "elektrischen Daten" u.a. der Wert
10%, der vermutlich dazu dient, Reklamationen gering zu halten, wenn in
der Fertigung etwas gehakt hat.
Brauchbare Werte sieht man in den Kurven zu den "typischen Daten", wo
dann Vcc und Temperatur als Vorgabe zur eff. Taktfrequenz entnommen
werden können.
Deutlich wird dann, daß z.B. beim ATmega32 die internen 8 MHz bei
typisch 5 V und 25°C erreicht werden. Beim ATmega328 sind es hingegen 3
V. Das hat sich über die Jahre so verschoben.
Was noch schön an den typischen Kurven ist, sind die Schaltschwellen und
Hysteresen der Eingänge, da hier brauchbare Werte gezeigt werden und
nicht die pauschale Aussage 0,3 bzw. 0,7 x Vcc für '0' und '1' Pegel.
Dieser Umstand wurde hier wiederholt von einigen "bibeltreuen" Schnullis
ignoriert, da typische Werte angeblich nur zufällig eingehalten würden.
Das nur nebenbei ;-)