Hallo Hans.
Ich kenne deine eigentliche Aufgabe nicht, aber beschäftige mich gerade
mit laden/entladen von Lithiumbatterien. Dabei sind es hauptsächlich
zwei Parameter die den Zustand der Batterie kennzeichnen: die
Zellspannung und der Innenwiderstand.
Die Zellspannung kann man einfach durch ein Netzteil vorgeben. Ob das
nun ein Labornetzteil oder ein kleines einstellbares Netzteil ist spielt
dabei keine Rolle.
Den Innenwiderstand kann das Netzteil mit seiner Strombegrenzung leider
nicht nachbilden, aber dafür gibt es das Potentiometer. Mit dem Poti
kannst Du sogar von neuer Batterie (Linksanschlag) bis verschlissen
(Rechtsanschlag) in einem Rutsch durchfahren, wenn du es so verschaltest
wie im Bild. Dabei wird mit zunehmenden Drehwinkel des Poti die
Ausgangsspannung kleiner und der Innenwiderstand grösser (und damit die
Alterung simuliert). Oder du schaltest die Verbindung U1-R1 ab und
kannst die Zellspannung mit dem Netzteil (V1) und den Innenwiderstand
mit dem Poti U1 getrennt einstellen.
Der Widerstand R2 dient nur der Strombegrenzung bei Kurzschluss und wird
nicht gebraucht, wenn das Netzteil den Strom begrenzen kann. Der
Schaltplan ist nur ein Vorschlag, welchen Du an Deine Bedürfnisse
anpassen kannst.
Meine Versuche zeigen bei verschlissenen Batterien einen Innenwiderstand
von rund 100 bis 1000 Ohm, deshalb das Poti mit 500 Ohm.
Viel Erfolg. Tom