Hi, ich habe eine miniatur-Nenbelmaschine für special effects und Theater. Look Solutions "TINY-FOGGER" Leider hatte diese eine leicht undichte Pumpe, so dass das Fluid (höchstwahrscheinlich hygroskopisch) auf die Leiterkarte (AVR Controller + bisschen Hühnerfutter) gelaufen ist und viel korrodiert hat. Das Teil läuft nun wieder, aber durch die Reparaturen sind viele ungeschützte Flächen entstanden, die sicherlich den Flüssigkeiten ausgesetzt werden könnten (alleine schon Kondensation des Nebels). Der Hersteller hatte die Leiterkarte mit "conformal coating"o.Ä. besprüht, hat geholfen, aber nicht überall. Welches genau ist mir unbekannt, deswegen frage ich hier. Den Hersteller des Neblers brauche ich wohl nicht zu fragen, der schickt mir nur nen Katalog der neuen Produkte ;) Gibt es etwas zu beachten, wenn ich einen Leiterkarten-Schutzlack auswähle oder eignet sich da jedes? Nebelflouid sollte wohl H2O und Propylenglykol+Glycerin sein. Zumindest laut MSDS. Das Teil kostete damals wohl ca. 1k€, wäre schade, wenn es jetzt ungeschützt in 12 Monaten weg korrodiert.
IncreasingVoltage .. schrieb: > Nebelflouid sollte wohl H2O und > Propylenglykol+Glycerin sein. Zumindest laut MSDS. Also gut wasserlöslich. Ich könnte mir vorstellen, dass das mehrfache Einsprühen mit farblosem Acryllack ausreicht. Zunächst sollte man die Platine erst einmal gründlich waschen und trocknen, bevor man einen hydrophoben (Sprüh-)Lack aufbringt. Vorsicht, dass keine Kontakte verschmiert werden! Je nach den Gegebenheiten kann man die Platine dann noch in eine Plastiktüte (Öffnung nach unten) oder in ein eigenes Gehäuse stecken.
Probier mal "Plastik 70".
Unterstütze "Plastik 70". Gibt es zum Sprühen und zum Pinseln. Den kann man auch notfalls durchlöten, mit Acryllack geht das wahrscheinlich nicht.
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