An einem Schuppen habe ich einen Bewegungsmelder, den ich gerne ohne
Aufwand aus ca 12 bis 15 m Entfernung auslösen möchte, ohne das jemand
in den Erfassungsbereich (6 bis 8 m) gehen muss. Mit der Infrarot-LED
einer Fernbedienung geht es nicht. Verschiedene Wellenlängen/geringe
Leistung? Wer hat einen Tipp, wie ich den Bewegungsmelder auslösen kann?
Bewegungsmelder kann man prima mit Glühlampen auslösen.
Wenn aber der Sinn des Gerätes darin besteht, eine Lampe einzuschalten,
ist das einschalten der Lampe wiederum sinnlos.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Bewegungsmelder kann man prima mit Glühlampen auslösen.>> Wenn aber der Sinn des Gerätes darin besteht, eine Lampe einzuschalten,> ist das einschalten der Lampe wiederum sinnlos.
wieso, es macht dann nur etwas mehr Licht.
Einfach kurz den Strom unterbrechen.
Evtl. gibt es einen Zugang zur Zuleitung, Öffnertaster rein, fertig.
Die Fernbedienung geht nicht, weil sie moduliert und damit zu schnell
"tickert" und generell als Quelle zu klein ist.
Der Sensor will eine recht große, langsam blinkende Fläche sehen.
Bei der FB passt vor allem die Wellenlänge nicht, die sendet im NIR <
1000 nm und der PIR sieht nur langwelliges IR 5-14 μm.
Auf die Entfernung müsste so eine 150 W Infrarotlampe noch reichen.
● Des I. schrieb:> Gasleitung verlegen und für Flammbälle sorgen
Sieht auch geiler aus, und macht mehr Spaß!
So ein modifizierter Heizpilz, und dann
wuff
Gast: "Was machsn' da?"
wufff
Hausbesitzer: "Licht im Garten, ich muss neues Bier holen, ist mir zu
duster, will ja nicht in die Blumen latschen!"
wuffff *klick*
"Ah jetzt, ja. Moment, Party geht gleich weiter!"
Herbert schrieb:> Mit der Infrarot-LED einer Fernbedienung geht es nicht. Verschiedene> Wellenlängen/geringe Leistung?Jens M. schrieb:> Die Fernbedienung geht nicht, weil sie moduliert und damit zu schnell> "tickert" und generell als Quelle zu klein ist.
Erschwerend kommt noch hinzu, dass die Wellenlänge der IR-LED
größenordnungsmäßig einen Faktor 10 zu kurz ist. Ob die zusätzlich auch
noch schnell moduliert ist, spielt dann keine Rolle mehr - der
PIR-Detektor sieht sie einfach nicht.
> Der Sensor will eine recht große, langsam blinkende Fläche sehen.
Du überschätzt die Ortsauflösung von so einem PIR-Sensor gewaltig. Ob
die Strahlungsquelle groß oder klein ist, kann er gar nicht erkennen.
Wolfgang schrieb:> Du überschätzt die Ortsauflösung von so einem PIR-Sensor gewaltig. Ob> die Strahlungsquelle groß oder klein ist, kann er gar nicht erkennen.
Richtig, aber er braucht im Verhältnis zum Sichtfeld eine relativ große
Fläche, da er letztendlich nur "einen Pixel" hat und somit das Signal
über die volle Fläche gemittelt wird.
Ein kleiner "heißer" Fleck wirkt also genau so wie eine große kaum
wärmere Fläche: gar nicht.
Also muss man um so heißer leuchten, je kleiner die Fläche des Strahlers
ist.
Wolfgang schrieb:> Erschwerend kommt noch hinzu, dass die Wellenlänge der IR-LED> größenordnungsmäßig einen Faktor 10 zu kurz ist.
Ich hatte vor Jahren auf dem Hof teilweise PIR-Melder, die eine
Fernbedienung hatten, um Zeiten, Sichtfeld usw. einzustellen.
Eine ganz normale Kartenfernbedienung mit IR.
Von ganz knapp außerhalb des Sichtbereichs durch ein Garagenfenster
wirkte die auch auf einen normalen Baumarktmelder, denn der mit der
Fernbedienung war etwas weiter weg, von da aber bequem zu erreichen.
Knopf gedrückt, der schlaue quittiert den Befehl, der doofe macht das
Licht an.
Wie kann's?
Jens M. schrieb:> Richtig, aber er braucht im Verhältnis zum Sichtfeld eine relativ große> Fläche, da er letztendlich nur "einen Pixel" hat und somit das Signal> über die volle Fläche gemittelt wird.> Ein kleiner "heißer" Fleck wirkt also genau so wie eine große kaum> wärmere Fläche: gar nicht.
Da der Sensor das Signal sowieso über eine große Fläche mittelt, ist es
völlig egal, ob die insgesamt vom Sensor empfangene Strahlungsleistung
von einem kleinen oder großen Sender abgestrahlt wird.
Wenn die Leistung, die den PIR erreicht, so gering ist, dass sein
Schwellwert nicht erreicht wird, wird sein Schwellwert natürlich nicht
erreicht - egal ob die geringe Leistung von einem kleinen oder großen
Sender kommt, da hast du völlig Recht.
Entscheidend ist allerdings, dass sich der Sender in einem Sektor
befindet, der auf des PIR-Element abgebildet wird. Mit einem richtig
großen Sender, der vom Detektor aus gesehen unter einem deutlich größer
Winkel erscheint, als die Auflösung der Segmentierungsoptik, kann man
vermeiden, dass der Sender vom PIR-Detektor auf Grund seine Position
unsichtbar ist. Ein Teil der Sendeleistung erreicht dann aber nie das
PIR-Element.
Das hat aber nichts mit einer Mittelung zu tun, sondern mit optischer
Abbildung.