Trennstelle in Mittelspannungsleitung

Gast #6808339
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Hallo Leute !

Bei mir in der Gegend werden seit einiger Zeit solche Trennstellen?
von Bautrupps in Mittelspannungsleitung eingebaut. Teilweise mitten
im Feld. Die Isolatoren werden mit Drahtbrücken überbrückt. Hat
jemand eine Idee was das sein soll? Eine Trennstelle ist das ja
wohl weniger, weil schwer zugänglich, kann nur mit Werkzeug betätigt 
werden
und Trennung unter Spannung ist auch nicht möglich.
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Gast #6808505
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Im Link liest man: "In die Leitungen werden flexible Trennstellen 
eingebaut, die zunächst noch mit einem "Bypass" überbrückt werden." – 
Quelle: https://www.shz.de/841691 ©2021

Eigentlich recht nützlich, wenn man ein Netz nur teilweise abschalten 
muß. Allerdings recht schlecht zu erreichen. So eine Hebebühne kippt 
auch schnell mal um wie mir im Krankenhaus berichtet wurde.
Gast #6808558
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oszi40 schrieb:
> Eigentlich recht nützlich, wenn man ein Netz nur teilweise abschalten
> muß. Allerdings recht schlecht zu erreichen. So eine Hebebühne kippt
> auch schnell mal um wie mir im Krankenhaus berichtet wurde.

Laut dem verlinkten Artikel machen das sogenannte Profis.
Die können mit ihrem Werkzeug umgehen.

Wäre das so wie du schreibst, wäre die Arbeitswelt der reinste Horror!
Schlosser würde sich dauerend in die Augen bohren.
Schreiner sich die Gliedmaßen absägen.
Zimmerer sich die Hoden festnageln.
Bürokräfte würden sich die Pulsadern auftackern oder an Tippexvergiftung 
sterben.
Gast #6808579
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E-Mail schrieb:
> Laut dem verlinkten Artikel machen das sogenannte Profis.

Dein UNwissen in Ehren. Wie sagte schon Tucholsky, traue keinem 
Fachmann, der das immer so macht... Nachdem ein Profi wegen weichem 
Untergrund seinen Arm an der Hebebühne eingebüßt hat, weil sie umkippte, 
habe ich etwas mehr Achtung vor solch simplen Geräten!
Gast #6808580
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> Laut dem verlinkten Artikel machen das sogenannte Profis.
> Die können mit ihrem Werkzeug umgehen.

> Wäre das so wie du schreibst, wäre die Arbeitswelt der reinste Horror!

Wer hält in der Kneipe drei Finger hoch, wenn er fünf Bier bestellt?
Genau! Der Schreiner. :-)
Gast #6808766
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Hallo

E-Mail schrieb:
> Laut dem verlinkten Artikel machen das sogenannte Profis.
> Die können mit ihrem Werkzeug umgehen.
>
> Wäre das so wie du schreibst, wäre die Arbeitswelt der reinste Horror!
> Schlosser würde sich dauerend in die Augen bohren.
> Schreiner sich die Gliedmaßen absägen.
> Zimmerer sich die Hoden festnageln.
> Bürokräfte würden sich die Pulsadern auftackern oder an Tippexvergiftung
> sterben.


Wenn auch OT so muss ich leider wieder feststellen:

Auch ehemalige ernstzunehmende Zeitungen und noch heftiger 
"Nachrichtenseiten" (von z.B. Telekommunikationsunternehmen...) werden 
immer mehr oberflächlicher, reißerischer und im schlechten Sinne 
einfacher.

Das in Berichten das alter der Akteure und Beteiligten angegeben wird 
und über die Preise von irgendwelche Fahrzeuge, Werkzeuge usw. genannt 
werden kannte ich bisher eigentlich nur von "Qualitätszeitungen"  ;-) 
wie der Bildzeitung und der lokalen Boulevardpresse.

Tja im Überlebens- und Quotenk(r)ampf der Zeitungen und 
Nachrichtenseiten muss man halt den Publikum das bieten was es zum 
großen Teil will und das es in seiner Grundeinstellung bestätigt und 
nebenbei auch noch gebauchpinselt:

Das generell Negativ denken, das schlechte, gefährliche, "katastrophale" 
und gerne auch mal niedermachen und mit den nackten Finger auf andere 
zeigen (nur niemals nicht auf sich selbst...)ist leider sehr verbreitet, 
da ist
oszi40 schrieb:
> So eine Hebebühne kippt
> auch schnell mal um wie mir im Krankenhaus berichtet wurde.
leider keine Ausnahme sondern recht typisch.

Tja und irgendein (ist nicht abwertend gemeint - und trotzdem ist es 
eben nur einer von sehr vielen) Handwerker, Facharbeiter, Ingenieur,... 
mag es natürlich wenn er ganz "offiziell" Spezialist genannt wird und es 
auch der Nachbar, Kollege, Vorgesetzte... (Wirklich? Wer liest 
eigentlich wirklich nach das "Dorfblatt" die Unternehmensprawda  oder 
die Stadtnachrichtenseite - hat meine Vorstellung noch was mit der 
Realität zu tun?) mitbekommt.

Die Betreiber, Firmen usw. selbst lieben es natürlich auch wenn ihnen 
indirekt bestätigt (von Laien... - seltenst haben Journalisten im 
technischen Bereich mehr Ahnung als der Großteil der Konsumenten ihrer 
Berichte) wird professionell zu arbeiten...

Wo ist sie hin (war sie jemals da) die Qualitätspresse wenn es mal nicht 
um das politisch und gesellschaftliche geht, sonder im weitesten Sinn um 
das technische, den Berufsalltag, den Unfall, eine neu errichtete Anlage 
usw.?

Entspannter
Gast #6808802
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Hallo

das würde auch die "komische" Stelle mitten auf den Feld erklären - 
zumindest die Braunkohlebagger werden (noch...), schon rein wegen ihrer 
Größe, möglichst nicht über Straßen oder nah (geschweige den durch) 
Ortschaften verfahren.
Vielleicht gibt es nach den (Braun-)Kohleausstieg trotzdem noch große 
Tagebaue (z.B. für künstliche Seen oder Abbau anderer Rohstoffe) und 
diese eindrucksvolle Technologie  bleibt uns erhalten (nein da steht 
keine Ironie dahinter - das meine ich schon ernst).
Gast #6808893
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Es sind definitiv Trennstellen.
Vorteil: Sie brauchen im geschlossenen Zustand (fast immer) keine 
Wartung.

Die früher üblichen Trennschalter am Mast mußten regelmäßig gewartet 
werden, auch wenn sie nie geschalten wurden.
Gast #6808908
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trenner schrieb:
> Es sind definitiv Trennstellen.
> Vorteil: Sie brauchen im geschlossenen Zustand (fast immer) keine
> Wartung.

Und wie bitte schön soll die Trennung ausgelöst werden? Fliegt dann Uri 
Geller im Heli die Leitungen ab und betätigt die Trenner per 
telekinetischer Gedanken-Psi-Kraft???

Ein Trenner der nicht bedient werden kann, ist kein Trenner.

https://de.wikipedia.org/wiki/Masttrenner  man achte auf das 
Schaltgestänge am Mast.
Gast #6808978
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MaWin schrieb:
> Fern-Kineticker schrieb:
>> Und wie bitte schön soll die Trennung ausgelöst werden
>
> Mit ner isolierenden Stange aushaken.

So wie im Zirkus? Die Kabel hängen immerhin mindestens 6 Meter über 
Erdboden. Da muss man schon gut jonglieren mit dem Tambourstab, auch bei 
Windstille...
#6808990
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Fern-Kineticker schrieb:
> MaWin schrieb:
>> Fern-Kineticker schrieb:
>>> Und wie bitte schön soll die Trennung ausgelöst werden
>>
>> Mit ner isolierenden Stange aushaken.
>
> So wie im Zirkus? Die Kabel hängen immerhin mindestens 6 Meter über
> Erdboden. Da muss man schon gut jonglieren mit dem Tambourstab, auch bei
> Windstille...

Man kann ja dazu eine Hebebühne auf weichem Untergrund aufstellen...
#6809358
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Fern-Kineticker schrieb:
> trenner schrieb:
>> Es sind definitiv Trennstellen.
>> Vorteil: Sie brauchen im geschlossenen Zustand (fast immer) keine
>> Wartung.
>
> Und wie bitte schön soll die Trennung ausgelöst werden? Fliegt dann Uri
> Geller im Heli die Leitungen ab und betätigt die Trenner per
> telekinetischer Gedanken-Psi-Kraft???
>
> Ein Trenner der nicht bedient werden kann, ist kein Trenner.

Du hast den Thread nicht durchgelesen, sonst wäre dir das hier 
aufgefallen:
Beitrag "Re: Trennstelle in Mittelspannungsleitung"

> https://de.wikipedia.org/wiki/Masttrenner  man achte auf das
> Schaltgestänge am Mast.

Das wäre, wie auch hier schon geschrieben, halt die wartungsintensive 
Variante.

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