Garagentor 868,3 MHz Funkreichweite

OP #6810485
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Hallo,

habe einen Berner Garagentorantrieb mit Funkempfänger für die Handsender 
gekauft. Der Funkempfänger nennt sich BHE321, laut Anleitung 868,3 MHz.

Am Empfänger ist ein kurzes Stück Draht und ich finde keinen Hinweis, 
wie man den Draht (Gerät ist in 3m Höhe mit freier Sicht zur Straße) so 
ausrichten kann, damit der Empfang optimal wird.

Draht senkrecht in die Luft oder eher Richtung Straße zeigend ... ?

Habt Ihr einen Tip?

VG
Gast #6810752
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So eine Antenne reagiert auf Gegenstaende/Bauwerke in ihrer
Naehe mit Verstimmung. Also moeglichst weit weg von Gebaeudeteilen
anbringen. Ob die Antenne dann senkrecht nach oben oder nach
unten zeigt ist uebrigens egal.
Sie sollte nur nicht in die Richtung des Senders zeigen.
Gast #6810775
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Hallo

wobei bei der sinnvollen Nutzentfernung eines Garagentorantriebs 
(Sichtverbindung besteht) es eigentlich fast "ohne" (richtige)  Antenne 
funktionieren sollte.

Allerdings sind Pendelempfänger  (modernes noch billigers Eqivalent) 
und quasi nicht (oder nur sehr "schwache") vorhandene HF Filter auch im 
jahr  2021 oft immer noch vorhandene Realität - anstatt vernünftige 
Empfänger zu bauen (wie es seid weit über 40 jahren auch für kleines 
geld und in sehr klein schon machbar ist) werden lieber komplizierte 
Protokolle und Fehlerkorrekturfunktionen genutzt um auf überfüllten 
(auch 863,8 MHz wird vom "Geheimtipp" recht schnell zur alles kann drauf 
HF Müllhalde - unabhängig von Sendezeitbegrenzungen und was sonst so 
alles eingeführt und vorgeschrieben wurde) Frequenzen mit einfachsten 
Empfängern wenigstens "sicher" 20m überbrücken kann.

Selbst mit einer Fraktalantenne am Sender und 1mW Sendeleistung (die 
abgestrahlte Leistung dürfte bei einigen dutzend µW liegen...) ist es 
kein Problem auf mehrere 100m Reichweite zu kommen wenn der Empfänger 
einigermaßen in den 70er Jahren des letzten Jahrhundert angekommen ist 
und wenigstens ein angepasster lamda/4 Vertikalstrahler  angeschlossen 
und nicht eine überbelegte Frequenz genutzt wird (sondern z.B. eine die 
nur von Fernsteuerungen genutzt werden darf).

Bei einen Pendelempfänger (entsprechendes "Hochwertiges" in moderner 
Ausführung) dann noch mit "Null" HF Filterung und  überbelegter Frequenz 
die mit allen möglichen Anwendungen belegt ist und einen Stück Draht das 
"irgendwie" noch auf der Nutzfrequenz funktioniert - ja dann muss man 
schon mal auf 10m heran und jedes Stück Blech wird zur EMV Kammer...

Ham
Gast #6810802
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Theo K. schrieb:
> aber der Draht vom Empfänger hat den
> Maximalgewinn senkrecht zum Draht und das Minimum in Drahtrichtung.

Ja, das ist klar, aber ein Draht in einer Garage empfängt sicher mehr 
über Reflexion an den Garagenwänden als direkt, insofern ist die 
Ausrichtung wurschd.
Gast #6811293
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Funky schrieb:
> https://www.youtube.com/embed/0Uqf71muwWc?feature=oembed
Seine Erklärung ist allerdings großer Quatsch. Dann dürfte ein 
Reservekanister mit (unpolarem) Diesel nicht funktionieren. Tut's aber 
bestimmt auch, da die Reflexionen am dichteren Medium das 
Strahlungsdiagramm verändern. Immerhin hält er den Sender mit dem 
Schlüsselbart auf etwas Abstand, so wird die humane Birne zu einer Art 
Reflektor.
Das Wasser würde er ansonsten auch aufwärmen, was eher zu Verlusten 
führen würde.

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