Sascha77 schrieb:
>
> Man führt ja AC 3phasig bis ins Auto.
> Dann auf einen Lader, der am
> Ausgang isoliert die Gleichspannung erzeugt.
>
Das ist nicht zwingend so.
Warum soll der "Lader" galvanisch getrennt sein von der
Gleichstromseite?
Dank eines genialen Patents von Renault aus 2010 werden im Renault Zoe
die Motorwicklungen beim Laden als Induktivität verwandt.
Daher kann ein Zoe --ohne "separaten" Lader-- mit 22 kW AC arbeiten,
dreiphasig.
Die ersten Zoe BJ 2012 / 2013 sogar mit 43 kW.
Ab 2015 ging man auf 22 kW zurück, mit der 2. Motorgeneration, die auch
im Smart Elektro (Daimler) und inzwischen in weiteren Ablegern
eingesetzt wird.
Der Wettbewerb krüpfelte damals und noch sehr lange mit 3,7 kW
Schnarchladern herum, um dann später die DC Ladetechnik zu favorisieren.
Damit hat man das Patent zwar elegant umgangen, aber die DC Säule ist
gross und sehr teuer (ca. 50 k€), niemand wird die zuhause in seiner
Garage haben.
Mit vierstelligem Aufpreis wurde dann vom Wettbewerb zumindest ein 11 kW
Lader dreiphasig später bei bestimmten Fahrzeugen angeboten.
Die 7,4 kW einphasige Lösung (32A) ist in Privathaushalten Deutschland
nicht zugelassen (gedacht für USA) und daher zuhause auch nur als 3,7 kW
Schnarchlader einsetzbar.
Die flotte dreiphasige AC 22 kW Ladetechnik von Renault trug auf jeden
Fall zum Erfolg des Zoe bei (neben der Lieferbarkeit).
Gruss