Hallo Forum,
sorry muss als Gast posten, da ich mein PW grade nicht zur Hand habe.
Habe vier HDs mit dem o.g. output von smartctl -a
Werde aber nicht ganz schlau daraus und hoffe Ihr könnt mir etwas
auf die Sprünge helfen.
Vor allem die letzte Disk ganz rechts könnte Probleme haben -
sehe ich das so richtig?
Aufgefallen ist mir das heute, weil der
zypper dup Vorgang bereits auf zuvor heruntergeladene Packete
mit zypper dup --download-only sehr langsam läuft.
Von meinen Notebooks bin ich es gewöhnt, das der Update von bereits
auf der Disk heruntergeladenen Packeten ratzfatz durchläuft.
Ich warte aber schon fast zwei Stunden auf das Finish.
Das könnte auf ein Disk-Problem hindeuten.
Ich sehe aber keine Fehlermeldungen via journalctl -f
zypper Durchlauf gekürzt s.u.:
>In cache binwalk-2.3.2-1.1.noarch.rpm (2019/2021), 187.2 KiB >(832.1
KiB unpacked)
>In cache q4wine-1.3.12-1.17.x86_64.rpm (2020/2021), 2.9 MiB ( >5.1
MiB unpacked)
>In cache q4wine-lang-1.3.12-1.17.noarch.rpm (2021/2021), 216.9 KiB ( >1.4
MiB unpacked)
>>Checking for file conflicts:
.........................................................[done]
>( 1/2059) Removing libstdc++6-pp-gcc9-32bit-9.3.1+git1684-3.5.x86_64
...............[done]
>( 2/2059) Removing libstdc++6-pp-gcc9-9.3.1+git1684-3.5.x86_64
.....................[done]
>... fast zwei Stunden dazwischen!!!>(1023/2059) Installing: shadow-4.8.1-7.1.x86_64
......................................[done]
>(1024/2059) Installing: pam-config-1.3-2.1.x86_64
....................................[done]
>Additional rpm output:
Könnt Ihr mir diesbezüglich Eure Einschätzung geben,
was Sache ist.
Danke für die Mühe schon mal vorab.
Markus
Die ersten 3 HDDs sind Seagate, die vierte HDD ist eine WD. Die RAW
values verschiedener Hersteller lassen sich schlecht vergleichen.
Gib mal bitte den kompletten Output von /dev/sdd hier an - aber nicht
als Bild, sondern als Text - zum Beispiel Dateianhang.
Moin,
Ich wuerd' dann auch einfach mal die Selbsttests der Pladden empfehlen;
also:
smartctl -t short /dev/bla
oder auch mal long, wenns nicht pressiert...
Gruss
WK
Sorry sehe gerade der Beitrag ist im Falschen Bereich gelandet!
Bitte nach PC-Hardware verschieben. Danke!
Jetzt ist auch das Bit im Hirn gekippt und ich habe mich aus dem
Gedächtnis einloggen können ;-)
Nun zum eigentlichen Problem:
Die vollen Outputs der sda bis sdd sind nun im Anhang gelistet.
Hoffe das Sichten macht nicht zu viel Mühe.
Übrigens liegt /var auf sda4 dort legt doch zypper seine
herunter geladenen Pakete ab - richtig?
/dev/sda4 125G 46G 73G 39% /var
Ich habe aber erst einmal alle Disks durchforstet um eventuelle
Fehler zu erkennen und anhand der Werte vergleichen zu können.
Markus
@Frank M.
Hallo Frank, ich habe mich in meinem Eröffnungsbeitrag
verschrieben bzw. verschaut. Gemeint ist die dritte Disk,
die mit den meisten Betriebsstunden, sofern dieser Wert
verlässlich ausgegeben wird.
Markus
Markus W. schrieb:>> Die vollen Outputs der sda bis sdd sind nun im Anhang gelistet.> Hoffe das Sichten macht nicht zu viel Mühe.
Die SMART Werte sind im grünen Bereich. Wie ein Vorredner schon sagte,
lassen sich die RAW Werte zwischen Herstellern nicht vergleichen. Das
gilt ganz besonders für Attribute 1 und 7.
Festplattenfehler auf gemounteten Partitionen führen auch immer zu
Einträgen im Log, z.b. /var/log/syslog oder /var/log/kernel (kommt auf
die Konfiguration an).
> Übrigens liegt /var auf sda4 dort legt doch zypper seine> herunter geladenen Pakete ab - richtig?>> /dev/sda4 125G 46G 73G 39% /var
Weiß nicht. Habe kein zypper. Abgesehen davon ist /dev/sda4 die 4.
Partition auf der 1. Platte. Und falls die Partition, die /var hält
kaputt sein sollte, ist auf das Log natürlich kein Verlass. Mit dmesg
sollte man aber zumindest noch den Ringbuffer des Kernels mit den
letzten Messages auslesen können.
Nö da ist doch nichts.
'TRESH' setzt den Level ab dem gewarnt wird wenn 'VALUE' ihn
unterschreitet.
ID# ATTRIBUTE_NAME FLAG VALUE WORST THRESH
1 Raw_Read_Error_Rate 0x000b 100 100 016
Die raw Werte sind kein Ereigniszähler wie z.B. beim Power_Cycle_Count
gleiches gilt für die Seek_Error_Rate
Da gibts nichts das mich stören würde. Sicher das dein Paketmanager mit
'zypper dup --download-only' genau das macht was du dir vorstellst?
Lädt der nicht alles nötige zum he Distributionsupgrade runter und
installiert es nur nicht?
--- nur überflogen ---
If --download-only is used, the downloaded packages will be available
in /var/cache/zypper/RPMS
To get a meaningful file conflict check use --dry-run together with
--download-only
Hallo Markus W.,
Markus W. schrieb:
Deine Platte mit dem Gerätenamen sdd benötigt einen Lüfter, die läuft,
bedingt durch die 7200 rpm heißer, war aber sogar mal bei
verschleißträchtigen 56°C.
Danke mal allen Beteiligten für Ihre konstruktiven Beiträge
zu meinem Problem.
Inzwischen ist mir auch wohler und ich sehe, dass die Disks
soweit noch keine Probleme produzieren.
Beim zypper dup bin ich mir auch nicht sicher ob da ein Problem
vorligt - Das Tempo des Updates legt es aber nahe.
Ich habe mir die laufenden Logs und history vom zypper angesehen
als auch seinen cache. Sieht soweit unauffällig aus.
Ich mache diese Art von Updates schon seit Jahren mit der Rolling
Release von OpenSuse.
Beide Updates zuhause sind gestern auch imnu durchgelaufen, obwohl
auch über 2T Pakete ersetzt wurden.
/var/cache/zypp #
>du -sh *
13G packages
4.0K pubkeys
60M raw
51M solv
/var/log #
>tail -f zypper.log
/var/log/zypp #
>tail -f history
/var/cache/zypp/packages/repo-oss/x86_64 #
>ls -ltr | head -10
total 8414192
-rw-r--r-- 1 root root 206364 Feb 23 2020
Mesa-KHR-devel-19.3.3-241.1.x86_64.rpm
-rw-r--r-- 1 root root 227640 Feb 23 2020
apache2-example-pages-2.4.41-8.1.x86_64.rpm
-rw-r--r-- 1 root root 24536 Feb 23 2020
attica-qt5-5.67.0-1.1.x86_64.rpm
-rw-r--r-- 1 root root 1007076 Feb 23 2020
busybox-static-1.31.1-1.1.x86_64.rpm
-rw-r--r-- 1 root root 665256 Feb 23 2020
cmake-man-3.16.2-2.1.x86_64.rpm
-rw-r--r-- 1 root root 1094760 Feb 23 2020
colord-color-profiles-1.4.4-3.4.x86_64.rpm
-rw-r--r-- 1 root root 309720 Feb 23 2020
dhcp-doc-4.3.5-13.1.x86_64.rpm
-rw-r--r-- 1 root root 15120 Feb 23 2020
enchant-data-2.2.5-2.2.x86_64.rpm
-rw-r--r-- 1 root root 81184 Feb 23 2020
gcr-data-3.34.0-3.1.x86_64.rpm
/var/cache/zypp/packages/repo-oss/x86_64 #
>ls -ltr | tail -10
-rw-r--r-- 1 root root 1197300 Sep 10 09:32
kate-plugins-21.08.1-1.1.x86_64.rpm
-rw-r--r-- 1 root root 94933 Sep 10 09:32
kaccounts-providers-21.08.1-1.1.x86_64.rpm
-rw-r--r-- 1 root root 523396 Sep 10 09:32
plasma5-workspace-libs-5.22.5-1.1.x86_64.rpm
-rw-r--r-- 1 root root 182778 Sep 10 09:32
kwrite-21.08.1-1.1.x86_64.rpm
-rw-r--r-- 1 root root 73765 Sep 10 09:32
libKF5Purpose5-5.85.0-1.1.x86_64.rpm
-rw-r--r-- 1 root root 246384 Sep 10 09:32
kde-cli-tools5-5.22.5-1.1.x86_64.rpm
-rw-r--r-- 1 root root 35065 Sep 10 09:32
libKF5PurposeWidgets5-5.85.0-1.1.x86_64.rpm
-rw-r--r-- 1 root root 233478 Sep 10 09:32
purpose-5.85.0-1.1.x86_64.rpm
-rw-r--r-- 1 root root 1928943 Sep 10 09:32
okular-21.08.1-1.1.x86_64.rpm
-rw-r--r-- 1 root root 3053224 Sep 10 09:32
q4wine-1.3.12-1.17.x86_64.rpm
Nach über drei Stunden bin ich fast am Ende mit dem Update.
Die Ursache für die Lange Durchführung ist mir aber immer noch nicht
klar.
1013/1031) Installing: kaccounts-providers-21.08.1-1.1.x86_64
........................................................................
.....................................[done]
(1014/1031) Installing: marble-data-21.08.1-1.1.noarch
........................................................................
.............................................[done]
(1015/1031) Installing: plasma5-workspace-libs-5.22.5-1.1.x86_64
........................................................................
...................................[done]
(1016/1031) Installing: kwrite-21.08.1-1.1.x86_64
........................................................................
...............................................<100%>[/]
Im Prinzip verwende ich drei Kommandos um einen Rolling-Update bei
OpenSuse zu machen.
zypper ref
zypper dup --download-only --allow-vendor-change
--auto-agree-with-licenses
zypper dup --allow-vendor-change --auto-agree-with-licenses
Nach den beiden ersten Kommandos habe ich zu Testzwecken
tcpdump -i eth0 an geschmissen um zu sehen ob zypper noch
aufs LAN zugreift - war aber nicht der Fall.
Langsam habe ich den Verdacht, dass es am rpm liegt, den zypper
verwendet.
Ein ps -ef | grep zypper und ein ps -ef | grep rpm zeigen
relativ lange (mehrere Sekunden) Aktivzeiten in der Processliste an.
Das geht bei mir daheim wesentlich fixer.
So jetzt muss ich die Kiste durchbooten und hoffe gleich wieder online
zu sein - sofern der NV Treiber nicht wieder Probleme macht ;-)
LG
Markus
Also, ich habe ein kleines Problem mit sdc.
193 Load_Cycle_Count 0x0032 001 001 000 Old_age Always
- 377251
Der ›Load_Cycle_Count‹ ist komplett runter auf Minimum evtl. sogar
darunter.
Könnte so eine Energie-Spar-Blue-SaveThePlanet Harddisk sein die ständig
mit den Köpfen klappert wie ein Unterkühlter mit den Zähnen.
Würde ich zumindest mal recht genau im Auge behalten, das ist nämlich
ein Attribut-Wert einer mechanischen Aktivität.
Hallo Norbert,
hallo Forum,
bin wieder Online ;-)
Danke den Admins für das Moven des Beitrags an den richtigen Platz.
>Würde ich zumindest mal recht genau im Auge behalten, das ist nämlich>ein Attribut-Wert einer mechanischen Aktivität.
Also Scrubbing oder etwas in der Art habe ich nicht aktiviert.
Zudem verwende ich keine Indexierung auf Partitionen.
Warum die Disk dann "klappern sollte" kann ich nicht sagen.
Hast Du eine Idee, wie man das testen und eventuell abstellen kann.
Siehst Du was ungewöhnliches am systemctl output was Deine Annahme
bestätigen würde?
Markus
PS.: Für Norbert:
smartctl -a /dev/sdc | grep Load_Cycle_Count
193 Load_Cycle_Count 0x0032 001 001 000 Old_age Always
- 377277
>while true; do smartctl -a /dev/sdc | grep Load_Cycle_Count; sleep 60; done
193 Load_Cycle_Count 0x0032 001 001 000 Old_age Always
- 377278
193 Load_Cycle_Count 0x0032 001 001 000 Old_age Always
- 377279
Der Wert steigt kontinuierlich :-( Soll ich eine neue Disk einbauen -
jetzt schon. Besser zu früh als zu spät!
Nein, nein.
Was ich meinte war einfach: Wenn das so eine Platte mit extrem schnellem
Kopf- Load/Park Zyklus ist -- und so sieht der Zähler mit über einer
drittel Million Zyklen aus -- dann ist laut SMART (Hersteller) das
Maximum der spezifizierten Load/Park Zyklen erreicht. Läuft weiter, aber
nun außerhalb dessen was Seagate spezifiziert hat.
Jeder Zyklus eine mechanische Bewegung, ein Klick/Klack - Das
Zähneklappern war vielleicht etwas zu salopp formuliert. ;-)
> Siehst Du was ungewöhnliches am systemctl output> was Deine Annahme bestätigen würde?
193 Load_Cycle_Count 0x0032 001 001 000 Old_age
Always
- 377251
Der erste 001 Wert begann mal bei 100 (in Prozent) und ist nun auf 1 (%)
herunter. Ich kann nicht sagen ob das der Endwert ist oder ob's noch auf
0 geht.
Markus W. schrieb:> PS.: Für Norbert:> while true; do smartctl -a /dev/sdc | grep Load_Cycle_Count; sleep 60; done> 193 Load_Cycle_Count 0x0032 001 001 000 Old_age Always> - 377278> 193 Load_Cycle_Count 0x0032 001 001 000 Old_age Always> - 377279>> Der Wert steigt kontinuierlich :-( Soll ich eine neue Disk einbauen -> jetzt schon. Besser zu früh als zu spät!
Neue Disk? Wer kann das schon sagen…
Ich würde es aufmerksam beobachten. Und zumindest versuchen das Timeout
für den Head-Retract sehr deutlich hoch zu setzen.
›hdparm‹ eventuell, muss man aber mit den Hersteller-Informationen
abgleichen
(prx) A. K. hat ja schon einen Link gepostet, wo beschrieben ist, wie
man das Parken konfigurieren kann. Wenn ich das richtig sehe,
funktioniert idle3ctl (idle3-tools) wohl nur verlässlich mit WD HDDs.
Die dritte Platte ist aber eine Seagate. Kann funktionieren, muss aber
nicht. Immerhin gibt es die Option "-f(orce)".
Markus W. schrieb:> Der Wert steigt kontinuierlich :-(
Die Platte scheint wohl bei jeder kleinen Pause den/die Köpfe zu parken.
> Soll ich eine neue Disk einbauen -
Verkehrt ist es nicht. HDDs kosten ja nicht mehr die Welt.
Markus W. schrieb:> ./idle3ctl -g100 /dev/sdd
Die dritte Platte, die das Load_Cycle_Count Problem hat, ist /dev/sdc
und nicht /dev/sdd. Warum willst Du Parameter für/dev/sdd ändern und
erwartest dann, dass sich diese auf /dev/sdc auswirken?
Wenn ich es richtig verstanden habe, funktioniert das Tool sowieso nur
für WD-Platten. /dev/sdc ist aber eine Seagate.
Norbert hat recht. Die ST4000DM000 scheint für 300k load/unload cycles
spezifiziert zu sein.
Datasheet:
https://www.seagate.com/www-content/datasheets/pdfs/desktop-hdd-8tbDS1770-9-1603UK-en_GB.pdf
Da die restlichen SMART-Parameter OK sind, ist hier kein akuter Schaden
zu sehen. Aber aus Sicht des Herstellers ist hat die Mechanik die
projizierte Lebenserwartung überschritten. Je nachdem wieviel die auf
der Platte gespeicherten Daten wert sind, könnte man über
prophylaktischen Austausch nachdenken...
Temporär läßt sich der Idle-Timer bei vielen Platten mit
1
hdparm -B 254
und/oder
1
hdparm -M 254
entsprechend hochsetzen. Die Einstellung geht aber nach jedem
PowerCycle verloren. idle3ctl ist nur für WD-spezifisch. Ich würde nicht
erwarten, daß es auch bei Seagate funktioniert.
Deswegen habe ich ja erst bei der WD Disk das Tool angewendet.
Aber mit dem --force Parameter klappt das Auslesen auch bei der
Segate-Disk nicht. War ja nur ein Versuch.
ICh kann jetzt aber gezielt nach dem Problem im Web suche.
Also nochmals danke für den Hinweis.
Nun wird aber die Kiste runter gefahren und dann geht es ins WE.
Markus
Tom schrieb:> Ich weiß, es ist vermutlich eine überflüssige Frage, aber wurden> die> Befehle mit root-Rechten ausgeführt?
Raute im Prompt, wahrscheinlich ja.
Norbert ist mir mit der Antwort zuvor gekommen.
>/dev/shm/idle3-tools-0.9.1 #
# als default shell prompt => root user.
Jetzt ist aber die Kiste bis Do. offline,
danach werde ich weiter suchen und hoffentlich
auch was finden.
Danke nochmals für die schnelle und kompetente
Hilfe.
Markus
Schade,
habe den Link erst jetzt entdeckt:
https://sourceforge.net/p/idle3-tools/bugs/2/
beim Suchen nach "sg16(VSC_ENABLE)" in der Suchmaschiene
meines Vertrauens.
eine -v Option wäre beim Ausführen des idle3ctl Kommandos
aussagekräftiger gewesen. Habe es leider übersehen.
Markus
Eventuell ist diese Aussage auch hilfreich!
Habe leider den angegebenen Link nicht bis ganz unten gelesen,
sondern mich gleich auf die Kommandos und das Compilieren gestürzt.
>Intellipark on newer WD drives cannot be switched off even with original >WDIDLE3
utility.
>As a workaround you can add to hourly cron this command>smartctl -t offline /dev/sdX>it prevents parks. Performance degradation is unnoticeable for me.
Markus
Ja, der offline test wuselt im Hintergrund ein wenig auf der Platte
herum wenn gerade nichts wichtiges (Arbeit) anliegt. Also bleiben die
Köpfe schön geladen.
Du solltest aber das Ding einmal so laufen lassen um abzuschätzen wie
lange ein Durchlauf braucht. Das wäre dann ungefähr das Intervall im
cron.
Scheint im Hintergrund zu laufen.
root@linux:~
>time smartctl -t offline /dev/sdb
smartctl 7.2 2021-06-06 r5225 [x86_64-linux-5.14.0-1-default] (SUSE RPM)
Copyright (C) 2002-20, Bruce Allen, Christian Franke,
www.smartmontools.org
=== START OF OFFLINE IMMEDIATE AND SELF-TEST SECTION ===
Sending command: "Execute SMART off-line routine immediately in off-line
mode".
Drive command "Execute SMART off-line routine immediately in off-line
mode" successful.
Testing has begun.
real 0m0.224s
user 0m0.028s
sys 0m0.001s
Kommt das Kommando nit einer Meldung von alleine zurück?
Markus
Hmm.. Der offline-Test kann (auch aus dem Hintergrund heraus) sich
negativ auf die Festplattenperformance auswirken. Statt da einen
stündlichen cron-Job zu starten, daher nochmal der Hinweis auf "hdparm
-B 254 /dev/<device>". Das braucht keine cron-Job und gilt bis zum
PowerOff/Standby.
Hallo Tom,
nur um zu verstehen was Du da vorschlägst habe ich mir die
hdparm Dok. durchgelesen.
Danke für Deinen Hinweis.
Markus
hdparm -h
...
-B Set Advanced Power Management setting (1-255)
wie sieht es damit aus:
-S Set standby (spindown) timeout
-J Get/set Western DIgital "Idle3" timeout for a WDC "Green" drive
(DANGEROUS)
Aus Manpage zu hdparm
-B
Get/set Advanced Power Management feature, if the drive supports
it. A low value means aggressive power management and a high
value means better performance. Possible settings range from
values 1 through 127 (which permit spin-down), and values 128
through 254 (which do not permit spin-down). The highest degree
of power management is attained with a setting of 1, and the
highest I/O performance with a setting of 254. A value of 255
tells hdparm to disable Advanced Power Management altogether on
the drive (not all drives support disabling it, but most do).
-J
Get/set the Western Digital (WD) Green Drive's "idle3" timeout
value. This timeout controls how often the drive parks its
heads and enters a low power consumption state. The factory
default is eight (8) seconds, which is a very poor choice for
use with Linux. Leaving it at the default will result in
hundreds of thousands of head load/unload cycles in a very short
period of time. The drive mechanism is only rated for 300,000
to 1,000,000 cycles, so leaving it at the default could result
in premature failure, not to mention the performance impact of
the drive often having to wake-up before doing routine I/O.
WD supply a WDIDLE3.EXE DOS utility for tweaking this setting,
and you should use that program instead of hdparm if at all
possible. The reverse-engineered implementation in hdparm is
not as complete as the original official program, even though it
does seem to work on at a least a few drives. A full power
cycle is required for any change in setting to take effect,
regardless of which program is used to tweak things.
A setting of 30 seconds is recommended for Linux use. Permitted
values are from 8 to 12 seconds, and from 30 to 300 seconds in
30-second increments. Specify a value of zero (0) to disable
the WD idle3 timer completely (NOT RECOMMENDED!).
-S
Put the drive into idle (low-power) mode, and also set the
standby (spindown) timeout for the drive. This timeout value is
used by the drive to determine how long to wait (with no disk
activity) before turning off the spindle motor to save power.
Under such circumstances, the drive may take as long as 30
seconds to respond to a subsequent disk access, though most
drives are much quicker. The encoding of the timeout value is
somewhat peculiar. A value of zero means "timeouts are
disabled": the device will not automatically enter standby mode.
Values from 1 to 240 specify multiples of 5 seconds, yielding
timeouts from 5 seconds to 20 minutes. Values from 241 to 251
specify from 1 to 11 units of 30 minutes, yielding timeouts from
30 minutes to 5.5 hours. A value of 252 signifies a timeout of
21 minutes. A value of 253 sets a vendor-defined timeout period
between 8 and 12 hours, and the value 254 is reserved. 255 is
interpreted as 21 minutes plus 15 seconds. Note that some older
drives may have very different interpretations of these values.
Also, ich würde dem Gesamtsystem nicht trauen.
Die Platten haben schlechte Seek_Error_Rate. Sind die mechanisch
schlecht montiert? Vibrieren die Platten oder gar der PC? Vielleicht
hast Du auch Resonanzen etc.
Dabei sind die ersten beiden Platten ja gerade mal zwei Monate in
Betrieb. Da stimmt doch was nicht.
Meiner Meinung könnte das eine Ursache für die langsamen Zugriffe sein.
Auch Raw_Read_Error_Rate ist doch viel zu hoch für solche, neuen
Platten.
Und Dein Temperatur-Problem wurde weiter oben schon angesprochen, so wie
Load_Cycle_Count.
So sieht z.B. eine meiner ältesten Platten aus:
Hallo Markus,
-S bestimmt den Zeitpunkt, wann der Spindelmotor im Standby
ausgeschaltet wird. Das hat leider keinen Einfluß auf die
load/unload-Timer.
-J dürfte das gleiche tun (oder nicht tun), was das idle3ctl - Tool
versucht hat.
-B beeinflußt das Powermanagement von der Platte, und das ist ja leider
eine Black-Box weil herstellerspezifisch. :-( Man kann ja -B ohne eine
Zahl übergeben, dann sollte man sehen können, was der Hersteller oder
das OS da als default-Wert vorgibt. Das load/unload-Problem besteht ja
bei Linux (und MacOS) schon seit Jahrzehnten. (Ich habe das anno 2004 in
meinem damaligen PowerBook gehabt). Man muß ein wenig mit dem Parameter
spielen. Ich erinnere mich dunkel, daß manche Platten schon bei Werten
größer 128 Ruhe gegeben haben, andere erst über 192. Ich habe 254
vorgeschlagen, weil 255 nicht immer funktioniert.
Wenn Du in Deinen Smart-Logs die Werte von "9 Power_On_Hours" und "240
Head_Flying_Hours" vergleichst, dann sieht man, daß beide Werte ziemlich
nach beiandander sind, was zumindest die betroffene Platte (sdc)
bedeutet, daß sie nur selten im Spin-Down war. Von daher würde ich mir
um den Spin-Down keine großen Gedanken machen.
Nachteile sollte man davon keine haben, denn eigentlich jede Platte aus
diesem Jahrhundert sollte einen freien Fall oder ungewöhnliche
Beschleunigung des Gehäuses bemerken und die Köpfe automatisch unloaden
(Smart-Parameter: "191 G-Sense_Error_Rate"). Gleiches gilt beim
Herunterfahren des Rechners oder Standby (=kontrollierter Spindown) oder
beim plötzlichen Abschalten ohne, daß das OS den Befehl "Spin-Down" gibt
(Smart-Parameter: "192 Power-Off_Retract_Count").
Hallo, danke Euch für den Input.
Vieles davon war mir so gar nicht im Detail bekannt.
Um die angedeutete schlechte Montage zu entkräften
nun mehr Infos (Resonanzen könnten aber durchaus in Frage kommen).
Bei dem besagten Rechner handelt es sich um einen DELL-T5800 Tower.
Steht am Boden neben dem Schreibtisch.
Die vier Disks sind auf Gummipuffern ala DELL in Wechsel-Rahmen
montiert und sollten keine übermäßigen Vibrationen von Tower-Gehäuse
abbekommen.
Die später gezeigten Disks sind aus meinem HP-zBook17 G3 und waren
nur als Vergleich herangezogen worden ohne selber zum Problemkreis
zu gehören.
Die vier Disks im T5800 sind aus zwei unterschiedlichen Zeiten.
Ich wechsle die Disks alle zwei bis drei Jahre und setze auch das
Linux komplett neu auf. Die alten Disks bleiben dabei im System
für Backups und als Archiv alter Daten.
Diese Vorgehensweise habe ich die letzten zwei Jahrzehnte praktiziert
und auch bis dato keinen Datenverlust durch defekte Disks erfahren.
Sicherungen mache ich schon seit Jahren mit dem GO Programm restic
>/usr/bin/restic version
restic 0.12.1 compiled with go1.16.6 on linux/amd64
Soweit die Infos zu dem verwendeten System.
Markus
Noch was zu S.M.A.R.T.:
Habe gerade ne Platte hier die am sterben ist aber smart health status
ist ok, obwohl die massenhaft fehlerhafte Sketoren hat, der selfcheck
beim ersten defekt sektor abbricht und das log bald überläuft vor
lesefehlern, ...
Moin,
Voodoopriester schrieb:> Noch was zu S.M.A.R.T.:
blafasel
Ja und? Auch wenn du dich im Auto anschnallst, kannst du trotzdem z.b.
an einem Herzkasper waehrend der Fahrt sterben.
SCNR,
WK
Voodoopriester schrieb:> Noch was zu S.M.A.R.T.:>> Habe gerade ne Platte hier die am sterben ist aber smart health status> ist ok, obwohl die massenhaft fehlerhafte Sketoren hat, der selfcheck> beim ersten defekt sektor abbricht und das log bald überläuft vor> lesefehlern, ...
guck was es bedeuten soll: manpage
failing health status
this means either that the device has already failed,
or that it is predicting its own failure within the next 24 hours.
Geht doch noch ;)
---
Weshalb sollte das abbrechen?
Verkabelung, Hostcontroller, Stromversorgung, Firmware...
wären z.B. Dinge die ein Selbsttest ja garnicht erfaßt
trotzdem ziemlicher Murks :/
Hallo Voodoopriester,
Voodoopriester schrieb:> Noch was zu S.M.A.R.T.:>> Habe gerade ne Platte hier die am sterben ist aber smart health status> ist ok,
der "smart health status" ist vermutlich als Vereinfachung für
technikferne Menschen gedacht und wenig aussagekräftig.
> obwohl die massenhaft fehlerhafte Sketoren hat, der selfcheck> beim ersten defekt sektor abbricht und das log bald überläuft vor> lesefehlern, ...
Man guckt sich die einzelnen SMART-Parameter an. Hat die Festplatte
fehlerhafte Sektoren, spiegelt sich dieser Defekt auch in den
SMART-Parametern wieder.
Festplatten mit fehlerhaften Sektoren sind in meiner Wahrnehmung nicht
mehr "OK" auch wenn irgendeine Clickibunti-Software das behauptet.
Sinnvoll ist es, mit den Smartmontools eine Log-Datei zu erzeugen. Da
findet sich sich dann auch alles Wesentliche drin wieder, also z.B. mit
smartctl -a /dev/sdX > C:voodolog.txt
Man ersetzt X durch den passendenlaufwerksbuchstaben und leitet die
Ausgabe der Smartmontools in die Datei voodolog.txt auf der Wurzelebene
des C-Laufwerks in einem Windowssystem um.