Wasserstoff und Helium Atom

OP #6817631
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Ich habe mal eine witzige Idee gehabt.
Nicht auslachen, lachen aber schon.

Ich wollte einen Anhänger der den Urknall symbolisiert.
Und zwar sollte es ein Röhrchen sein als Anhänger evtl mit einem Vakuum 
indem 1 Wasserstoff und 1 Helium Atom enthalten ist. Ist sowas überhaupt 
möglich?
Und wenn ja wie?
#6817725
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Vergiss mal. Ein Wasserstoff und ein Heliumatom auf so einem Volumen ist 
noch ein Stueck unterhalb was man so mit Vakuum meint.
Lass uns Rechnen. Normaldruck sind 10^23 Atome pro 22 Liter,
also 10^18 Atome / ml.  Wir bezeichnen ein Hochvakuum als 10^-12 mBar, 
das sind dann 10^-15 bar.

Dann haben wir aber immer noch 10^3 Atome/ml.
#6817803
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Jan G. schrieb:
> Ich habe mal eine witzige Idee gehabt.
> Nicht auslachen, lachen aber schon.
>
> Ich wollte einen Anhänger der den Urknall symbolisiert.
> Und zwar sollte es ein Röhrchen sein als Anhänger evtl mit einem Vakuum
> indem 1 Wasserstoff und 1 Helium Atom enthalten ist. Ist sowas überhaupt
> möglich?
> Und wenn ja wie?

Ist das schon das viel besungene Bildungsdefizit oder einfach nur das 
Mikrocontroller Forum?
#6817969
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Yalu X. schrieb:
> Inwiefern symbolisieren ein Wasserstoff- und ein Heliumatom den Urknall,
> und wieso darf von jeder Sorte nur ein Exemplar in den Anhänger?
Sehr gute Frage. Die Anwesenheit von Wasserstoff und Helium ist bereits 
(ganz schön lange) nach dem Urknall.
Und auch dieses Stadium wird eher durch 9 Wasserstoffatome je Heliumatom 
geprägt statt 1:1.


Christian B. schrieb:
> Witzigerweise brauch man ja auch 2 Wasserstoff Atome um ein Helium Atom
> zu erhalten. Würde also passen.
Es wären drei bis vier.
#6818008
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Jan, wenn deine Freundin auf sowas steht, herzlichen Glückwunsch!

Schenk ihr einfach ein kleines Röhrchen und behaupte mannesstark dass da 
exakt 1 Atom Wasserstoff UND ein Atom Helium drin ist.
Sie wird dir nie das Gegenteil beweisen können.

Zum Dank wird SIE dir bestimmt auf ganz andere Weise zeigen WAS ein 
Vakuum ist.
#6818074
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M.A. S. schrieb:
> Christian B. schrieb:
>> Witzigerweise brauch man ja auch 2 Wasserstoff Atome um ein Helium Atom
>> zu erhalten. Würde also passen.
> Es wären drei bis vier.

"Erst nach 10 Sekunden, bei Temperaturen unterhalb von 109 K, 
vereinigten sich Protonen und verbleibende Neutronen durch Kernfusion zu 
ersten Deuterium-Atomkernen. Soweit diese nicht wieder zerfielen, 
verschmolzen sie paarweise zu Helium-4-Kernen." [Wikipedia]
(Firma: egal) #6818141
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Mohandes H. schrieb:
> Yalu X. schrieb:
>> Inwiefern symbolisieren ein Wasserstoff- und ein Heliumatom den Urknall ...
>
> Erstens das, und zweitens geht es ja schon damit los: wie kann man die
> Anwesenheit von je nur einem Atom/Molekül nachweisen?

Viel Interessanter wäre auch noch die Frage wie beweist man danach dass 
das Atom auch noch da ist und noch nicht geflüchtet ist? Wasserstoff ist 
ja quasi sowas wie der Ausbrecherkönig (Diffusionsneigung:-)
#6818142
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(prx) A. K. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>
>> Falls Du diesen Anhänger einer jungen Dame angedeien lassen wolltest, um
>> ihre Anhänglichkeit zu befeuern, solltest Du auf jeden Fall neue Atome
>> verwenden, keinesfalls gebrauchte. Frauen merken so etwas!
>> Oder möchtest Du Urknall 2.0 auslösen?
>
> Womit würdest Du denn das neue Proton erzeugen?

Überhaupt nicht. Warum auch? Es dreht sich erklärtermaßen um eine bloße 
Symbolisierung, nicht um einen exakten Nachbau im kleinen Maßstab.
#6819507
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Thomas E. schrieb:
> Leckeres Helium in delikatem Wasserstoff ist ein Fest für Katzen. Katzen
> würden das kaufen.

Danke für die Erklärung, und jetzt weis ich auch, warum in der Nacht so
hohe Töne von rivalisierenden Katzen sind - wegen dem Helium...

Wobei sich die Frage aufdrängt, was geschieht mit der Katze, wenn sie
Helium und Wasserstoff in größeren Mengen aufnimmt - hebt sie dann ab
vom Erdboden?

Wenn die Katze dann in ein Gewitter gerät, explodiert sie ähnlich
der Hindenburg und stürzt brennend ab?

;-)
#6819533
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Mani W. schrieb:
> hebt sie dann ab vom Erdboden?

Ja. Katzen können gar nicht so hoch springen, wie man allgemein annimmt. 
Die lassen einfach nur vom Boden los.

Mani W. schrieb:
> Wenn die Katze dann in ein Gewitter gerät, explodiert sie ähnlich
> der Hindenburg und stürzt brennend ab?

Bei Gewitter halten sie sich hauptsächlich am Boden auf. Dann stürzen 
sie wenigstens nicht ab.
#6819584
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Purzel H. schrieb:
> Normaldruck sind 10^23 Atome pro 22 Liter,
> also 10^18 Atome / ml.  Wir bezeichnen ein Hochvakuum als 10^-12 mBar,
> das sind dann 10^-15 bar.
> Dann haben wir aber immer noch 10^3 Atome/ml.

Damit liegst du leider um Zehnerpotenzen daneben.

> Normaldruck sind 10^23 Atome pro 22 Liter,
Genauer gesagt entspricht der normale Luftdruck (ca. 1000mBar) etwa 6 * 
10^23 Teilchen (z.B. H2 oder He) pro 22,4L, oder 2,7 * 10^19 pro mL.
Bei 1 mBar also 2,7 * 10^16  Teilchen pro mL.

> Wir bezeichnen ein Hochvakuum als 10^-12 mBar
Hochvakuum, wie es z.B. in Fernsehbildröhren herrscht, ist deutlich 
schlechter. Vielleicht 10^-8 mBar.

10^-12 mBar wäre schon ein sehr gutes Ultrahochvakuum.
Solche Drucke erreicht man nicht mehr mit gebräuchlichen (auch schon 
recht aufwändigen und teuren) Mitteln, sondern man muss sämtliche 
Register ziehen.
Mit Kunststoffen geht da gar nichts mehr, die gasen viel zu stark aus. 
Kunststoffe taugen deshalb nicht einmal für Hochvakuum.
Auch Mineralglas ist schon bei Hochvakuum merklich für Helium 
durchlässig, und einige Metalle sind nicht Wasserstoffdicht.
Das nur als Hinweis, falls der Jan daran gedacht haben sollte, seinen 
"Urknall" in Giessharz einzusperren.
https://de.wikipedia.org/wiki/Vakuum#Ultrahochvakuum

Purzel H. schrieb:
> Dann haben wir aber immer noch 10^3 Atome/ml.

Bei 10^-12 mBar wären also immer noch 2,7 * 10^4 oder fast 30 Tausend 
Teilchen in einem mL enthalten.
Zum Vergleich: In interstellaren Gaswolken(!) sind vllt 1000 Teilchen 
pro mL enthalten, was immer noch viele Male weniger ist als das beste 
auf der Erde herstellbare Vakuum.
https://de.wikipedia.org/wiki/Interstellares_Medium

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